DE855386C - Anordnung zur Anzeige des Reibungsdruckes der Glocke oder Scheibe von Glocken- oder Scheibengasbehaeltern - Google Patents

Anordnung zur Anzeige des Reibungsdruckes der Glocke oder Scheibe von Glocken- oder Scheibengasbehaeltern

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DE855386C
DE855386C DEH9174A DEH0009174A DE855386C DE 855386 C DE855386 C DE 855386C DE H9174 A DEH9174 A DE H9174A DE H0009174 A DEH0009174 A DE H0009174A DE 855386 C DE855386 C DE 855386C
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Germany
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disk
pressure
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Expired
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DEH9174A
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Inventor
Karl-Heinz Arnold
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HAGENUK HANSEATISCHE APPBAU
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HAGENUK HANSEATISCHE APPBAU
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F17STORING OR DISTRIBUTING GASES OR LIQUIDS
    • F17BGAS-HOLDERS OF VARIABLE CAPACITY
    • F17B1/00Gas-holders of variable capacity

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Filling Or Discharging Of Gas Storage Vessels (AREA)
  • Measuring Fluid Pressure (AREA)

Description

  • Anordnung zur Anzeige des Reibungsdruckes der Glocke oder Scheibe von Glocken- oder Scheibengasbehältern Es ist bekannt, Scheibengasbehälter dadurch zu überwachen, daß man Druck und Inhalt des Behälters anzeigt oder registriert. Die Druckmessung geschieht durch einen an den Fußpunkt des Behälters angeschlossenen Druckmesser, während der Inhalt des Behälters, der sich aus der jeweiligen Höhe der Scheibe bei bekanntem Durchmesser des Gasbehälters ergibt, durch Messung des Scheibenstandes angezeigt wird. Es ist ebenfalls bekannt, Druck- und Inhaltsangabe unter Anwendung üblicher elektrischer Fernzeigeeinrichtungen an einen Beobachtungsstand ternzuübertragen. Da der Druck des Gases in dem Behälter durch das Gewicht der darauf lastenden Scheibe erzeugt wird, ist er abhängig von der Höhe, in der sich die Scheibe befindet, weil auf der Scheibe der Druck der äußeren Atmosphäre ruht, der mit zunehmender Erhebung der Scheibe rascher abnimmt, als das Gewicht des Gases in dem Behälter zunimmt. Druck- und Inhaltsangabe stehen also zueinander in Beziehung, und, da der am Boden des Gasbehälters gemessene Druck auf den Atmosphärendruck in gleicher Höhe bezogen ist, so nimmt der am Fußpunkt gemessene Gasdruck mit der Höhe der Scheibe ab. Die Abnahme, der Auftriebsdruck, ist in genügender Näherung gleich dem Produkt aus der Höhe der Scheibe und der Differenz der spezifischen Gewichte von Luft und Gas. Diese lineare Zuordnung zwischen Behälterinhalt und Druck ist aber nur erfüllt, wenn sich die Scheibe in dem Gasbehälter reibungslos bewegt. Erfährt die Scheibe bei ihrer Bewegung merklichen Widerstand, so ist der gemessene Gasdruck bei und nach einer Zunahme des Behälterinhaltes höher, bei und nach einer Abnahme des Behälterinhaltes niedriger, A es dieser Zuordnung entspricht.- Aus diesem Grunde nennt man die durch den Reibungswiderstand der Scheibe hervorgerufene Druckerhöhung oder -erniedrigung den Reibungsdruck der Scheibe.
  • Bei der Überwachung der Scheibengasbehälter sind begreiflicherweise die Reibungsverhältnisse der Behälterscheibe von großem Interesse, und es ist erwünscht, Störungen in der Scheibenbewegung zu erkennen, lange ehe der Gasdruck unzulässige Werte annimmt. Es ist schon bekanntgeworden, daß man am Druckanzeiger die Druckänderung, die durch die Höhenänderung der Scheibe bedingt ist, also den Auftriebsdruck, kompensiert, so daß die Ausschläge des Druckanzeigers nur noch dem mit der Bewegungsrichtung, der Bewegungsgeschwindigkeit und dem Betriebszustand der Scheibe veränderlichen Reibungsdruck entsprechen. Bei der bekannten Einrichtung handelt es sich um örtlich bei dem Gasbehälter angeordnete Registriergeräte, bei denen der Scheibenstand durch Auswiegen einer mit der Scheibe auf und ab laufenden Kette auf einer Waage auf den Schreibanzeiger übertragen wurde, während der Behälterdruck mit einer zweiten Waage gemessen, der Auftriebsdruck hierbei aber mittels einer zweiten, ebenfalls mit der Behälterscheibe gekoppelten Kette gegen den gemessenen Druck durch Auswiegen des abgelaufenen Kettenstückes aufgewogen wurde.
  • Im Gegensatz hierzu betrifft die Erfindung solche bekannte Einrichtungen, bei denen sowohl der Scheibenstand, also der Behälterinhalt, als auch der am Fuße des Behälters gemessene Gasdruck durch elektrische Fernübertragungsorgane fernangezeigt werden. Zur Anzeige des Reibungsdruckes der Scheibe bei solchen Anlagen wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, zwischen die beiden Fernübertragungseinrichtungeh eine Differentialeinrichtung zu schalten, die die Abweichungen von der bei Abwesenheit des Reibungswiderstandes der Scheibe bestehenden gegenseitigen Zuordnung der beiden Geber- oder Empfängerstellungen anzeigt. Dies geschieht beispielsweise dadurch, daß die beiden, entsprechend dem Scheibenstand und dem gemessenen Gasdruck betätigten Geber mit einem elektrischen Differentialempfänger verbunden werden, der dann nur entsprechend den Gleichlaufabweichungen der beiden Geber ausschlägt und so den Reibungsdruck anzeigt. Es ist leicht möglich, die Betätigung der Geber durch den Scheibenstands- und den Druckmesser so zu gestalten, daß sich beide Geber bei Bestehen der rechnerisch ermittelten Zuordnung von Scheibenstand und Gasdruck, also bei Abwesenheit des Reibungswiderstandes der Scheibe, winkelgleich verstellen. Als Differentialempfänger können dann bekannte Geräte verwendet werden. Auf eine Fernübertragung von Behälterinhalt und Gasdruck hat man dann allerdings verzichtet. Will man Behälterinhalt und Gasdruck ebenfalls fernübertragen, so benutzt man die bekannten Fernübertragungseinrichtungen und koppelt mit jedem der beiden Empfänger mechanisch je einen weiteren Geber und schaltet diese Geber auf einen Differentialempfänger. Eine andere Möglichkeit ist, daß man die beiden Fernübertragungsempfänger mechanisch auf ein Differentialgetriebe arbeiten läßt, dessen Abtriebswelle ebenfalls die gewünschte Differenz und damit den Reibungsdruck anzeigt.
  • Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung, die den Vorteil hat, daß sie sich in sehr einfacher Weise nachträglich an bereits gebauten Anlagen mit geringem Aufwand anbringen läßt, ist folgende: Bei den bekannten Einrichtungen zur Fernübertragung von Behälterinhalt und Gasdruck werden in der Regel Fernübertragungsempfänger motorähnlicher Bauart verwendet, bei denen drehbewegliche Anzeiger durch Kurvenscheiben auf den Empfängerachsen betätigt werden. Diese Anzeiger tragen oder betätigen einen Registrierschreibstift; ihre Drehachsen liegen außerhalb der Empfängerachsen. Zur unmittelbaren Ablesung der fernübertragenen Größen dienen auf den Empfängerachsen festsitzende Zeiger. Erfindungsgemäß ist der Drehpunkt des Schreibanzeigers für den Gasdruck in der Zeigerebene beweglich angeordnet und wird durch eine Hebelanordnung zwischen dem Anzeiger für den Scheibenstand und dem Anzeiger für den Gasdruck in Abhängigkeit von der Stellung des Anzeigers für den Scheibenstand so verlagert, daß der der Druckanzeige zugeordnete Schreibzeiger nur bei Abweichung der beiden Empfängerstellungen von ihrer gegenseitigen Zuordnung ausschlägt. Die Hebelanordnung wird zweckmäßig von der Kurvenscheibe auf der Achse des Empfängers für die Anzeige des Scheibenstandes bzw. Behälterinhaltes betätigt. Die Schreibregistrierung des gemessenen Gesamtdruckes entfällt entweder oder geschieht durch einen zusätzlich angebrachten, von derselben oder einer besonderen Kurvenscheibe betätigten Schreibzeiger mit ortsfestem Drehpunkt.
  • Bei der zuletzt beschriebenen Ausführungsform der Erfindung besteht die Möglichkeit, die Änderung der Zuordnung der beiden Empfängerstellungen bei Änderung des spezifischen Gewichtes des Behältergases in einfacher Weise zu berücksichtigen, und zwar durch Änderung des Übersetzungsverhältnisses der Hebelanordnung. Zweckmäßig ist daher das Hebelübersetzungsverhältnis einstellbar; beispielsweise ist die Länge eines oder beider Hebelarme veränderlich ausgebildet.
  • An Hand der Abbildungen sei die zuletzt beschriebene Ausführungsform der Erfindung beispielhaft näher erläutert.
  • Die Abbildung zeigt in schematischer Darstellung die beiden Empfänger einer Einrichtung zur Fernübertragung der Anzeige von Inhalt und Druck eines Gasbehälters. r ist der Empfänger zur Anzeige des Behälterinhaltes und 2 der Empfänger zur Anzeige des Behälterdruckes. Beide Empfänger sind in bekannter Weise ausgebildet und über Fernübertragungsleitungen an ihre Geber angeschlossen zu denken. Die Empfängerachsen 3, 4 tragen die Zeiger 5, 6, die über die Skalen 7, 8 spielen und Behälterinhalt und Behälterdruck unmittelbar abzulesen gestatten. Auf den Empfängerachsen 3, 4 sind außerdem die Kurvenscheiben 9, Zo befestigt, die über die Rollen 1r, 12 die Hebel 13, 14 verstellen, deren Drehpunkte bei 15 und 16 liegen. Die Hebel 13, 14 betätigen die Schreibvorrichtungen 17, 18 und stellen demnach zwei Schreibanzeiger dar. Die Schreibvorrichtungen 17, 18 beschriften einen auf einer Registriertrommel ablaufend zu denkenden Registrierstreifen i9. Bis hierher handelt es sich durchweg um bekannte Dinge. Der um den festen Drehpunkt i5 gelagerte Schreibzeiger 13 betätigt nun der Lehre der Erfindung entsprechend bei seinen Drehbewegungen ein Hebelgestänge, das aus den Teilen 20, 2i, 22 besteht. Die Teile 2i und 22 bilden zusammen den eigentlichen Hebel, der an dem festen Punkt 23 gelagert ist. Der Drehpunkt 16 des Schreibzeigers 14 sitzt am Ende des Hebelteiles 22 und beschreibt bei einer Bewegung des Hebelgestänges 20, 21, 22 einen Kreisbogen um den festen Punkt 23. Die Länge dieses Kreisbogens ist so bemessen, daß die Drehung des Schreibzeigers 14 um den Punkt 16 infolge Anhebens oder Absinkens der Rolle 12 bei einer Verdrehung der Kurvenscheibe io gerade dann rückgängig gemacht wird, wenn sich der Empfänger i und der Empfänger 2 entsprechend der gegenseitigen Zuordnung von Behälterinhalt und Gasdruck bei Abwesenheit eines Reibungsdruckes der Behälterscheibe bewegen. Zeigt jedoch der Zeiger 6 des Empfängers 2 einen Druck an, der von dem Druck abweicht, der sich aus dem Scheibenstand unter Berücksichtigung des entsprechenden Auftriebsdruckes ergibt, so schlägt der Schreibzeiger 14 nach rechts oder nach links aus und registriert damit den jeweils herrschenden Reibungsdruck der Gasbehälterscheibe.
  • Die Gewindehülse 24 gestattet, die Länge des Hebelteiles 2 1 zu verlängern oder zu verkürzen und damit das Hebelübersetzungsverhältnis zu verändern. Damit läßt sich die Anordnung bequem justieren und auch etwaigen Änderungen des spezifischen Gewichtes des Behältergases anpassen.
  • Die Erfindung ist für Scheiben- und für Glockengasbehälter in gleicher Weise geeignet.

Claims (7)

  1. PATE\TA\SPRÜCHr: i. Anordnung zur Anzeige des Reibungsdruckes der Glocke oder Scheibe von Glocken- oder Scheibengasbehältern bei elektrischer Fernübertragung des Glocken- bzw. Scheibenstandes und des am Fuße des Behälters gemessenen Gasdruckes, gekennzeichnet durch eine zwischen die beiden Fernübertragungseinrichtungen geschaltete Differentialeinrichtung, die die Abweichungen von der bei Abwesenheit des Reibungswiderstandes der Glocke oder Scheibe bestehenden gegenseitigen Zuordnung der beiden Geber- oder Empfängerstellungen anzeigt.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einen an die beiden Geber der Fernübertragungseinrichtung oder an zwei mit den beiden Empfängern mechanisch gekoppelte weitere Geber geschalteten elektrischen Differentialempfänger.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Fernübertragungsempfänger mechanisch auf ein Differentialgetriebe arbeiten.
  4. 4. Anordnung nach Anspruch i an Fernübertragungsempfängern motorähnlicher Bauart, bei denen drehbewegliche Anzeiger durch Kurvenscheiben auf den Empfängerachsen betätigt werden, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehpunkt des Druckanzeigers in der Zeigerebene beweglich angeordnet ist und durch eine Hebelanordnung zwischen dem Scheibenstandsanzeiger und dem Druckanzeiger so verlagert wird, daß der Druckanzeiger nur bei Abweichung der beiden Empfängerstellungen von ihrer gegenseitigen Zuordnung ausschlägt.
  5. 5. Anordnung nach Anspruch i und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Hebelanordnung durch die Kurvenscheibe auf der Achse des Scheibenstandsanzeigers betätigt wird.
  6. 6. Anordnung nach den Ansprüchen i, 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Übersetzungsverhältnis der Hebelanordnung veränderlich ausgebildet ist.
  7. 7. Anordnung nach den Ansprüchen i und 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge eines oder beider Hebelarme der Hebelanordnung veränderbar ist.
DEH9174A 1951-07-20 1951-07-20 Anordnung zur Anzeige des Reibungsdruckes der Glocke oder Scheibe von Glocken- oder Scheibengasbehaeltern Expired DE855386C (de)

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