DE83609C - - Google Patents

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DE83609C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41BMACHINES OR ACCESSORIES FOR MAKING, SETTING, OR DISTRIBUTING TYPE; TYPE; PHOTOGRAPHIC OR PHOTOELECTRIC COMPOSING DEVICES
    • B41B1/00Elements or appliances for hand composition; Chases, quoins, or galleys
    • B41B1/18Chases

Landscapes

  • Orthopedics, Nursing, And Contraception (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE IS: Druckerei.
J. MARKMANN in HAMBURG. Schliersrahmen für Schriftsätze.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 2. Februar 1895 ab.
Die gebräuchliche Art, eine Druckform herzustellen, ist bekanntlich die, Schriftsätze, d. h. aus Drucktypen hergestellte Columnen in einer bestimmten Ordnung zusammenzustellen und in einem um sie gelegten Schliefsrahmen zu vereinigen, wobei jeder Schriftsatz mit einer Schnur umbunden ist, welche vor dem Druck wieder beseitigt werden mufs.
Um die wenig zweckmäfsige Mafsnahme der Umschnürung der Drucktypen und Wiederlösung dieses Verbandes zu vermeiden, sind bereits einige Vorschläge für solche Einrichtungen gemacht worden, durch welche jeder Schriftsatz durch einen besonderen Rahmen eingeschlossen wird. Diese Vorschläge sind aber wenig gelungen und leiden an den Nachtheilen, dafs sie einerseits zu umständlich zu handhaben und zu kostspielig sind und andererseits, wenn sie zum Einschliefsen von Schriftsätzen verschiedenen Umfanges eingerichtet sind, mit einzelnen Theilen aus der eigentlichen Einschliefsungsfläche hervorragen und es somit erschweren oder ganz verhindern, dafs sie in gewünschter Ordnung in dem grofsen Schliefsrahmen neben einander gelegt werden können.
Der neue Schliefsrahmen für Schriftsätze besitzt diese Nachtheile nicht. Er besteht aus zweischenkligen Hochkantschienen α1 α2, von denen je zwei Schenkel zweier Schienen neben einander gelegt werden und eine Rahmenleiste bilden. Da für gewöhnlich für den Schliefsrahmen die rechteckige Form die geeignetste sein wird, werden die acht Schenkel von vier Hochkantschienen in der genannten Weise neben einander um den Schriftsatz gelegt und bilden einen rechteckigen Rahmen. Je nach dem Umfang des Schriftsatzes liegen gröfsere oder kleinere Strecken der Schienenschenkel seitlich neben einander und die innen liegenden Schenkel lassen in den inneren Ecken des Rahmens neben den aufsen liegenden Schenkeln freie schmale Räume, welche durch sogenanntes Zeug oder Ausschliefsstücke b ausgefüllt werden. Ebenso werden, nachdem mehrere Rahmen in einen grofsen Schliefsrahmen neben einander gelegt sind, die freien Räume c c, welche die aufsen liegenden Schenkel an den Rahmenecken bilden, durch Zeug ausgefüllt, und jeder Rahmen bildet alsdann ein in sich geschlossenes Vieleck ohne vorstehende Theile.
Die Befestigung der Schienenschenkel an einander mufs einerseits leicht herzustellen und zu lösen, aber andererseits auch eine während des Gebrauches haltbare sein. Zweckmäfsig sind die aufsen oder innen liegenden Schenkel sägenförmig von der Schienenunterkante herausgeschnitten, und die anderen Schenkel besitzen je einen keilförmigen Vorsprung d. Die derartig eingerichteten Schenkel, werden in der Weise neben einander gelegt und mit einander befestigt, dafs man die gezahnten Schenkel
von oben neben den anderen Schenkeln niederschiebt und hierbei die Zahnlücken über die keilförmigen Vorsprünge drängt. Etwas schräg gestellte Zahn- und Keilflanken ergeben hierbei einen Anzug der Schenkel in solchem Sinne zu einander, dafs die Schenkel um den umschlossenen Schriftsatz eng zusammengezogen werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Schliefsrahmen für Schriftsätze, bestehend aus zwei inneren, mit keilförmigen, an einer Seite unterschnittenen Ansätzen d und zwei äufseren, mit Zahnschnitten versehenen Winkelstücken, bei welchem die verbleibenden einspringenden Ecken des inneren Umfanges durch Ausschliefsstücke (b) ausgefüttert werden.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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