DE853948C - Kleiderschutzhuelle aus Kunststoffolie mit einem Behaelter zur Aufnahme eines Insektentoetungsmittels - Google Patents

Kleiderschutzhuelle aus Kunststoffolie mit einem Behaelter zur Aufnahme eines Insektentoetungsmittels

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DE853948C
DE853948C DEM3318A DEM0003318A DE853948C DE 853948 C DE853948 C DE 853948C DE M3318 A DEM3318 A DE M3318A DE M0003318 A DEM0003318 A DE M0003318A DE 853948 C DE853948 C DE 853948C
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DE
Germany
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protective cover
insecticide
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protective
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DEM3318A
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DE1620033U (de
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Johann Heinrich Mueller
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47GHOUSEHOLD OR TABLE EQUIPMENT
    • A47G25/00Household implements used in connection with wearing apparel; Dress, hat or umbrella holders
    • A47G25/54Dust- or moth-proof garment bags, e.g. with suit hangers
    • A47G25/58Moth-proof bags with provisions for pesticides or pest repellants

Landscapes

  • Catching Or Destruction (AREA)
  • Agricultural Chemicals And Associated Chemicals (AREA)

Description

  • Kleiderschutzhülle aus Kunststoffolie mit einem Behälter zur Aufnahme eines Insektentötungsmittels Alljährlich gehen den Volkswirtschaften der @N'elt immer noch Millionenbeträge durch -Mottenfraß und andere Stoff- bzw. Pelzschädlinge verloren. Dabei hat die moderne Schädlingsbekämpfung in Verbindung mit der einschlägigen Chemie .heute ?Mittel !herausgebracht, welche es in systematischer .@n Wendung durchaus ermöglichen würden, dieser Plage Herr zu werden.
  • Ausgehend von der Tatsache, daß ein hermetisch abschließbarer Behälter für Kleidung immer noch der wirksamste Schutz gegen -.Mottenbefall ist, vorausgesetzt, daß die Kleidung ohne Larven zur Einlagerung gelangt ist, andererseits aber nie mit Sicherheit gesagt werden kann, ob das eingelagerte Gut nicht doch bereits irgendwelche Köcherlarven der Motte aufweist, macht sich die Erfindung die Erkenntnis zunutze, daß die Larve außerordentlich empfindlich gegen gewisse gasförmige Stoffe ist, insbesondere wenn die Verabreichung derselben unter Temperaturen erfolgt, die unter dem Gefrierpunkt liegen. Ein solches in Betracht kommendes Gas ist beispielsweise das CO., das heute -zumal in Großstädten in der Form von Trockeneis zum niedrigen Preis zur Verfügung steht und beide Eigenschaften in sich vereinigt, d. h. an sieh insektentötend wirkt, daneben aber eineTemperatur von -78° aufweist. Außerdem kommen für die insektentötende Behandlung des eingelagerten Gutes auch solche Mittel in Frage, die unter der Einwirkung von Wärmezufuhr vergasen, wie beispielsweise die auf der Basis des Gamma-Hexachlorcyclohexans entwickelten Räuchertabletten u. a.
  • Um nun das eine oder andere Mittel besser als bisher und vor allen Dingen in 'onzentrierterer Form dem zu behandelnden Gut verabreichen zu können, wird erfindungsgemäß eine an sich bekannte, aus Kunststoffolie gefertigte Kleiderschutzhülle an ihrer Unterseite mit einer Einrichtung versehen, die eine Vergasung des im Innern der Hülle befindlichen Insektenschutzmittels unter dem Einfluß einer von außen an die Hülle heranbringbaren Wärmequelle oder die Vergasung des Schutzmittels unter Entzug von Wärme aus der im Innern der Hülle befindlichen Luft gestattet. Die Anordnung ist erstmalig so getroffen, daß der das Insektentötungsmittel enthaltene Behälter in die Schutzhülle einsetz- und herausschraubbar ist, ohne daß die Aufhängevorrichtung der Schutzhülle von dieser gelöst oder die Öffnung zum Einbringen der Kleider geöffnet zu werden braucht. (Gegebenenfalls kann an der Oberseite des Schutzbehälters ein kleines Überdruckventil vorgesehen sein, durch welches verhütet wird, daß, insbesondere bei Verwendung von Trockeneis als Insektentötungsmittel, im Innern der Hülle ein Überdruck entsteht.
  • Als besonders zweckmäßige Ausführungsform einer derartigen Kleiderschutzhülle wird weiter gemäß .der Erfindung vorgeschlagen, die Oberseite des Behälters mit einem abnehmbaren Deckel zti versehen, derart, daß der eigentliche Kleidersack als Ganzes um den Rahmen herumgelegt ist, während der Deckel mit Einrichtungen zum Einhängen der Kleidung und Aufhängendes gesamten Behälters in den eigentlichen Rahmen eingepaßt ist.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung zur Darstellung gebracht, und zwar zeigt Abb. i den Schraubversdhluß mit Einrichtung zur Aufnahme des Insektentötungsmittels bei stark verkleinerter Darstellung der eigentlichen Mottenschutzhülle, Abb. 2 die Kleiderschutzhülle mit abnehmbarem Deckel.
  • Die je nach Größe und Anzahl der einzulagernden Kleidungsstücke prismatisch geformte Kleiderschutzhülle ist aus einer Kunstharzfolie a1 gefertigt und weist gegebenenfalls seitlich einen Reißverschluß zum bequemen Einhängen der Kleidung auf. In der Unterseite a2 der Schutzhülle ist ein Schraubverschluß c vorgesehen, dessen aus Blech gestanzter, hohler Stöpsel b zur Aufnahme des Insektentötungsmittels dient. Die untere Fläche des Stöpsels ist zweckmäßig verbreitert, um für den Fall, daß eine Räuchertablette e zur Anwendung gelangt, der beispielsweise durch eine elektrische Heizplatte d erzeugten Hitze eine größere Angriffsfläche bieten zu können. Wird dagegen Trockeneis als Insektentötungsmittel verwendet, so muß das Volumen des Zylinders bi so abgestimmt sein, daß die Menge des eingelagerten Trockeneises eine wirksame Durchgasung mit C02 bei gleichzeitiger Erniedrigung der Temperatur im Innern des Behälters gewährleistet. Um bei Verwendung von Trockeneis dem zur Vergasung kommenden CO, gegebenenfalls eine Ausweichmöglichkeit zu geben, ist in diesem Fall an der Oberseite der Schutzhülle ein überdruckventil bekannter Konstruktion vorzusehen.
  • Da moderne Kunstharzfolien u. a. eine hervorragende Schweißbarkeit aufweisen, ist es möglich, die prismatische Schutzhülle in einem Stück zu fertigen und den Schraubverschluß mit Stöpsel direkt in die Unterseite der Hülle in an sich bekannter Weise zu verlegen. Der obere Rand der Hülle wird sodann luftdicht an einen Rahmen angeschlossen. Hierbei dient, wie Abb. -2 zeigt, zum Verschluß der Schutzhülle ein in den Rahmen a3 sauber eingepaßter Deckel c14, der an seiner Unterseite die Einrichtung zum Einhängen der Kleidungsstücke und an seiner Oberseite die Aufhängevorrichtung für die gesamte Kleiderschutzhülle aufweist. Diese Konstruktion ist gerade im Zusammenhang mit den Insektentötungsmitteln, für die die Kleiderschutzhülle gemäß der Erfindung bestimmt ist, besonders vorteilhaft, da sie praktisch als luftdicht anzusprechen ist, was eine Schutzhülle mit Reißverschluß nicht sein kann.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRI:CHE: .i. Kleiderschutzhülle aus Kunststoffolie od. dgl. mit einem im Innern vorgesehenen Behälter zur Aufnahme eines Insektentötungsmittels,dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter derart in der Wandung der Schutzhülle angeordnet ist, daß er von außen einsetz- und herausnehmbar ist, ohne daß die zum Aufhängen der Schutzhülle dienenden Einrichtungen gelöst oder die zum Einbringen der Kleidungsstücke dienende Öffnung geöffnet zu werden braucht.
  2. 2. Schutzhülle nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter als ein an der Unterseite der Schutzhülle vorgesehener Schraubverschluß (c) ausgebildet ist, dessen aus Blech gestanzter hohler Stöpsel (b) der Aufnahme des Insektentötungsmittels dient.
  3. 3. Schutzhülle nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, @daß der hohle Stöpsel (b) eine verbreiterte ebene Abschlußfläche aufweist. q.
  4. Schutzhülle nach Anspruch -i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß an der Oberseite der Schutzhülle ein Überdruckventil vorgesehen ist.
  5. 5. Schutzhülle nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß der normale Verschlußstöpsel (b) des Schraubverschlusses (c) gegen einen solchen mit Spritzdüse austauschbar ist zu dem Zweck, das Insektentötungsmittel unter Überdruck in das Innere der Schutzhülle einspritzen zu können.
  6. 6. Schutzhülle nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, d.aß die eigentliche SohutzhülledurchVerschweißen der aneinanderstoßenden Kanten der Seitenwandungen hergestellt ist, nach oben hin einen Rahmen (a.3) luftdicht umschließt und durch einen sich auf den Rahmen auflegenden, die Einrichtungen zum Aufhängen der Kleidung und den oder die Aufhängehaken aufweisenden Deckel (a4) abgeschlossen wird. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 6o6 512a.
DEM3318A 1950-05-13 1950-05-13 Kleiderschutzhuelle aus Kunststoffolie mit einem Behaelter zur Aufnahme eines Insektentoetungsmittels Expired DE853948C (de)

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DE853948C true DE853948C (de) 1953-04-13

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DE (1) DE853948C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3167224A (en) * 1962-02-01 1965-01-26 William D Landers Garment protector
FR2621471A1 (fr) * 1987-10-12 1989-04-14 Sumitomo Chemical Co Housse pour vetements

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE606521C (de) * 1934-12-07 Armin Braun Verschluss fuer Mottenschutzhuellen

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