DE853450C - Zwanglaufkessel - Google Patents

Zwanglaufkessel

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DE853450C
DE853450C DES19723A DES0019723A DE853450C DE 853450 C DE853450 C DE 853450C DE S19723 A DES19723 A DE S19723A DE S0019723 A DES0019723 A DE S0019723A DE 853450 C DE853450 C DE 853450C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
combustion chamber
heating surface
tubes
gas
helical
Prior art date
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Expired
Application number
DES19723A
Other languages
English (en)
Inventor
Erwin Dipl-Ing Schwander
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DES VEHICULES S E V SOC ET
Original Assignee
DES VEHICULES S E V SOC ET
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Filing date
Publication date
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Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22BMETHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B1/00Methods of steam generation characterised by form of heating method
    • F22B1/22Methods of steam generation characterised by form of heating method using combustion under pressure substantially exceeding atmospheric pressure

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Sustainable Development (AREA)
  • Sustainable Energy (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Heat-Exchange Devices With Radiators And Conduit Assemblies (AREA)

Description

  • Zwanglaufkessel Im Bau moderner Hochleistungskessel herrscht die Tendenz, das Gewicht und den Rauminhalt des Kessels im Verhältnis zu seiner Leistung so klein wie möglich zu halten. Man strebt deshalb danach, die Feuerraumbelastung zu erhöhen und ebenfalls die Wärmeübergangszahlen zu steigern, um so kleines Feuerraumvolumen und geringes Gewicht der Heizfläche zu ermöglichen.
  • Bekannt ist das Verfahren, die Feuerung unter starkem Überdruck zu betreiben, wodurch die Feuerraumbelastung und gleichzeitig die Wärmeübergangszahlen sehr gesteigert werden können. Allein dieses Verfahren erfordert einen Kompressor und, wenn es rationell arbeiten soll, eine Abgasturbine zu deren Antrieb, die selbst wieder eine unerwünschte Kompliziertheit, Erschwerung und Verteuerung der Kesselanlage zur Folge hat. In vielen praktischen Fällen wird sich die Ersparnis an einfacher Heizfläche um den Preis des Gasturbinenaggregats nicht lohnen.
  • Nun ist es bekannt, schwere Öle unter gewöhnlichem atmosphärischem Druck oder unter sehr geringem Überdruck mit ebenso hohen Feuerraumbelastungen zu verbrennen wie in Druckfeuerungen. An Stelle des Kompressors tritt ein einfaches Gebläse, dessen Energiebedarf nur ein kleiner Bruchteil desjenigen des Kompressors von Druckfeuerungen ist.
  • Die Absicht vorliegender Erfindung ist die Gestaltung einer Heizfläche, die es erlaubt, mit möglichst geringem Energieaufwand die Wärmeübergangszahlen der Feuergase wesentlich zu steigern und die für Zwangdurchlauf- und Zwangumlaufkessel bestimmt ist.
  • In Kesseln der klassischen Bauart herrschen an den Heizflächen Gasgeschwindigkeiten von einigen Metern pro Sekunde, in Spezialfällen bis zu 20 m pro Sekunde. Zur Erzeugung dieser Geschwindigkeiten wären nur kleine Überdrücke erforderlich; allein die Heizflächenausbildung und ihre Anordnung bringen es mit sich, daß die einmal erzeugte Gasgeschwindigkeit durch Aufprallen auf versetzte Rohrreihen, durch schroffen Richtungswechsel od. dgl. immer wieder zerstört wird und ebensooft wieder erzeugt werden muß, so daß der Gaswiderstand des ganzen Kessels ein Vielfaches des Staudruckes der wirklich herrschenden Gasgeschwindigkeit beträgt.
  • Rechnung und Versuch zeigen nun, daß außerordentlich günstige Wärmeübergangszahlen erreicht werden können mit Gasgeschwindigkeiten von der Größenordnung von 6o bis 200 m pro Sekunde, wobei zur Erzeugung dieser Geschwindigkeiten nur gewöhnliche Gebläse von relativ geringemLeistungsbedarf benötigt werden, unter der Voraussetzung, daß die einmal erzeugten Gasgeschwindigkeiten längs der gesamten Heizfläche aufrechterhalten werden können und nicht mehrfach zerstört werden und wieder hergestellt werden müssen, wie es in bekannten Kesseln nötig ist. Vorliegende Erfindung betrifft nun eine Heizfläche von Dampfkesseln und Wärmeaustauschapparaten, die ganz aus Rohren aufgebaut ist und in ihrem Gasweg keine schroffen Richtungswechsel und keine Prallwiderstände aufweist, derart, daß es bei einmaliger Umsetzung des Gasdruckes in Geschwindigkeit möglich ist, diese Geschwindigkeit längs der ganzen Heizfläche aufrechtzuerhalten. Es sind von dem Gebläse nur zu erzeugen der Druck zur einmaligen Umsetzung in Geschwindigkeit plus Reibungsverluste an den Heizflächen. Ein Vorteil der Erfindung besteht noch darin, daß die gesamte Oberfläche der als Heizfläche benutzten Rohre zur Wärmeübertragung ausgenutzt wird.
  • Die Erfindung besteht im wesentlichen darin, daß um die Brennkammer, deren Wandung ganz aus Heizrohren als Strahlungsheizfläche gebildet sein kann und die polygonalen, vorzugsweise aber kreisrunden Querschnitt besitzt, die Berührungsheizfläche in Form von senkrecht zur Zylinderachse aus dicht aneinandergefügten Rohren gebildeten Wendelflächen gelegt wird, längs deren die Gase schraubenförmig um die Brennkammer geführt werden. Hierbei können sowohl eine einzige Wendelfläche als eingängige Schraube als auch mehrere Wendelflächen als mehrgängige Schrauben um die Brennkammer gelegt «erden.
  • Die Abb. 1, 2 und 3 veranschaulichen den grundsätzlichen Aufbau gemäß Erfindung mit einer Wendelfläche. Abb. i zeigt den Kessel schematisch im Querschnitt. Die vom Brenner a kommenden Feuergase steigen in der Brennkammer A mit relativ geringen Geschwindigkeiten hoch. Die Brennkammer%%-and ist durch axial dicht aneinandergewickelte Rohrspiralen b gebildet, die miteinander durch Schweißung verbunden sein können. Innerhalb der Brennkammer A herrscht im wesentlichen konstanter Gasdruck bis zu den Querschnitten B, wo die Umsetzung des Druckes in Geschwindigkeit stattfindet und die Gase in den schraubenförmigen Gaskanal C eintreten, um bei D den Kessel zu verlassen. Dieser Gaskanal C ist durch senkrecht zur Schraubenachse dicht aneinandergelegte und eine Wendelfläche bildende Rohre c gebildet. In Abb. 1, 2 und 3 sind es vier Rohre, die nebeneinandergelegt die Wendelfläche bilden.
  • Das ganze Rohrsystem ist in einem außen isolierten Zylinder eingefügt, dessen innerer Mantel die äußere Begrenzungsfläche des schraubenförmigen Gaskanals C bildet. Es ist selbstverständlich, daß diese Begrenzung ebenfalls durch einen nach Art der Brennkammer durch dicht aneinandergewickelte Rohre gebildeten Zylinder gebildet werden kann.
  • Abb. 2 veranschaulicht denselben Kessel in Draufsicht auf die Heizfläche, Abb. 3 zeigt in vergrößertem Maßstabe einen Teil der Brennkammerwand, eine Wendel, und zeigt, wie die Rohre dicht aneinandergefügt und verschweißt werden können.
  • Die Abb. 4 und 5 zeigen einen Heizflächenkörper derselben Art, bei dem jedoch nicht eine Wendelfläche, sondern deren mehrere, nämlich drei, in Form einer mehrgängigen Spirale um die Brennkammer gelegt sind. Diese Wendelflächen sind mit cl, C2, C3 bezeichnet und die von ihnen gebildeten Gaskanäle mit Cl, C2, C3. Die Abb.4 und 5 bedürfen keiner weiteren Erklärung, und es ist selbstverständlich, daß auch bei mehrgängigen Schrauben die äußere Begrenzung der Gaskanäle durch nach Art der Brennkammer spiralförmig aufgewickelte Rohre gebildet werden kann.
  • In den Abb. i und 4 sind die Wendelflächen in Form von Schrauben mit konstanter Steigung dargestellt. Grundsätzlich aber kapn auch die Steigung veränderlich sein, insbesondere sich in Richtung des Gasstromes verringern. Beide Ausführungen haben ihren praktischen Wert.
  • Konstante Steigung bedeutet infolge der Abkühlung der Gase trotz konstanten Querschnittes Abnahme der Gasgeschwindigkeit, die zum Wiedergewinn des Gasdruckes benutzt werden kann. Infolge der kleiner werdenden Gasgeschwindigkeit nimmt die Wärmeübertragungszahl ab, und die Kesselheizfläche muß für eine bestimmte Leistung entsprechend größer sein. Dafür aber kann der Druck in der Brennkammer erniedrigt werden, so daß diese Anordnung auf geringsten Energiebedarf für das Gebläse bei vergrößertem Kesselgewicht hinwirkt.
  • Mit kleiner werdender Steigung verringern sich die Gasquerschnitte, und dadurch kann die Gasgeschwindigkeit längs der ganzen Heizfläche konstant gehalten oder sogar beschleunigt werden, etwa zum Ausgleich der abnehmenden Temperaturdifferenz. Diese Maßnahme wirkt auf Verkleinerung der Kesselheizfläche und damit auf Verkleinerung des Kesselgewichtes bei erhöhtem Energiebedarf hin.
  • In den Abb. i bis 5 sind die Verbindungen der einzelnen Rohrstränge, der Wendeln selbst und der Brennkammerrohre nicht gezeigt. Abb. 6 gibt einen Begriff davon, in welcher Weise der Übergang dicht nebeneinanderliegenderWendelrohre in ein gemeinsames Sammelrohr technisch ausgeführt werden kann. Damit sind die Schaltungsmöglichkeiten der Rohre unter sich selbstverst:indlich nicht erschöpft, und nur um einen Begriff von der außerordentlichen Anpassungfähigkeit an jedes Schaltungsschema, die die Heizfläche gemäß Erfindung besitzt, zu geben, werden in den Alb. 7, 8, 9 und io einige Schaltungsschemen beispielsweise dargestellt, wobei durchgängig in diesen Abbildungen die die Brennkammerwand bildenden Rohre in Zickzacklinien, die Rohre der Wendeln als senkrechte Gerade dargestellt und die eine Wendelfläche bildenden Rohre durch dichte Lage gekennzeichnet sind.
  • Alb. 7 stellt eine Wendel aus vier parallel geschalteten Rohren und Übergang zur Brennkammerspirale mit Sammler dar. Sie ergibt reinen Gegenstrom.
  • Abb.8 stellt eine Wendel nebst Brennkammerspirale dar, beide aus vier parallel geschalteten Rohren, letztere als viergängige Schraube gewickelt. Zur Wendel und Brennkammerspirale kann der Sammler zum Druckausgleich angeordnet werden, was aber nicht nötig ist. Diese Wendel ergibt reinen Gegenstrom.
  • Alb. 9 zeigt drei dreirohrige Wendeln, jede übergehend in eine Brencikammerspirale, die als dreigängige Schraube ausgebildet ist. Die von Wendel i kommende Brennkammerspirale kehrt zurück und teilt sich in drei Rohre, die zweite Wendel bildend. Ebenso kehrt die von Wendel 2 kommende Brennkammerspirale -zurück und bildet Wendel 3.
  • Abb. io zeigt zwei vierrohrige Wendeln I und Il. Die Rohre i und 2 und i' und 2' der beiden Wendeln sind parallel geschaltet. Die zwei parallelen Rohre jeder Wendel vereinigen sich je zu einem Brennkaminerrohr, die beide zurückgeführt werden und sich in die Wendelrohre 3 und d bzw. 3' und teilen, die sich je wieder zu einem Brennkammerrohr vereinigen, so daß die Brennkammer von einer viergängigen Spirale gebildet wird.
  • Die Alb. 7 bis io stellen nur Beispiele aus der großen Vielfalt der möglichen Schaltung dar, und es ist selbstverständlich, daß zum Druckausgleich oder aus konstruktiven Gründen an beliebigen Stellen Sammler und Querverbindungen eingefügt werden kennen. Durch die vielfachen Variationsmöglichkeiten, wie Verhältnisse von Durchmesser zur Höhe der Brennkammer, Zahl der eine Wendel bildenden Rohre, Gangzahl und Steigung der Schraube und schließlich die Rohrdurchmesser selbst, ist die Verwirklichung jedes praktischen Problems möglich, ohne daß für irgendeine besondere Anordnung der :Anspruch einer Erfindung geltend gemacht werden kann, da alle möglichen Schaltungen aus dem Prinzip der vorliegenden Erfindung hervorgehen. Es sei z. B. erwähnt, daß es durch passende Wahl der Varianten möglich ist, die Steigung der Brennkammerrohre und die der Wendelflächen gleich zu machen, was besonders günstige Strömungsverhältnisse ergibt.
  • Der Vorteil der beschriebenen und den Gegenstand der Erfindung bildenden Heizfläche besteht nun darin, daß sie aus einfachen Rohren aufgebaut und jedem Bedarfsfall angepaßt werden kann und dabei erlaubt, mit geringstem Druck in der Brennkammer die höchstmögliche Strömungsgeschwindigkeit der Gase längs der gesamten Heizfläche zu erhalten, da Druckverluste durch schroffen Richtungswechsel und Prallflächen nicht vorkommen. Die einzig vorkommenden Widerstände sind die der reinen Wandreibung und der inneren Turbulenz.
  • Daneben besitzt die Heizfläche noch andere Vorteile. Die Gaswege sind sehr lang und die Gasquerschnitte verhältnismäßig groß, so daß sie sich nicht schnell zusetzen können, wie dies der Fall ist etwa bei engen Spalten zwischen den Rohren, die zur Erzielung großer Gasgeschwindigkeiten angewendet werden. Form und Größe der Gaskanäle erleichtern die Reinigung, besonders wenn das Heizflächensy-stem aus dem Isoliermantel herausfahrbar angeordnet ist. Schließlich hat die Heizfläche bei :\nwendurig auf Dampfkessel noch auf der Wasser-bzw. Dampfseite den Vorteil, daß Wasser- und Dampfwege nur mit großen Krümmungsradien geführt und scharfe Krümmungen mit ihren störenden Wirkungen vermieden sind. Und schließlich ist noch zu erwähnen, daß alle für den Aufbau der Heizfläche verwendeten Rohre auf ihrem ganzen Umfang zur Wärmeübertragung ausgenutzt werden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Zwanglaufkessel, dadurch gekennzeichnet, daß um eine Brennkammer vom Querschnitt eines gleichseitigen Vielecks, vorzugsweise aber von kreisrundem Querschnitt, dessen Zylinder-Nvand durch schraubenförmig in axialer Richtung dicht aneinandergewickelte Rohre gebildet ist, die übrige Berührungsheizfläche in Form einer oder mehrerer Wendelflächen außen um die Brennkammer gelegt ist, wobei die Wendelfläche oder -flächen durch dichtes Aneinanderfügen mehrerer Rohre senkrecht zur Schraubenachse gebildet werden.
  2. 2. Heizfläche nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Steigung der die Brennkammer bildenden schraubenförmig aufgewickelten Rohre dieselbe Steigung haben, wie die um die Brennkammer gelegten Wendelflächen.
DES19723A 1947-05-31 1950-09-28 Zwanglaufkessel Expired DE853450C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
FR853450X 1947-05-31

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DE853450C true DE853450C (de) 1952-10-23

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ID=9327097

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DES19723A Expired DE853450C (de) 1947-05-31 1950-09-28 Zwanglaufkessel

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