DE848080C - Vorrichtung zur Herstellung von Zahnprothesen - Google Patents
Vorrichtung zur Herstellung von ZahnprothesenInfo
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Description
- Vorrichtung zur Herstellung von Zahnprothesen Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Herstellen von Zahnprothesen aus polymerisierbarem Kunststoff. Es handelt sich um ein Gerät, welches eine aus Ober- und Unterteil bestehende Küvette besitzt und in welchem der eingebrachte Prothesenwerkstoff unter regelbarem Druck polymerisiert wird.
- Bei bekannten derartigen Vorrichtungen sind die Einrichtungen zum Einpressen des Kunststoffes und die Einrichtung zum Unterdrucksetzen des Kunststoffes während der Wärmebehandlung derart inemander bzw. aneinander gebaut und am Küvettenoberteil angebracht, daß sie ein sowohl im Aufbau als auch in der Handhabung ziemlich umständliche Gebilde darstellen, das wegen der zahlreichen ineinandergreifenden und gegeneinander beweglichen Teile auch fertigungstechnische Nachteile besitzt. Außerdem liegt bei den bekannten Vorrichtungen ein Mißstand darin, daß der an die Einpreßvorrichtung anschließende Zuführungskanal du@ clo das Gipsbett der Küvette geführt ist und unmittelbar in den Prothesenhohlraum ausmündet.
- Abgesehen davon, daß dadurch eine sehr vorsichtige Arbeitsweise bedingt ist, muß für jeden Preßling die Küvette unter Abnahme der Einpreßvorrichtung und der 1 )ruckhaltevorrichtung auseinandergenoinmen und frisch eingeformt werden. Es kann daher iii der Zeiteinheit nur eine beschränkte Anzahl von Prothesen erzeugt werden.
- Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, diese Mängel zu beheben, die Erzeugung ei tier größeren Anzalll von Prothesen in der Zeit- einheit unter Werkstoffersparnis zu ermöglichen und den Aufbau und die handhabung des Geräts zu vereinfachen. Sie zielt außerdem darauf ab Prothesen von hoher und gleichmäßiger Gefügedichte und von spannungsfreier Formbeständigkeit herzustellen.
- Nach der Erfindung ist ein Gerät zum Herstellen von Zahnprothesen aus polymerisierbarem Kunststoff derart ausgebildet daß die Einpreßvorrichtung und die Druckhaltevorrichtung gegenülierliegend am Küvettengehäuse, vorzugsnveise mit zur Gehäusetrennfläche senkrechter Achse, angebracht sind.
- Besonders vorteilhaft ist es, den Kunststoffzuführungskanal der Einpreßvorrichtung und den Zylinder des Druckhaltekolbens außerhalh des Prothesenformbetts im Küvettengehäuse vorzusehen und mit der Prothesenhohlform durch einen in der Trennfläche von Ober- und Unterteil liegenden Kanal in Verbindung zu setzen.
- Erfindungsgemäß sind die Einpreßvorrichtung und die Druckhaltevorrichtung zwei getrennte, fiir sich anzubringende und zu handhabende Gebilde.
- Infolgedessen entfallen alle Schwierigkeiten, welche sich bisher aus dem Zusammenbau dieser leiden N'orrichtungen ergeben. Es kommt hinzu, daß nunmehr der Kunststoff nicht mehr wie bisher quer, ondern in Erstreckungsrichtung der Prothesenhohlform in diese eingeleitet, ihr gewissermaßen dorsal zugeführt avird. Es wird also weder die der Eintrittsstelle gegenüberliegende Hohlformwandung so unmittelbar vie bisher belastet noch der einfließende Kunststoff in der Hohlform zu scharfwinkligen Richtungsänderungen gezwungen.
- Ein besonders wichtiger Fortschritt der Erfindung liegt darin, daß sie es ermöglicht, an den Zuführungskanal der Einpreßvorrichtung und an den Zyl inder des Druckhaltekolbens sternartig mehrere Ableitungskanäle anzuschließen und das Küvettengehäuse sinngemäß zur Aufnahme mehrerer Prothesenformbetten mehrteilig auszubilden. Es können also in einem Arbeitsgang mehrere Prothesen mittels ein und derselben Küvette erzeugt verden.
- Dadurch ergibt sich nicht nur eine beachtliche Steigerung der Fertigungsgeschwindigkeit, sondern auch eine Ersparnis an Werkstoff, steil für mehrere zu erzeugende Prothesen nur ein zum Schwundausgleich dienender Kunststoffreservepfropfen erforderlich ist. Dabei liegt ein besonderer Vorzug darin, daß durch die Mehrteiligkeit der Küvette weder ihr Aufbau noch derjenige der Einpreßvorrichtung oder der Druckhaltevorrichtung eine Änderung zu erfahren braucht, da sich die Küvettenteile sternartig um das mittig angeordnete Einpreß- und Drucksystem herumlegen. Diese Anordnung ermöglicht den weiteren Fortschritt, bei jedem Küvettenteil sosvohl das Oberteil als auch das Unterteil als ungefähr halbkugelige Schüssel zu gestalten, welche nicht nur wegen der auftretenden I)ruckbeanspruchung günstig ist, sondern insbesondere das Herausnehmen des Prothesenformbetts nach beendetem Arbeitsvorgang erleichtert.
- \\'eitere Vorteile und Merkmale sind in der nachstehenden Beschreibung der Zeichnung erläutert, welche die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel in schaubildnerischer Darstellung zeigt. Es ist Fig. I eine Draufsicht des Geräts, Fig. 2 ein Schnitt nach A-A der Fig. 1, Fig. 3 eine Draufsicht des dreiteiligen Küvettenunterteils nach Abnahme des zugehörigen Oberteils, Fig. 4 eine Ansicht des Geräts mit Schnitt nach B-B der Fig. I.
- Beim gezeichneten .Nusfülirungsbeispiel ist sowohl das Küvettenoberteil I als auch das Küvettenunterteil 2 mehrteilig, und zwar dreiteilig ausgebildet. Bei jedem dieser drei Teile l>esitzen Ober- und Unterteil die Gestalt einer ungefähr halbkugelförmigen Schüssel. Für jedes Prothesetiformbett 3, das in üblicher Weise ein Gipsbett sein kann und wie bekannt die Prothesenhohlform 4 aufnimmt, besitzt das zugehörige Küvettenol>erteil eine Öffnung 5, durch welche die Formmasse zur Bildung des Kontergusses eingefüllt werden kann.
- Nach Beendigung des Kontergusses wird zweckvoll durch die Öffnung 5 ein Metallgewebe eingeschoben und in die Kontergußmasse als Versteifungsmittel eingedrückt. Jedes Küvettenunterteil 2 besitzt eine seitlich einführende Öffnung 6 derart in der Nähe des Bodens, daß nach Beendigung des Polvmerisiervorganges mittels eines durch diese Öffnung eingeführten Geräts das Formbett 3 bequem aus dem Küvettenunterteil herausgehoben bzw. herausgehebelt werden kann.
- Ober- und Unterteil sind mittels der Klemmschrauben 7 zusammenspann- bzw. lösbar. Die Führungsstifte 8 geevährleistell, daß Ol)er- und Unterteil nur in der richtigen Stellung zueinander zusammengefügt werden können.
- In der Mitte des mehrteiligen Sternsystems befindet sich im Unterteil 2 der Zuführuiigskanal 9, der von einer Hülse 10 gebildet wird, welche den Teller ii trägt. In dcn Kanal 9 wird der Kuiiststoff mittels der Presse 12 cingeleitet. die im wesentlichen aus dem Kolben 13, der Spindel 14, dem Handgriff 15 und einem Gehäuse besteht, das von dem Außenmantel I6 und der Iiiiienliülse I7 gebildet ist. Die letztere ragt in den Eiiisatz 1 hinein, der z. B. mittels Schrauben lösbar am Küvettenunterteil 2 befestigt ist, und stützt sich andererseits mittels ihres umgebördelten Randes 1<) gegen den Deckel 20 ab. Infolgedessen können die Kräfte, welche bei der Betätigung der Presse auftreten, nicht drehend auf den Außenmantel 16 einwirken, diesen also nicht festziehen. Eine solche nachteilige Wirkung kann nicht auitreten, weil diese Kräfte von der Innenhülse I7 aufgenonimen werden. Es ist daher der Ein- und Ausbau der Presse erleichtert. Zxveckvoll ist daliei dem Kollieii 13 eine Dichtungsscheibe 21 aus Kork, Preßpappe oder anderem geeigneten, vorzugsweise elastischcn Werkstoff vorgeschaltet.
- Gegenüberliegend und gleichachsig zum Zuführungskanal 9 ist im Küvettenoberteil I der Zylinder 22 für den Kolben 23 der Druckhaltevorrichtung 24 vorgesehen. Diese liesteht im wesentlichen aus dem Federgehäuse 25, der Druckfeder 26, dem Federteller 27, der Spindel 28 und dem Hand- rad 29. Der Federteller 27 ist vorzugsweise mit dem Druckkolben 23 einstückig. Dieser sitzt im Zylinder 22 mit einem gewissen Spiel. Es ist ihm deshalb die Dichtungsscheibe 30 aus Kork, Preßpappe oder anderem geeigneten, vorzugsweise elastischen Werkstoff vorgeschaltet. Wie namentlich Fig. 2 und 4 erkennen lassen, ist die ganze Druckhaltevorrichtung am Küvettengehäuse dadurch befestigt, daß die radialen Nocken 31 in Nuten 32 eingreifen, die sich in den erhöhten Rundleisten 33 befinden, welche jedoch nur stückweise vorgesehen sind, also das Ein- und Herausdrehen der Nocken 31 in die Nuten 32 bequem ermöglichen.
- Nachdem die Prothesenhohlformen mit ihren Formbetten 3 in üblicher Weise hergestellt sind, wobei die Öffnung 6 des Küvettenunterteils mit einem Wachspfropfen verschlossen werden kann und durch die Öffnung 5 des Küvettenoberteils, wie schon erwähnt, ein Metallgewebe als Versteifungsmittel einlegbar ist, und nachdem die sonstige Nachbehandlung in bekannter Weise durchgeführt ist, erfolgt nach dem Anbringen der Einpreßvorrichtung und der Druckhaltevorrichtung die Füllung der Hohlform mit Kunststoff wie folgt: Bei Betätigung des Handgriffs 15 preßt der Kolben 13 den Kunststoff durch den Zuführungskanal 9 ein. Dabei wird das Ventilblättchen 34 etwas angehoben, das so gestaltet ist, daß es nicht in den Zylinder 22 hineingeraten kann. Der Kunststoff fließt infolgedessen durch die Austrittsöffnungen 35 und den Ableitungskanal 36 der Prothesenhohlform 4 zu. Da der Kunststoff unter Druck eingebracht wird, so steht auch der Kolben 23 unter Druck, auf welchen andererseits die vorteilhafterweise vorgespannte Feder 26 wirkt. Wenn nach Füllung der Prothesenhohlform 4 der Druck weiter steigt, so wird der Kolben 23 angehoben, die Feder 26 also zusammengedrückt, mithin unter zusätzliche Spannung gesetzt. Der dabei sich ergebende Federweg ist mittels der Spindel 28 erkennbar, wenn das an dieser vorzugsweise dreifach vorgeschene Kennzeichen 37 sichtbar wird. Infolge des Ansteigens des Druckkolbens 23 bildet sich im Zylinder 22 ein Kunststoffpfropfen, denn die Ventilscheibe 34 deckt infolge ihrer Dreiecksform oder infolge von Durchbrechungen den Zylinder 22 nicht vollständig ab. Dieser Kunststoffpropfen stellt ein Reservedepot dar, aus welchem Kunststoff in die Prothesenhohlform fließen kann, wenn die Prothesenmasse während der Polymerisation der Schrumpfung unterliegt. Dabei stehen alle Volumenänderungen der Prothesenmasse während der Wärmebehandlung über diesen Kunstoffpfropfen unter dem Druck der gespannten Feder 26.
- Wenn vor der Polymerisation die Presse abgenommen wird, so schließt die Dichtungsscheibe 34 den Zuführungskanal 9 ab. Die Scheibe wird dabei durch den in der Vorrichtung herrschenden Druck fest auf ihren Ventilsitz gedrückt. Es sind daher bei Abnahme der Presse keine besonderen Maßnahmen notwendig.
- In Fällen, in welchen nicht mehrere, z. B. drei Prothesen gleichzeitig erzeugt werden sollen, können die nicht benutzten Küvettenteile stillgelegt werden, indem in den betreffenden Ableitungskanal 36 eine Sperreinlage 38 eingelegt wird. Damit diese ihren Halt findet, ist der Kanal 36, wie Fig. 3 erkennen läßt, konisch. Die Einlage 38 entspricht querschnittlich dem Kanal 36.
Claims (15)
- P A T E N T A N S P R Ü C H E : 1. Vorrichtung zur Herstellung von Zahnprothesen aus polymerisierbarem Kunststoff in einer aus Ober- und Unterteil bestehenden Küvette, wobei der eingebrachte Prothesenwerkstoff unter regelbarem Druck polymerisiert wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Einpreßvorrichtung und die Druckhaltevorrichtung gegenüberliegend am Küvettengehäuse, vorzugsweise mit zur Gehäusetrennfläche senkrechter Achse, angebracht sind.
- 2. Vorrichtung zur Herstellung von Zahnprothesen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kunststoffzuführungskanal der Einpreßvorrichtung und der Zylinder des Kolbens der Druckhaltevorrichtung sich außerhalb des Prothesenformbettes im Küvettengehäuse befinden und mit der Prothesenhohlform durch einen in der Trennfläche von Ober- und Unterteil liegenden Kanal in Verbindung stehen.
- 3. Vorrichtung zur Herstellung von Zahnprothesen nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Zylinder des Druckhaltekolbens und dem Zuführungskanal eine diesen bei abgenommener Einpreßvorrichtung abschließende Ventilscheibe eingeschaltet ist, die infolge Ausnehmungen oder Querschnittgestaltung das Einfließen von Kunststoff in den Zylinder des Druckhaltekolbens ermöglicht.
- 4. Vorrichtung zur Herstellung von Zahnprothesen nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Zuführungskanal eine Einpreßvorrichtung mit Doppelmantel anschließt, deren Außenmantel an einem Tragteil des Küvettenunterteils anschraubbar ist, dessen Innenhülse dagegen als Abstandsmittel das Festschrauben bei Spindelbetätigung verhindert.
- 5. Vorrichtung zur Herstellung von Zahnprothesen nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Tragteil ein lösbarer Einsatz ist, durch welchen eine den Zuführungskanal bildende Hülse hindurchragt, die sich mit einem Anschlagteller gegen den Einsatz anlegt.
- 6. Vorrichtung zur Herstellung von Zahnprothesen nach den Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckhaltekolben mit Spiel in seinem Zylinder verschieblich und ihm eine mit Schiebesitz eingelassene Dichtungsscheibe aus Kork, Preßpappe und anderem geeigneten, vorzugsweise elastischen Werkstoff vorgeschaltet ist.
- 7. Vorrichtung zur Herstellung von Zahnprothesen nach den Ansprüchen 1 bis 3 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckhaltekolben mit dem Federteller der Druckhalte- vorrichtung einstückig und in diesem Teller zur Druckeinstellung eine Spindel befestigt ist.
- X. Vorrichtung zur Herstellung von Zahnprothesen nach den Ansprüchen 1 bis 3, 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Spindel mit Kennmarken versehen ist, die den bei Druck auf den Druckhaltekolben sich ergebenden Federweg anzeigen.
- 9. Vorrichtung zur Herstellung von Zahnprothesen nach den Ansprüchen 1 bis 3, 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckhaltevorrichtung ein die Feder umgebendes Gehäuse aufweist, gegen deren Deckwand der die Spindel betätigende Handgriff, z. B. ein I-Iandrad, sich abstützt. io.
- Vorrichtung zur Herstellung von Zahnprothesen nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Federgehäuse der Druckhaltevorrichtung am Küvettengehäuse mittels radialer Nocken festlegbar ist, welche in Haltenuten des Küvettengehäuses durch Drehen ein- und herausschiebbar sind.
- 11. Vorrichtung zur Herstellung von Zahnprothesen nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß an den Zuführungskanal der Einpreßvorrichtung und an den Zylinder des Druckhaltekolbens sternartig mehrere Ableitungskanäle anschließen und das Küvettengehäuse zur Aufnahme mehrerer Prothesenformbetten mehrteilig ausgebildet ist.
- 12. Vorrichtung zur Herstellung von Zahnprothesen nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Küvettenteil ein ungefähr als halbkugelige Schüssel gestaltetes Ober- utt(l Unterteil besitzt.
- 13. Vorrichtung zur Herstellung von Zahnprothesen nach den Ansprüchen 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß in jedem Küvettenoberteil durch eine oberseitige Öffnung der Konterguß und ein tlas von diesem gebildete obere Prothesenformbett versteifendes Metallgewebe einbringbar ist.
- 14. Vorrichtung zur ITerstellung von Zahnprothesen nach den Ansprüchen 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß in jedem Küvettenunterteil sich in Bodennähe eine Wandöffnung zum erleichtcrteii Herausheben des Prothesenformbetts befindet.
- 15. Vorrichtung ztir Herstellung von Zahnprothesen nach den Ansprüchen 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Ableitungskanal jedes Küvettenteils bei desseii Nichtbenutzung durch eine dem Kanalquerschnitt entsprechende Einlage sperrbar ist.
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