DE85238C - - Google Patents

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DE85238C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D29/00Filters with filtering elements stationary during filtration, e.g. pressure or suction filters, not covered by groups B01D24/00 - B01D27/00; Filtering elements therefor
    • B01D29/39Filters with filtering elements stationary during filtration, e.g. pressure or suction filters, not covered by groups B01D24/00 - B01D27/00; Filtering elements therefor with hollow discs side by side on, or around, one or more tubes, e.g. of the leaf type
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D29/00Filters with filtering elements stationary during filtration, e.g. pressure or suction filters, not covered by groups B01D24/00 - B01D27/00; Filtering elements therefor
    • B01D29/62Regenerating the filter material in the filter
    • B01D29/64Regenerating the filter material in the filter by scrapers, brushes, nozzles, or the like, acting on the cake side of the filtering element
    • B01D29/6407Regenerating the filter material in the filter by scrapers, brushes, nozzles, or the like, acting on the cake side of the filtering element brushes
    • B01D29/6423Regenerating the filter material in the filter by scrapers, brushes, nozzles, or the like, acting on the cake side of the filtering element brushes with a translational movement with respect to the filtering element

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Cleaning In General (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT. ^
Die vorliegende Erfindung betrifft eine mit dem Filter bleibend verbundene und nach Bedarf in Thätigkeit zu setzende Reinigungsvorrichtung, um die Filterschichten von im Querschnitt linsenförmigen Filterkörpern nach ihrer Verschlammung regeneriren zu können.
Beiliegende Zeichnung stellt in den Fig. 1 und 2 zwei rechtwinklig zu einander geführte senkrechte Schnitte durch einen Filterapparat dar, welcher aus einer gewissen Anzahl in einem Behälter eingeschlossener Filterelemente besteht und mit der mechanisch zu bethätigenden Bürstvorrichtung versehen ist.
Fig. 3 ist ein waagrechter Schnitt des Filterapparates.
Fig. 4 stellt in gröfserem Mafsstabe ein Stück der Bürste in senkrechtem und waagrechtem Schnitt dar.
Fig. 5 zeigt in gröfserem Mafsstabe eine selbsttätige Ausschaltevorrichtung zur Begrenzung der Bürstenbewegung.
Der Filterbehälter B, in welchen die mit der Filterschicht versehenen Filterkörper A eingesetzt werden, ist ein Kessel, dessen Untertheil b den allen Filterkörpern gemeinsamen, mit dem Filtratrohr C communicirenden Elementfufs c enthält, welcher ebenso wie der Kesseltheil b auf der Tragplatte bl dicht aufgesetzt ist und an dem die Mundstücke α6 der Filterkörper festgeschraubt sind.
Die Bolzen as am oberen Ende der Filterkörper A gehen durch Schlitze d einer an der Innenfläche des Kessels B befestigten Bügelschiene D, welche die Filterkörper in der richtigen gegenseitigen Stellung hält; durch Anzug von auf die Bolzen a8 aufgeschraubten Muttern können die Filterkörper in ihrer Längenrichtung gespannt werden, um beim Abbürsten derselben Durchbiegungen hintanzuhalten (Fig. 1 und 2).
Auf dem Kessel ist eine Haube V1 mit Luftrohr b3 aufgesetzt, welches durch ein Schwimmerventil b* mit Glocke b5 geschlossen wird, sobald letztere durch in den Kessel eingeleitetes Rohwasser gehoben wird. Die Stöfse der eingedrückten Wassersäule werden durch das in der Glocke sich bildende Luftpolster ausgeglichen.
Der Kesseluntertheil b besitzt Rohrstutzen b% b7, welche bezw. mit der Rohwasserleitung und dem'Heifswasserrohr in Verbindung stehen; ferner ist er mit dem Schlammrohr E verbunden (Fig. 1).
Zur Erreichung einer möglichst raschen und vollkommenen Reinigung der verschlammten Filterelemente wird eine mechanische Bürstvorrichtung angewendet, welche aus zwischen den Filterkörpern A heb- und senkbar angeordneten Bürsten besteht.
Jede dieser Bürsten besteht aus einem Bürstenblatt F, welches, um die Bürstenpinsel genügend elastisch zu machen und dennoch wenig Raum für dieselben nöthig zu haben, ein wellenförmiges Profil erhält (Fig. 4).
In die abwechselnd nach entgegengesetzten Seiten vorspringenden, mit Löchern versehenen Theile des Bürstenblattes werden die Bürstenpinsel f so eingesetzt, dafs jede Bürste nach beiden Seiten wirkt.
Die einzelnen Bürstenpinsel werden in geprägte Kapseln/1 eingezogen und durch Flachdrücken des Kapselrandes darin befestigt, worauf
die Kapseln unter starkem Druck in die Löcher des Bürstenblattes eingetrieben werden.
Die mit der flachen Seite in der Längenrichtung des Blattes angeordneten Bürstenpinsel müssen nun* in ihrer Länge dem Querprofil der Filterkörper genau angepafst werden, zu welchem Zwecke zwischen je zwei Bürstenblättern ein glühendes Eisenstück von dem Querschnitt des Filterkörpers entsprechender Form parallel zur Breitenrichtung der Bürstenblätter hindurchgezogen wird.
Damit beim Abbrennen der Bürstenpinsel diese nicht zu kurz gerathen und nachher die richtige Wirkung ausüben können, werden die Bürsten während des Abbrennens in einem Abstand festgestellt, der etwas gröfser ist als jener während des Bürsten/s.
Die Bürstenblätter sind an ihren beiden Enden mit Augen/2 versehen und werden auf Querstangen yd aufgesteckt, wobei sie durch dazwischen aufgeschobene Hülsen f* (Fig. 3) in richtiger Entfernung von einander bezw. von den zwischen ihnen befindlichen Filterkörpern gehalten werden. '
Die ganze Bürstvorrichtung ist an den senkrechten Führungsstangen f5 befestigt, welche durch Stopf büchsen y6 des Kesseluntertheiles b und der Kesselhaube b'2 hindurchgehen, die zur besseren Dichtung Rohre f7 (Fig. 2) eingesetzt haben, von welchen die unteren aufserhalb des Kessels B liegenden mit Ablauf hähnen/8 versehen sind.
Die Auf- und - Abbewegung der Führungsstangen sammt den Bürsten wird durch einen offenen und einen gekreuzten Riemen bewirkt, welche ein in die Zahnstange G der Bürstvorrichtung eingreifendes Zahnrad g (Fig. 1) in dem einen oder anderen Sinne drehen, je nachdem der eine oder andere Riementrieb eingerückt wird.
Um die Bewegung der Zahnstange selbstthätig zu unterbrechen, sobald die Bürsten in ihre höchste oder tiefste Stellung gelangt sind, ist eine Ausschaltvorrichtung vorhanden, welche aus an beiden Enden der Zahnstange G angebrachten drehbaren, unter Federdruck stehenden Daumen oder Zähnen g1 (Fig. 5) besteht, die in der einen Richtung den Zähnen des Rades g ausweichen können, so dafs diese über sie hinweggleiten und auf die Zahnstange keine weitere Bewegung übertragen, während sie in der anderen Richtung durch Anschläge g2 in solcher Lage festgestellt werden, dais das Zahnrad g bei entgegengesetzter Drehung die Zahnstange verschiebt und dadurch wieder mit den festen Zähnen derselben in Eingriff kommt.
Ist nach längerem Betriebe das Filter verschlammt, so dafs dasselbe nicht genügend Wasser liefert, dann wird das Filtratrohr abgeschlossen ; die Bürstvorrichtung wird bei gefülltem Filterbehälter in Thätigkeit gesetzt und der von den Filterelementen abgebürstete Schlamm wird durch das Schlammrohr E abgelassen, worauf mit unfiltrirtem Wasser nachgespült und schliefslich die Sterilisirung und Dichtung der Filterkörper vorgenommen wird.

Claims (2)

Pa tent-Ansprüche:
1. Eine Bürstvorrichtung zum Reinigen von im Querschnitte linsenförmigen Asbestfilterkörpern, bestehend aus zwischen den durch die Bügelschiene D gehaltenen, in ihrer Längenrichtung spannbaren Filterkörpern heb- und senkbar angeordneten Bürstenblättern F mit gegen die anliegenden Flächen der Filterkörper gekehrten Reihen von Bürstenpinseln, die einzeln in nachher flachgedrückte Kapseln f1 eingezogen und in ihrer Länge dem linsenförmigen Querschnitte der Filterkörper angepafst sind.
2. In Verbindung mit der unter 1. genannten Bürstvorrichtung eine selbstthätig wirkende .Ausschaltvorrichtung zur Unterbrechung der Bewegung der Bürsten beim Anlangen in ihrer höchsten oder tiefsten Stellung, bestehend aus an den Enden der Zahnstange G beweglich angebrachten Daumen g1, welche bei der Drehung des mit der Zahnstange in Eingriff stehenden Rades g in der einen Richtung den Zähnen desselben ausweichen und in der anderen Drehrichtung durch ihre Feststellung in das Zahnrad so lange eingreifen, bis die Zahnstange mitgenommen wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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