DE841284C - Verfahren und Anordnung zur Entleerung von Fluessigkeitsfiltern - Google Patents

Verfahren und Anordnung zur Entleerung von Fluessigkeitsfiltern

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DE841284C
DE841284C DEF1462A DEF0001462A DE841284C DE 841284 C DE841284 C DE 841284C DE F1462 A DEF1462 A DE F1462A DE F0001462 A DEF0001462 A DE F0001462A DE 841284 C DE841284 C DE 841284C
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DE
Germany
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filter
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air
liquid
sight glass
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Application number
DEF1462A
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English (en)
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Arnold Dornauf
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D29/00Filters with filtering elements stationary during filtration, e.g. pressure or suction filters, not covered by groups B01D24/00 - B01D27/00; Filtering elements therefor
    • B01D29/62Regenerating the filter material in the filter
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D29/00Filters with filtering elements stationary during filtration, e.g. pressure or suction filters, not covered by groups B01D24/00 - B01D27/00; Filtering elements therefor
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D37/00Processes of filtration

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Vaporization, Distillation, Condensation, Sublimation, And Cold Traps (AREA)

Description

  • DieEnteerung von Flüssigkeitsfiltern zur Beseitigung der Abscheidungen im Sammelraum ist eine lästige Arbeit, die zu längeren Betriebspausen fiillrt und besonders bei der- Filterung von gesundheitsschädlichen Flüssigkeiten, beispeilsweise Terachlorkohlenstoff eine Gefahr für die Arbeiter bedeuter Ernhrdungsgemäß soll die Entleerung durch Druckluft oder ein anderes Gas oder Flüssigkeit erfolgen. Al>l). I zeigt schematisch eine Ausführungsmöglichkeit der Anordnung zur Vornahme des-Ver, fahrens und Abb. 2 einen Apparat, dessen Flüsse, keitsinhalt gereinigt werden soll mit einem zwischen geschalteten Sammelbehälter 25. I ist beispiels -weise eine Waschmaschine, deren Reinigungsflüssigkeit gefiltert und wieder verwendet werdenjsoll Nach Öffnung der Ventile und 7 wird eine Pumpe, beispielsweise eine Schleuderradpumpe 4. angelassen, die durch die Rohre 3 und 6 die Flüssigkeit ip das Filter 8 fördert, das beispielsweise funf Plattenfilter g enthält. Die gefilterte Flüssigkeit fließt durch das Rohr 19 wieder der Waschmaschine zu.
  • Der abgeschiedene Schlamm sammelt sich im Trichter J 1. Die Entleerung erfolgt nun erfindurigsgemäß durch Druckluft. Zu diesem Zweck wird das Ventil 2 geschlossen und das Schnüffelventil 5 geöffnet; dadurch saug die Pumpe 4 Luft statt Flüssigkeitan und drückt sie in das Filter.
  • Iei geschlossenem Ventil 2I und geöffnetem Ventil 22 wird zunächst die Luft die Flüssi-gkeit atis dem Filter in die Waschmaschine I drücken, bis der Flüssigkeitsspiegel auf die Höhe des Anschlusses des Rohrs lo-gefallen ist; wird dann das Ventil 22 geschlossen und 23 geöffnet, so wird der Schlamm in die Destillierblase 16 gedrückt. Die iiberschiissige Luft entweicht durch das Rohr I7, das durch Ventil 18 abgeschlossen werden kann. Zur Feststellung der. Beendigung der Entleerung kann im Rohr 12 ein Schaurohr 13 aus Glas eingebaut sein.
  • Eine hinter dem Sellaurohr angeordnete starke Glühlampe 14 läßt in der Durchsicht den Stand der Entleerung erkennen. Man kann die erfolgte Entleerung auch automatisch anzeigen lassen, indem man beispielsweise eine Selenzelle 15 so anbringt, daß sie anspricht, wenn das Überströmen des Schlammes beendet ist. Durch ein Relais kann dann in bekannter Weise das Ventil 23 geschlossen werden. Gleichzeitig kann auch das Schnüffelventil 5 automatisch geschlossen und Ventil 2 wieder geöffnet werden. so daß die Waschflüssigkeit wieder das Filter durchfließt.
  • Eine Verbindungsleitung 20 mit dem Ventil 2I gestattet es. bei Bedarf Druckluft rückwärts durch das Filter zu pressen. Werden zum Reispiel die Ventile 5 und 21 geöffnet, und die Ventile 2, 22 und 7 geschlossen. dann strömt von der Pumpe erzeugte Druckluft durch das Rohr 19 in das Innere der Filterzellen und bläst den Niederschlag ah. Die Luft verläßt dann durch das Rohr 12 und die Destillierbase I6 durch die Entlüftung I7 das Filter.
  • T)a die Destillierblase 16 unter Umständen nur vorübergehend für diese Rückgewinnung von Lösungsmittel aus dem Schlamme zur Verfügung steht, ist -es angenehmer, wenn die Entleerung des Filters 8 nicht zu häufig erfolgen muß. Zu diesem Zweck ist, wei Abb. 2 zeigt, noch ein besonderer Sammelbehlter 25 vörhanden, der unmittelbar unter dem Filter 8, aber auch an anderer Stelle angeordnet ein kann. Der im Trchter 11 und im Sammelbehälter 25 gesammelte Niederschlag kann dann zusammen ausgeblasen werden, oder man kann ; die Ventile 24 und 7 schließen und Ventil 27 in der Verbindungsleitung 26 öffnen und so Luft nur durch den Behälter 25 blasen, wodurch der Niederschlag in die Destillierblase gedrückt wird.
  • Diese Ausführung hat den großen Vorteil, daß der Filterraum 8 nicht von der Luftspülung erfaßt wird. In besonderen Fällen wird die Luft zweckmäßig vorher getrocknet und erhitzt. in Stelle Von Luft kann man natürlich jedes andere Gas verwenden, besonders wenn man bestimmte chemische oder adsorptive Eigenschaften desselben anwenden will. Es könnten auch besondere Spülflüssigkeiten, beispielsweise Lösungsmittel mit oder ohne Zusätze, Verwendung finden.
  • Das Verfahren hat den großen Vorteil, daß jede Handarbeit und Geruchsbelästigung vermieden werden kann.
  • PATENTANSPRIJCHE 1. Verfahren zur Entleerung von Flüssigkei tsfiltern, dadurch gekennzeichnet, daß in Zeit zwischenräumen Preßluft oder Gas in die Filterkammer gedrückt wird und dadurch der gesammelte Niederschlag in ein Sammelgefäß gepreßt wird.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß zweckmäßig erhitzte und getrocknete Luft bzw. Flüssigkeiten vorher zur Nachspülung der Filterscheiben benutzt wird.
    3. Verfahren nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Niederschlag von Zeit zu Zeit in eine Destillierblase gedrückt wird.
    4. Anordnung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch I bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Flüssigkeitsfilter mit einer Pumpe verbunden ist, die abwechselnd Flüssigkeit oder Luft fördert.
    5. Anordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Entleerungsrohr (I2) des Filters ein Schauglas vorgesehen ist, das das Ende der Entleerung anzeigt.
    6. Anordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Schauglas mit einer Lichtquelle versehen ist, die durch das Schauglas hindurch auf eine Selenzelle wirkt.
    7. Anordnung nach Anspruch 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß unter oder neben der Filterkammer ein hesonderer Sammelbehälter angeordnet ist, der für sich allein ausgeblasen wird.
DEF1462A 1950-05-20 1950-05-20 Verfahren und Anordnung zur Entleerung von Fluessigkeitsfiltern Expired DE841284C (de)

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DE (1) DE841284C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1154439B (de) * 1960-02-25 1963-09-19 Behringwerke Ag Verfahren und Vorrichtung zur Gewinnung von Feststoffen in angereicherter und gereinigter Form mittels Filtermedium

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1154439B (de) * 1960-02-25 1963-09-19 Behringwerke Ag Verfahren und Vorrichtung zur Gewinnung von Feststoffen in angereicherter und gereinigter Form mittels Filtermedium

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