DE845192C - Emulgiermaschine mit einer Schleuderscheibe und einer feststehenden Gegenscheibe - Google Patents
Emulgiermaschine mit einer Schleuderscheibe und einer feststehenden GegenscheibeInfo
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- DE845192C DE845192C DEZ276A DEZ0000276A DE845192C DE 845192 C DE845192 C DE 845192C DE Z276 A DEZ276 A DE Z276A DE Z0000276 A DEZ0000276 A DE Z0000276A DE 845192 C DE845192 C DE 845192C
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- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01F—MIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
- B01F27/00—Mixers with rotary stirring devices in fixed receptacles; Kneaders
- B01F27/27—Mixers with stator-rotor systems, e.g. with intermeshing teeth or cylinders or having orifices
- B01F27/271—Mixers with stator-rotor systems, e.g. with intermeshing teeth or cylinders or having orifices with means for moving the materials to be mixed radially between the surfaces of the rotor and the stator
-
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- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
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- B01F25/00—Flow mixers; Mixers for falling materials, e.g. solid particles
- B01F2025/91—Direction of flow or arrangement of feed and discharge openings
- B01F2025/912—Radial flow
- B01F2025/9121—Radial flow from the center to the circumference, i.e. centrifugal flow
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- B01F23/40—Mixing liquids with liquids; Emulsifying
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Description
- Emulgiermaschine rnit einer Schleuderscheibe und einer feststehenden Gegenscheibe Die Erfindung betrifft eine Emulgiermaschine mit einer von einem Motor angetriebenen Schleuderscheibe, einer feststehenden Gegenscheibe mit zentralem Einlauf, einer Einrichtung zur Verstellung der Spaltweite sowie einem den Austrittsspalt zwischen beiden Scheiben außen umgebenden Ringgehäuse und einem Rückströmkanal zwischen letzterem und dem Einlauf.
- Um bei einer eingangs genannten Emulgiermaschine eine leichte Zerlegbarkeit und damit schnelle Reinigungsmöglichkeit ohne Einbuße der Feineinstellbarkeit der Spaltweite während des Betriebs und ohne Einbuße der Rückführungsmöglichkeit der Emulsion mit einfachen konstruktiven Mitteln zu erreichen, wird gemäß der Erfindung die Vereinigung folgender Baumerkmale vorgeschlagen: a) Anordnung der Schleuderscheibe am Motorwellenende; b) Befestigung des Ringgehäuses an der stirnseitigen Motorgehäusewand unter dichter Wellendurchführung durch die Ringgehäusewand; c) Abdeckung des Ringgehäuses nach außen durch die als Deckel mit eingebautem Einlauf dienende Gegenscheibe.
- Um ein mehrmaliges Durchströmen des zu emulgierenden Gemenges durch den Spalt zwischen der Schleuder- und der Gegenscheibe zu ermöglichen, kann in weiterer Ausgestaltung des Erfindungsgegenstands der Flüssigkeitseinlauf als in einen Stutzen der Gegenscheibe mittels eines Rohransatzes einsetzbarer und verdrehbarer Trichter ausgebildet werden, wobei der Rohransatz in Form eines Rohrschiebers eine Schieberöffnung aufweist, die mit einer feststehenden, durch Verdrehung des Trichters im Querschnitt regelbaren Rückströmöffnung des Ringgehäuses übereinstimmt.
- Die Verstellbarkeit der Spaltweite unter Anzeigc der jeweils eingestellten Spaltweite kann dadurch erreicht werden, daß die die Schleuderscheibe tiagende Motorwelle mittels einer am Umfang mit einem Gewinde versehenen, in das Motorgehäuse an dem der Emulgiermaschine abgelegenen Ende einschraubbaren, das Wellenlager enthaltenden Einstellbüchse axial verschiebbar ist, unter Anwendung einer die Spaltbreite anzeigenden Skala zwischen Motorgehäuse und Schraubbüchse.
- Gemäß einem bevorzugten AusführunC:sbeispie1 des Erfindungsgegenstands können das Ringgehäuse, die beiden Stirnschilde und der Mantel des Motors durch einen Satz Längsschrauben zusammengehalten werden.
- Ohne die leichte Zerlegbarkeit der Maschine zu heeinträchtigen, kann durch Einsetzen eines den Trichter am unteren Rand des Rohransatzes innen abdichtend berührenden kleineren Einsatztrichters in den erstgenannten Trichter der Rückstrom nach oben abgelenkt und damit der gesamte Trichterinhalt bei verschlossener Abflußöffnung mit größerer Sicherheit in den Kreislauf einbezogen werden.
- Der als Gegenscheibe dienende abnehmbare Dekkel kann doppelwandig ausgebildet werden und mit Zu- und Abführleitungen für ein Heiz- oder Kühlmittel versehen werden.
- In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstands dargestellt, und zwar zeigt Fig. I den Aufriß der Emulgiermaschine und des Antriebsmotors im Schnitt, Fig. 2 eine Ansicht der Emulgiermaschine ohne Deckel in Achsrichtung, Fig. 3 einen Schnitt durch eine Emulgiermaschine mit doppelwandigem Deckel und mit Einsatztrichter.
- Ein in den Trichter 20 eingefülltes zu emulgierendes Gemenge gelangt durch den an dem als Gegenscheibe 14 ausgebildeten Deckel des Ringgehäuses 5 der Emulgiermaschine angebrachten Einfüllstutzen I7 und durch eine Öffnung 19 in der Alitte der Gegenscheibe in den Spalt zwischen Schleuderscheibe g und Gegenscheibe I4.
- In den in die einander zugekehrten Scheibenseiten eingedrehten Ringnuten, in denen ^ profilgleiche ringförmige Kränze 12 der Gegenscheibe kämmen, wird das Gemenge einer intensiven Zerreil>ungswirkung unterworfen. Die aus dem Austrittsquerschnitt des Spalts austretende Emulsion gelangt in den Kingraum 28 und wird von dort durch den Austrittskanal 29 abgeführt. Wenn jedoch der Rohranstaz i8 durch Verdrehen des Trichters 20 iii eine Lage gel)racht worden ist, in der die seitliche Öffnung 34 ganz oder teilweise vor der Kanalöffnung 33 steht, strömt ein Teil der Emulsion in den Zulauf zurück und mischt sich mit dem neu hereinkommenden Gemenge. Wenn der Abfluß durch den Kanal 29 unterbunden wird, kann die Emulsion l)eliel)ig lange im Umlauf gefährt werden. Durch Einsetzen eines Einsatztrichters 39 in den Trichter 20 wird erreicht, daß der gesamte Trichterinhalt durch den Emulgierspalt umgewälzt wird. Die Alaschille kann daher wahl--weise kontinuierlich mit teilweiser oder ohne Rückströmung der Emulsion zum einlauf oder periodisch mit ständiger Umwälzung der Emulsion betrieben werden.
- Die Veränderung der Spaltsveite erfolgt durch Verdrehen der das äußere Motorwellenlager 36 enthaltenden, in das Gehäuse 3 ein- bzw. ausschraubbaren Büchse 35. Die Welle 6 ist im Lager 36 und dieses in der Büchse 35 ohne axiale Bewegungsfreiheit gelagert, so daß die Axialverschiebung der Büchse 35 hei ihrer Verdrehung auch eine axiale Verschiebung der Welle 6 einschließlich des Motorankers und der durch die Nabe IO und den Keil 1 1 an der Welle befestigten Sclileuderscheibeg zur Folge hat. Die jeweilige Sl)altxveiteneinstellung ist auf einer an der Büchse 35 oder am Gehäuse 3 vorgesehenen Skala erkennl>ar.
- Die beiden Stirnschilde 2, 3. der Mantel 1 des Motorgehäuses sowie das Ringgehäuse 5 werden durch drei Längsschrauben 8 zusammengehalten.
- Die Abdichtung der BTellendurchführung durch die Stirnwand des Ringgehäuses 5 erfolgt durch eine durch den mit Rillen 30 versehenen Außenrand der Schleuderscheibe und einen vorstehenden Kranz an der Stirnwand gebildete Lahyrinthdichtung. In den Raum zwischen der Stirnwand und der Schleuderscheibe g durch den Labyrithspalt 30 durchtretende Flüssigkeit wird durch die Schleuderwirkung nach außen gedrängt. Etwa bei Stillstand längs der Nabe dadurch den Spalt 7 austretende Flüssigkeit kann durch die Öffnung 32 abfließen.
- Nach Lockern der Preßschraube 24 und Wegschwenken des um die Schraubenl)olzen 22 schwenkbaren Bügels 2I kann der als Gegenscheibe ausgebildete Deckel 14 entfernt werden, wodurch alle Bauteile für die Reinigung zugänglich werden.
- Im Ausführungsheispiel nach Fig. 3 ist die Gegenscheibe t4 doppelwandig ausgebildet (43) und mit Zu- und Abführungsöffnungell 44, 45 für ein Heiz- oder Kühlmittel versehen.
Claims (6)
- PATENTANSPRCHE: 1. Emulgiermaschine mit einer von einem Motor angetriebenen Schleuderscheibe, einer feststehenden Gegenscheibe mit zentralem Einlauf, einer Einrichtung zur Verstellung der Spaltweite, einem den Austrittsspalt zwischen leiden Scheiben außen umgehenden Ringgehäuse und einem Rückströmkanal zwischen letzterem und dem Einlauf, gekennzeichnet durch die Vereinigung folgender Baumerkmale: a) Anordnung der Schleuderscheil>e (9) am Motorwellenende (6); 1)) I'efestigung des Ring- gehäuses (5) an der stirnseitigen Motorgehäusewand (2) unter dichter NVellendurchführung (7) durch die I?inggehäusewand c) Abdeckung des Ringgehäuses (5) nach außen durch die als l)eckel mit eingeliantem Einlauf dienende Gegensclleil)e (14).
- 2. Emulgiermaschine nach Anspruch I, gekennzeichnet durch die .Nuslildung des Flüssigkeitseinlaufs als in einen Stutzen (17) der Gegellscheil)e (14) mittels eines Rohransatzes (18) einsetzl)arer und verdrehbarer Trichter (20), wol)ei der Rohransatz (18) in Form eines Rohrschiel)ers eine Schieberöffnung (34) aufweist, die mit einer feststehenden, durch Verdrehung des Trichters im Querschnitt regelbaren Rückstrümöffnung (33) des Ringgehäuses (5) übereinstimmt.
- 3. Emulgiermaschine nach Anspruch I oder 2. dadurch gekennzeichnet, daß die die Schleuderscheil>e (9) tragende Motorwelle (6) mittels einer am Umfang mit einem Gewinde versehenen, in clas Motorgehäuse (3) an dem der Emulgiermaschine abgewandten Ende einschraubbaren, das Wellenlager enthaltenden Einstellbüchse (35) axial verschiebbar ist unter Anwendung einer die Spaltl>reite anzeigenden Skala zwischen Motorgehäuse (3) und Schraul,-büchse (35).
- 4. Emulgiermaschine nach einem der Ansprüche I his 3, gekennzeichnet durch einen das Ringgehäuse (5), die heiden Stirnschilde (2, 3) und den Mantel (I) des Motorgehäuses zusammenhaltenden Satz Längsschrauben (8).
- 5. Emulgiermaschine nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch einen in den Trichter (20) einsetzbaren, ihn am unteren Rand seines Rohransatzes abdichtend berührenden kleineren Einsatztrichter (39).
- 6. Emulgiermaschine nach einem der Ansprüche I bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der als Gegenscheibe ausgebildete abnehmbare Deckel (I4) doppelwandig ist und mit einer Zu-und Abführungsleitung für ein Kiihl- oder Heizmittel versehen ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH845192X | 1949-03-09 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE845192C true DE845192C (de) | 1952-07-28 |
Family
ID=4541739
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEZ276A Expired DE845192C (de) | 1949-03-09 | 1950-02-02 | Emulgiermaschine mit einer Schleuderscheibe und einer feststehenden Gegenscheibe |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE845192C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2823868A (en) * | 1954-12-06 | 1958-02-18 | Scherer Corp R P | Method and apparatus for comminuting suspensions of solid material |
-
1950
- 1950-02-02 DE DEZ276A patent/DE845192C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2823868A (en) * | 1954-12-06 | 1958-02-18 | Scherer Corp R P | Method and apparatus for comminuting suspensions of solid material |
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