DE839989C - Durch Koerperkraft betrebene Pumpe zum Verdichten von Luft - Google Patents

Durch Koerperkraft betrebene Pumpe zum Verdichten von Luft

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DE839989C
DE839989C DEP896A DEP0000896A DE839989C DE 839989 C DE839989 C DE 839989C DE P896 A DEP896 A DE P896A DE P0000896 A DEP0000896 A DE P0000896A DE 839989 C DE839989 C DE 839989C
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Germany
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drive lever
pump
lever
drive
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Expired
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DEP896A
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English (en)
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Willy Bayer
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B33/00Pumps actuated by muscle power, e.g. for inflating

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Compressors, Vaccum Pumps And Other Relevant Systems (AREA)
  • Reciprocating Pumps (AREA)

Description

  • Durch Körperkraft betriebene Pumpe zum Verdichten von Luft hs @in<l Pumpen bekanntgeworden zum Verdichten von Luft, insbesondere zum Füllen von Druckbehältern, wie Fahrzeugluftreifen od. dgl., bei welchen (las Übersetzungsverhältnis zwischen Antriebshebel für Handantrieb und dem Kolben der Luftpumpe entsprechend dem zunehmenden Druck beim Pumpen verändert werden kann. Der Vorteil dieser Pumpen besteht darin, daß die Körperkraft gleichmäßig ausgenutzt wird und eine Überanstrengung vermieden wird.
  • Die Veränderung des Übersetzungsverhältnisses bei I solchen Pumpen kann entweder durch Verstellung von Hand oder auch automatisch erfolgen. Bei den bisher bekanntgewordenen Verstelleinrichtungen für das Übersetzungsverhältnis handelt es sich durchweg um umständliche und zeitraubende Einrichtungen.
  • Die Erfindung betrifft Luftpumpen in verschiedener Ausfiilirung, bei «-elchen das Übersetzungsverhältnis sich auf einfachste Weise durch ein verschiebbares Gleitstück, welches auf dem Pumpenhebel in verschiedenen Stellungen festgelegt werden kann, ändert. Bei automatischer Verstellung wird dieses Gleitstück sozusagen als Zylinder ausgebildet, in welchem sich ein Kolben bewegt, der fest mit dem Antriebshebel verbunden ist. Auch hierbei ist die Ausführung besonders einfach.
  • Die Erfindung ist in der Zeichnung an einigen Ausführungsbeispielen wesenhaft veranschaulicht; es zeigt Abb. r das Schema einer Einzylinderhandpumpe mit einer Verstelleinrichtung nach der Erfindung, Abb. 2 das Schema einer Doppelpumpe mit gegenüberliegenden Zylindern und mit einer von Hand verstellbaren Antriebsübersetzung, Abb.3 eine ähnliche Pumpe wie in Abb.2 mit selbsttätig verstellbarer Antriebsübersetzung. Übereinstimmende Teile tragen in den einzelnen Abbildungen die gleichen Bezugszeichen.
  • Gemäß Abb. i ist der auf einer Seite offene Pumpenzylinder i auf einer Grundplatte 2 festgelegt. In dem Zylinder i ist der Pumpenkolben 3 abdichtend geführt, wobei dieser durch die Kolbenstange4 mit einem in der Gleitbahn 5 geführten Kreuzkopf 6 verbunden ist. Am Zapfen 7 des Kreuzkopfes 6 greift mit ihrem einen Ende die Schubstange 8 an, die mit ihrem anderen Ende an den einen Arm des Antriebshebels 9 angelenkt ist. Der Schwenkpunkt io des Antriebshebels 9 liegt in einer auf dem Antriebshebel 9 verschiebbaren Gleitmuffe ii, die ihrerseits schwenkbar in einem Lagerkörper 12 gelagert ist. Der Lagerkörper 12 kann in verschiedenen Höhenlagen an der mit der Grundplatte 2 fest verbundenen Leiste 14 festgelegt werden mittels einer mit Flügelmutter 15 versehenen Schraube 16, die zu diesem Zweck durch eine der Rastbohrungen 13 der Leiste 14 hindurchgeführt wird. Das freie Ende des Antriebshebels 9 trägt einen Handgriff 17. Am geschlossenen Ende des Pumpenzylinders i sitzt ein das Pumpenauslaßventil enthaltendes Ventilgehäuse 18 mit dem Anschluß i9 für die Förderleitung, die zu dem nicht dargestellten Druckbehälter, etwa einem Fahrzeugluftreifen, führt.
  • Zu Beginn des Pumpvorganges wird der Schwenkpunkt io des Antriebshebels 9 durch Einführen der Schraube 16 in die erste Rastbohrung 13 nach oben verlegt. Bei steigendem Gegendruck wird die Schraube 16 in die zweite Rastbohrung 13, in die dritte Rastbohrung 13 usw. eingeführt.
  • Besonders einfach wird die Erfindung bei dem Ausführungsbeispiel nach Abb. 2. Die Pumpe ist hier als Zweizylinderpumpe mit gegenüberliegenden auf der Grundplatte 22 befestigten Zylindern 21a, 216 ausgeführt. An der die Pumpenkolben 23a, 236 verbindenden Kolbenstange 24 ist der Antriebshebel 29 angelenkt. Sein Schwenkpunkt 30 liegt in einem Gelenk, dessen einer Teil von einem auf den Antriebshebel 29 verschiebbaren Gleitstück 31 gebildet wird und dessen anderer Teil ein Lenker 25 ist, welcher in einem in bezug auf die Pumpenzylinder 21a, 2i6 festliegenden Lager 26 schwenkbar ist. Zur Festlegung des Gleitstückes 31 an den Antriebshebel 29 dienen in diesen eingearbeitete Rasten, in die ein im Gleitstück 31 geführter Sperrstift 32 eingreifen kann. An den geschlossenen Enden der Zylinder 21a, 216 sind Ventilgehäuse 1811, 186 vorgesehen, von denen die zum Druckleitungsanschluß i9 führenden Leitungen iga, i96 ausgehen. Die Verstellung der Übersetzung des Antriebshebels 29 geschieht sinngemäß wie bei der Ausführungsform nach Abb. i dadurch, daß der Sperrstift 32 des Gleitstückes 31 in eine entsprechend dem Förderdruck der Pumpe gewählte Raste 33 eingeklinkt wird. In der Abb. 3 handelt es sich ebenfalls um eine doppelzylindrische Pumpe wie Abb.2, jedoch mit automatischer Verstellung des Gleitstückes. Um dies zu erreichen, ist auf dem Antriebshebel 29 ein fester Kolben 35, der von einem Verstellzylinder 36 dicht umschlossen wird, angeordnet. Am Verstellzylinder 36 ist ein Auge 38 vorgesehen, an welchem der Lenker 25 gelenkig angeschlossen ist. Der Verstellzylinderhohlraum ist durch eine Stopfbüchsenpackung 34 gegen den Hebel 29 abgedichtet. Der Verstellzylinder 36 steht durch eine Verbindungsleitung 37 mit der Druckleitung i96 in Verbindung. Gegen das obere Ende des Verstellzylinders 36 einerseits und gegen den Kolben 35 andererseits stützt sich eine Druckfeder 39 ab. Auf diese Weise steht der unterhalb desKolbens351iegende Arbeitsraum des Verstellzylinders unter dem Förderdruck der Pumpe, welcher den Verstellzylinder 36 entgegen der Kraft der Feder 39 auf dem Antriebshebel 29 verschiebt und dadurch die Übersetzungsgröße des Hebels verändert.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Durch Körperkraft betriebene Pumpe zum Verdichten von Luft, insbesondere zum Füllen von Druckbehältern, wie Fahrzeugluftreifen, mit Antrieb des Pumpenkolbens durch ein kinematisch mit ihm verbundenes Bedienungsglied, z. B. Handhebel und mit einem durch Verlegung des Hebelschwenkpunktes veränderbarem Übersetzungsverhältnis des Antriebes, dadurch gekennzeichnet, daß ein auf dem Antriebshebel (9, 29) verschiebbares Gleitstück (11, 31) in verschiedenen Lagen an diesem festlegbar ist.
  2. 2. Pumpe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwenkpunkt des mit seinem einen Arm an der Schubstange (8) bzw. der Verbindungsstange (24) des bzw. der Pumpenkolben (3, 23a, 236) angreifenden Antriebshebels (9, 29) in einem Gelenk liegt, dessen einer Teil von dem auf dem Antriebshebel verschiebbaren Gleitstück (ii, 31) gebildet wird und dessen anderer Teil über eine Leiste (14) bzw. einen schwenkbaren Lenker (25) mit der Grundplatte (2, 22) verbunden ist.
  3. 3. Pumpe nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwenkpunkt des Antriebshebels (29) am Zylinder (36) einer pneumatischen Verstelleinrichtung festliegt, der gleichachsig zum Antriebshebel (29) angeordnet ist und mit einem am Antriebshebel (29) festliegenden Kolben (35) zusammenarbeitet in der Weise, daß er unter der Wirkung des ihm zugeführten Förderdrucks auf dem Antriebshebel gleitend verschoben wird. Angezogene Druckschriften Deutsche Patentschriften Nr. 252 389, 294 915-
DEP896A 1948-10-02 1948-10-02 Durch Koerperkraft betrebene Pumpe zum Verdichten von Luft Expired DE839989C (de)

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE294915C (de) *
DE252389C (de) *

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE294915C (de) *
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