DE841982C - Hydraulische Nachfolgesteuerung - Google Patents

Hydraulische Nachfolgesteuerung

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DE841982C
DE841982C DEF1324A DEF0001324A DE841982C DE 841982 C DE841982 C DE 841982C DE F1324 A DEF1324 A DE F1324A DE F0001324 A DEF0001324 A DE F0001324A DE 841982 C DE841982 C DE 841982C
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DE
Germany
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control
pump
hydraulic follow
pumps
control according
Prior art date
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Expired
Application number
DEF1324A
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English (en)
Inventor
Ottomar Von Dipl-Ing Zelewsky
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Georg Fischer AG
Original Assignee
Georg Fischer AG
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q35/00Control systems or devices for copying directly from a pattern or a master model; Devices for use in copying manually
    • B23Q35/04Control systems or devices for copying directly from a pattern or a master model; Devices for use in copying manually using a feeler or the like travelling along the outline of the pattern, model or drawing; Feelers, patterns, or models therefor
    • B23Q35/08Means for transforming movement of the feeler or the like into feed movement of tool or work
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q2735/00Control systems or devices for copying from a pattern or master model
    • B23Q2735/02Means for transforming movement of the feeler into feed movement of tool or work
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    • B23Q2735/082Means for transforming movement of the feeler into feed movement of tool or work involving fluid means in a lathe

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rotary Pumps (AREA)

Description

  • Hydraulische Nachfolgesteuerung Gegenstand der Erfindung ist eine hydraulische Nachfolgesteuerung, z. B. für Werkzeugmaschinen, hei welcher die von einem Taster ausgelösten Bewegungen eines Steuerkolbens entsprechende Drehbewegungen einer Vorschubspindel bewirken.
  • Es sind fühlergesteuerte Werkzeugmaschinen bekannt, bei denen der durch eine Flüssigkeitspumpe erzeugte Druckmittelstrom auf Kolben und Zylinder einwirkt, die direkt mit dem zu bewegenden Maschinenteil verbunden sind. Die während des Arbeitsvorganges auftretenden veränderlichen und oft das Vorzeichen ändernden beträchtlichen Kräfte werden dabei infolge der bekannten Zusammendrückbarkeitserscheinungen bei Druckmittelsteuerungen auf den zu bewegenden Maschinenteil und auf die Steuerorgane übertragen. Dadurch werden diese ungünstig beeinflußt, und es können Übertragungs- oder Kopierungenauigkeiten auf der betreffenden Maschine auftreten.
  • Es sind auch rein elektrische Nachfolgesteuerungen bekannt, bei welchen mittels zweier gegenläufiger Motoren über ein Getriebe eine Schraubenspindel verdreht wird, wobei die beiden Elektromotoren durch ein elektrisches Steuerorgan in ihrer Drehzahl verändert werden. Derartige Steuerungen haben den Nachteil, daß ihr Anlaufdrehmoment ein Nacheilen gegenüber den Bewegungen des Steuerorgans verursacht.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einer hydraulischen Steuerung den bewegten Maschinenteil in einer einmal eingenommenen Lage um-erschiebbar zu halten.
  • Fs ist ferner die Aufgabe gestellt, die Genauighcit des Kopiervorganges bzw. der :Vachfolgebewegungen unabhängig von äußeren Einflüssen zti machen.
  • In der Erfindung ist diese :\ufgabe mit Hilfe zweier als Gleitkupplungen im Antrieb der Vorschubspindel wirkende, gegenläufige, von einem ständig tirnlaufenden Motor angetriebene Pumpen gelöst, deren Druckleitungen von dem Steuerkolben beeinflußbar sind und die bei unterschiedlicher 1)i-elinioinentaufnallme den Antrieb der Vorschuhspindel bewirken.
  • Die Zeichnungen zeigen zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes in verschiedenen \nsichten und Schnitten. Es stellt dar Fig. t einen Längsschnitt durch eine erste Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes in Verhindung mit einem Tasterventil zum Kopieren auf einer Drehbank nach Schablone oder Musterstück.
  • Fig.2 iti der ersten Ausführungsform eine Draufsicht auf die Kopierschablone und Taster.
  • Fig. 3 in der ersten Ausführungsform einen Schnitt durch die Linie 111-11t in Fig. i.
  • Fig. :1 in der ersten Ausführungsform eine Variante der :\nordnung der Kopiervorrichtung zum Kopieren von rechtwinkligen Absätzen.
  • Fig.S eine zweite Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes in Verbindung mit einem von Hand betätigten Drehschieber, Fig. 6 einen Schnitt durch die Linie VI-V I der l# ig. 7 einen Schnitt durch die Linie VII-VII der 1: Fig. t. 2 und 3 zeigen eine erste Ausführungsfirm des 1?rfindungsgegenstandes finit Teilen eines 1)i-ehltankllettes t mit einem Schablonenträger 2 und einer Schablone 3. Der Längsschlitten :I kann durch in der Fig. i nicht dargestellte Mittel parallel zur Drehachse des Werkstückes 8 verschoben werden. .\uf (lern Längsschlitten d ist eine Gleitbahn 5 angeordnet, auf der ein \\'erkzeugschlitten (Stahlhalter) 6 mit einem Drehstahl 7 senkrecht zur Drehachse des \\'erkstiickes 8 verschiebbar ist. Auf der Gleitführung 9 am unteren Teil des Stahlhalters 6 ist ein Steuerschlitten io mit dem Steuerkolbengehäuse t t von Hand mittels einer in Fig. i flicht (largestellten Spindel und Handrad parallel zur Bewegungsrichtung des Stahlhalters (i verschiebbar.
  • 1in Gehäuse i i befinden sich ein Steuerkolben 12 und eine Druckfeder 13. In den Lappen rd am Gehätise i t ist ein Winkelhebel 15 auf der Achse 16 drehbar gelagert. Das eine Ende des Winkelhebels i ; ist als Taster 17 ausgebildet. In der in Fig. i dargestellten Ausführungsform ist das Druckmittelgchäuse r8 fest mit demLängsschlitten 1 verbunden, und die Gleitbahn 5 für den Stahlhalter 6 steht sctikrecht zu der Drehachse des Werkstückes B.
  • ,:\uf dem Gehäuse 18 ist der Motor 2o aufgebaut, auf dessen Welle 21 ein kleines Kegelrad 22 sitzt. Iin Gehäuse 18 sind die l'unipendecl<el 23 und 24 drehbar gelagert; ini Lager 25 des Gehäuses'i8 sind die Kegelräder 26 und 27, die dauernd mit (lern kleinen Kegelrad 22 im Eingriff stehen, drehbar gelagert. Zwischen dein Pumpendeckel 23 und dem Kegelrad 26 befindet sich eine Distanzplatte 29, und diese drei Teile 23, 26 und 29 sind durch Schrauben 3o zusammengehalten. zwischen dem Pumpendeckel 24 und dem Kegelrad 27 befindet sich eine Distanzplatte 28, und diese drei Teile 24, 27 und 28 sind gleichfalls durch Schrauben 30 Aüsammengehalten.
  • In den Distanzplatten 28 und 29 laufen in der in Fig. i bis 3 dargestellten :\usfiihrungsforrn je drei Pumpenräder 31, deren Laufzapfen 32 in den Kegelrädern 27 bzw-. 26 und den Pumpendeckeln 24 bzw-. 23 gelagert sind. Die Vorschubspindel 33 ist in den .Pumpendeckeln 23 und 24 sowie den Kegelrädern 26 und 27 drehbar gelagert. und die beiden Zahnritzel36 und 37 sitzen fest auf der Spindel 33, deren eines Ende mit Gewinde versehen ist und deren anderes Ende ein Vierkant 35 besitzt. Das Gewinde der Spindel 33 greift in das Innengewinde 34 des Stahlhalters 6 eilt, und zur Kompensation gegen auftretendes Spiel im Innengewinde 34 ist eine der bekannten Vorrichtungen zur Aufhebung von Spiel zu verwenden, die in der Fig. i nicht dargestellt ist. Auf (las Vierkant 35 am Ende der Spindel 33 kann, wenn notwendig, eine nicht dargestellte Handkurbel aufgesetzt werden, um hei stillstehendem @fotor 20 den Stahlhalter 6 gegenüber dem Gehäuse 18 von Hand verstellen zu können. Vom Druckmittelbehälter i9 im Gehäuse 18 führt ein Saugrohr 38 mit einem Injektor 58 zum Saugringkanal 39 im Lager 25. Mit dem Saugringkanal 39 stehen die in den Kegelrädern 26 und 27 angeordneten Saugkanäle 40 und 45 in Verbindung, die zu den je drei Pumpenrädern 3i in den Distanzplatten 29 bzw. 28 führen. Im Gehäuse 18 befinden sich Druckringkanäle .I3 und :LI, die mit den Druckkanälen ,I1 und :12 der beiden Pumpen in den Pumpendeckeln 23 wild 24 in Verbindung stehen. Vom Saugrohr 38 zweigt eine Überlaufleitung 59 ab, durch die das \@on den Zahnradpumpen nicht angesaugteDruckmittel in denDruckmittelbehälter i9 zurückfließen kann. Durch den Injektor 58 und diese Üherlaufleitung 59 wird erreicht, daß die Pumpen in keiner Lage Luft ansaugen und somit gleichmäßig arbeiten. Vorn Druckringkanal 43 im Gehäuse 18 führt eine Leitung :16 in den Ringkanal :I9 in' Steuerkolbengehäuse i 1, und vom 1.)ruckringkatiald4 im Gehäuse ig führt eine weitere Leitung47 nach dem Ringkanal ,48 im Steuerkolbetigehäuse i i. In den beiden Druckleitungen.l6 und 47 ist je ein Sicherheitsventil 6o bzw. 51 eingebaut, und die Leitungen 61 bzw. 52 führen zurück in den Druckmittelbehälter i9. Diese Sicherheitsventile dienen zum Schutz im Überlastungsfall. Aus dein Zylinderraum 53 im Gehäuse i i führt eine Riicklaufleitung 5o in den Druckmittelbehälter i9 bzw. in den Injektor s8 firn Saugrohr 38.
  • Die Fig. d zeigt die gleiche Ausführungsform einer Nachfolgesteuerung in Verbindung mit einem "I@asterwentil ztmr K(rlticren v()it rechtwinkligen Alrs:itzen auf einer @olrier(ireltlrank. Auf einem Dreh-1 kann ein Uilrgsschlitten 57 in den durch Pfeil bezeichneten Richtungen durch in der Fig.4 nicht dargestellte :\littel verschoben werden, wobei ein Taster 17 eitler 'all' l>re)tl>ankbett i befestigten Kol>iersdralrl<nte h7 entlang geführt wird. Auf dein I,üngsschlittetr 57 ist eilt Obel-teil 62 mit einem fest damit werirundcnert (;ctrielregehüuse 63 utn einen Zapfen (i4 schwenkbar; der Stahlhalter 6 mit (lein I >rehstaltl ; ist auf der Gleitbahn 66 des Oberteiles 62 (Ittt-cl, @-er<Irelren (1e1- Sl)ittde133 in der Mutter 34 werschielilrar. Auf der Gleitführung 9 ain Stahlhalter 6 ist der Steuerschlitten to finit denn Gehäuse t t \ott 1land durch eine irr der l,ig.4 nicht dargestellte Spindel niit 1latidrad verstellbar. Vom ( @etriel>eehüuse 63 führen die freiten Leitullgetl 46 und 47 il:rc lr (letrr ( @elr:ittse t t , urfit von diesem führt (nie IZiicl:l(iitfleittin g 5o zili-iicl; in (las Getrieber;ehättse h3. 1>ie Schrauben 65 dienen zum Fes t-1<lenlinen des tttit(#i- geeignetem Winkel zur 1)rellachse des \\'crkstücl:es eitig(#stellteti Oherschlittens l,üngsschlitten 57.
  • 62 a1.1f (fie11 All Stelle deroltierscltal>lonen 3 oder- 67 kann auch ein \Itisterstücl: terwendet werden.
  • l)ie \\'irkungsweise (fei- Nachfolgestetierting ge-1rül.l (letz I#ig. t. 2 mit 3 ist (nie folgende: Auf der \\'elle 2 t des ltotoi-s 2o sitzt (las kleine l#Zegelra(1 22, (121s ;tn(laucrn(1 (nie freiten grul3en Kegelräder 26 oral 27 im gegenliititigen Drehsinn antreibt.
  • \lit (lein Kegelrad 20 drehen sich auch der 1'unll>en(leckel 23 arid die Distanzplatte 29 mit den drei darin befindlichen I'ttnlpetirädertr 31. Durch die beispielsweise itn Uhrzeigersinn umlaufende rerlttsseitige I'tiiill)c# wird atts (lein 1)rucktiiittelhelriilter t o durch (las Saugrohr 38 finit (lern Injekt(rr ;e. (furch den Saugringkanal 39 und durch den Satigkanal4o 1)ruckinittel angesaugt, und dieses wird durch (lest 1)rttcl;katral 4t, durch (lenDt-tickringl;attal 43 und (lttrcll die Druckleitung 46 in den l@ilrgkantll 49 "efiit-(lert und dul-ch den Ventilspalt nach (lein @vlin(lerraum 53 hiir entspannt in den I>ruckmittelbehülter t9 zurückgeführt.
  • Gleichzeitig drehen sich mit (lein Kegelrad 27, (lein 1'ttirll)eti(leckel 24 und der Distanzplatte 28 die drei darin behndlichen I'utllletirä(ler 31 im Gegenuhrzeigersititi. I)tircb (las Saugrohr 38 mit dem Injekt(rr- 58, durch den Stitigritlgkanal 39 und durch (len @aul;kanal 45 :wird aus dem Druckmittelhelriilter i() Druckmittel angesaugt. und dieses wird (furch (fett I)ruckkanal42, durch den Druckringkanal 44 und durch die Druckleitung 47 in den Ringkanal 48 gefiirdel-t und durch den Ventilspalt nach (letrl Z\lin(lerraum 53 hin entspannt in den 1)t-ttcklnittellreli<ilter ic zurückgeführt.
  • Steht der @tettel-kollretr 12 im Gehäuse i i in seiner \I ittcllage, sor fließt aus den beiden Ring-48 "Hol 49 stiindig eine gleich große ':Menge von 1)i-ticlrniittel unter gleichem Druck in denRaunn 53 ttnd VOll da zurück in ((en 1)ruckmittelbehälter t(). 1)ie beiden 1'unlpen arbeiten mit gleicher l,'iir(ler1i(#iige, und (nie Sl)inde133 mit den beiden fest datnit verl)tiii(lenen Zahnritzeltl36 tind 37 steht still-, daher steht auch der Drehstahl 7 gegenüber (lern Werkstück 8 still.
  • Gelangt beim Verschieben des Längsschlittens 4 auf (lern Drehbankbett 1 durch in den Zeichnungen sticht dargestellte Mittel in der durch Pfeil (Fig. 2) dargestellten Richtung der Taster 17 auf eine geneigte Partie 54 der Kopierschablone 3, dann führt der Winkelllehel 15 eine kleine Drehung im Uhrzeigersinn tim seine Drehachse 16 herum aus, weil die Leder 13 den Taster 17 über den Winkelhebel t 5 all die Schablone 3 andrückt. Durch diese Bewegung des Winkelhebels 15 verschiebt sich der Steuerkolben 12 nach unten; der Ventilspalt vom Ringkanal 49 in (lern Zylinderraum 53 vergrößert sich, \vie in zig. i dargestellt, und es entweicht mehr 1)rtlrknlittel aus dem Ringkanal 49 in den 1\'-aum 53. won wo der Weg durch die Rücklaufleitung 5o in den Druckmittelbehälter i9 und den lnjektor 58 im Saugrofrr 38 offen stellt. Gleichzeitig wird der Ventilspalt vom Ringkanal 48 in denRaum 53 verkleinert, und durch die linksseitige Pumpe wird weniger Druckmittel gefördert; da die von den beiden Pumpen zusammen geförderte Druckmittelmenge konstant ist, so fördert nun die rechtsseitige 1'timpe mehr Druckmittel, wodurch das Gleichgewicht im Getriebe gestört wird. Tu der linksseitigen Pumpe wird null ein Drehmoment erzeugt. wobei diese Pumpe als Gleitkupplung wirkt und dadurch (las Zahnritzen 37 und mit diesem die Sl)indel 33 verdreht. Dies ist der Fall, solange der Taster t 7 auf dem Teil einer Schablone 3 gleitet, der eine 1)urchtnesserverringerung erzeugt.
  • Durch (las Gewinde auf der Spindel 33 wird über (las Innengewinde 34 der Stahlhalter 6 mit (lern Drehstahl 7 auf der Gleitführung 5 des Längsschlittells 4 gegen das Werkstück 8 hin verschoben, -,wobei an diesem die besagte Durchmesserverringerung zustande kommt. "Zusammen mit dem Stahlhalter f> wird auch der Steuerschlitten io mit denn Steuerkolhen 12 verschoben, so daB sich der Taster 17 gegen die Schablone 3 hin bewegt; d. h. der Taster 17 folgt der Kontur der Schablone 3 nach.
  • Gelangt der Taster 17 zum Punkt 55 auf der Schablone 3, dann besteht während kurzer Zeit Gleichgewichtszustand, wo beide Pumpen die gleiche Druckinittelmenge fördern; d. h. die Spindel 33 stellt still. Sobald jedoch die Steigung 56 der Schablone 3 beginnt, dann dreht sich der Winkelhebel 1,3 im Gegenuhrzeigersinn, wobei der Steuerkolberl 12 gegen den Druck der Feder 13 nach oben gedrückt wird. Hierbei wird die Steuerkante vom Ringkanal 48 gegen den Zylinderraum 53 geöffnet, und es kann mehr Druckmittel durch die Rücklaufleitung 5o entweichen. Gleichzeitig wird aber auch der N"entilspalt vom Ringkanal 49 gegen den Raum 53 verkleinert, und es wird weniger Druckmittel durch die rechtsseitige Pumpe gefördert. Da aller die von den beiden Pumpen zusammen geförderte Druckmittelmenge konstant ist, so fördert nun die linksseitige Pumpe mehr Druckmittel, wodurch das Gleichgewicht im Getriebe gestört wird. In der rechtsseitigen Pumpe wird null ein Drehmoment erzeugt, wobei diesePumpe alsGleitkupplutig wirkt und dadurch das Zahnritze136 zusammen mit der Spindel 33 verdreht; im Gegensatz zum vorher beschriebenen Vorgang wird nun der Drehstahl 7 von der Achse des Werkstückes 8 weg bewegt, so daß eine Durchmesservergrößerung am Werkstück 8 zustande kommt.
  • Zur Einstellung des Drehstahles 7 gegenüber der Schablone 3 und dem Werkstück 8 ist am Stahlhalter 6 eine Gleitführungg vorhanden, auf welcher der Steuerschlitten io mit dem Steuerkolbengehäuse i r von Hand mit Hilfe einer in den Fig. i bis 4 nicht dargestellten Gewindespindel finit Handrad verstellt werden kann. Ferner kann, wenn notwendig, durch Aufstecken einer Handkurbel auf <las Vierkant 35 der Spindel 33 der Stahlhalter 6 gegenüber demGehäuse 18 bei stillstehendem Motor verstellt werden.
  • DieWirkungsweise der Nachfolgesteuerung nach Fig.4 ist die gleiche wie bei der Ausführungsform nach den Fig. 1, 2 und 3. Der einzige Unterschied besteht darin, daß vor der Inbetriebsetzung des Aggregats der Oberteil 62 um den Schwenkzapfen 64 herum verdreht und in der neuen Stellung wieder mittels der Schrauhen65 festgezogen werden kann, so daß es möglich ist, an einem Werkstück rechtwinklige Durchmesserübergänge nach einer Kopierschablone 67 oder nach einem Musterstück zu kopieren.
  • Bei der in Fig. i bis 4 dargestelltenAusführungsform treibt der Motor die Pumpengehäuse an, und die Wellen sind mit der Vorschubspindel verbunden. Der Erfindungsgegenstand kann jedoch auch dermaßen ausgeführt sein, daß der Motor die Wellen der Pumpen antreibt und die Pumpengehäuse mit der Vorschubspindel verbunden sind.
  • Bei der dargestellten Ausführungsform ist der Steuerkolben auf einem Werkzeugschlitten angeordnet, welcher von der Vorschubspindel durch Gewinde verschoben wird. Es ist auch möglich, den Werkzeugschlitten durch Zahnritzel und Zahnstangen zu verschieben.
  • Ferner ist es auch möglich, mit einem solchen Aggregat Innenkonturen eines Werkstückes zu kopieren, wobei nach bereits bekannter Ausführungsform der entsprechend ausgebildete Taster eine Kopierschablone der Innenkontur abtastet und in der Bohrung eines Werkstückes diese Form nachgebildet wird.
  • Die Fig. 5, 6 und 7 zeigen eine weitere Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes, wobei zur Steuerung ein von Hand eingestellter Drehschieber Verwendung findet, d. 1i. daß Steuerkolben und ein Maschinenteil Drehbewegungen ausführen.
  • Auf dem Getriebegehäuse 75, das als Druckmittelbehälter dient, mit dem Gehäusedeckel 76 ist der Motor 77 aufgebaut. Auf der Motorwelle 78 sitzt das Antriebskegelrad 79, das mit dem kleinen Kegelrad 8o dauernd im Eingriff steht. Das linksseitige Pumpengehäuse 82 ist in den mit dem Getriebegeliäuse75 fest verbundenenLagerstellen83 radial gelagert und axial gehalten. Auf der Pumpenwelle 84, die in den großen Kegelrädern 85 und 95 gelagert ist, sitzen das kleine Kegelrad 8o und der Zentralrotor 86.
  • Im dargestellten Ausführungsbeispiel stehen mit dem Zentralrotor 86 zwei seitliche Rotoren 87 im Eingriff, und diese sind radial im Pumpengehäuse 82 und axial im großen Kegelrad 85 und im Pumpendeckel 88, die beide fest mit dem Pumpengeliäuse 82 verbunden sind, geführt. Im Pumpengehäuse 82 sind Saugöffnungen 89 vorhanden, und vom Pumpendeckel 88 führt eine Druckleitung 9o nach dem Drehschiel>ergeliäuse 9i.
  • In analoger Weise ist die rechtsseitige Pumpe mit dem Pumpengebäuse92 und denLagerstellen93 ausgebildet, Auf der Pumpenwelle 84 sitzt der Zentralrotor96, der mit den zwei seitlichenRotoren 97 im Eingriff steht. Im Pumpengehäuse 92 befinden sich Saugöffnungen 99, und vom Pumpendeckel 98 führt eine Druckleitung ioo nach dem Drehschiebergehäuse 9i. Das große Kegelrad 95 und der Pumpendeckel 98 sind finit dem Pumpengehäuse 92 fest verbunden.
  • Die beiden großen Kegelräder 85 und 95 stehen dauernd mit dem Kegelrad ioi im Eingriff, das auf der Spindel 102 aufgekeilt ist. In der Spindel 102 sind eine Längsbohrung io5 sowie die Querbohrungen 103, io4 und io6 vorhanden.
  • Im Drehschiebergehäusegi sind zwei Ringkanäle 107 und io8 vorhanden, und im Drehschieber io9 befinden sich zwei Steueröffnungen i io und i i i.
  • In den Druckleitungen 9o und ioo ist je ein Sicherheitsventil 112 bzw. 113 zum Schutz des Getriebes bei Überlastungen eingebaut. Das ausströmendeDruckmittel fließt in das alsDruckmittelbehälter ausgebildete Getriebegehäuse 75 zurück.
  • In der in Fig. 5 bis 7 dargestellten Ausführungsform wird die Pumpenwelle vom Motor angetrieben, und die Pumpengehäuse stehen mit der zu verdrehenden Spindel in Verbindung. Die Ausführung kann jedoch auch so sein, daß die Pumpengehäuse vom Motor angetrieben werden und die Pumpenwelle mit der einen Maschinenteil bewegenden Spindel verbunden sind.
  • Die Wirkungsweise der Nachfolgesteuerung gemäß Fig. 5, 6 und 7 ist die folgende: Durch den ständig laufenden Motor 77 wird über die Motorwelle 78 und das Antriebskegelrad 79 das Kegelrad 8o mit der Pumpenwelle 84 angetrieben.
  • Im linksseitigen Pumpengehäuse 82 werden von der Pumpenwelle 84 der Zentralrotor 86 und damit die beiden seitlichen Rotoren 87 angetrieben, und das aus dem Getriebegehäuse 75 durch die Ansaugöffnungen 89 eingesaugte Druckmittel wird durch die linksseitige Schraubenpumpe in die Druckleitung 9o gefördert.
  • Zu gleicher Zeit werden im rechtsseitigen Pumpengehäuse 92 von der Pumpenwelle 84 der Zentralrotor 96 und damit die zwei seitlichen Rotoren 97 angetrieben. Das aus dem Getriebegehäuse 75 durch die Ansaugöffnungen 99 angesaugte Druckmittel wird durch die rechtsseitige Schraubenpumpe in die Druckleitung ioo gefördert.
  • In der in Fig. 5 und 7 dargestellten Stellung des Drehschiebers iog tritt von der rechtsseitigen Pumpe Druckmittel von der Druckleitung ioo in den ltitigkanal io8 und gelangt dann durch die Steueröffnung i i i des Drehschiebers log und durch die Querbohrung io4, die Längsbohrung 105 und die Querbohrung io6 der Spindel 102 druckentspannt zurück in den Druckmittelbehälter 75.
  • Zti gleicher Zeit tritt von der linksseitigen Pumpe Druckmittel aus der Druckleitung 9o in den Ringkanal 107 und gelangt dann durch die . Steueröffnung i to im Drehschieber log und durch die Querbohrting 103, die 1_ängsbohrung io5 und die Querbohrung io6 der Spindel tot druckentspannt zurück in den Druckmittelbehälter 75.
  • Fs ist dies die Mittelstellung des Drehschiebers 109, in der beide I'timpen eine gleich große Druckinittelmenge fördern, und wobei keine Pumpe ein Drehmoment auf das Pumpengehäuse ausübt. Es stellen somit die Kegelräder 85, 95 und toi sowie die Spindel 102 still.
  • Wird nun der Drehschieber log in Fig. 7 direkt oder über ein in der Figur nicht dargestelltes Getriebe z.13. im Uhrzeigersinn verdreht, so wird dadurch der Durchgangsquerschnitt von der Steueröffnung i i i nach der Querbohrung 104 vergrößert und derjenige von der Steueröffnung i-io nach der Qtierlx)lirutig 103 verringert oder ganz geschlossen. Da die Fördermenge der beiden Pumpen zusammen konstant ist, so fördert nun die rechtsseitigePumpe mehr Druckmittel als die linksseitige, und in dieser entsteht ein Drehmoment, durch welches das Pumpengehäuse 82 zusammen mit dem großen Kegelrad 85 verdreht wird. Dadurch werden aber auch das mittlere Kegelrad ioi und die Spindel 102 verdreht, und die Drehbewegung dauert so lange, bis die Querbohrungen 103 und. 10.1 in der Spindel 102 wieder ihre Ausgangsstellung gegenüber den Steueröffnungen iio und iii im Drehschieber erreicht haben; d.li. bis wieder die Mittelstellung vorhanden ist, in der beide Pumpen gleich große Druckmittelmengen fördern, wobei die Spindel 102 stillsteht. Die Drehzahl der Spindel 102 wird durch gleichzeitige entsprechende Drosselung desDruckes beider Pumpen geregelt.
  • Auf einem Gewinde auf der Spindel log kann eine in Fig. 5 nicht dargestellte Mutter laufen, die beispielsweise zur Verstellung eines Schlittens dienen kann. Es kann aber auch durch ein auf der Spindel 102 sitzendes Zahnritzel eine Zahnstange verschoben werden.
  • 1s sind auch Ausführungsformen möglich, bei welchen durch das Drosselorgan der Druck der einen Pumpe geregelt wird, während die andere Pumpe gegen ein federbelastetes Ventil arbeitet.
  • In der in Fig. 5 dargestellten Ausführungsform geschieht die Einstellung der Nachfolgesteuerung durch Verdrehen des Drehschiebers von Hand. Es sind auch Ausführungsformen möglich, bei denen die Verdrehung des Drehschiebers auf mechanischem \Vege geschieht.
  • Die Anzahl der seitlichen Rotoren in den Schraubenpumpen kann beliebig gewählt werden. Durch die Nachfolgesteuerung gemäß der Erfindung werden die bewegten Maschinenteile nicht mehr auf die Druckflüssigkeit abgestützt, sondern es erfolgt eine rein mechanische Abstützung, beispielsweise durch Gewinde und Mutter. Bei entsprechender Steigung des Gewindes ist für die Bewegung der Maschinenteile die Selbsthemmung gewährleistet, d. h. diese können durch äußere Kräfte nicht aus ihrer gewünschten Lage herausgebracht werden. Die Nachteile der Zusammendrückl>arkeit des Druckmittels sind damit behoben. Sowohl die Steuerorgane wie auch die hydraulischen Mittel zurErzeugung derBewegung werden dadurch von der Einwirkung äußerer Kräfte geschützt und sind auch in ihrer Ruhelage entlastet.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Hydraulische Nachfolgesteuerung, z. B. für Werkzeugmaschinen, bei welcher die von einem Taster ausgelösten Bewegungen eines Steuerkoll>eiis entsprechende Drehbewegungen einer Vorschubspindel bewirken, gekennzeichnet durch zwei als Gleitkupplungen im Antrieb der Vorschubspindel (33) wirkende, gegenläufige, von einem ständig umlaufenden Motor (2o) angetriebene Pumpen (31), deren Druckleitungen (46, 47) von dem Steuerkolben (12) beeinflußbar sind und die bei unterschiedlicher Drehmomentaufnahme den Antrieb der Vorschubspindel (33) bewirken.
  2. 2. HydraulischeNachfolgesteuerung nachAnspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Motor (77) die Wellen (86, 96) der Pumpen antreibt und die beiden Pumpengehäuse (82, 92) auf einen gemeinsamen Antriebsteil (ioi) der Vorschubspindel (l02) wirken.
  3. 3. HydraulischeNachfolgesteuerung nachAtispruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Motor (2o) die Gehäuse (26,27) der Pumpen (31) antreibt und ihre Wellen (33) auf die Vorschub-Spindel wirken.
  4. 4. HydraulischeNachfolgesteuerung nachAnspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerkolben (io9) und die Vorschubspindel (l02) Drehbewegungen ausführen.
  5. 5. Hy draulische Nachfolgesteuerung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Steuerkoll>engehäuse (i i) gegenüber dem Werkzeugschlitten (6) einstellbar ist; der von der Vorschubspindel (33) durch Gewinde (34) verschoben wird.
  6. 6. Hydraulische Nachfolgesteuerung nach Anspruch i, dadurch. gekennzeichnet, daß der Steuerkolben (io9) auf einem Schlitten angeordnet ist, der von der Vorschubspindel(102) durch Zahnritzel und Zahnstange verschoben wird.
  7. 7. Hydraulische Nachfolgesteuerung nachAnspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerkolben (io9) den Druck der einen Pumpe (82) regelt, während die andere Pumpe (92) gegen Federbelastung (113) gleichbleibenden Druck erzeugt. B. Hydraulische Nachfolgesteuerung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daB der Steuerkolben (io9) den Druck beider Pumpen gleichzeitig ändert. g. Hydraulische Nachfolgesteuerung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dat3 zur Verhinderung des Ansaugens von Luft das Saugrohr (38) der Pumpen (3 i) unter der Oberfläche des Druckmittels liegt und zusätzlich durch die Rücklaufleitung (5o) injektorartig gespeist wird.
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