DE85367C - - Google Patents

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DE85367C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61MDEVICES FOR INTRODUCING MEDIA INTO, OR ONTO, THE BODY; DEVICES FOR TRANSDUCING BODY MEDIA OR FOR TAKING MEDIA FROM THE BODY; DEVICES FOR PRODUCING OR ENDING SLEEP OR STUPOR
    • A61M3/00Medical syringes, e.g. enemata; Irrigators

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  • Hematology (AREA)
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  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Infusion, Injection, And Reservoir Apparatuses (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 30: Gesundheitspflege.
J. BELLVER in MADRID. Spritze ohne Einführungsspitze.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 25. Juli 1895 ab.
Bei einem grofsen Theil des Publikums herrscht eine gewisse Abneigung und ein Widerwillen dagegen, sich die Canülen, Spitzen und dergl. von Injectionsgeräthen (Spritzen) in die natürlichen Oeffhungen des Körpers einführen zu lassen. Anderenfalls können auch Unfälle durch das Einführen von mehr oder minder dicken, schneidenden oder stechenden Röhren entstehen. Häufig entstehen schon durch blofse Berührung, z. B. mit den kleinen Harnröhrenspritzen, Reizungen und nervöse Anfälle. Weiter können auch durch das Zudrücken der Harnröhre, um gewisse Flüssigkeiten darin festzuhalten, Risse und Spalten in der Schleimhaut entstehen, wodurch Entzündungen hervorgerufen werden können, die bei jeder Wiederholung der Injection gefährlicher werden.
Alle diese Mifsstände lassen sich leicht vermeiden, wenn man, wie durch die vorliegende Erfindung ermöglicht, die Röhrchen oder Spitzen, welche die Mündungen der bisher gebräuchlichen Spritzen bilden, überflüssig macht.
Diese Erfindung besteht darin, dafs man die Spritzen nicht mit irgend welchen Endungsspitzen versieht, sondern dafs man die Mündung zu einer Erweiterung ausbildet, etwa in Gestalt einer Glocke, welche alsdann über die Harnröhrenmündung hinübergreift und beim Gebrauch einfach angedrückt wird. Man füllt diese Gerä'the entweder durch Saugwirkung, wie bei den alten Spritzen, oder indem man sie wie gewöhnliche Gläser einfach vollgiefst.
Beim Gebrauch einer solchen Spritze setzt man die glockenförmige Mündung so auf, dafs die Harnröhrenmündung allseitig umfafst und somit luftdicht abgeschlossen wird und bringt dann die Flüssigkeit durch Druck aus dem Geräth heraus und in die Harnröhre hinein.
Bei Anwendung einer solchen Spritze fallen also alle Spitzen, Röhrchen u. s. w. fort, so dafs auch die eingangs erwähnten Uebelstände und Belästigungen des Kranken vermieden werden.
Die Mündungen können in verschiedenen Formen hergestellt werden. Man kann die eigentliche Spritze mit der Mündung in einem Stück anfertigen oder aber die Mündung und die Spritze getrennt fertigstellen, wobei die letztere dann so ausgebildet sein mufs, dafs verschiedene Mundstücke darauf passen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Injectionsinstrument (Spritze) für die natürlichen Oeffhungen des menschlichen Körpers, dadurch gekennzeichnet, dafs es statt der bisher gebräuchlichen Endungsspitze ein erweitertes Mundstück in entsprechender Form trägt, welches über die Oeffhung des Körpers greift und diese so von der äufseren Umgebung luftdicht abschliefst.
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