DE855374C - Signalhorn - Google Patents

Signalhorn

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Publication number
DE855374C
DE855374C DEV2196A DEV0002196A DE855374C DE 855374 C DE855374 C DE 855374C DE V2196 A DEV2196 A DE V2196A DE V0002196 A DEV0002196 A DE V0002196A DE 855374 C DE855374 C DE 855374C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
membrane
housing
disks
equipment
horn
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEV2196A
Other languages
English (en)
Inventor
Herbert Gordon Coade
George Wood
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Vinters Armstrongs Ltd
Original Assignee
Vickers Armstrongs Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Vickers Armstrongs Ltd filed Critical Vickers Armstrongs Ltd
Application granted granted Critical
Publication of DE855374C publication Critical patent/DE855374C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10KSOUND-PRODUCING DEVICES; METHODS OR DEVICES FOR PROTECTING AGAINST, OR FOR DAMPING, NOISE OR OTHER ACOUSTIC WAVES IN GENERAL; ACOUSTICS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10K9/00Devices in which sound is produced by vibrating a diaphragm or analogous element, e.g. fog horns, vehicle hooters or buzzers
    • G10K9/02Devices in which sound is produced by vibrating a diaphragm or analogous element, e.g. fog horns, vehicle hooters or buzzers driven by gas; e.g. suction operated
    • G10K9/04Devices in which sound is produced by vibrating a diaphragm or analogous element, e.g. fog horns, vehicle hooters or buzzers driven by gas; e.g. suction operated by compressed gases, e.g. compressed air

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Measuring Volume Flow (AREA)
  • Reciprocating Pumps (AREA)
  • Special Spraying Apparatus (AREA)

Description

  • Signalhorn Die Erfindung bezieht sich auf ein durch ein gespanntes, gasförmiges Mittel betriebenes Signalhorn mit wenigstens einer plattenförmigen Membran, die in einer von dem Betriebsmittel durchströmten Kammer fest angeordnet ist, und einem @-on der Kammer ausgehenden Schallrichter.
  • Es sind hier schon Ausbildungen bekannt, bei denen die Membran beiderseits von dem Betriebsmittel beaufschlagt werden, zu welchem Zweck die Membran mit von ihr ausgehenden dünnen Rippen in der Kammer gehalten oder mit besonderen Ausschnitten versehen ist. An Stelle dieser empfindlichen Membranausbildungen ist nach der Erfindung bei einem Signalhorn der vorgenannten Bauart der Anschluß für das Betriebsmittel auf der dem Schalltrichter abgekehrten Seite der Membran angeordnet und es ist zwischen der Membran und der Kammerwandung ein Ringspalt vorgesehen, der zu einer beiderseitigen Belastung der Membran durch das Betriebsmittel führt. Es werden somit einfache Scheibenmembranen verwendet, die entweder frei schwingend angeordnet sind oder bei einer Randeinspannung von einem in der Kammerwandung Umgehungsringkanal umgeben sind.
  • Es können dabei auch mehrere Membranen hintereinandergeschaltet sein, die auf einem Achszapfen des Gehäuses eingespannt sind. Bei Verwendung einer Membran, die am Umfang in einen durch Rippen in dem Gehäuse gehaltenen Ring eingespannt ist, wird das Betriebsmittel zweckmäßig durch eine Düse gegen die Mitte der Membran gerichtet, wobei die Ausbildung so getroffen ist, daß die Membran in der Grundstellung an dem Düsenmundstück anliegt und eine gegen dieses gerichtete Ablenkdüse trägt.
  • Die neue Ausbildung ist mit weiteren Merkmalen nachstehend an Hand der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert.
  • Das. in Fig. i dargestellte Signalhorn besteht aus einem Gehäuse i in Form eines hohlen Kegelstumpfes, dessen an dem kleineren Enddurchmesser vorgesehene Abschlußwand eine Bohrung 2 für den Einlaß des Betriebsmittels aufweist. Auf dem größeren Enddurchmesser ist ein Schalltrichter 3 aufgesetzt.
  • Eine nahe der Rückwand eingesetzte Zwischenwand 5 trägt einen Achsstift 4, auf den unter Zwischenlage von Abstandsstücken io eine Reihe von Membranen 9, 8, 7 aufgelegt sind. Der Durchmesser dieser Membranscheiben 9, 8, 7, von denen - die Scheibe g aus zwei Einzelscheiben besteht, ist so bemessen, daß sie in der Ruhestellung etwa an der Innenwand des Gehäuses i anliegen oder einen engen Ringspalt belassen. Die Zwischenwand 5 ist an dem Übergang in das Gehäuse i mit einer Reihe von Löchern 6 versehen.
  • Für den Betrieb wird etwa Dampf unter hohen Druck durch den Einlaß 2 in die durch die Zwischenwand 5 gebildete Vorkammer eingeführt, von der er durch die Bohrungen 6 in die von der Membranscheibe 9 gebildete Kammer eintritt. Die Membran 9 wird unter Schwingung abgebogen und der Dampf tritt durch den zwischen dem Gehäuse i und der Membranscheibe 9 sich hierbei bildenden oder an sich vorhandenen Ringspalt in den Raum zwischen den Membranscheiben 9, 8, von da unter Schwingungserregung der Membranscheibe 8 in .den Raum vor der Scheibe 7, aus den er unter Erregung der Membransoheibe 7 in den Trichter 3 entlassen wird. Die Schwingungen der Membranscheiben 9, 8, 7 führen zu einer Tonbildung, die durch den Schalltrichter 3 weitergegeben wird.
  • Die Abstandstücke io zwischen den Membranseheiben 9, 8, 7 sind auswechselbar, so daß also die Ringspalte zwischen den Scheiben 9, 8, 7 und dem Gehäuse i zur Tonregulierung eingestellt werden können. Damit lä.ßt sich die Menge des durchgehenden Betriebsmittels und die Schwingungszahl der Scheiben 9, 8, 7 einstellen.
  • Bei der Ausführung nach Fig. 2 ist das Gehäuse abgesetzt, so daß drei zylindrische Abschnitte 13, i2, i i mit konischen Abschnitten 15, 14 abwechseln, wobei die Membranscheiben9, 8, 7 jeweils im Bereich der zylindrischen Abschnitte 13, 12, 11 des Gehäuses liegen.
  • Nach der Fig. 3 sind in dem konischen Gehäuse i den Membranscheiben 9, 8, 7 Leitscheiben 18, 17, 16 vorgeschaltet, die auf dem Achszapfen 4 angeordnet sind. Zwischen den Leitscheiben 18, 17, 16 und der Innenwand des Gehäuses i ist ein Ringspalt belassen und die Ränder dieser Leitscheiben sind so ausgebildet, daß die Geschwindigkeit des durchströmenden Dampfes durch Umwandlung von Druck in kinetische Energie erhöht wird. Die hohe Strömungsgeschw indigkeit des Dampfes führt zu einer ausreichenden Schwingungszahl der Membranscheiben 9, 8, 7 ohne übermäßige Abbiegung.
  • Statt der in den Ausführungsbeispielen gezeigten Anordnung von drei Membranscheiben kann auch nur eine dieser Scheiben oder mehr als drei hiervon vorgesehen sein. Die Anordnung mehrerer Membranscheiben ist jedoch zweckmäßig, da dann der Druck des aus dem Ringspalt an der letzten Memhranscheibe 7 so gering gehalten werden kann, daß er nur wenig über dein atmosphärischen Druck liegt und eine bestmögliche Ausnutzung erreicht wird, d. h. ein stärkster Ton für eine gegebene Durchgangsmenge an Betriebsmittel. Die Membranscheiben können dabei so ausgebildet sein, . daß sie mit der gleichen oder verschiedenen Frequenzen schwingen und daß bei verschiedener Frequenzzahl ein bester Zusammenklang erreicht wird.
  • Bei der Ausführung nach Fig.4 ist in dem Gehäuse i an Stelle des Achszapfens 4 ein von Rippen 21 getragener Ring 20 vorgesehen, in dem eine Membran i9, die aus zwei Scheiben bestehen kann, zwischen einer Schulter 22 und einem Klemmring 24 eingespannt ist. Die Einlaßbohrung 2 nimmt eine Düse 25 auf, gegen deren Mündung sich die Membran i9 in der Ruhestellung legt. Durch den aus der Düse 25 austretenden Dampf wird die Membran i9 in Schwingung versetzt, so daß der Dampf austreten und durch den Ringraum zwischen dem Gehäuse i und dem Haltering 2o in den Schalltrichter 3 austreten kann. Die Membranscheibe i9 trägt in der Mitte einen gegen die Düse 25 gerichteten kegelförmigen Zapfen 27, um den aus der Düse 25 austretenden Dampf in radialer Richtung abzulenken, um eine Wirbelbildung zu vermeiden. Die durch die schwingende Membranscheibe i9 zu deren beiden Seiten erzeugten Tonschwingungen werden durch den Schalltrichter 3 weitergeleitet.
  • Zur Ableitung von Kondenswasser ist das Gehäuse i mit einer unteren Ableitung 26 versehen. Die Membranscheiben können nach der gewünschten Schwingungszahl und der Tonhöhe verschieden ausgebildet und auch vorgespannt sein. An Stelle von Dampf kann auch jedes andere gasförmige Mittel zum Betrieb des neuen Signalhorns benutzt werden.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Durch ein gespanntes, gasförmiges Mittel betriebenes Signal.liorn mit wenigstens einer in einer von dem Betriebsmittel durchströmten Kammer fest angeordneten plattenförmigen Membran und einem von der Kammer ausgehenden Schalltrichter, dadurch gekennzeichnet, claß der Anschluß für das Betriebsmittel auf der dem Schalltrichter abgekehrten Seite der Membran angeordnet und zwischen der Membran und der Kammerwandung ein Ringspalt vorhanden ist, der das Betriebsmittel nach dem Schalltrichter übertreten läßt, so daß die Membran beiderseits von dem Betriebsmittel belastet wird.
  2. 2. Signalborn nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Membran oder mehrere iNIeinbranen hintereinander auf einem Achszapfen desGeh:iuses eingespannt und mit dem frei schwingenden Rand bis nahe an das Gehäuse heratigefiihrt sind.
  3. 3. Signalhorn nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die N7embran an dem Umfang in einem mit Rippen in dem Gehäuse gehaltenen Ring eingespannt und der Einlaß des Betriebsmittels als gegen die Mitte der Membran gerichtete Düse ausgebildet ist.
  4. Si giialhorii nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Membran in der Grundstellung an dem Düsenmundstück anliegt und mit einer gegen dieses gerichteten Ablenknase für das Betriebsmittel versehen ist.
  5. 5. Signalhorn nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse die Form eines sich bis hinter die in Strömungsrichtung letzte Membran erweiternden Kegelstumpfes hat und die Membranscheiben auf dem sie tragenden Achszapfen zur Einstellung des zwischen ihnen und dem Gehäuse verbleibenden Ringspaltes verstellbar sind.
  6. 6. Signalhorn nach Anspruch i, 2 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß der oder den Membranscheiben das Betriebsmittel zu deren Rändern ableitende Leitscheiben vorgeschaltet und deren Ränder in Verbindung mit der Innenwand des Gehäuses so ausgebildet sind, daß der Durchgang eine die Druckenergie des Betriebsmittels in kinetische Energie umwandelnde Ringdüs-° bildet.
  7. 7. Signalhorn nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß einzelne der Membranscheiben aus zwei oder mehreren aufeinanderliegenden Blattscheiben gebildet sind. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 434 i84, 45g 69o, 464 515, 577 514, 578 766.
DEV2196A 1949-08-24 1950-08-24 Signalhorn Expired DE855374C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB2204449A GB676375A (en) 1949-08-24 1949-08-24 Improvements in or relating to sound producing instruments

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE855374C true DE855374C (de) 1952-11-13

Family

ID=10172960

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEV2196A Expired DE855374C (de) 1949-08-24 1950-08-24 Signalhorn

Country Status (4)

Country Link
BE (1) BE497688A (de)
DE (1) DE855374C (de)
FR (1) FR1023547A (de)
GB (1) GB676375A (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1138344B (de) * 1958-09-10 1962-10-18 Keiichi Shintaku Schallerzeuger

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CN112216261A (zh) * 2019-07-09 2021-01-12 中车唐山机车车辆有限公司 风笛

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DE434184C (de) * 1926-09-16 Maihak Ag Signalapparat fuer Luft-, Dampf- und Gasantrieb
DE458690C (de) * 1925-12-08 1928-04-17 Friedrich Ufrecht Drucklufthupe mit zwei schwingenden Platten, von denen die eine federnd eingespannt ist und die andere mit ihr durch ein Zwischenglied verbunden ist
DE464515C (de) * 1928-08-18 Umberto Galli Drucklufthupe, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge mit einer zwischen zwei kreisfoermigen Stutzen festgeklemmten, am Rande ausgezahnten Membran, bei der das UEberstroemen der Blasluft von der Oberseite der Membran nach der Unterseite durch mehrere Segment oeffnungen der Membran erfolgt
DE577514C (de) * 1928-12-04 1933-06-01 Helge Sven Albert Rydberg Durch ein Druckmittel betriebene Schallsignalvorrichtung
DE578766C (de) * 1932-04-13 1933-06-17 Joseph Gierse Dr Vorrichtung zur Erzeugung von zwei oder mehr Toenen, insbesondere bei Hupen fuer Kraftfahrzeuge

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FR1023547A (fr) 1953-03-19
GB676375A (en) 1952-07-23
BE497688A (fr) 1950-12-16

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