DE838412C - Elektrisch betriebenes Schergeraet fuer Rasierschnitt mit feststehender, kugelig gewoelbter Scherplatte - Google Patents

Elektrisch betriebenes Schergeraet fuer Rasierschnitt mit feststehender, kugelig gewoelbter Scherplatte

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DE838412C
DE838412C DEA13230A DEA0013230A DE838412C DE 838412 C DE838412 C DE 838412C DE A13230 A DEA13230 A DE A13230A DE A0013230 A DEA0013230 A DE A0013230A DE 838412 C DE838412 C DE 838412C
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Germany
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shear
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shearing
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DEA13230A
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Inventor
Richard Antretter
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26BHAND-HELD CUTTING TOOLS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B26B19/00Clippers or shavers operating with a plurality of cutting edges, e.g. hair clippers, dry shavers
    • B26B19/14Clippers or shavers operating with a plurality of cutting edges, e.g. hair clippers, dry shavers of the rotary-cutter type; Cutting heads therefor; Cutters therefor

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Scissors And Nippers (AREA)

Description

  • Elektrisch betriebenes Schergerät für Rasierschnitt mit feststehender, kugelig gewölbter Scherplatte Gegenstand der Erfindung ist ein elektrisch betriebenes Schergerät für Rasierschnitt mit feststehender, kugelig gewölbter Scherplatte, kreisenden Scherstiften und kugeliger Griffausführung.
  • Die bekannten gleichartigen Schergeräte mit runden Scherplatten haben -den Nachteil, daß ihr Schermechanismus und dessen Herstellung zur Erreichung günstiger Scherwirkung ein hohes Maß an Genauigkeit der Einzelteile und Kompliziertheit des Aufbaues erfordern. Außerdem verlieren diese Geräte nach verhältnismäßig kurzer Gebrauchsdauer ihre anfängliche gute Scherwirkung teils durch vorzeitige Abnutzung der Schneidkanten an den Schermessern oder durch falschen Zusammenbau nach dem Reinigen und in vielen Fällen auch dadurch, daß die Scherplatte infolge ihrer zur Erreichung eines genügend kurzen Rasierschnittes notwendigen Folienstärke von o,o5 mm druckempfindlich ist und zu Beinerscheinungen neigt, wodurch bei der breiten Auflage der bisher bekannten Schermesser eine exakte Anlage an, der Scherplatte nicht erreicht werden kann. Der dadurch entstehende Hohlraum zwischen Schermesser und Scherplatte gibt den durch die Scheröffnung stehenden Haaren keine Anlagemöglichkeit für das Abscheren,, das Haar müßte in diesem Fall sozusagen in der Luft abgeschnitten werden. Durch die Nachgiebigkeit des. Haares und der Haarwurzel erfolgt ein Umbiegen des Haares durch das Schermesser und anschließend ein, Ein klemmen zwischen Messer und Platte, so daß das Haar nicht abgeschnitten wird. Dieses führt dazu, daß an dem Haar entgegen seiner Wuchsrichtung ein starker kurzzeitiger Zug ausgeübt wird, der sehr schmerzhaft ist und anischließend eine lang anhaltende Hautreizung zur Folge hat. Um diesen Übelstand zu beseitigen, sind bei dien bekannten Geräten in der Anlage von Schermesser und Scherplatte nur einige tausendstel Millimeter als Toleranz zulässig. Diese Toleranz kann bei dien Messern mit breiter Scherauflage praktisch nicht eingehalten werden, weil bei Beulerscheinungen im Scheitelpunkt der Beule die gesamte Länge der Scherkante um die Eindrucktiefe der Beule von, der Scherplatte abgehoben wird. Es müßte also die gesamte Länge der Scherkante in mehrere kleine Abschnitte aufgeteilt werden, um die Wirkung, welche die Beule hervorruft, örtlich zu begrenzen. Bei gleichartigen Schergeräten sind die sogenannten Schermesser auf oder mit einem zugehörigen Element fest oder beweglich verbunden und durch Federkraft an d,ie Scherplatte gedrückt, womit es aber nicht möglich ist, einzelne Abschnitte derselben in der erwähnten Art abzutasten.
  • Bei bekannten Schergeräten. mit kugelig gewölbter Scherplatte hat sich im Gebrauch gezeigt, daß zur Erzielung einer schnellen und glatten Rasur eine kreisende und gleichzeitig von unten schräg nach oben entlang der Wangenoberfläche, entgegen der Wuchsrichtung der Haare, ausgeführte Bewegung sehr zweckmäßig ist. Bei zylindrischen oder länglich ovalen Grifformen, bei denen das Stromkabel am Griffende in Grifflängsachse in das Gerät eingeführt ist, läßt es sich nicht vermeiden, daß an verschiedenen Stellen der vorerwähnten Scherbewegung durch verkrampfte Handhaltung der normalen Handbewegung ein aus der Anatomie der Handknochen herrührender Widerstand entgegenwirkt.
  • Diese Nachteile werden durch die Erfindung behoben. Die wesentlichen Merkmale der Erfindung sollen durch die Zeichnungen und ihre Erläuterungen näher beschrieben werden.
  • Fig. i zeigt einen Längsschnitt in Ansicht nach der Schnittlinie A-B der Fig. 2; Fig. 2 zeigt die Draufsicht auf den Scherkopf; Fig.3 zeigt einen vergrößerten Ausschnitt der Scherelemente von Fig. i ; Fig.4 zeigt einen vergrößerten Ausschnitt der Draufsicht auf den Scherkopf der Fig. 2.
  • Nach Fig. i wird das kugelige Griffschalenunterteil i über Gewinde 2 mit Kugeloberteil 3 verschraubt. Am Teil 3 läuft in einem Stück der Hals 6 für den Scherkopf weiter. Durch die Trennwand 8 werden Scherkopfhohlraum 9 und Motorraum 4 gegeneinander mittels eingeklebten Filzringes 7 staubsicher abgedichtet. Damit ist das Durchfallen von Haarresten aus dem Scherkopfhohlraum 9, der' gleichzeitig Haarsammelraum ist, in den. Motorrau.m ,4 über die Durchgangsbohrung 5 für die Antriebswelle 32 vermieden. Mittels Schraub-, Steck-, Bajonett- oder ähnlicher Verschlußart 26 wird der Befestigungsring 23 am Scherkopfhals 6 unter Zuhilfenahme der Rändelung 24 festgehalten. Gleichzeitig zentriert der Ringflansch 12 die Zylinderringwand 13 der Scherplatte 14, womit diese auf dem Ringsteg 22 verdrehungsfest angepreßt wird-. Die Scheröffnungen 15 sind gleichmäßig über die kugelig gewölbte Scherplatte 14 verteilt. Die Führungsplatte 28 und Mitnehmerplatte 21 sind durch ein oder mehrere Distanzelemente 25 miteinander verbunden. Mehrere Scherstifte 27 werden durch Druckfedern i i über geschlitzte Federteller 16, die um lern Hals der Eindrehungen 17 sitzen, an die gewölbte Innenfläche der Scherplatte 14 angedrückt. Die Scherstifte 27 werden diurch die Führungen 20 und 29 in der Führungsplatte 28 und der Mitnehmerplatte 21 .so firn ihrer Längsachse gehalten, daß ihre Achsen parallel laufen oder einen Winkel einschließen., oder als windschiefe Gerade verlaufen. Zweckmäßig ist es jedoch, daß ihr Achsenschnittpunkt im Wölbungsmittelpunkt 33 der Scherplatte 14 liegt. Damit entfällt die Abhängigkeit von einer bestimmten Querschnittsform der Scherstifte 27, so daß sie zwecks vereinfachter Herstellung mit rundem Querschnitt ausgeführt werden. Distanzelemente 25 verbinden Führungsplatte 28 und Mitnehmerplatte 21. Dadurch ist ein geschlossenes Scheraggregat vorhanden, das über den Führungszapfen i9 der Antriebsachse 32 auf der ringförmigen Anlage 31 aufsitzt, wobei die Scherstifte 27 unverlierbar eingebaut sind, und durch den Mitnehmerzapfen 18 dar Welle nach dem Schließen des Motorstromkreises in Drehung versetzt wird. Mit- dem Ringansatz 34 am Kugelteil i wird beispielsweise eine Ausführung gezeigt, die es ermöglicht, zur Vermeidung von Scherkopfbeschädigungen das Gerät bei Nichtgebrauch aufzustellen.
  • In Fig. 2 wird eine Teildraufsicht auf den Scherkopf dargestellt, aus der eine der möglichen Anordnungen der Scherstifte 27 sowie djie Lage der Distanzelemen@te25hervorgeht. Einer der Soherstifte 27 ist an seiner Eindrehung im Querschnitt gezeichnet, wodurch gleichzeitig der Grundräß für den dazugehörigen geschlitzten Federteller 16 sichtbar wird. Weiterhirn ist die seitlich befriste Form des Mitnehmerzapfens 18 der zentralen Antriebswelle dargestellt. 30 gibt in Fig. i und 2 die beispielsweise Anordnung einfies Winkelschermessers für die Zentrums.scherzone an.
  • In vergrößerter Darstellung wird in, Fig.3 gezergt, daß durch die Einschnürung 35 am oberen Ende der Scherstifte 27 ein für gute Scherwirkung sehr günstiger Scherwfnkel a erreicht wird, wobei gleichzeitig ersichtlich ist, daß die Längssachse des Scherstiftes 27 senkrecht (im go°-Winkel) zur Wölbung der Scherplatte 14 steht. Die Scherplattenwölbung wird zweckmäßig als. Kugelabschnitt mit ihrem Mittelpunkt 33 auf der gemeinsamen Gerätlängsachse ausgebildet. In. diesem Wölbungsmittelpunikt 33 laufen auch die Achsen der Scherstifte 27 und Distanzelemente 25 zusammen. Durch den Federanpreßdruck der Stifte an die Scherplatte während des Schervorganges wird ein ständiges Selbstschärfen der Scherkanten 36 erreicht. Infolge der Rotation beim Schervorgang treten ins den. Stiften Zentrifugalkräfte auf, die zusammen mit den Druckfedern i i der einzelnen Stifte eine ausreichende Abstützung der gewölbten Scherplatte erzielen. Zugleich drücken die unteren Federenden io hei ihrer Auflage auf die Führungsplatte 28 und bezwecken dadurch, daß diese sowie die Mitnehmerplatte 21 über die Distanzelcmente 25 und damit das gesamte drehbare Scheraggregat ständig gegen die ringförmige Anlage 31 der Antriebsachse 32 gedrückt «-erden.
  • Durch den einfachen Aufbau der Scheranlage ist die Reinigung besonders leicht, da der Scherkopf nur aus drei Hauptteilen, nämlich Befestigungsring, Scherplatte und Scheraggrcgat besteht, wobei in dem letzteren die Scherstifte einzelgefedert und, unverlierbar in der oben geschilderten Art angeordnet sind. Erfindungsgemäß sind die einzelnen Messer jedes für sich unabhängig voneinander gefedert und in ihren Querschnittsmassen so gehalten, daß nur schmale Ringzonen der Scherplattenunterseite bestrichen werden, wodurch Ungenauigkeiten in der Scherplattenfherstellung (bedingt durch Beulerscheiti;ungeti infolge Materiakigenspannungen) keinen nachteiligen Einfluß auf die Güte der Scherwirkung haben. Damit wird die Herstellung der Platten wesentlich einfacher und billiger.
  • In Fig.4 wird in Vergrößerung eine Draufsicht auf die Scherplatte 14 mit darunter kreisenden und in den Bahnen sich überschneidenden Scherstiften 27a und 27b dargestellt. Weiterhin ist aus dieser Zeichnung die Lage und Wirkungsweise des Winkelscherme:ers 30 ersichtlich, und zwar derart. daß dasselbe die zentrale Innenzone der Scherplattenutiterseite kreisend bestreicht. Hier ist deutlich erkennbar, daß die Mehrzahl der Scheröffnungen. 15 so liegen, daß eine scherenartige Schneidwirkung (ziehender Schnitt) erreicht wird. Es bedeutet 27° den inneren Scherstift, 15 einte Scheröffnung, 37 ein Haar, 4o die C@berschneidungszonen der kreisenden Scherstifte, 30 das Winkelschermesser, 41 die zentrale Scherzone, 38 die anschließende Scherzone und' 39 die nächste Scherzone sowie 27b den Scherstift für diese Scherzone.
  • Es liegt durchaus im Rahmen der Erfindung, daß das Scheraggregat an Stelle der zweckmäßig verbundenen Führungs- und Mitne hmerplatte auch als Voll- oder Hohlkörper oder als einseitig offenes, durch 'Mitnehmer- oder zu verschließendes kappenartiges Teil in geeigneter Werkstoffart verwendet wird, wobei die Stiftführungen gebohrt, gepreßt oder auf geeignete Weise eingebracht sind. Auch bei diesen Ausführungen laufen die Achsen der Hohlräume für die Aufnahme der Scherstifte oder Messer erfindungsgemäß wie nach den Erläuterungen zu Fig. i.
  • Bei kugeligen Scherplatten ergibt sich die Tatsache, daß die Scherwirkung vom äußeren Rand bis zum Mittelpunkt der Platte stetig abnimmt, da naturgemäß durch das Kleinerwerden der Ringdurchmesser, auf denen die Seheröffnungen liegen, bei gleichbleibender Scherlochgröße die Zahl der auf einem Umfang zur Wirkung kommenden: Scherlöcher stetig abnimmt. Aus diesem Grund ist der Benutzer des Gerätes mit Kugelgriff geneigt, dasselbe mit dem Scherkopf so auf der Haut entlang zu bewegen, daß tunlichst immer die äußeren Randzonen der Scherplatte wirken. Dieses Verlangen wird durch kugelige Griffausführung wesentlich begünstigt. Kugelformen wirken infolge ihrer bekannten optischen Täuschung kleiner als Kreisflächen mit gleichem Durchmesser. Hieraus ergibt sich die Möglichkeit, den Griffdurchmesser größer zu halten und trotzdem die gleiche optische Breitenwirkung zu erreichen wie bei bekannten flachen, länglich ovalen Geräten. Damit ist es. möglich, den, eingebauten Motor im gleichen Verhältnis wie die Kugel zu vergrößert und dadurch wesentlich stärker auszubilden.
  • Der Antrieb des Scheraggregates erfolgt durch den im Kugelgriff eingebauten Unterbrechermotor:

Claims (12)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Elektrisch betriebenes Schergerät für Rasierschnitt mit feststehender, kugelig gewölbter Scherplatte, dadurch gekennzeichnet, daß mittels einzel- oder gruppenweise gefederter Scherstifte die gesamte Scherwölbung der Scherplatte ausreichend unterstützt und in mehreren schmalen Ringbahnen bestrichen wird.
  2. 2. Schergerät nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet; daß die Querschnittsform der Scherstifte rund, kurvenförmig, rechteckig, quadratisch, dreieckig oder vieleckig ausgeführt ist.
  3. 3. Schergerät nach Anspruch i und; 2, dadurch gekennzeichnet, dn.ß die Scherstifte unverlierbar angeordnet sind.
  4. 4. Schergerät nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Querschnittsfläche der Scherstifte kleiner als ein Viertel der Projektionsfläche der perforierten Scherzone der Scherplatte ist.
  5. 5. Schergerät nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Scherstifte an ihrem scherenden Ende eine konische Einschnüru.ng haben, um den wirksamen Scherwinkel kleiner als 9o° zu machen.
  6. 6. Schergerät nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Andruckfedern dfer Scherstifte als Schrauben-, Spiral-, Kegel-, Flach-oder Bügelfedern ein2eln angebracht oder als Federgruppen ausgebildet sind.
  7. 7. Schergerät nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die 7entralscherzone von einem oder mehreren um die Mittelachse der Scherplatte drehenden Winkelschermessern bestrichen wird. B.
  8. Schergerät nach Anspruch i, 2, 3, 4 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß sich, die Scherzonen der Scherplatte an ihren Rändern, überschneiden. g.
  9. Schergerät nach Anspruch i und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Federkraft der Andruckfedern der Scherstifte so bemessen ist daß die vorbestimmte Form der Scherplatte während dies Schervorganges ständig in gespanntem Zustand gehalten wird. io.
  10. Schergerät nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Scherstiftachsen im Wölbungsmittelpunkt zusammenlaufen. i i.
  11. Schergerät nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, diaß zur Vermeidung von Beschädigungen des Scherkopfes der Kugelgriff Elemente aufweist, die es gestatten, das Gerät bei Nichtbenutzung hängend, liegend oder stehend aufzubewahren.
  12. 12. Schergerät nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die Distanzelemente zu einem vollen oder kappenförmig'einseitig offenen oder hohlzylindrischen Teil zusammengefaßt sind und dasselbe mit für die Verbindung mit Mitnehaner-oder Führungsplatte geeignet ausgebildeten. An, sätzen versehen ist.
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