DE84695C - - Google Patents

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DE84695C
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24BDOMESTIC STOVES OR RANGES FOR SOLID FUELS; IMPLEMENTS FOR USE IN CONNECTION WITH STOVES OR RANGES
    • F24B15/00Implements for use in connection with stoves or ranges
    • F24B15/04Coal hods; Coal boxes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Filling Or Emptying Of Bunkers, Hoppers, And Tanks (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der auf beiliegender Zeichnung dargestellte Kohlenbehälter soll es ermöglichen, die Kohlen ohne irgend ein Geräusch leicht und ohne das Gefäfs, wie das bisher der Fall war, rütteln und stofsen zu müssen, in den Ofen zu bringen.
Fig. ι der Zeichnung ist eine Vorderansicht und
Fig. 2 ein Längenschnitt des Behälters.
Fig. 3 ist ein Längenschnitt und
Fig. 4 eine Vorderansicht der zweiten Ausführungsform.
Wie aus der Zeichnung ersichtlich, wird der erstrebte Zweck dadurch erreicht, dafs man entweder den gewöhnlichen Boden verschiebbar macht, oder dafs man einen zweiten verschiebbaren Boden einsetzt. In beiden Fällen kann dann ein fester Boden noch vorhanden sein oder auch fortfallen.
Der Behälter α ist seitlich mit einem Schlitz e versehen, der nach innen durch ein Blech f verdeckt wird. An . letzterem greift zugleich ein Griff d an, mittelst welchen man den verschiebbaren Boden c anheben und damit die Kohlen langsam in jedem beliebigen Quantum leicht aus dem Behälter α schieben kann. Bei der zweiten Ausführung sind in dem Behälter α zwei teleskopartig in einander schiebbare Cylinder g und h vorgesehen, deren einer g den beweglichen Boden c sowie die Griffe d trägt. In diesem Falle schiebt sich zuerst der untere Theil in den mittleren und dann beide in den oberen Theil des Gefäfses a. vor. Anschläge i begrenzen dabei den Hub der Theile nach beiden Seiten hin.
In gleicher oder ähnlicher Weise lassen.sich noch einige Ausführungen herstellen, die alle nach dem gleichen Princip wirken.
Ein besonderer Vortheil läfst sich mit dem vorbeschriebenen Kohlenbehälter dann noch erreichen, wenn er, wie aus den Fig. 5 und 6 ersichtlich, derart eingerichtet ist, dafs man die mit demselben in den Ofen zu füllende Kohlenmenge genau bestimmen -kann. Dies läfst sich dadurch erreichen, dafs der Theil f, an dem der Griff d sitzt, aus mehreren durch Scharniere mit einander verbundenen Theilen/1/2... besteht. Beim Vorschieben des Bodens bewegt sich alsdann der Theil f3 über den oberen Rand des Behälters und kippt dann um, wobei die auf ihm liegenden Kohlen abfallen. Schiebt man weiter, so kippt auch der Theil _/2 um u. s. w. Man hat es somit in der Hand, ganz beliebig viele Kohlen in den Ofen zu bringen. Um die beabsichtigte Wirkung noch zu erhöhen, können die einzelnen Theile fflf'2 u. s. w. noch durch kleine Scheidewände s getrennt werden, so dafs dadurch ein Nachrutschen der Kohlen verhindert wird.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Kohlenbehälter mit Entleerungs-Vorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dafs ein beweglicher Boden c durch in Schlitzen des Behälters α geführte Griffe d gehoben bezw.
    gesenkt werden kann, wobei der verschiebbare Boden entweder direct in den Behälter α gleitet oder an einem Cylinder g sitzt, welcher in dem Behälter α teleskopartig sich verschiebt.
    An dem durch Anspruch ι gekennzeichneten Kohlenbehälter zum Zweck der genauen Bestimmung der in den Ofen zu schüttenden Kohlenmenge die Anordnung einer aus mehreren durch Scharniere verbundenen Theilen bestehenden Zunge an dem beweglichen Boden, deren einzelne Theile beim Vorschieben des Bodens nach einander umkippen und nur die auf ihnen liegende Kohlenmenge in den Ofen fallen lassen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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