DE8513540U1 - Vorrichtung zum Festspannen von Werkzeugen an einem Werkzeugträger einer Werkzeugmaschine - Google Patents

Vorrichtung zum Festspannen von Werkzeugen an einem Werkzeugträger einer Werkzeugmaschine

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DE8513540U1 DE19858513540 DE8513540U DE8513540U1 DE 8513540 U1 DE8513540 U1 DE 8513540U1 DE 19858513540 DE19858513540 DE 19858513540 DE 8513540 U DE8513540 U DE 8513540U DE 8513540 U1 DE8513540 U1 DE 8513540U1
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    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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    • B23B29/04Tool holders for a single cutting tool
    • B23B29/046Tool holders for a single cutting tool with an intermediary toolholder

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Description

PATENTANWÄLTE
»"..". >".'.'" .". JUfPLMNG, ALEX S TENG ER
Kaiser-Frledrtch-Ring 70 \ \ \ ' \ ' \ \'";**"· "OiPL1-ING, WOLFRAM WATZKE D-4000 DÜSSELDORF ii " " '"'"DIPL1-INcHEINZ J, RING
EUROPEAN PATENT ATTORNEYS
Unser Zeichen! 2g 145 Datum! 7, Mal 1935
Paul Forkardt GmbH & Co.KG
Rosenstraße 44-46, 4Ö0Ö Düsseldorf 30
Vorrichtung zum Festspannen von Werkzeugen an einem Werkzeugträger einer Werkzeugmaschine
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Festspannen von mit |
mindestens einer Schneide zum spanabhebenden Bearbeiten versehe- |
nen Werkzeugköpfen an einem während der Bearbeitung nicht umlau- |J
fenden Werkzeugträger einer Werkzeugmaschine mit aln Werkzeugkopf
und Werkzeugträger ausgebildeten Zentrierflächen sowie mit An- |
schlagflächen zur axialen Lagebestimmung und mit einem axial be- |
weglichen Zugelement zur Festlegung des Werkzeugkopfes am Werk- |;
zeugträger, wobei der Werkzeugkopf gegen Verdrehen gegenüber dem |f Werkzeugträger durch eine Nut-Feder-Verbindung gesichert ist.
Derartige Vorrichtungen zum Festspannen von Werkzeugköpfen an einem Werkzeugträger einer Werkzeugmaschine sind in verschiedenen Ausführungen bekannt.
Bei einer dieser bekannten Ausführungen ist am Werkzeugträger ein zylindrisches Zentrierelement ausgebildet, auf welches der mit einer zylindrischen Bohrung ausgeführte Werkzeugkopf aufgesetzt wird. Der Werkzeugkopf wird gegen Verdrehen durch eine in radialer Richtung am Werkzeugträger angeordnete Feder gehalten, die in eine entsprechende, radiale Nut des Werkzeugkopfes eingreift. Die Verriegelung des Werkzeugkopfes am Werkzeugträger erfolgt durch mehrere schrägradial angeordnete Spannstifte, die
Telefon (0211) 572131 - Telex: 858<429jpateiJ - :£elegraiijinadr{5ft;{öie}np;{!ent · Postsdiedtkonto Köln {BLZ 37010050) 227fiI0-503
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in eine ringförmige Nut in der Aufnahmebohrung des Werkzeugkopfes eingreifen und bei ihrer Betätigung durch das mit einem kegeligen Kopf versehene Zugelement bewirken, daß der Werkzeugkopf cjegen eine Planfläche des Werkzeugträgers gedruckt wird.
Diese bekannte Ausführung hat den Nachteil, daß sich aufgrund der zylindrischen Ausbildung des am Werkzeugträger ausgebildeten Aufnahmezapfens zwangsläufig ein Spiel ergibt, das sich wegen der zum Aufsetzen und Abnehmen des Werkzeugkopfes erforderlichen Durchmesserdifferenz zwischen zylindrischem Aufnahmezapfen und zylindrischer Aufnahmebohrung im Werkzeugkopf systembedingt /*| nicht beseitigen läßt. Da dieses Spiel aus Stabilitätsgründen möglichst gering gehalten wird, ergibt sich ein geringes Zentrierspiel, so daß die bekannte Ausführung einen automatischen Werkzeugkopfwechsel nur ermöglicht, wenn der Wechselautomat mit einer sehr hohen Genauigkeit arbeitet. Ein weiterer entscheidender Nachteil ergibt sich dadurch, daß die Kraftübertragung beim Festsetzen des Werkzeugkopfes am Werkzeugträger durch Spannstifte mit geringen Übertragungsflächen geschieht, die somit nicht nur sehr hoch belastet sind, sondern auch einem großen Verschleiß unterliegen, zumal sie durch das konstruktionsbedingte Spiel zwischen zylinderförmigem Aufnahmezapfen und zylindrischer Aufnahmebohrung auch mit den dynamischen Schnittkräften belastet sind.
Bei einer weiteren bekannten Ausführung erfolgt die Verbindung zwischen dem Werkzeugkopf und dem Werkzeugträger über eine Hirth-Verzahnung und durch eine Spannzange. Die Spannzange umfaßt mehrere Klemmelemente, die an einem Haltezapfen des Werkizeugkopfes angreifen.
Der Nachteil dieser bekannten Konstruktion besteht in der Uberbestimmung der Zuordnung des Werkzeugkopfes zum Werkzeugträger infolge der Zähne der Hirth-Verzahnung, die nicht nur der Verdrehsicherung zwischen Werkzeugkopf und Werkzeugträger dient,
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sondern gleichzeitig die Zentrierung und axiale Lagebestimmung übernehmen muß. Ein Teilungsfehler der Hirth-Verzahnung führt zu einem Lagefehler in axialer und radialer Richtung an der Schneide des Werkzeugkopfes. Trotz der Verwendung einer sehr teuren und aufwendig herzustellenden Hirth-Verzahnung ist diese bekannte Ausführungsform somit mit dem Nachteil einer geringen Genauigkeit behaftet.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde* eine Vorrichtung der eingangs beschriebenen Art zum Festspannen von Werkzeugköpfen an einem Werkzeugträger einer Werkzeugmaschine derart auszubilden, f\ daß unter Vermeidung der Nachteile der bekannten Ausführungen und mit geringem Konstruktionsaufwand ein spielfreier Sitz des Werkzeugkopfes auf dem Werkzeugträger mit eindeutiger Zentrierung und axialer Lagebestimmung erzielt wird, wobei zum Zwecke des automatischen Werkzeugkopfwechsels ein möglichst großes Zentrierspiel vorhanden sein soll.
Die Lösung dieser Aufgabenstellung durch die Erfindung ist da- : durch gekennzeichnet, daß der Werkzeugkopf mit einem kurzen
Kegelmantel und der Werkzeugträger mit einem entsprechenden \ Oegenkegelmantel zur Zentrierung versehen sind und daß zur j axialen Lagsbestimmung des Werkzeugkopfes auf dem Werkzeugträger
[ am Ende des großen Durchmessers der Kegelmäntel jeweils eine
ί O Planfläche ausgebildet ist, die im gespannten Zustand durch die
S axiale Zugkraft des Zugelements ebenso wie die Kegelmäntel
[ spielfrei aneinanderliegen.
Durch die erfindungsgemäße Ausbildung mit als Kegelmäntel ausge-
f -führten Zentrierflächen ergibt sich ein großer Zehtrierweg beim Ansetzen des Werkzeugkopfes am Werkzeugträger, so daß ein automatischer Werkzeugkopfwechsel ohne Schwierigkeiten möglich ist. Trotz dieses großen Zentrierweges wird eine spielfreie Lagerung des Werkzeugkopfes am Werkzeugträger im gespannten Zustand erzielt, wobei sich eine eindeutige Zentrierung und axiale Lage-
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bestimmung ergibt, da die Zentriör- und AnSchlagflichen voneinander getrennt sind, so daß eine Überbestimmung vermieden wird. Aufgrund der großflächigen Zentrier- und Anschiagfiachen ergibt sich ein vernachlässigbar kleiner Verschleiß und eine geringe Schmutzempfindlichkeit. Außerdem ist die erfindungsgemäße Ausführung preiswert herzustellen.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung kann der Werkzeugkopf mit einer Gewindebohrung versehen sein* in die unmittelbar eine im Werkzeugträger angeordnete, als Zugelement dienende Zugschraube eingreift. Hierdurch ergibt sich eine einfache und starre sowie durch das Gewinde selbsthemmende Verbindung zwischen Werkzeugkopf und Werkzeugträger.
Zur Weiterbildung dieser Konstruktion wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, die Zugschraube zwischen zwei Endstellungen verschiebbar im Werkzeugträger zu lagern und durch eine in Anzugrichtung des Werkzeugkopfes wirkende Feder zu belasten. Durch eine Abstimmung der Endstellungen und der Feder wird erreicht, daß beim Aufsetzen des Werkzeugkopfes die Zugschraube nur soweit aus dem Werkzeugträger vorsteht, daß die kegeligen Zentrierflächen zur Vorzentrierung zusammenwirken und die Verdrehsicherung wirksam wird, das Gewinde der Zugschraube jedoch gerade in die Gewindebohrung des Werkzeugkopfes eingreift.
Bei einer alternativen Ausführungsform der Erfindung ist hinter dem Innenkegelmantel im Werkzeugkopf eine im Querschnitt trapezförmige Ringnut ausgebildet, in die radial verstellbare Spannelemente mit der Ringnut entsprechenden Spannflächen eingreifen, die durch eine Axialbewegung Ldes Zjjgelements verstellbar sind. Bei geringfügig größerem konstruktiven Aufwand ergibt sich durch diese Ausgestaltung eine besonders verschmutzungssichere Ausführung, die ein sehr schnelles Spannen und Lösen des Werkzeugkopfes ermöglicht.
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Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist das Zugelement zum radialen Verstellen der Spannelemente mit einem Bewegungsgewinde versehen. Ein Drehen an einer axial unverschiebbar gehaltenen Mutter hat somit eine axiale Verlagerung des mit Gewinde versehenen Zugelements zur Folge, welches zu diesem Zweck unverdrehbar im Werkzeugträger gehalten ist.
Sofern ein schnelles Spannen und Lösen des Werkzeugkopfes mit einfachen Elementen an der Werkzeugmaschine durchgeführt werden soll, ist das Zugelement erfindungsgemäß zum radialen Verstellen der Spannelement in Anzugrichtung des Werkzeugkopfes durch min- r destens eine Feder ständig belastet und in Gegenrichtung durch eine von außen aufbringbare Kraft verschiebbar, die beispielsweise durch einen einseitig beaufschlagten Zylinder erzeugt wird. Hierdurch ist eine einfache Automatisierung des Spann- und Lösevorganges möglich.
Als weitere Ausführungsmöglichkeit kann das Zugelement zum radialen Verstellen der Spannelemente durch einen im Werkzeugträger eingebauten Druckmittelzylinder betätigbar sein. Diese Ausbildung bietet sich dann an, wenn der Werkzeugträger bereits mit Druckmittelanschlüssen versehen ist.
Mit der Erfindung wird schließlich vorgeschlagen, die Spannele-C mente an einer geschlitzten Spannpatrone auszubilden und durch den kegelförmigen Kopf des Zugelements entgegen der Eigenfederung der Spannpatrone radial nach außen zu verstellen. Diese in verschiedenen Ausführungen bekannte Ausgestaltung hat den Vorteil, daß handelsübliche Bauteile mit hoher Funktionssicherheit verwendet werden können.
Auf der Zeichnung sind verschiedene Ausführungsbeispiele der erfindungsgemäßen Vorrichtung dargestellt, und zwar zeigen:
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Fig. 1 einen Längsschnitt durch einen an einen Werk
zeugträger angesetzten Werkzeugkopf mit einer ersten Ausführungsform des Zugelements beim Beginn des Befestigungsvorganges,
Fig. 2 eine der Fig. 1 entsprechende Darstellung im
gespannten Zustand,
Fig. 3 einen der Fig. 2 entsprechenden Längsschnitt
bei Verwendung einer zweiten Ausführungsform des Zugelements,
\J Fig. 4 eine weitere Ausführungsmöglichkeit für das
Zugelement anhand eines Längsschnittes durch einen am Werkzeugträger festgespannten Werkzeugkopf und
Fig. 5 eine der Fig. 4 entsprechende Darstellung bei
Verwendung einer alternativen Lösung für die Betätigung des Zugelements.
Die Fig. 1 und 2 zeigen anhand einer ersten Ausführungsform einen Werkzeugträger 1, der an seiner einen Werkzeugkopf 2 tragenden Seite mit einer ringförmigen Planfläche la als Anschlag- r) fläche für den Werkzeugkopf 2 versehen ist, der eine korrespondierende, ringförmige Planfläche 2a aufweist. Die Planfläche la des Werkzeugträgers 1 umgibt einen aus dem Werkzeugträger 1 hervorstehenden, kurzen Außenkegelmantel Ib, dessen Kegelwinkel im Bereich zwischen 1:10 und 1:4 liegt. Auf diesen Außenkegelmantel Ib ist der Werkzeugkopf 2 mittels eines Innenkegelmantels 2b aufsetzbar, der in einer zentralen Anbohrung des mit einem oder mehreren Schneidplättchen 3 versehenen Werkzeugkopfes 2 ausgebildet ist.
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Die Sicherung des Werkzeugkopfes 2 gegen Verdrehen auf dem Werkzeugträger 1 erfolgt bei den dargestellten Ausführungsbeispielen durch eine in radialer Richtung im Bereich der Planfläche la am Werkzeugträger 1 befestigte Feder 4, die in eine entsprechende Nut am Werkzeugkopf 2 eingreift.
Beim ersten Ausführungsbeispiel nach den Fig. 1 und 2 wird als Zugelement zum Festspannen des Werkzeugkopfes 2 auf dem Werkzeugträger 1 eine Zugschraube 5 verwendet, deren Gewindeteil in eine Gewindebohrung 2c des Werkzeugkopfes 2 eingreift. Die Zugschraube 5 ist mittels eines zylinderförmigen Ringflansches 5a f\ zwischen zwei Endstellungen verschiebbar in einer Bohrung lc des Werkzeugträgers 1 geführt. Die hintere Endstellung ergibt sich durch die Anlage des Ringflansches 5a an eitlem Sprengring 6. Bei abgenommenem Werkzeugkopf 2 wird diese hintere Endstellung durch eine Feder 7 bewirkt, die zwischen dem Ringflansch 5a und dem Grund der Bohrung Ic im Werkzeugträger 1 angeordnet ist und die Zugschraube 5 in Anzugrichtung des Werkzeugkopfes 2 belastet. Die andere, vordere Endstellung der Zugschraube 5 ergibt sich durch Anlage ihres Ringflansches 5a an der zusammengedrückten Feder 7.
Am Ende der Zugschraube 5 ist beim Ausführungsbeispiel nach den Fig. 1 und 2 ein Außensechskant 5b ausgebildet, durch den die () Zugschraube 5 gedreht werden kann. Die Längenverhältnisse sind derart aufeinander abgestimmt, daß die Zugschraube 5 mit ihrem ersten Gewindegang gemäß Fig. 1 gerade soweit aus dem Werkzeugträger 1 herausragt, daß beim Aufsetzen des Werkzeugkopfes 2 mit seinem Innenkegelmantel 2b auf den Außenkegelmantel Ib des Werkzeugträgers 1 der erste Gewindegang greift, wenn die Zugschraube 5 gedreht wird. Hierdurch wird sichergestellt, daß über die kegeligen Mantelflächen Ib und 2b eine Vorzentrierung und durch die Feder 4 eine Verdrehsicherung erfolgt, wenn der Werkzeugkopf 2 auf den Werkzeugträger 1 zum Festspannen automatisch oder von Hand aufgesetzt worden ist. Ein Drehen der Zugschraiibe 5 bewirkt
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somit ein ordnungsgemäßes Festspannen des Werkzeugkopfes 2, wobei durch die kegeligen Mantelflächen Ib und 2b und durch die Anlage der Planflächen la und 2a ein spielfreier Sitz im gespannten Zustand erreicht wird.
Beim Lösen der Zugschraube 5 bewirkt die Feder 7, daß die Zugschraube 5 entsprechend dem Lösevorgang in den Werkzeugträger 1 zurückgezogen wird, so daß der Werkzeugkopf 2 bis zum Austreten der Zugschraube 5 aus der Gewindebohrung 2c des Werkzeugkopfes 2 seine Spannstellung beibehält und demgemäß auch fftomatisch am Ende des Lösevorgang^s vom Werkzeugträger 1 abgenowimen werden kann.
Beim zweiten Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 ist im Werkzeugkopf 2 hinter dem Innenkegelmantel 2b eine im Querschnitt trapezförmige Ringnut 2d ausgebildet. In diese Ringnut 2d greifen radial verstellbare Spannelemente 3a mit der Ringnut 2d entsprechenden Spannflächen ein, die beim Ausführungsbeispiel an einer Spannpatrone 8 ausgebildet sind. Diese Spannelemente 8a werden durch den kegelförmigen Kopf 9a eines Zugelements 9 in radialer Richtung entgegen der Eigenfederung der Spannpatrone 8 verstellt, wenn das Zugelement 9 in axialer Richtung relativ zum Werkzeugträger 1 verschoben vdrd.
(") Bei der in Fig. 3 dargestellten Ausführungsform erfolgt die radiale Verschiebung des Zugelements 9 mit Hilfe eines Bewegungsgewindes, das am Ende des Zugelements 9 als Außengewinde und im vorderen Teil einer mit einer Schlüsselfläche 10a versehenen Mutter 10 ausgebildet ist. Während die Mutter 10 drehbar im Werkzeugträger 1 gelagert ist, wird das Zugelement 9 durch eine Madenschraube 11 unverdrehbar gehalten, so daß eine Verdrehung der Mutter 10 eine Axialbewegung des Zugelements 9 zur Folge hat.
Das Festspannen und Lösen des Werkzeugkopfes 2 erfolgt bei der
Ausführungsform nach Fig» 3 in derselben Weise wie beim ersten
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Ausführungsbeispiel nach den Fig. 1 Und 2, Wobei die Spannelemente 8a zum Ansetzen und Abnehmen des Werkzeugkopfes 2 durch den nach vorn herausgefahrenen Kopf 9a des Zugelements 9 soweit in radialer" Richtung aufgrund ihrer Eigenfederüng nach innen bewegt sind, daß der Werkzeugkopf 2 ohne Schwierigkeiten aufgesetzt bzw. abgenommen werden kann.
Das dritte Ausfuhrungsbeispiel gemäß Fig. 4 unterscheidet sich von der Ausführungsform nach Fig. 3 durch die Art der Betätigung des auf die Spannelemente 8a der Spannpatrone 8 wirkenden Zugelements 9. Bei dieser Ausführungsform ist das Zugelement 9 /-% durch einen auf das hintere Ende aufgeschraubten Ringflansch 9b verschiebbar in einer Bohrung Ic des Werkzeugträgers 1 geführt und in Anzugrichtung des Werkzeugkupfes 2 durch Federkraft belastet, die beim Ausführungsbeispiei durch eine Mehrzahl von Tellerfedern 12 erzeugt wird. Hierdurch befinden sich die Spannelemente 8a aufgrund der Kraft der Tellerfedern 12 stets in der Spannstellung. Soll ein Werkzeugkopf 2 abgenommen und ein neuer Werkzeugkopf 2 aufgesetzt werden, ist es erforderlich, das Zugelement 9 durch eine von außen aufzubringende, die Tellerfedern 12 überwindende Kraft in Richtung des in Fig. 4 eingezeichneten Pfeiles zu verschieben, damit die Spannelemente 8a aufgrund ihrer Eigenelastizität sich radial nach innen verlagern, um ein Abnehmen bzw. Aufsetzen des Werkzeugkopfes 2 zu ermöglichen. Sobald diese von außen aufgebrachte Kraft weggenommen wird, verschieben die Tellerfedern 12 das Zugelement 9 in Anzugrichtung des Werkzeugkopfes 2, wodurch der Kopf 9a dss Zugelements 9 die Spannelemente 8a der Spannpatrone 8 spreizt und den aufgeset-ten Werkzeugkopf 2 über die Ringnut 2d am Werkzeugträger 1 festspannt.
Beim vierten Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 5 liegt die Abweichung in der Konstruktion lediglich in der Art der Verstellung des Zugelements 9. Bei dieser Ausführungsform trägt das Zugelement 9 einen Kolben 9c, der in einem Zylinderraum Id im Werkzeugträger 1 verschiebbar geführt ist. Der Zylinderraum Id ist
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durch deckel le gegenüber den übrigen Teilen des Werkzeugträgers 1 abgedichtet und mit Druckmittelanschlüssen If versehen, so daß der Kolben 9c in beiden Richtungen durch DrUckmittelbeäufschlagung verschiebbar ist. Durch eine geeignete Steuerung des Druckmittelzuflusses Und -abflusses kann somit ein Spannen und Lösen der Spannelemente 8a der Spannpatrone 8 erfolgen^ so daß der Werkzeugkopf 2 in der voranstehend beschrieben Weise am Werkzeugträger 1 festgespannt bzw. von diesem abgenommen werden kann.
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2 Werkzeugkopf
2a Planfläche
2b Innenkegelmantel
2c Gewindebohrung
2d Ringnut
J Schneidplättchen
4 Feder
5 Zugschraube
5a Ringflansch
5b Außensechskant
6 Sprengring
7 Feder
£5 Spannpatrone
6a Spannelement
5 Zugelement
5a Kopf
S>b Ringflansch
5c Kolben
10 Mutter
10a Schlüsselfläche
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12 Tellerfeder
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Claims (1)

  1. Ansprüche
    1. Vorrichtung zum Festspannen von mit mindestens einer Schneide zum spanabhebenden Bearbeiten versehenen Werkzeugköpfen an einem während der Bearbeitung nicht umlaufenden Werkzeugträger einer Werkzeugmaschine mit am Werkzeugkopf und Werkzeugträger ausgebildeten Zentrierflächen sowie mit Anschlagflächen zur axialen Lagebestimmung und mit einem axial beweglichen Zugelement zur Festlegung des Werkzeugkopfes am Werkzeugträger, wobei der Werkzeugkopf gegen Verdrehen gegenüber dem Werkzeugträger durch eine Nut-Feder-Verbindung gesichert
    O ist'
    dadurch gekennzeichnet,
    daß der Werkzeugkopf (2) mit einem kurzen ' Kegelmantel ;; (2b) und der Werkzeugträger (1) mit einem entsprechenden Ge-
    ; genkegelmantel (Ib) zur Zentrierung versehen sind und daß zur
    I axialen Lagebestimmung des Werkzeugkopfes (2) auf dem Werk-
    I zeugträger (1) am Ende des großen Durchmessers der Kegelrnän-
    I tel (Ib, 2b) jeweils eine Planfläche (la, 2a) ausgebildet
    t ist, die im gespannten Zustand durch die axiale Zugkraft des
    \ Zugelements (5, 9) ebenso wie die Kegelmäntel (Ib, 2b) spiel-
    I frei aneinanderliegen.
    ? 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der ■ ( ) Werkzeugkopf (2) mit einer Gewindebohrung (2c) versehen ist, in die unmittelbar eine im Werkzeugträger (1) angeordnete, j als Zugelement dienende Zugschraube (5) eingreift.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zugschraube (5) zwischen zwei Endstellungen ver-
    j schiebbar im Werkzeugträger (1) gelagert ist und durch eine
    ι in Anzugrichtung des Werkzeugkopfes (2) wirkende Feder (7)
    I belastet ist*
    4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß hinter dem Innenkegelmäntel (2b) im Werkzeugköpf (2) eine im
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    f; Querschnitt trapezförmige Ringnut (2d) ausgebildet ist, in
    die radial verstellbare Spannelemente (8a) mit der Ringnut (2d) entsprechenden Spannflächen eingreifen, die durch eine Axialbewegung des Zugelementes (9) verstellbar sind.
    ', 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Zugelement (9) zum radialen Verstellen der Spannelemente (8a) mit einem Bewegungsgewinde versehen ist.
    t 6. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Zugelement (9) zum radialen Verstellen der Spannelemente (8a) .-\ in Anzugrichtung dos Werkzeugkopfes (2) durch mindestens eine ί ~ Feder (12) ständig belastet ist und in Gegenrichtung durch eine von außen aufbringbare Kraft verschiebbar ist.
    7. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Zugelement (9) zur radialen Verstellung der Spannelemente (8a) durch einen im Werkzeugträger (1) eingebauten Druckmittelzylinder (Id, 9c, Ie) betätigbar ist.
    8. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 7, daj: durch gekennzeichnet, daß die Spannelemente (8a) an einer geschlitzten Spannpatrone (8) ausgebildet und durch den kegelförmigen Kopf (9a) des Zugelements (9) entgegen der Eigenfe-
    ' ) derung der Spannpatrone (8) radial nach außen verstellbar sind.
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DE19858513540 1985-05-08 1985-05-08 Vorrichtung zum Festspannen von Werkzeugen an einem Werkzeugträger einer Werkzeugmaschine Expired DE8513540U1 (de)

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