DE836636C - Verfahren zur Herstellung federnder Schraubensicherungen mit nach der Ringoeffnung zeigenden faecherfoermigen Zaehnen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung federnder Schraubensicherungen mit nach der Ringoeffnung zeigenden faecherfoermigen Zaehnen

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DE836636C
DE836636C DE1948P0000574 DEP0000574D DE836636C DE 836636 C DE836636 C DE 836636C DE 1948P0000574 DE1948P0000574 DE 1948P0000574 DE P0000574 D DEP0000574 D DE P0000574D DE 836636 C DE836636 C DE 836636C
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DE1948P0000574
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Ernst Jordan
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D53/00Making other particular articles
    • B21D53/16Making other particular articles rings, e.g. barrel hoops
    • B21D53/20Making other particular articles rings, e.g. barrel hoops washers, e.g. for sealing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Bolts, Nuts, And Washers (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung federnder Schraubensicherungen mit nach der Ringöffnung zeigenden fächerförmigen Zähnen Fächerscheiben mit längs der Innenseite des Ringes fächerförmig, @d. h. abwechselnd nach oben und unten zu Zähnen aufgebogenen Lappen werden bisher aus -dem Vollen ausgeschnitten, oder man @nelit wegen Materialersparnis von einem gezahnten Streifen aus, der auf Längne abgeschnitten, zu einem Ring von gewünschtem Durchmesser zusammengelxygeu und dann zugeschweißt wird. Bei diesen ebenso wie bei den aus dem Vollen geschnittenen Fächerscheiben wird der Sicherungseffekt dadurch erreicht, claß die aus der Scheibenebene tierausgebogenen Zähne beim Festschrauben der Mutter entgegen der ihnen innewohnenden Federkraft zur Sclieibenehene hin zurückgepreßt werden. Dieser l@ederweg ist verhältnismäßig gering. Man hat zur Vergrößerung des Federweges auch schon vorgeschlagen, zwei parallele Fächerscheiben mit kurzwelliger Verbindung vorzusehen, wobei die Lappen der beiden Scheiben im ungespannten Zustand der Sicherung einen gewissen Abstand voneinander haben; beim Zusammendrücken der beiden Fächerscheiben in axialer Richtung kommen deren Lappen zur Überdeckung, um sich bei weiterem Zusammendrücken gleitend zu berühren. Die Größe der dadurch unter starke Spannung; namentlich in tangentialer Richtung; gesetzten Schraubensicherung ist von dem Gleitweg der Lappen aufeinander abhängig und wirkt auf die Mutter im Anzugsinn ein.
  • Die Herstellung derartiger Doppelscheiben ist umständlich, ganz abgesehen von dem sehr erheblichen Materialaufwand. Die Erfindung zielt auf die Vereinfachung der Herstellung von Fächer- Scheiben mit der angestrebten erhöhten Federwirkung' und zwar dadurch; -daß ,die Ringe nicht mehr, wie bisher üblich, im Endzustand geschlossen sind, sonderneineTrennfuge erhalten. DieseTrennfuge ermöglicht es nunmehr, das bei derHerstellung der gewöhnlichen Federringe, der sog. Sprengringe, angewendete Verfahren zu benutzen, indem %on einer Vorratsrolle weg der in bekannter Weise. gezahnt,- Streifen fortlaufend über einen Dorn zu einer Spirale gewickelt und daraus der Fächerring bei fortlaufender Trennung durch ein Werkzeug beliebig einlagig oder auch in m°hrer:n zusammenh;ingenden Lagen erzeugt wird. Durch die Wahl einer geringeren oder größeren Steigung der Spirale kann ein entsprechend großer Versatz der beiden Tremikanten bzw. ein entsprechen=d großer Feder= weg der Fächerscheibe in axialer Richtung erreicht werden, so daß auch in Sonderfällen, wie.1>eispielsweise hei großer Bolzenlängung infolge schwerer Erschütterungen usw., die Fächerscheibe entsprecliend ihrer Federkraft zwischen Njutter und Werkstück im Eingriff bleibt.
  • Ein weiteres Merkmal der Erfindung liegt aber noch darin, daß an den beiden Trennstellen die hochgebogenen Lappen an dem spiralig gebogenen Ring von selbst grabschneidenartige Kanten bilden und dabei eine Wirkung wie hei den ltekannten Sprengringen hervorbringen, ohne daß jedoch ein besonderer Verformungsvorgang eingeschaltet zu werden braucht. Durch entsprechende bekannte Formgebung der Trennwerkzeuge kann diese Grabschneidenwirkung noch verstärkt werden, ohne daß ein besonderer Herstellungsgang erforderlich wäre. Insbesondere können die Trennwerkz=uge so gestaltet sein, daß gleichzeitig mit denn !11itrennen der Ringe ein geringeres Abbiegen der Trennkanten nach oben und unten erfolgt.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt Fig. i die Einzelteile der Abwindung des mit Einschnitten versehenen Streifens, das Verdrehen der Lappen zwischen den Einschnitten und das Aufwinden des Streifens hochkantig auf einen Dorn, um eine Spirale zu bilden, Fig. 2 die Teile der Fig. i, gesehen im Winkel \-oll 9o°, Fig. 3 die fertiggestellte Schraubensicherung, Fig..I bis 6 die verschiedenen Positionen einer Mutter, die durch die Schraubensicherung entsprechend der Erfindung gesichert wird, Fig. 7 einen Streifen des Bandes, in welchem die 1?inschtiitte ausgelassen sind an der Stelle, wo der Streifen getrennt wird, nachdem er zu einer Spirale aufgewickelt ist.
  • 1?iti Bandstreifen i, der an -seiner einen Längskante durch Einschnitte ia mit Zähnen ib versehen ist, die ans der Bandebene herausgelogen sind, wird Tiber einen Dorn q zu einer Spirale gewickelt, wobei die Zählte' ib s.ich gegenseitig -überläppen. Von dieser Spirale werden laufend ein- oder mehrfache Windungen abgetrennt, so daß die in Fig. 2 und' 3 idar@gestellten federnden Fächerringe entstehen, die an ihren Trennstellen ic und id dank der Lappen grabschneidenartige Kanten aufweisen. Die Trennung erfolgt zwischen zwei Zahnlappen, in deren Bereich aber der übliche Zahnschnitt fehlt, so daß der Trennschnitt über die gesamte Bandbreite hinweg erfolgt und die schon obenerwähnte, evtl. besonders ausgebildeten Trennkanten oder Grabschneiden ic und id (Fig. ,4 bis 6) über der ganzen Bandbreite entstehen. Das laufende Band i (Fig. 7) besitzt demnach im ungetrennten Zustand in entsprec'hend'er Teilung 7 (Fig. 7) jeweilig einen etwa doppelt langen Zahnlappen, in dessen Mitte der oben-erwähnte Trennschnitt von der Spirale ab erfolgt.
  • Beim Anziehen der zu sichernden Mutter 5 wird die vom Wickelvorgang her spiralige Fächerscheibe entgegen ihrer spiraligen Federung gemäß Fig.2 zusammengedrückt, so daß die Spirale in eine Ebene zu liegen kommt. Anschließend kommen alle Kanten der Zähne unten an dem \,\'erkstück 6 und oben an der Unterfläche der zu sichernden Mutter 5 zur Anlage, um sich bei weiterem Festziehen der Mutter 5 gemäß Fig. 3 in der bei Fächerscheiben bekannten Weise in das Werkstück 6 und die Mutter 5 . einzugraben. Dabei graben sich auch gleichzeitig die Trennkanten ic in das Werkstück 6 und id in die Mutter 5 ein und verhindern ein Auseinanderspreizen der Sicherung an dieser Stelle. Die so erzielte doppelte Sicherungswirkung ist beachtlich. Beim Lösen der Mutter wirken die zu überwindenden Schneidkräfte im wesentlichen über den gesamten Umfang der Fächerscheibe, so daß keine einseitige Rückdrehung, ein Aufbiegen oder Brechen der Fächerscheibe auftreten kann und die f1 ächerscheibe im allgemeinen wieder zu verwenden ist.

Claims (1)

  1. PATEN TANSPRü CiiE: i. Anwendung 'des hei der Herstellung von glatten Sprengringen bekannten Verfahrens, nämlich fortlaufendes spiraliges Auf'wic'keln eines Bandes und Abtrennung von offenen Ringen von diesem unter gegensinnigen Herausbiegen .der Trennkanten aus 'der Ringebene bei Ader Herstellung von Fächerscheiben. 2: Anwendung es Verfahrens nach Ans pruc: i in der Weise, lall die Trennung zwischen zwei Lappen der Fächerscheibe erfolgt, zwischen denen 'der übliche Zahnschnitt ausgelassen ist, und somit der Trennschnitt oder die evtl. besonders ausgebildeten Grabschneiden Tiber die gesamte Bandbreite entstehen.
DE1948P0000574 1948-10-02 1948-10-02 Verfahren zur Herstellung federnder Schraubensicherungen mit nach der Ringoeffnung zeigenden faecherfoermigen Zaehnen Expired DE836636C (de)

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Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1010804B (de) * 1953-06-17 1957-06-19 Wmf Wuerttemberg Metallwaren Verfahren zum Aufloeten eines U-foermigen, rostfreien Ringes auf den Rand von emaillierten oder inoxydierten Metallgefaessen mit schraeger Seitenwandung
DE1013610B (de) * 1955-10-28 1957-08-14 Goetzewerke Verfahren zum Herstellen von Kolbenringen
DE1272869B (de) * 1962-11-07 1968-07-18 Ernst Jordan Verfahren zur Herstellung von Schraubenmuttersicherungen und Vorrichtung zur Durchfuehrung dieses Verfahrens
FR2481767A1 (fr) * 1980-01-30 1981-11-06 Hedtmann Wilhelm Kg Rondelle elastique d'arret et son procede de fabrication
WO1999038628A1 (en) * 1998-01-28 1999-08-05 Hydro-Quebec Method for producing a curved metal sheet strip, and said curved metal sheet strip

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DE1272869B (de) * 1962-11-07 1968-07-18 Ernst Jordan Verfahren zur Herstellung von Schraubenmuttersicherungen und Vorrichtung zur Durchfuehrung dieses Verfahrens
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