DE839931C - Mantel aus wasserundurchlaessigem Stoff mit loesbarem Futter - Google Patents

Mantel aus wasserundurchlaessigem Stoff mit loesbarem Futter

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DE839931C
DE839931C DEK1528A DEK0001528A DE839931C DE 839931 C DE839931 C DE 839931C DE K1528 A DEK1528 A DE K1528A DE K0001528 A DEK0001528 A DE K0001528A DE 839931 C DE839931 C DE 839931C
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DE
Germany
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lining
loops
jacket
openings
waterproof fabric
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Expired
Application number
DEK1528A
Other languages
English (en)
Inventor
Hermann Kissling
Hans Klepper
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Individual
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41DOUTERWEAR; PROTECTIVE GARMENTS; ACCESSORIES
    • A41D27/00Details of garments or of their making
    • A41D27/02Linings
    • A41D27/04Removable linings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Outer Garments And Coats (AREA)

Description

  • Man hat schon versucht. Mäntel aus wasserundurchlässigem Stoff mit einem lösbar angebrachten, warmhaltenden Futter auszustatten, um so den Gebrauch des Mantels nicht nuy während der warmen Jahreszeit, sondern auch während der kalten Jahreszeit zu ermöglichen. Da Regenmäntel der in Frage kommenden Art aus sehr dünnwandigem Stoff bestehen, der beispielsweise beidseitig gummiert, ein Gewicht von 250 g pro qm besitzt, so stellte sich der Mangel heraus, daß die Befestigungsmittel des warmhaltenden Futters schon nach kurzem Tragen ein Durchwetzen der Gummierung des Mantelstoffes herbeiführten. Beim Tragen des Mantels führen der Mantel und das Futter gegenseitig Relativbewegungen aus, die das Reiben und das Durchwetzen nach kurzer Zeit zur Folge haben.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das Durchwetzen des Mantelstoffes, bedingt durch vorhandene Befestigungsmittel des Futters, auszuschließen.
  • Gelöst wird diese Aufgabe dadurch, daß der eine Teil, das Futter, als Ösen ausgebildete Schlaufen und der andere Teil, der Mantel, zum Hindurchführen der Schlaufen bestimmte Durchbrechungen aufweist und die Schlaufen hinter den Durchbrechungen von einem gemeinsamen Zugorgan durchsetzt sind. Die Schlaufen sind dabei zweckmäßig im Abstand von den Rändern des Futters, sich aus dessen Ebene erstreckend, angeordnet. Die Durchbrechungen sind durch den Besatz des Mantels,getragen und verstärkt.
  • Die Zeichnung zeigt eine Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Mantels, und zwar Fig. i die Innenansicht eines geöffneten Mantels im Autriß ohne Futter, Fig. 2 einen Schnitt nach Linie A-R der Fig. i mit Futter, Fig. 3 einen Schnitt nach Linie C-D der Fig. i mit Futter.
  • Die Besätze i des Mantels 2 tragen in Reihen von oben nach unten Durchbrechungen 3. Die Besätze i sind irn Bereich der Durchbrechungen 3 verstärkt, und zwar durch aufgeklebte Auflagen 4, die im Bereich der Durchbrechungen stark sind, um nach den Rändern zu sich zu verflachen.
  • Das warmhaltende Futter 5, z. B. aus Kamelhaargewebe, das die gesamte Innenfläche des Mantels bedeckt, trägt nächst seinen Rändern 6 aus der Ebene hervortfetende Schlaufen 7, die als Ösen ausgebildet sind. Die Anordnung der Schlaufen 7 ist dabei derart, daß sich die Schlaufen bei in das Mantelinnere aufgelegtem Futter mit den Durchbrechungen 3 decken. Die Schlaufen 7 werden sodann nacheinander durch die Durchbrechungen 3 hindurchgeführt; durch die Ösen der Schlaufen 7 wird sodann hinter dem Besatz i ein gemeinsamer Zug 8 in Form einer Schnur oder eines Bandes hindurchgetührt, das zweckmäßig an seinem einen Ende eine das Einfädeln erleichternde Versteifung aufweist. Damit ist das Futter 5 auf der Innenseite des Mantels 2 gehalten. Es kann in der Kragenpartie zusätzlich durch Knöpfe befestigt sein. Hier ist die Anwendung von Knöpfen möglich, da hier eine Materialverstärkung und Anhäufung vorliegt, die ausreicht, um die Knöpfe genügend zu halten.
  • Ist das Eutter 5 gelöst, so hinterläßt es am Mantel 2 mit- Ausnahme einiger Knöpfe im Kragenbereich nichts. Die Durchbrechungen 3 sind weder aus technischen Gründen noch ans ästhetischen Gründen störend. Der Mantel 2 unterscheidet sich ohne das Futter in technischer Beziehung in nichts von einem solchen Mantel, der nicht mit Mitteln zur Befestigung des Futters ausgerüstet ist.
  • Da, von der Kragen- und Schulterpartie abgesehen, wo eine Befestigung des Futters den freien Fall nicht beeinträchtigen kann, die Befestigung ausschließlich am frei abstehenden Besatz vorliegt, so ist einer Faltenbildung des Mantels selbst, bedingt durch das Futter, dessen Gewicht meist höher ist als das des Mantels, weitgehendst vorgebeugt. Irgendwelche Spannungen werden durch den frei abstehenden Besatz ausgeglichen, ohne daß diese im wesentlichen auf den Mantelstoff selbst übertragen werden.

Claims (3)

  1. PATEN TANSPRCCHE: i. Mantel aus wasserundurchlässigem Stoff mit lösbarem Futter, dadurch gekennzeichnet, daß das Futter (5) als Ösen ausgebildete Schlaufen (7) und der Mantel (2) zum Hindurchführen der Schlaufen (7) bestimmte Durchbrechungen (3) aufweist und die Schlaufen (7) hinter den Durchbrechungen (3) von einem gemeinsamen Zugorgan (8) durchsetzt sind.
  2. 2. Mantel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlaufen (7) im Abstand von den Rändern (6) des Futters (5) sich aus dessen Ebene erstreckend angeordnet sind.
  3. 3. Mantel nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchbrechungen (3) im Besatz (i) des Mantels (2) angeordnet sind. q. Mantel nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Umfassung der Durchbrechungen (3) verstärkt ist:
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