DE855283C - Magnetronkonstruktion, bei der der Anodcnblock eine Vielzahl von Resonanzräumen enthält - Google Patents
Magnetronkonstruktion, bei der der Anodcnblock eine Vielzahl von Resonanzräumen enthältInfo
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- H01J25/00—Transit-time tubes, e.g. klystrons, travelling-wave tubes, magnetrons
- H01J25/50—Magnetrons, i.e. tubes with a magnet system producing an H-field crossing the E-field
- H01J25/52—Magnetrons, i.e. tubes with a magnet system producing an H-field crossing the E-field with an electron space having a shape that does not prevent any electron from moving completely around the cathode or guide electrode
- H01J25/58—Magnetrons, i.e. tubes with a magnet system producing an H-field crossing the E-field with an electron space having a shape that does not prevent any electron from moving completely around the cathode or guide electrode having a number of resonators; having a composite resonator, e.g. a helix
- H01J25/587—Multi-cavity magnetrons
- H01J25/593—Rising-sun magnetrons
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Description
Die E/rfindung Ixitrifft ein Magnetron der Bauart
mit FTohlraumresoiiatoren und 'bezweckt eine Verbesserung
der Form der Resonanzraume, um einerseits die einzelnen Koppelfrequenzen weiter auseinander
zu legen und andererseits eine Steigerung des Wirkungsgrades i-m Betrieb der Röhre zu
erzielen.
Die Erfindung besteht im wesentlichen darin, daß
Resonanzraume vorgesehen werden, die alle eine ίο gleiche oder fast gleiche Resonanzfrequenz besitzen
und alle durch ungleiche, abwechselnd grolle und kleine Öffnungen in den Kathodenraum des
Magnetrons münden.
Diese Anordnung gestattet den Wegfall jedes ■5 Kurzschlußbugeis oder strap, welcher die benachbarten
Segmente der Anode paarweise verbinden mulite, um unei wünschte Schwingungsarten v\\
unterdrücken.
Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung
ergeben sich aus der folgenden Beschreibung von \usfuhrungbeispielen an J fand der Zeichnung.
Fig. ι zeigt im Schnitt ein gebräuchliches
.Magnetron, welches mit einem Kurzschlußbugel \ ersehen ist;
Fig. 2 zeigt 'ebenfalls im Schnitt ein anderes gebiauchliches
Magiietion der Strahlenkranz'bauart;
Fig 3 zeigt als Austuhrungsbuispiel das Schema
einer \nordnung genial! der Eifindung, wahrend
P'ig. 3 a ein \ ollstandiges Magnetron, welches nach
dem Prinzip der Fig. 3 ausgebildet ist, perspektivisch darstellt,
Fig. 4 /eii,rt die Verteilung des Feldes im Innern
des Wirkungsraumes eines gemäß der Erfindung ausgebildeten Magnetrons; schließlich zeigt
Fig. 5 und 6 zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung
im Fall eines Magnetrons mit zylindrischen Hohlräumen.
Das Magnetron der ersten bekannten Art besitzt, wie in Fig. τ gezeigt, eine gewisse Anzahl η gleiche
zylindrische Hohlräume C1, C0 . . . Cn, die am Umfang
in dem Anodenblock A um die zentrale
ίο Kathode /\' angeordnet sind, welche über die Verbindung
V die passende Betriebsspannung zugeführt erhalt. Die Anodensegmente D1, D„, D3 . . . bestehen
aus zwischen zwei benachbarten Hohlräumen gebildeten
Rippen und sind paarweise durch Kurzschlußbügel oder -schienen .F1, F2 ... verbunden,
welche auch Straps genannt werden.
Der Nachteil einer solchen Konstruktion tritt besonders bei kurzen Wellenlängen in Erscheinung.
Fs ist nämlich bekannt, daß ein Anodenblock ohne Kurzschlußbügel nach der meist als π-modus bezeichneten
Grundschwiugung auf einer sehr viel kleineien Wellenlänge schwingt als ein Anodenblock
mit Kurzschlußbügel bei der gleichen Schwingungsart, und folglich muß man, wenn man ein auf einer
kleinen Wellenlange arbeitendes Magnetron herstellen will, in dem Anodenblock Hohlräume und
Kurzschlußbügel mit sehr kleinen Abmessungen anbringen, deren mechanische Herstellung nur mit
erheblichen Schwierigkeiten möglich ist.
Das Magnetron der zweiten bekannten Alt nach der sog. Strahlenkranzbauart l>esitzt, wie in Fig. 2
gezeigt, eine gewisse, stets gerade Anzahl von trapezförmigen Hohlräumen C1, C.,, C3 . . ., die aus dem
Anodenblock A herausgearbeitet sind, und um den die Kathode bildenden Zylinder K, der mit einer
emittierenden Schicht Kt versehen ist, angeordnet
sind. Das Ganze wird in einem senkrecht zu dar Zeichnung stehenden Magnetfeld angeordnet. Die
Öffnungen des Anodenblocks auf den Kathodenraum zu haben die gleichen Abmessungen, während
die Tiefen der trapezförmigen Hohlräume ungleich und abwechselnd groß und1 klein sind. Daraus folgt,
daß die Eigenfrequenz abwechselnd von einem Hohlraum zu dem folgenden schwankt und die
resultierende Frequenz (Resonanzfrequenz) für den ganzen Block nach der Grundschwingung oder dem
π-modus sich von den anderen Frequenzen deutlich
unterscheidet.
Das in Fig. 3 schematisch als Ausführungsbeispiel dargestellte System gemäß der Erfindung ist mit der
Slrahlenkranzbauait in dem Sinn veiwandt, als es
■ebenfalls zwischen zwei aufeinanderfolgenden Hohlräumen
eine Ungleichheit aufweist; es unterscheidet sich jedoch von ihr darin, daß diese Ungleichheit
hier durch die Ungleichheit der Abmessungen der Öffnungen O1, O2, O3 . . . der Hohlräume nach dem
Kathode η raum E zu gebildet wird, indem diese
Öffnungen abwechselnd groß und klein sind. Andererseits sind die Form und die Abmessungen
der Hohlräume so, daß sich die Gleichheit oder wenigstens eine annähernde Gleichheit der Eigenfrequenzen
aller dies-er Hohlräume ergibt. Der die Kathode bildende Mittelzylinder K trägt wieder an
den gewünschten Stellen emittierende Schichten KE
und das Ganze wird in einem nicht dargestellten senkrecht zur Zeichnung verlaufenden Magnetfeld
angeordnet.
In Fig. 3 a ist das Magnetron der Fig. 3 perspektivisch dargestellt. Seine Kathode K wird von der mit
den Klemmen K1 und /C2 des Heizfadens verbundenen
Batterie B gespeist. Der Anodenblock A besteht aus den trapezförmigen Hohlräumen C1, C2,
C3 ... und erhält von der Quelle HT seine Vorspannung.
7' sind die den Kathodenraum begrenzenden Stiirnseitenplatten. G ist der Ausgangskreis zur
Abnahme der UKW-Energie. Die Quelle des magnetischen Feldes ist sdhematisdi durch die Polstucke N
und S dargestellt. Ein solches Magnetron wird als Magnetron der Radkranzbauart bezeichnet, entsprechend
dem in der angelsächsischen Literatur gebräuchlichen Ausdruck vane type magnetron.
Bei der Ausführungsfonm der Fig. 3 sind die Hohlräume in Form von Kreissektoren dargestellt.
Die Foim der Hohlräume kann jedoch beliebig sein, da diese nur durch ihre Öffnung und durch ihre
Resonanzfrequenz zur Wirkung kommen.
Eine Anordnung gemäß der Erfindung besitzt u.a. die folgenden Vorteile:
1. Infolge der Ungleichheit der Öffnungen von zwei aufeinanderfolgenden HdIiIräumen, welche eine go
Ungleichheit gleicher Größenordnung der charakteristischen Admittanzcn der leiden, durch diese
Hohlräume gebildeten Resonatoren nach sich zieht, zeigt das Frequenzspektrum eine große Analogie zu
demjenigen einer Anode der Strahlenkranzbauart und insbesondere eine Resonanzfrequenz für die
Grundschwingung oder den π-modus, welche von den Resonanzfrequenzen der anderen Schwingungsarten
deutlich verschieden ist.
Bei den gemäß der Erfindung ausgebildeten Magnetronen mit trapezförmigen oder zylindrischen
Hohlräumen wiird die Frequenzabweichung zwischen der Grundschwinguug oder dem π-modus und der
am nächsten liegenden Frequenz in erster Annäherung vervielfacht mit
wobei /., die Breite der breitesten Öffnung und I1
diejenige der engsten Öffnung ist.
2. Bekanntlich wirken bei einem Magnetron der früher gebräuchlichen Bauart die radialen und
tangentialen Komponenten des elektromagnetischen Hochfrequenzfeldes auf die Elektronen in verschiedener
Weise: die tangentielle Komponente entzieht den Elektronen Energie, während 'die normale
Komponente eine Gruppenbildung der Elektronen erzeugt.
Als Zahlenbeispiel sei angegeben, daß bei einem Magnetron mit der mittleren Resonanzwellenlänge
3,18 cm und einem Öffnungsverhältnis -.-- = 3 die
am nächsten liegenden Resonanzwellenlängen 3,04 und 3,37 cm sind.
Bei dem System gemäß der Erfindung erfolgt eine »25
Selektion in dem EVektronenmechanismus, wie sich
aus der Untersuchung der in Fig. 4 gezeigten Verteilung
des Feldes im Innern des Wirkungsraumes E ergibt. Man kann feststellen, daß der Einfluß des
ladialen Feldes vor engen Spalten, wie O1, und der Einfluß des tangential«] Feldes vor den breiten
Spalten, wie O9, überwiegt. Es entsteht so einerseits
eine stärkere Gruppenbildung der Elektronen und andererseits eine ausgeprägtere Energieentziehung,
Bedingungen, die fur die Arbeitsweise des Magnetrons sehr günstig sind.
In den Fig. 5 und 6 ist in einem abgewickelten Schema ein Magnetron mit zylindrischen Hohlräumen
dargestellt. Es sei angenommen, daß man \ on einem üblichen Magnetron ausgeht, bei dem alle
Hohlräume den gleidhen Durchmesser (I1 und alle
Schlitze die gleiche Breite I1 haben.
Bei der Variante der Fig. 5 ist gemäß der Erfindung ein Schlitz von zweien auf eine Breite von I2
erweitert, wodurch die Kapazität des Resonanzhohlraumes vermindert wird. Zur Wiederherstellung der
Resonanzfrequenz vergrößert man die Induktivität des Hohlraumes, man vergrößert somit seinen
Durchmesser auf J.,.
Bei der Variante der Fig. 6 hat man einfach die Kanten eines Schlitzes von zweien abgestumpft, so
daß er au der Stelle, vvo er in den Kathode-Anodenraum mündet, eine Breite /., erhalt. Aus dem gleichen
Grund wird der Durchmesser des Hohlraumes auf (Z2 erweitert.
Nach einer weiteren Variante kann man einen einzigen Durchmesser für die Hohlräume beibehalten
und die Verbreiterung der Schlitze durch eine Verkleinerung der radialen Länge des Schlitzes
ausgleichen, wobei diese Länge annähernd umgekehrt proportional zu der Breite ist.
Im Fall eines trapezförmigen Hohlraumes wirkt man im gleichen Sinn auf die geometrischen Abmessungen
ein, um die Resonanzfrequenz wieder her/ustelleu.
Claims (5)
- PATENTANSPRÜCHE:ι. Magnetronkonstruktion, bei der der Anodenbloc'k eine Vielzahl von Resonanzräumen enthält, die konzentrisch zur Kathode angeordnet und über radial vorlaufende Öffnungen mit dem Kathodenraum verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß diese Resonanzräume in den Katlhodenraum über öffnungen mit verschiedenen Breiten munden und daß die Abmessungen der Resonanzräume so gewählt sind, daß ihre Eigenfrequenzen annähernd gleich sind.
- 2. Magnetron nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Resonanzräume in den Kathodenraum über abwechselnd breite und schmale Öffnungen münden.
- 3. Anwendung der Konstruktionsmaßnahmen nach Anspruch 1 auf Magnetrone der Radkranzbauart mit Resonanzräumen, deren Querschnitt in einer zur Kathodenachse senkrechten Ebene durch ein Trapez gebildet wird, dessen breite Basis ein Umfangssegment ist und dessen schmale Basis durch die Öffnung gebildet wird, welche ihn mit dem Kathodenraum verbindet, dadurch gekennzeichnet, daß diese öffnungen abwechselnd breit und schmal sind.
- 4. Anwendung der Konstruktionsmaßnahmen nach Anspruch 1 auf Magnetrone der Bauart mit zylindrischen Hohlräumen, deren Achsen parallel zur Kathodenachse verlaufen und die durch Öffnungen in Form von radialen Spalten mit parallelen Seitenwandcn mit dem Kathodenraum verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß diese parallelen Seitenwände abwechselnd große und kleine Abstände haben.
- 5. Anwendung von Konstruktionsmaßnahmen nach Anspruch 1 auf Magnetrone der Bauart mit zylindrischen Resonanzräumen, deren Achsen parallel zur Kathodenachse verlaufen und die durch Öffnungen in Form von radialen Spalten mit annähernd parallelen Seitenwänden mit dem 'Kathodenraum verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß die radialen Spalten alle die gleiche Breite haben und die Seitenwände eines von je zwei Spalten an der Stelle abgestumpft sind, wo der Spalt in den Kathodenraum mündet, derart, daß die Öffnung dieses Spaltes verbreitert ist.Angezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 730246.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen© 5465 10.Ί52
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR991294T | 1949-05-16 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE855283C true DE855283C (de) | 1952-09-11 |
Family
ID=9551023
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT855283D Expired DE855283C (de) | 1949-05-16 | Magnetronkonstruktion, bei der der Anodcnblock eine Vielzahl von Resonanzräumen enthält |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE855283C (de) |
| FR (1) | FR991294A (de) |
| GB (1) | GB674671A (de) |
-
0
- DE DENDAT855283D patent/DE855283C/de not_active Expired
-
1949
- 1949-05-16 FR FR991294D patent/FR991294A/fr not_active Expired
-
1950
- 1950-03-22 GB GB7217/50A patent/GB674671A/en not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB674671A (en) | 1952-06-25 |
| FR991294A (fr) | 1951-10-03 |
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