DE839972C - Induktionszaehler fuer Wechselstrom - Google Patents

Induktionszaehler fuer Wechselstrom

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DE839972C DEP41599D DEP0041599D DE839972C DE 839972 C DE839972 C DE 839972C DE P41599 D DEP41599 D DE P41599D DE P0041599 D DEP0041599 D DE P0041599D DE 839972 C DE839972 C DE 839972C
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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R11/00Electromechanical arrangements for measuring time integral of electric power or current, e.g. of consumption
    • G01R11/02Constructional details
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  • Magnetic Treatment Devices (AREA)

Description

  • Induktionszähler für Wechselstrom Es ist bekannt, daß elektrische Energie bzw. Arbeit dem Stromnetz über den Elektrizitätszähler vielfach betrügerisch entnommen wird, indem auf verschiedene Weise die normale Arbeitsweise der bisher gebräuchlichen Zähler gestört wird. Die bisher getroffenen Gegenmaßnahmen, wie die vollständige Einkapselung der Zcihlerverschlüsse bzw. der Zählergehäuse und der Schutz der Stromleitungen durch Anordnung in Führungsrohren, haben sich als erfolglos herausgestellt. Auch die Strafverfolgung der Vergehen mißbräuchlicher Entnahme elektrischer Energie bzw.
  • Arbeit ist fruchtlos geblieben. Im Gegenteil haben diese Vergehen immer mehr zugenommen, zumal sie verhältnismäßig einfach ausgeführt werden können.
  • Einige der bekannten Arten der mißbräuchlichen Hinterziehung elektrischer Arbeit sind: I. die Einführung eines Drahtes durch das Zählergehäuse zum Feststellen bzw. Festklemmen der rotierenden Zählerscheibe, 2. die Umkehrung der Phasen oder einer Phase und des Nulleiters in dem Zähler und die Erdung mittels der Wasserleitung und Herausnahme vorzugsweise des Nulleiters und infolgedessen das Stromlosmachen der Stromspule. Der Mißbraucher läßt in vielen Fällen einige Lampen im Stromkreis mit dem Zähler, so daß das Zählwerk geringen Stromverbrauch anzeigt, um die ablesende Person zu täuschen.
  • 3. Andere hinterziehen elektrische Energie bzw.
  • Arbeit dadurch, daß sie eine Drehung der rotierenden Zählerscheibe in umgekehrter Richtung hervorrufen und dadurch die Anzeige des Gesamtstromverbrauchs durch das Zählwerk verhindern, und zwar durch Um- kehrung der Phasen des Zählers in der Weise, daß der Nulleiter durch die Stromspule geht und ein kleiner geerdete Transformator angeschlossen wird. Hierdurch wird eine Phasenverschiebung von I80" zwischen dem Strom in der Stromspule und der Spannungsspule bewirkt, so daß sich die Zählerscheibe in der umgekehrten Richtung dreht und der tatsächliche Stromverbrauch falsch angezeigt wird.
  • Die unter I. erwähnte Art betrügerischer Stromentnahme kann durch einen Glasdeckel vermieden werden, der eine Durchbohrung des Zählergehäuses verhindert. Jedoch können bei den bisher bekannten Ausführungen von Elektrizitätszählern die beiden anderen Arten der betrügerischen Stromentnahme nicht verhindert werden.
  • Die Erfindung betrifft einen Induktionszähler für Wechselstrom, der die betrügerische Entnahme mit den obenerwähnten oder ähnlichen Methoden unmöglich macht.
  • Die Erfindung besteht darin, daß der Zähler zusätzlich zu der Vorrichtung zur Erzeugung des die Zältlerscheibe antreibenden Drehfeldes eine in Serie geschaltete weitere Induktionsvorrichtung aufweist, welche ein stets im gleichen Sinn wirkendes Zusatzdrehfeld erzeugt. Der Zähler arbeitet daher auch dann weiter, wenn versucht wird, die Hauptinduktionsvorrichtung außer Wirkung zu setzen, da die zusätzliche Induktionsvorrichtung in Tätigkeit tritt, wenn das Drehfeld der Hauptvornchtung gestört wird bzw. ausfällt.
  • Die Zeichnung veranschaulicht die Erfindung an Ausführungsbeispielen. Es zeigt Fig. 1 eine Ausführungsform des neuen Elektrizitätszählers im Grundriß, Fig. 2 eine Vorderansicht zu Fig. I, Fig. 3 eine Seitenansicht von der Seite A in Fig. I her gesehen, Fig. 4 eine Ansicht der üblichen Strom- und Spannungsvorrichtung von der Seite ß in Fig. I her gesehen, Fig. 5 eine Vorderansicht der zusätzlichen Induktionsvorrichtung, Fig. 6 und 7 eine Seiten- bzw. Unteransicht zu Fig. 5, Fig. 8 eine Reguliervorrichtung in Ansicht, Fig. g ein Schaltschema des Stromkreises, Fig. 10 ein anderes Schaltschema des Stromkreises, Fig. II, 12 und I3 ein anderes Ausführungsbeispiel in Vorderansicht, Seitenansicht und im Grundriß.
  • Die normal arbeitende Vorrichtung zur Erzeugung des Drehfeldes des Induktionszählers besteht aus einer Spannungsspule, welche zwischen die Phasen oder zwischen eine Phase und dem Nulleiter geschaltet und auf einem geschlossenen dreiteiligen Kern 2 angeordnet ist, in dessen unterem Teil zwei kleine Luftspalte zwischen den Eisenblechpaketen vorgesehen sind. Diese Spule erzeugt infolge eines großen Selbstinduktionskoeffizienten eine Phasenverschiebung von go" zwischen der zugeführten und der induzierten Spannung. Nach Fig. 4 ist unterhalb der Spule I ein Elektromagnet 7 angeordnet, der eine Anzahl Windungen 5 für den Hauptstrom aufweist.
  • In Fig. 5, 6 und 7 ist die zusätzliche Induktionsvorrichtung in der Anordnung an einem Rahmen 14 od. dgl. dargestellt.
  • Die Vorrichtung besteht aus einem Kernstück I5 aus drei Teilen mit zwei Luftspalten zwischen den Eisenblechpaketen im unteren Teil. In dem Kernstück sind zentral drei Spulen I6, I7, I8 voneinander isoliert und unabhängig voneinander angeordnet.
  • Im unteren Teil des Rahmens 14 ist ein Elektromagnet 19 angeordnet, der durch Schrauben 20 befestigt ist. Die in Reihe geschalteten Spulen sind bei 2I dargestellt. Die Zählerscheibe rotiert in dem Zwischenraum zwischen dem Kernstück 15 und dem Elektromagnet 19. Die Anordnung dieser Induktionsvorrichtung in dem Zähler ist in Fig. I und 3 veranschaulicht.
  • Die Spulen I6 und I7 haben die gleiche Windungszahl, und eine von ihnen ist in Reihe mit der Stromspule 5 der üblichen Vorrichtung geschaltet, die andere in Reihe mit der Phase oder dem Nulleiter der Stromleitung geschaltet, so daß durch beide der Hauptstrom in der Weise fließt, daß die Induktivität, die in beiden Spulen beim Fließen des Stromes erzeugt wird, von entgegengesetzter Richtung und daher die resultierende Induktivität gleich Null ist. Auf dem gleichen Kernstück ist eine dritte Spule I8 angeordnet und mit den beiden Spulen 21 des Elektromagnets 19 durch Leitungen 22 kurzgeschlossen.
  • Da die zwei Spulen I6 und I7, durch welche über die Zuleitungen 23, 24 der Hauptstrom fließt, und zwar der Hauptstrom beider Phasen oder einer Phase und Nulleiter fließt, gleich sind, und die Induktion in dem Kern Null ist, wird in der dritten Spule I8 kein Strom induziert.
  • Die zusätzliche Induktionsvorrichtung erzeugt daher während der normalen Arbeitsweise des Elektrizitätszählers auf die Zählerscheibe keine Induktionswirkung, welche irgendeine Unregelmäßigkeit in ihrer normalen Funktion zur Folge haben könnte.
  • Die Kraft, welche die Zählerscheibe dreht, wird durch die Resultierende des Feldes gebildet, das durch den Unterschied der Induktion hervorgerufen wird, welche durch die den Hauptstrom führenden beiden Spulen und durch das durch den Strom dieser beiden Spulen I6 und r7 in der Spule I8 induzierte Feld entsteht. Denn die Spule I8 ist mit den Spulen 2I des Elektromagnets verbunden, und deren Induktivität erzeugt ein Feld mit einer Phasenverschiebung von etwa go".
  • Um diese Phasenverschiebung bei der Herstellung des Elektrizitätszählers genau zu regulieren, genügt es, daß eine der Leitungen 22 einen bestimmten Widerstand hat.
  • Die Kraft ist proportional dem Hauptstrom in dem Stromkreis der Vorrichtung I4, und der in der kurzgeschlossenen Spule induzierte Strom ist daher direkt proportional dem Unterschied zwischen den Strömen der Phasen oder einer Phase und dem Nulleiter.
  • Wenn daher versucht würde, die Stromphase des normalen Feldes eines Zählers irgendeiner bekannten Ausführung zu unterbinden, würde die Zählerscheibe stehenbleiben. Mit der Vorrichtung gemäß der Erfindung aber kann, wenn der Strom in einer der bei- den Induktionsspulen der vorrichtung 14 unterbrochen wird, höchstens eintreten, daß die andere Spule unwirksam bleibt, und der Zähler arbeitet weiter. Dann hat nämlich ir gendeine Ungleichheti des Stromes zwischen dfn Phasen oder einer Phase und dem Nulleiter im Fall betriigerisciler Stromentnahme zur Folge, daß die zusätzliche Induktionsvorrichtung die Zählerscheibe derht.
  • Die Unterbrechung einer Phase oder der Nulleitung in delll Zähler hindert nicht, daß dieser entsprechend dem entnommenen Strom weiterarbeitet.
  • Wenn versucht wird, die Phasen oder eine Phase und die Nulleitung durch Erdung umzukehren, tritt im Zilller die obenerwähnte Wirkung ein, wobei die erzeugten Drehflder maximal sind, da die zweite Stromspule keinerlei Strom führt.
  • Die in der Vorrichtung erzeugte Kraft dreht die Zählerscheibe in nur einer Richtung, weil beim Versuch, die Stromrichtung im Zähler umzukehren, sie gleichzeitig in den Feldern oder Spulen I6 und I7 ind in den Induktionsspulen 18 18 und 2I des Elektromagnets umgekehrt wird. Wenn verscht wird, die betrogerische Stromentnahme durch das unter 3. erwillllte Verfahren vorzunehmen, hei dem in den bekannten Zählern die Drehrichtung der Zählerscheibe umgekehrt wird, tritt im vorliegenden Falle nach der Erfindung die Wirkung ein, daß sich die Zählerseheibe in der normalen Richtung weiterdreht.
  • Druch die Erfindung wird als betrügerische Stromentnahme durch Wenahme der Stromphase des Zählers, Umkehrung und Erdung. Umkehrung der Drehrichtung der Zählerscheibe, Umkehrung und Erdung mittels Transofrmators oder auf irgendeine andere Weise, welche eine Phasenverschiebung von 180 zwischen der induzierten Spannungund der angelegten Spannung herbeizuführen suchf, unmöglich gemacht.
  • Schaltungsschemen sind in Fig. 9 und 10 dargestellt. Die beiden Spulen 16 und17 mit gleicher Windungszahl sind in Fig. Io auf dem Kern 15 angeordnet. Auf dem Elektromagnet 19 sind zwei unabliän gige Spulen gegeneinander isoliert so angeordnet, daß eine in Reihe mit der Stromspule 5 der normalen Vorrichtung und auch in Reihe mit der Spule I6 auf dem Kern 15 geschaltet ist. Die andere Spule 25 liegt in Reihe mit der Spule I7 des Kerns 15. Beide liegen daher in Reihe mit den Phasen oder Phase und Nulleiter, so daß sie genau so wie in der Anordnung nach Fig. 9 wirken.
  • Der mit einem Zählwerk 26 bekannter Art ausgerüstete Elektrizitätszähler ist in einem Gehäuse aus Eisenblech untergebracht, welches zweckmäßig mit einem grauen Farbton gestrichen ist, da es nach mißbräuchlichen Arbeiten am Zählergehäuse schwierig ist, diesen Farbton im Wiederanstrich zu treffen, im Gegensatz zu dem bisher üblichen schwarzen Anstrich der Zählergehäuse. l)er Verschluß des Zählers ist zweckmäßig mit einem Glasdeckel versehen, der mit der Tragwand od. dgl. des Zählers mittels eines Metallrahmens verbunden ist, dessen Befestigungsschrauben zwecks Plombierung durcllgebohrt sind.
  • In Fig. II, 12 und I3 ist ein anderes Ausführungsbeispiel der in den Fig. 5, 6 und 7 dargestellten Induktionsvorrichtung veranschaulicht. Das Prinzip der Spulen dieser Vorrichtung, welche das Drehfeld zur Drehung der Zählerscheibe S im Falle der versuchten betrügerischen Stromentnahme erzeugen, ist beibehalten. Auch die geänderte Vorrichtung besitzt entsprechend Fig. 5 drei Spulen I6, 17, I8 und die Spule 2I des Elektromagnets 19. Diese sind auch auf dem gleichen Kern angeordnet, und der Strom, der durch die Spulen 16 und I7, und der Strom, der durch die Spule 21 des Elektromagnets 19 durch den in der Spule I8 als Folge des ungleichen Verbrauchs zwischen den Phasen oder einer Phase und dem Nulleiter induziert wird, rufen einen Verbundstrom hervor, welcher ein die Zählerscheibe S bewegendes Drehfeld erzeugt.
  • In Fig. II bis I3 ist der Träger 14 für die ganze Induktionsvorrichtung dargestellt. Auf diesem Träger ist ein Kernstück 15 angeordnet, das aus drei Teilen besteht und dessen Enden bei 27 nach außen gerichtet sind (Fig. II). Auf dem mittleren Teil dieses Kernstücks sind die Spulen I6 und I7 unabhängig und isoliert voneinander angeordnet, und beide führen den Hauptstrom des von den Phasen oder einer Phase und dem Niilleiter gebildeten Stromkreises. Über diesen Spulen und unabhängig und isoliert von ihnen liegt die dritte Spule I8, welche mit der Spule 21 des Elektromagneten im gleichen Kreis liegt.
  • Die vom Uiiterschied im Stromverbrauch zwischen den Phasen oder zwischen einer Phase und dem Nulleiter abhängigen magnetischen Flüsse der Spulen I6 und I7 und jener der Spule 2I sind über einen Jochteil 28 miteinander verkettet, welcher an dem Träger I4 mittels Schrauben 29 befestigt ist. Der Jochteil 28 ist durch Anordnung von Schlitzlöchern nach oben und unten verstellbar, um eine Vergrößerung oder Verkleinerung des Spaltes zwischen dem Kernstück 15 und dem Teil 28, durch den die Zählerscheibe S ragt, zu ermöglichen.
  • Die elektrischen Verbindungen der Vorrichtung sind die gleichen wie die der Fig. g und 10 je nach der Kapazität des Zählers und den baulichen Erfordernissen. Das heißt im Fall der Fig. g ist von den Spulen 16 und I7 die eine in Reihe mit der Stromspule 5 des Zählers und die andere in Reihe mit der anderen Phase oder Nulleitung des Stromkreises geschaltet, und die Spule I8 ist über die Spule 21 auf dem gleichen Kern 15 kurzgeschlossen. Im zweiten Fall (Fig. I0) ist eine weitere Spule mit der gleichen Windungszahl wie die Spule 21 auf den gleichen Schenkeln 27 des Kernes 15 (Fig. II) angeordnet, und die dritte Spule I8 ist weggelassen, so daß von den auf den Schenkeln des Kernes 15 angeordneten Spulen die eine, 2I, in Reihe mit der Stromspule 5 des Zählers und in Reihe mit der Spule I6 dieser abgeänderten Vorrichtung liegt, und die andere Spule 25 mit der gleichen Windungszahl wie die Spule 21 und auf den gleichen Schenkeln 27 in Reihe mit der anderen Spule I7 auf dem zentralen Kern geschaltet und mit der anderen Phase oder dem Nullleiter des Stromkreises verbunden ist.
  • Die beiden Spulen, die auf den Schenkeln 27 angeordnet sind, sind mit den Phasen oder mit einer Phase und dem Nulleiter des Hauptstromkreises so verbunden, daß im Fall gleichen Stromverbrauchs in den beiden Phasen oder einer Phase und dem Nulleiter die in dem Kernstück erzeugte Induktion Null ist.
  • Dasselbe gilt für die Verbindung der Spulen I6 und I7.
  • In Fig. 12 ist die Verbindung der Spulen 21 und I8 bei 22 dargestellt. Die eine und austretenden Leitungen der Spulen I6 und I7 sind auch hier wieder mit 23 und 24 bezeichnet.
  • Bei Anordnungen gemäß der Erfindung ist es von besonderer Wichtigkeit, eine Feinabstimmung des Hauptzählersystems vorzunehmen. Zu diesem Zweck empfiehlt sich die Verwendung einer Norrekturvorrichtung der Phasenverschiebung sowie einer Einstellvorrichtung am Luftspalt. Durch die Veränderbarkeit der Wirkung des Haupt systems ist eine Korrektur der Phasenverschiebung zwischen der induzierten und der angelegten Spannung, das heißt zwischen dem Feld, welches von dem durch die Spannungsspule I fließenden Strom erzeugt wird, und dem von der Stromspule 5 erzeugten Feld, durch Windungen 6 bewirkt, welche entgegengesetzt den Windungen der Stromspule gewickelt und durch eine Brücke 4 aus Nickelindraht kurzgeschlossen sind. Der durch die kurzgeschlossenen Windungen fließende Strom kann durch einen Schieber 3 derart verstärkt oder geschwächt werden, daß der Fluß, den dieser Strom erzeugt, die Resultierende des Feldes der zugeführten Spannung mit einer Phasenverschiebung von go" gegenüber der induzierten Spannung ergibt.
  • Die Einstellung des Zählers für niedrige Belastungen wird mittels eines in Fig. 8 dargestellten Teils bewirkt, der aus einer U-förmigen Gabel 8 besteht, die an dem Kern 2 der Spannungsspule mit Schrauben befestigt ist und mittels einer Schraube g in der einen oder anderen Richtung einen prismatischen Teil IO bewegt, der in seinem unteren Teil eine kleine Zunge II od. dgl. aufweist. Diese ist mittels eines Nietes I2, Bolzen od. dgl. auf einem Fortsatz I3 der Gabel 8 schwenkbar gelagert. Die bewegliche Zunge od. dgl. ist in dem Spalt zwischen den Schenkeln des Elektromagnets unterhalb der Zählerscheibe S infolgedessen unter den zwei Luftspalten in dem Kern der Spannungsspule angeordnet und beschreibt bei Bewegung einen Kreisbogen um die Lagerstelle I2, wobei sie den Magnetkreis der Spannungsspule mehr oder weniger kurzschließt.
  • PATENTANSPROCHE: I. Induktionszähler für Wechselstrom, dadurch gekennzeichnet, daß er zusätzlich zu der Vorrichtung (I bis 7) zur Erzeugung des die Zählerscheibe (S) antreibenden Drehfeldes eine in Serie geschaltete weitere Induktionsvorrichtung (I4 bis 21) aufweist, welche ein stets im gleichen Sinn wirkendes Zusatzdrehfeld erzeugt.

Claims (1)

  1. 2. Elektrizitätszähler nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die zusätzliche Induktionsvorrichtung einen dreischenkligen magnetischen Kern (15) mit Schlitzen im unteren Teil, drei voneinander unabhängige und isolierte Spulen (I6, 17, 18) auf diesem Kern, einen Elektromagnet (I9) mit Stellvorrichtung (20) zur Regelung der Drehgeschwindigkeit der zwischen Kern und Elektromagnet angeordneten Zählerscheibe (S) und eine auf beide Schenkel des Elektromagnets verteilte Spule (2I) aufweist (Fig. 5 bis 7).
    3. Elektrizitätszähler nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwei der auf dem Kern (I5) angeordneten Spulen (I6, I7) gleiche Windungszahl aufweisen, und die eine Spule (I6) in Reihe mit der Stromspule (5) des Zählers geschaltet ist und den Hauptstrom einer Phase führt, während die andere Spule (I7) in Reihe mit der zweiten Phase oder dem Nulleiter geschaltet ist und den Hauptstrom des Stromkreises führt, so daß, wenn beide Spulen Strom führen, die elektromagnetischen Wirkungen entgegengesetzt gerichtet sind und bei Gleichgewicht im Stromverbrauch in den Phasen oder einer Phase und dem Nulleiter die resultierende Induktion Null ist (Fig. 9).
    4. Elektrizitätszähler nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die dritte Spule (I8) auf dem gleichen Kern (15) wie die beiden anderen Spulen (I6, I7) angeordnet ist, in geschlossenem Kreis mit der Spule (2I) des Elektromagnets (I9) liegt und in dieser einen Strom induziert, der zusammen mit dem von den beiden anderen Spulen induzierten Strom ein Drehfeld. in der Zählerscheibe (S) erzeugt, welches sich zwischen dem Kern und dem Elektromagnet erstreckt und eine Drehbewegung der Zählerscheibe entsprechend dem Unterschied im Stromverbrauch zwischen den Phasen oder einer Phase und dem Nulleiter hervorruft (Fig. 9).
    5. Elektrizitätszähler nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die dritte Spule (I8) der Induktionsvorrichtung in Form von zwei gleichen Spulen (21, 25) auf den Schenkeln des Elektromagnets (I9) gewickelt ist, von denen die eine Spule (2I) in Reihe mit der gewöhnlichen Stromspule (5) und einer Spule (I6) des Kernes (I5) und die andere Spule (25) in Reihe mit der zweiten Spule (I7) des Kernes und beide in Reihe mit den Phasen oder einer Phase und dem Nulleiter geschaltet sind (Fig. IO).
    6. Elektrizitätszähler nach Anspruch I, 2 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die auf den Schenkeln des Elektromagnets (7) der üblichen Induktionsvorrichtung (I bis 7) angeordneten Spulen (6) entgegengesetzt der Stromspule (5) gewickelt und z. B. durch einen Nickelin-Schieber (3) kurzgeschlossen sind, durch den der Widerstand so regelbar ist, daß das Feld der Stromspule eine Phasenverschiebung von go" gegenüber dem der Spannungsspule (I) hat (Fig. 4 und 9).
    7. Elektrizitätszähler nach Anspruch I und 2, gekennzeichnet durch einen Regler für den Zähler, bestehend aus einem gabelförmigen, an dem Kern (2) der Spannungsspule (I) befestigten Träger (8) und einem gegenüber diesem mittels einer Schraube (g) verstellbaren prismatischen Teil (Io) mit Zunge (in), die mittels eines von der Gabel vorstehenden Nietes (I2) beweglich gelagert und in dem Spalt des Elektromagnets unter der Zählerscheibe (S) und daher unter den zwei Schlitzen im Kern (2) der Spannungsspule angeordnet ist, so daß, wenn die Zunge (II) einen Bogen beschreibt, das Magnetfeld mehr oder minder geschlossen und der Antrieb bzw. die Geschwindigkeit der Zählerscheibe entsprechend verändert wird (Fig. I, 2 und 8).
    8. Elektrizitätszähler nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Spulen (I6, I7, I8, 21) der zusätzlichen, bei versuchter betrügerischer Stromentnahme in Wirkung tretenden Induktionsvorrichtung auf einem einzigen dreischenkligen Kern (r5) angeordnet sind, dessen Enden (27) nach außen gerichtet sind (Fig.
    II bis I3) 9. Elektrizitätszähler nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der mittlere Schenkel des Kernes (I5) die drei Spulen (I6, I7, I8) trägt.
    In. Elektrizitätszähler nach Anspruch 3 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß die dritte Spule (18) auf den zwei voneinander isolierten und unabhängigen Stromspulen (I6, I7) angeordnet, mit einer weiteren, auf den Enden des Kernes angeordneten Spule (2I) in geschlossenem Kreis liegt und einen Strom induziert, welcher beim Durchgang durch die auf den Enden des Kernes angeordnete Spule zusammen mit dem von den beiden anderen Spulen erzeugten Strom einen magnetischen Fluß und damit ein Drehfeld in der Zählerscheibe (S) erzeugt, welches sich in den Zwischenraum zwischen dem Kern (I5) und einem an dem Kernträger (14) befestigten Jochteil (28) erstreckt und eine Drehung der Zählerscheibe proportional dem Unterschied im Verbrauch zwischen den Phasen oder zwischen einer Phase und dem Nullleiter bewirkt (Fig. II bis I3).
    11. Elektrizitätszähler nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der mittlere Schenkel des Kernes (1.5) zwei Spulen (I6, 17) mit gleicher Windungszahl trägt, und die Enden des Kernes ebenfalls zwei Spulen (2I, 25) mit gleicher Windungszahl aufweisen, von denen die eine (2I) in Reihe mit den Stromspulen (5) der Hauptvorrichtung und in Reihe mit der Spule (I6) auf dem mittleren Kernschenkel, und die andere (25) in Reihe mit der zweiten Spule (I7) geschaltet ist, und beide Spulen in Reihe mit den Phasen oder einer Phase und dem Nulleiter des Stromkreises liegen (Fig. Io).
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