DE843751C - Presse zur Herstellung von Skis - Google Patents

Presse zur Herstellung von Skis

Info

Publication number
DE843751C
DE843751C DEA3488A DEA0003488A DE843751C DE 843751 C DE843751 C DE 843751C DE A3488 A DEA3488 A DE A3488A DE A0003488 A DEA0003488 A DE A0003488A DE 843751 C DE843751 C DE 843751C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
electrode
press according
ski
sections
self
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEA3488A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Umicore NV SA
Original Assignee
ACEC SA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ACEC SA filed Critical ACEC SA
Application granted granted Critical
Publication of DE843751C publication Critical patent/DE843751C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27MWORKING OF WOOD NOT PROVIDED FOR IN SUBCLASSES B27B - B27L; MANUFACTURE OF SPECIFIC WOODEN ARTICLES
    • B27M3/00Manufacture or reconditioning of specific semi-finished or finished articles
    • B27M3/22Manufacture or reconditioning of specific semi-finished or finished articles of sport articles, e.g. bowling pins, frames of tennis rackets, skis, paddles
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63CSKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
    • A63C5/00Skis or snowboards
    • A63C5/12Making thereof; Selection of particular materials
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27DWORKING VENEER OR PLYWOOD
    • B27D1/00Joining wood veneer with any material; Forming articles thereby; Preparatory processing of surfaces to be joined, e.g. scoring
    • B27D1/04Joining wood veneer with any material; Forming articles thereby; Preparatory processing of surfaces to be joined, e.g. scoring to produce plywood or articles made therefrom; Plywood sheets
    • B27D1/08Manufacture of shaped articles; Presses specially designed therefor
    • B27D1/083Presses specially designed for making the manufacture of shaped plywood articles
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C35/00Compounds having at least one hydroxy or O-metal group bound to a carbon atom of a ring other than a six-membered aromatic ring
    • C07C35/02Compounds having at least one hydroxy or O-metal group bound to a carbon atom of a ring other than a six-membered aromatic ring monocyclic
    • C07C35/06Compounds having at least one hydroxy or O-metal group bound to a carbon atom of a ring other than a six-membered aromatic ring monocyclic containing a five-membered rings
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08GMACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED OTHERWISE THAN BY REACTIONS ONLY INVOLVING UNSATURATED CARBON-TO-CARBON BONDS
    • C08G69/00Macromolecular compounds obtained by reactions forming a carboxylic amide link in the main chain of the macromolecule
    • C08G69/02Polyamides derived from amino-carboxylic acids or from polyamines and polycarboxylic acids
    • C08G69/26Polyamides derived from amino-carboxylic acids or from polyamines and polycarboxylic acids derived from polyamines and polycarboxylic acids

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Casting Or Compression Moulding Of Plastics Or The Like (AREA)
  • Lining Or Joining Of Plastics Or The Like (AREA)
  • Dry Formation Of Fiberboard And The Like (AREA)
  • Adhesives Or Adhesive Processes (AREA)
  • Constitution Of High-Frequency Heating (AREA)

Description

Brüssel
Die Erfindung bezieht sich auf Pressen zur Herstellung von Skis.
Die Herstellung von Skis erfolgt augenblicklich in der Weise, daß man das den Ski bildende Paket aus dünnen, übereinanderliegenden und untereinander durch Leimschichten verbundenen Latten zwischen zwei Formen bringt, deren Modellflächen dem endgültigen Skiprofil entsprechen, und daraufhin das Paket zwischen diesen Formen mit Hilfe diese verbindender Bügel einspannt. Die Einspannung wird bis zur vollständigen Härtung des Leimes aufrechterhalten, wobei die dünnen Latten miteinander verbunden werden.
Ein derartiges Arbeitsverfahren hat die folgenden Nachteile: i. keine gleichmäßige Einspannung infolge der notwendigerweise nur begrenzten Anzahl der Spannbügel; 2. Unmöglichkeit, die Einspannung gleichzeitig und graduell auf der ganzen Skilänge zu bewirken; 3. sehr lange Härtezeit der verwendeten Leime, die 24 Stunden erreichen kann; ao 4. Eintreten der in dem Leim enthaltenen Feuchtigkeit in das Holz; 5. begrenzte Fabrikationsmengen infolge der für die Leimhärtung benötigten Zeit.
Diese Mängel verhindern einen gleichmäßigen Fabrikationsverlauf.
Da die Skis sehr genau ausgeführt werden müssen, so ergibt sich eine nicht unbeträchtliche Ausschußmenge.
Die Anwendung der bekannten dielektrischen Heizung, vorzugsweise in Verbindung mit den
bekannten Kunstharzleimen, ermöglicht nun eine beträchtliche Verbesserung der bekannten Herstellungsverfahren, wobei man eine sehr starke Verminderung der Härtungszeit dadurch erreichen kann, daß man Kunstharzleime benutzt, die in der Hitze sehr schnell kondensieren und einen sehr hohen dielektrischen Verlustfaktor haben.
Die dielektrische Heizung erfolgt dadurch, daß man die das Werkstück bildenden Teile zwischen
ίο die beiden Belegungen eines Kondensators bringt, der an einen elektrischen Stromerzeuger angeschlossen ist, der mit einer in der Radiotechnik angewendeten Frequenz von beispielsweise mehr als io MHz arbeitet. Infolge der selektiven Wirkung der dielektrischen Heizung, die von dem dielektrischen Verlustfaktor abhängt, ist es bekanntlich möglich, in gewissen Fällen für eine bessere Lokalisierung der Wärme zu sorgen, die in dem Leim mit hohem Verlustfaktor stärker auftritt als in dem Holz mit weniger hohem Verlustfaktor; die Temperaturerhöhung in dem Holz erreicht also nicht die Härtetemperatur der verwendeten Leime.
Die Erfindung betrifft eine mechanische und elektrische Einrichtung für eine Presse zur Herstellung von Skis, wobei die dielektrische Heizung mit Hilfe einer in der Radiotechnik benutzten Frec|uenz zur schnellen Härtung der Leime verwendet wird. Die Einrichtung zeigt Verbesserungen, durch die die obengenannten Nachteile vermieden werden.
Die der Herstellung von Skis dienende Presse gemäß der Erfindung kennzeichnet sich durch folgende Merkmale:
1. Die Presse besitzt eine untere, die Unterlage bildende Metallform, einen oberen, mit einem Gegengewicht versehenen und an ein Ende der unteren Form angelenkten Holm, wobei die untere Form und der obere Holm Modellflächen aufweisen, die dem endgültigen Profil der Skis angepaßt sind. Der obere Holm trägt an seiner unteren Seite, die auf die den Ski bildenden Elemente zur Auflage kommt, einen dichten Mantel, der sich über die ganze Unterseite des Holmes erstreckt und zur Aufnahme eines Druckmediums dient. Wenn die dünnen übereinanderliegenden und mit Leim bestrichenen Latten auf die untere Form gelegt werden und der obere Holm auf diese aufgelegt wird, so werden die Skielemente auf die untere Form gedrückt und entsprechend dem gewünschten endgültigen Skiprofil geformt. Der erwähnte dichte Mantel liegt dabei an jeder Stelle des Skis mit einem konstanten und gleichmäßigen Druck auf.
2. Die untere metallische Form bildet eine Elektrode des durch die dielektrischen Verluste den Leim erhitzenden Kondensators und ist an einen der Pole des mit einer in der Radiotechnik verwendeten Frequenz arbeitenden Stromerzeugers angeschlossen.
3. Um die schädlichen Wärmeverluste auszugleichen, die sich durch Wärmeleitung oder -strahlung oder durch einen umlaufenden Wärmeträger ergeben, kann die untere Form eine Hilfsheizung, z. R. in Form elektrischer Widerstände, erhalten.
4. Der dichte, sich über die ganze Länge der Unterseite des oberen Holmes erstreckende Mantel trägt eine biegsame Metallelektrode, die auf die Oberseite der den Ski bildenden Elemente zur Auflage kommt. Diese Elektrode bildet die zweite Belegung des den Leim durch dielektrische Verluste erhitzenden Kondensators. Infolgedessen steht diese zweite Elektrode mit dem anderen Pol des Stromerzeugers in Verbindung.
Der sich über die ganze Unterseite des oberen Holmes erstreckende dichte Mantel kann in an sich bekannter Weise aus einem genügend biegsamen Material bestehen, das unter der Wirkung des in seinem Innern befindlichen Druckmediums dehnungsfähig ist und unter Ausübung eines Druckes auf die den Ski bildenden Elemente eine leichte Verformung zuläßt. Der Mantel kann beispielsweise aus Gummi mit Gewebeeinlage bestehen und die Form eines Schlauches von kreisförmigem Querschnitt haben, der sich beim Aufblasen mit gleichmäßigem Druck auf die die Skis bildenden Elemente auflegt.
Wie ohne weiteres ersichtlich, wird durch
1. die Anwendung von elektrischem Strom mit einer in der Radiotechnik verwendeten Frequenz zur Härtung des Leimes und
2. die Gegenwart eines einen konstanten und gleichmäßigen Druck ausübenden Zwischenkörpers aus einem dichten, unterhalb des oberen Holmes angeordneten und mit einem Druckmedium gefüllten Mantel sichergestellt, daß die den Ski bildenden Elemente unabhängig von der Form des Skis mit gleichmäßigem Druck aufeinandergepreßt werden und daß eine schnelle Härtung des Leimes erfolgt, die jede spätere Verformung und jeden Fabrikationsfehler ausschließt.
In Anbetracht des veränderlichen Skiprofils ist es erforderlich, gewisse elektrische Vorkehrungen zu treffen, um einen regelmäßigen Betrieb des mit einer in der Radiotechnik verwendeten Frequenz arbeitenden Stromerzeugers, also gute Erhitzungsbedingungen für die verwendeten Leime zu gewähr- leisten. Die Presse zur Herstellung und Formgebung von Skis gemäß der Erfindung zeigt noch die folgenden zusätzlichen Merkmale:
1. Wenn die biegsame Elektrode des oberen Holmes aus einem einzigen, die Gesamtheit der den Ski bildenden Elemente bedeckenden Stück besteht, so werden Hilfsmittel, wie z. B. Selbstinduktionen oder andere Impedanzregler, parallel an verschiedenen Stellen dieser Elektrode angeordnet, um längs dieser Elektrode eine geeignet gewählte Potentialver- 1*5 teilung zu bewirken, so daß man eine gleichmäßige Erhitzung zum Zweck der Leimhärtung erhält.
2. Wenn die biegsame Elektrode des oberen Holmes dagegen in mehrere Abschnitte aufgeteilt ist, so werden die Selbstinduktionen oder anderen Impedanzregler in Reihe oder parallel in allen oder einigen der Abschnitte dieser Elektrode angeordnet, um längs der den Ski bildenden Elemente jene geeignete Verteilung des Potentials zu bewirken; die einzelnen Abschnitte sind dabei gleichzeitig an den Stromerzeuger angeschlossen.
3· Wenn die biegsame Elektrode des oberen Holmes in mehrere Abschnitte aufgeteilt ist, so werden die Selbstinduktionen oder anderen Impedanzregler in Reihe mit oder parallel zu jedem Elektrodenabschnitt angeordnet, um eine Regelung der Arbeitsspannung des Stromerzeugers zu bewirken; dieser Stromerzeuger beliefert dabei getrennt nacheinander jeden Elektrodenabschnitt mit seiner vollen Leistung, und die Umschaltung von einem Abschnitt
ίο auf den anderen erfolgt entweder von Hand aus oder automatisch.
Zeitrelais, welche automatisch die Beheizungszeit bei jedem Abschnitt regeln, können entweder von Hand oder automatisch durch die Umschaltung der Elektrodenabschnitte, die nacheinander an den Stromerzeuger angeschlossen werden, in Betrieb gesetzt werden.
Das oben beschriebene, unter Ausnutzung der dielektrischen Verluste mit Hilfe elektrischer Ströme von in der Radiotechnik verwendeten Frequenzen arbeitende Tleizverfahren kann in Parallelanordnung durchgeführt werden, wobei die den ITeizkondensator bildenden Elektroden parallel zu den Leimfliicheii verlaufen. Das gewünschte Ergebnis kann man jedoch auch bei Durchführung des Verfahrens in Senkrechtenanordnung erzielen, wobei die den Heizkondensator bildenden Elektroden senkrecht zu den Leimflächen verlaufen. Die der Herstellung und Formgebung der Skis dienende, oben beschriebene Presse kann dann nicht in der bisherigen Ausführung verwendet werden, sondern bedarf einiger Abänderungen.
Tn dieser zweiten erfindungsgemäßen Ausgestaltung unterscheidet sich die Presse zur Tierstellung von Skis von der ersten durch die folgenden Merkmale:
Die untere, den Pressenunterteil bildende Form ist aus isolierendem Stoff.
Die die Elektroden des tleizkondensators bildenden metallischen Belegungen sind auf der isolierenden Unterform beiderseits des Skirohlings angeordnet; sie können der Wirtschaftlichkeit und der Impedanzregelung wegen je nach der Form der Skis profiliert oder nicht profiliert sein.
Die die Elektroden des Kondensators bildenden Metallbelegungen können auch hier entweder aus je einem einzigen Stück, das die Gesamtheit der den Ski bildenden Elemente überdeckt, bestehen; dann sind die Selbstinduktionen und anderen Impedanzregler parallel an bestimmten Stellen der Elektroden angeordnet, um längs der Elektroden für die geeignete Verteilung des Potentials zu sorgen, oder es kann jede oder nur eine der Elektroden in mehrere Abschnitte aufgeteilt sein; dann können die Abschnitte entweder alle gleichzeitig an den Stromerzeuger angeschlossen sein, wobei die Selbstinduktionen oder anderen Impedanzregler in Reihe oder parallel auf allen oder einigen dieser Elektrodenabschnitte vorgesehen sind, oder der Stromerzeuger beliefert getrennt jeden Abschnitt mit seiner vollen Leistung, wobei die Selbstinduktionen oder anderen Tmpedanzregler in Reihe oder parallel auf jedem Elektrodenabschnitt angeordnet sind und die Umschaltung von einem Abschnitt auf den anderen entweder von Hand oder automatisch folgt. .
Die gleichen, eine Automatisierung verbürgenden Vorrichtungen können auch bei dieser anderen Ausführung der Presse Anwendung finden.
Die Zeichnung zeigt schematisch in einem Ausführungsbeispiel eine Presse zur Herstellung von Skis gemäß der Erfindung. Bei diesem Beispiel wird das dielektrische mit in der Radiotechnik verwendeten Frequenzen arbeitende Heizverfahren mit der obengenannten Parallelanordnung durchgeführt, d. h. die den Heizkondensator bildenden Elektroden verlaufen parallel zu den Leimflächen.
In der Zeichnung ist
Abb. ι eine Längsseitenansicht der Presse,
Abb. 2 eine Stirnansicht mit einem Teilschnitt, woraus sich der Anschluß der Presse an den Stromerzeuger ergibt,
Abb. 3 ein Teilschnitt an der Verbindungsstelle einer der Heizelektroden mit der Stromzuleitung, wobei ein Tmpedanzregler in seinen Einzelheiten dargestellt ist.
Die z. B. aus Aluminiumguß bestehende untere Metallform 1 ruht auf einer Metallplatte 2, die ihrerseits aus zwei U-förmigen Trägern gelagert ist, welche auf einem ihrer Flansche stehen. Die Träger 3 sind durch drei Querschnitte 4 auf einem Betonsockel 5 befestigt.
Die untere Metallform 1 hat eine dem endgültigen Skiprofil angepaßte Modellfläche und kann sämtliche den Ski bildenden Elemente aufnehmen. Sie bildet eine Elektrode des dielektrischen Heizkondensators und ist an die Masse des Stromerzeugers angeschlossen.
Der obere Holm besteht beispielsweise aus einem Holzstück 6, dessen Modellfläche annähernd dem endgültigen Skiprofil entspricht und das auf einem I-Träger 7 l)efestigt ist. Die Träger der Unterform und des oberen Holmes sind art ihren Enden mit Zapfenlagern 8 und 9 versehen, die durch eine Achse 10 miteinander in Verbindung stehen. Der obere Holm kann um diese Achse geschwenkt und so auf die untere Form aufgelegt werden. Er wird durch ein Gegengewicht 11 im Gleichgewicht gehalten, das auf einem mit dem Träger 7 verbundenen Balken 12 gelagert ist.
Am anderen Ende besitzt der obere Holm einen Hebel 13 und einen Verschlußbügel 14, der längs einer Führung 17 mit einer Einkerbung 16 in einem Schwenkhebel 15 in Eingriff gebracht werden kann. Dieser Schwenkhebel 15 wird alsdann unter entsprechender Aufspannung des oberen Holmes auf die Unterform durch einen Exzenter 18 festgestellt, der durch einen nicht dargestellten Hebel betätigt wird.
Das Holzstück 6 des oberen Holmes trägt auf seiner Unterseite einen dichten Mantel in Form eines Schlauches 19, zweckmäßig von kreisförmigem Querschnitt, dessen Ende mit dichtem Abschluß an dem das Holzstück 6 tragenden Balken befestigt ist.
Der Schlauch 19 kann in üblicher Weise mit einem Druckmedium, beispielsweise mit Druckluft,
gefüllt werden. Auf diese Weise wird nach Feststellung des oberen Holmes auf der Unterform mit Hilfe des Bügels 14 und nach einer Vorspannung durch den Exzenter 18 der Schlauch 19 im Innern aufgeblasen. Durch den gemeinsamen Einfluß des Druckes auf die den Ski bildenden, zwischen dem Holzstück 6 und der metallischen Unterform 1 angeordneten Elemente und des Innendruckes legt sich die Wand des Schlauches auf die Skielemente auf, und zwar an jeder Stelle mit konstantem gleichmäßigem Druck und unabhängig von dem Skiprofil. Nachdem die Skielemente auf diese Weise festgestellt und aufeinandergedrückt sind, kann die Presse an den Stromerzeuger mit Hochfrequenz angeschlossen werden, wodurch die Erhitzung durch dielektrische Verluste beginnt.
Der Schlauch 19 ist mit einer biegsamen Metallelektrode 20 (Abb. 3) versehen, die die zweite Elektrode des Heizkondensators bildet. Diese Elektrode ao ist beispielsweise auf einem Gewebeband befestigt, das mit dem Holzstück des oberen Holmes in Verbindung steht.
In der Zeichnung ist angenommen, daß die Elektrode 20 in drei Abschnitte aufgeteilt ist, von denen jeder einen Impedanzregler besitzt und getrennt an den Stromerzeuger angeschlossen werden kann.
Der Balken 7 des oberen Holmes dient als Träger
einer einen Strom mit einer in der Radiotechnik verwendeten Frequenz führenden Leitung 21 (Abb. 2 und 3). Zu jedem Abschnitt der Elektrode 20 gehört ein Impedanzregler 22, 22' bzw. 22".
Ein jeder dieser Impedanzregler, wie z. B. der Regler 22, besteht aus den folgenden Teilen: einem Schalter 23 zum Anschluß der Einrichtung an die Leitung 21; einer Leitung 24, die einerseits an den Schalter 23 und andererseits an eine Durchführungsklemme 25 angeschlossen ist, die ihre Befestigung an der Verkleidung 36 des Impedanzreglers findet; einer biegsamen Elektrode 27 zum Anschluß an den entsprechenden Elektrodenabschnitt 20, die mit einer Klemme 26 verbunden ist, welche sich mit der Durchführungsklemme 25 in elektrischer Verbindung befindet; einer je nach dem Abschnitt der Elektrode 20 regelbaren Selbstinduktion 28, die einerseits an dem Schalter 23 und andererseits an eine Durchführungsklemme 29 angeschlossen ist, die mit einer äußeren Elektrode 30 in Verbindung steht. Diese Elektrode 30 kommt beim Herunterklappen des oberen Holmes auf den Unterteil der Presse mit einer Elektrode 31 in Berührung, die an der Unterform 1 angebracht ist. Dadurch schließt sich der mit einer in der Radiotechnik verwendeten Frequenz arbeitende Stromkreis der Regelselbstinduktion 28, die zu dem entsprechenden Abschnitt der Elektrode 20 parallel geschaltet ist. Die Leitung 21 ist über die Leitung 32, die sich in der durch die Achse 10 bestimmten Vertikalebene befindet, über einen biegsamen Leiter 33 und über die Klemme 34 an den Stromerzeuger 35 (Abb. 2), nach Art eines Oszillators mit Elektronenröhren, angeschlossen.
Alle eine in der Radiotechnik verwendete Frequenz führenden Verbindungen und Teile sind mit Verkleidungen 36 im Falle der Impedanzregler, bzw. 37 im Falle der Leitung 21 bzw. 38 im Falle der Leitung 32 bzw. 39 im Falle des biegsamen Leiters 33 versehen.
Bei dem gewählten Ausführungsbeispiel wird der Stromerzeuger 35 von Hand aus mittels der Schalter 23, 23' und 23" nacheinander an die drei Abschnitte der Elektrode 20 angeschlossen. Die Selbstinduktionen der Impedanzregler 22, 22' und 22" sind derart berechnet, daß der Generator 35 jedem Abschnitt der Elektrode 20 seine volle Leistung zuführt. Die Dauer, während welcher der Generator 35 jeden der Abschnitte der Elektrode 20 beliefert, kann entweder von Hand aus oder automatisch mit Hilfe von Zeitrelais geregelt werden.
Die vorstehend beschriebene Presse zur Herstellung von Skis hat die folgenden Vorteile:
i. Gleichmäßige Einspannung der den Ski bildenden Elemente infolge der Verwendung des dichten, unter Druck gesetzten Mantels 19, der sich mit konstantem und gleichmäßigem Druck auf diese Elemente auflegt; 2. fortschreitende und gleichmäßige Einspannung mit Hilfe dieses unter Druck gesetzten Mantels nach einer Vorspannung mittels des Bügels 14; 3. stark verringerte Härtezeit des Leimes infolge der dielektrischen Beheizung mit Hilfe von in der Radiotechnik verwendeten Frequenzen; 4. Unmöglichkeit des Eintritts von Feuchtigkeit aus dem Leim in das Holz infolge der gleichzeitigen dielektrischen Beheizung des Leimes und des Holzes; 5. Vergrößerung der Produktion infolge der schnelleren Unterdrucksetzung der den Ski bildenden Elemente und infolge der Verringerung der Härtezeit des Leimes.

Claims (12)

  1. Patentansprüche:
    i. Presse zur Herstellung von Skis, gekennzeichnet durch eine untere, den Pressenunterteil bildende Form, einen oberen, mit Gegengewicht versehenen, an das eine Ende der Unterform angelenkten Holm, wobei die Unterform und der obere Holm dem endgültigen Skiprofil1 angepaßte Modellflächen haben und der obere Holm an seiner sich auf die den Ski bildenden Elemente auflegenden Unterseite über deren ganze Länge einen dichten, ein Druckmedium aufnehmenden Mantel besitzt.
  2. 2. Presse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der sich über die ganze Länge der Unterseite des oberen Holmes erstreckende dichte Mantel aus einem genügend biegsamen Material, wie z. B. Gummi mit Gewebeeinlage, besteht, das sich unter dem Einfluß des in den Mantel eingelassenen Druckmediums ausdehnen läßt.
  3. 3. Presse nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterform aus Metall besteht und daß der Mantel des oberen Holmes eine biegsame Metallelektrode trägt und daß die Unterform und die Elektrode des oberen Holmes an je einen der Pole einen Strom mit einer in der Radiotechnik verwendeten Frequenz liefernden Stromerzeugers angeschlossen sind.
  4. 4· Presse nach Anspruch ι bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die untere Metallform durch zusätzliche Mittel, z. B. durch elektrische Widerstände, beheizt wird.
  5. ς. Presse nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektrode des oberen Holmes aus einem einzigen, den ganzen Skirohling überdeckenden Teil besteht und daß Hilfsmittel, wie z. B. Selbstinduktionen und andere Impedanzregler, parallel an bestimmten Stellen dieser Elektrode angeordnet sind, mittels deren längs der Elektrode die Potentialverteilung und damit eine Erhitzung des Skirohlings verändert werden kann.
  6. 6. Presse nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektrode des oberen Holmes in mehrere Abschnitte aufgeteilt ist und Hilfsmittel, wie z. B. Selbstinduktionen oder andere Impedanzregler, in Reihe oder parallel auf allen oder nur bestimmten !Abschnitten dieser Elektrode angeordnet sind, mittels deren längs des Skirohlings die Potentialverteilung und somit die Erhitzung der Abschnitte eingestellt werden kann, wenn diese gleichzeitig an den Stromerzeuger angeschlossen sind.
  7. 7. Presse nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektrode des oberen Holmes in mehrere Abschnitte unterteilt ist und Hilfsmittel, wie z. B. Selbstinduktionen oder andere Impedanzregler, in Reihe oder parallel auf jedem Abschnitt dieser Elektrode angeordnet sind, mittels derer die Arbeitsspannung des Stromerzeugers geregelt werden kann, wenn die Abschnitte nacheinander an den Strom-' erzeuger angeschlossen werden, wobei die Umschaltung von einer Abteilung auf die andere entweder von Hand aus oder automatisch erfolgt.
  8. 8. Presse nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterform aus isolierendem Stoff besteht und an beiden Längsseiten Metallkörper besitzt, welche den Skirohling beiderseits umgehen und an die Pole eines Stromerzeugers mit in der Radiotechnik verwendeter Frequenz angeschlossen sind.
  9. 9. Presse nach Anspruch 1, 2 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Metallkörper je nach der Form der Skis profiliert sind.
  10. 10. Presse nach Anspruch 1,2,8 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Metallkörper aus einem den ganzen Skirohling überdeckenden einzigen Stück bestehen und Hilfsmittel, wie
    z. B. Selbstinduktionen und andere Impedanzregler, parallel an bestimmten Stellen dieser Elektroden angeordnet sind, mittels deren die Potentialverteilung und damit Erhitzung eingestellt werden kann.
  11. 11. Presse nach Anspruch 1, 2, 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Metallkörper oder einer derselben in mehrere Abschnitte unterteilt und Hilfsmittel, z. B. Selbstinduktionen oder andere Impedanzregkr, in Reihe oder parallel auf allen oder nur bestimmten Elektrodenabschnitten angeordnet sind, mittels deren die Verteilung des Potentials und damit Erhitzung eingestellt werden kann, wenn die verschiedenen Abschnitte gleichzeitig an den eine in der Radiotechnik verwendete Frequenz liefernden Stromerzeuger angeschlossen sind.
  12. 12. Presse nach Anspruch 1, 2, 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Metallkörper oder einer derselben in mehrere Abschnitte unterteilt und Hilfsmittel, wie z. B. Selbstinduktionen oder andere Impedanzregler, in Reihe oder parallel auf jedem Elektrodenabschnitt angeordnet sind, mittels deren die Arbeitsspannung des Stromerzeugers geregelt wird, wenn dieser jeden Elektrodenabschnitt getrennt mit seiner vollen Leistung beliefert, wobei die Umschaltung von einem Abschnitt auf den anderen entweder von Hand aus oder automatisch erfolgt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    5221
DEA3488A 1949-07-18 1950-09-13 Presse zur Herstellung von Skis Expired DE843751C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR995062T 1949-07-18

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE843751C true DE843751C (de) 1952-07-14

Family

ID=9025736

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEA3488A Expired DE843751C (de) 1949-07-18 1950-09-13 Presse zur Herstellung von Skis

Country Status (5)

Country Link
BE (1) BE496558A (de)
CH (1) CH285222A (de)
DE (1) DE843751C (de)
FR (1) FR995062A (de)
GB (1) GB686798A (de)

Also Published As

Publication number Publication date
BE496558A (fr) 1950-10-16
GB686798A (en) 1953-01-28
FR995062A (fr) 1951-11-27
CH285222A (fr) 1952-08-31

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3045603A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur herstellung eines glasfilmes
DE19505020A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Leiterstäben für dynamoelektrische Maschinen
CH348260A (de) Verfahren zum Abbiegen von Kunststoffplatten mit thermoplastischen Eigenschaften und Einrichtung zur Ausübung dieses Verfahrens
DE2825944C3 (de) Verfahren und Vorrichtung zum dielektrischen Erwärmen mittels Mikrowellenenergie
DE843751C (de) Presse zur Herstellung von Skis
DE1229274B (de) Vorrichtung zur Herstellung von verleimten Keilzinken-Stossverbindungen an Werkstuecken aus Holz oder Holzwerkstoff
AT235563B (de) Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen eines Formkörpers
DE2321703A1 (de) Verfahren zum herstellen eines traegheitsarmen ankers fuer rotierende elektrische maschinen
DE2405033A1 (de) Elektrisches heizelement und verfahren zu seiner herstellung
DE1910352B2 (de) Verfahren und vorrichtung zum verschweissen eines blockkastens mit dem deckel eines akkumulators
DE2526774A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum erstellen von giess-modellen
DE3107592C2 (de) Verfahren zum diskontinuierlichen Vorwärmen und Verpressen von Vliesen
DE2553816C2 (de) Verfahren zum Trocknen und Abbinden des Leimes auf dem Rücken von Buchblocks sowie Buchbindemaschinen mit Hochfrequenz-Trocknungsanlage, insbesondere zur Durchführung des Verfahrens
DE509455C (de) Verfahren zum Entwaessern von Pappen durch Pressen
DE1438304C (de) Verfahren zur Herstellung und Verfestigung isolierter elektrischer Leiterbündei
AT207103B (de) Verfahren und Einrichtung zur kontinuierlichen Herstellung von Holzspan-Formkörpen, insbesondere von Platten, unter Anwendung elektrischer Felder
EP1705029B1 (de) Sieb für den technischen Siebdruck
DE898037C (de) Verfahren zum Ausbrennen der Metallschichten an Schwachstellen von metallischen Dielektrikumschichten fuer elektrische Kondensatoren
DE2714571C3 (de) Verfahren und Anlage zum Pressen von Preßgutmatten bei der Herstellung von Spanplatten, Faserplatten u.dgl
DE2518166C2 (de) Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens zur Herstellung eines Bauelementes
DE1085984B (de) Elektrodenanordnung zur Verwendung in einer Hochfrequenzheizung
DE804601C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Anleimen von Kantenfurnierleisten an Holzplatten
DE1058658B (de) Verfahren und Einrichtung zur kontinuierlichen Herstellung von Holzspan-Formpresskoerpern, insbesondere Holzspanplatten
DE2612239A1 (de) Elektrisches widerstands-heizelement aus bahnfoermigem wickelgut und verfahren zu seiner herstellung
DE1564559C (de) Kapazitätsabgleich stirnkontaktierter Wickelkondensatoren aus metallisierten dünnen Kunststoffolien bzw. Dünnfolien