DE83446C - - Google Patents
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01K—ANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
- A01K31/00—Housing birds
- A01K31/06—Cages, e.g. for singing birds
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- Animal Husbandry (AREA)
- Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
- Catching Or Destruction (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Einrichtungen an Vogelbauern, um den Aufenthaltsort
der Vögel von dem Herd der Ungezieferbildung (dem Bodentheile) zu isoliren und dabei gleichzeitig eine leichte Entfernung
des Bodentheiles zum Zwecke seiner gründlichen Reinigung bezw. Vernichtung des Ungeziefers
zuzulassen.
Zu diesem Zwecke ist die Verbindung zwischen . Ober- und Untertheil des Vogelbauers so getroffen,
dafs diese beiden Theile sich nicht berühren, die Verbindungsstelle oder -Stellen aber
mit bekannten Vorrichtungen, z. B. mit mit klebenden Substanzen ausgestrichenen Schutztellern,
ausgestattet sind, so dafs also Ungeziefer aus dem Untertheil des Vogelbauers, wo der
Hauptentstehungsherd anzunehmen ist, nicht nach dem Obertheile desselben, dem Aufenthaltsorte
der Vögel, gelangen kann. Diese getrennte und geschützte Verbindung zwischen Ober- und Untertheil kann auf die verschiedenste
Weise erfolgen und geben die dargestellten Figuren verschiedene Beispiele der
möglichen Ausführungen, bei allen aber ist der Untertheil vom Obertheil isolirt, und die Verbindungsstellen
sind mit den oben genannten Schutzscheiben versehen. Durch die dargestellten Verbindungen der beiden Theile ist gleichzeitig
auch eine leichte Abnahme des unteren oder Bodentheiles zwecks seiner Reinigung ermöglicht.
Nach Fig. 1 ist der eigentliche Käfig A an seiner unteren offenen Fläche auf beiden Seiten
mit ήβ einem 3-förmig gebogenen Drahte a
versehen, welcher hinten am geschlossenen Ende tellerartige, zum Abfangen von Ungeziefer
mit Klebesubstanz bestrichene Scheiben b trägt. An dem oberen Schenkel des gebogenen
Drahtes α sind die Gitterstäbe des Käfigs befestigt,' während auf den beiderseitigen unteren
Schenkeln mittelst geeigneter Rollen oder mittelst einer passenden Hülse der Untersatzkasten K
des Käfigs verschiebbar ist.
Es ist nun leicht ersichtlich, dafs der Kasten K zu seiner bequemen, gründlichen Reinigung
sehr leicht herausgezogen werden kann, während der Vogel ruhig im Käfig bleibt und
durch Einschieben eines Bleches etc. zwischen die Drähte α am Entweichen verhindert wird.
Nach wieder eingeschobenem Kasten kann eine geeignete Verschlufsvorrichtung vorn den
Käfig mit dem Kasten verbinden. Der Kasten K kann hierbei Füfse mit tellerartigen, mit Klebesubstanz
bestrichenen Scheiben erhalten, welche das Hineinkriechen von Ungeziefer verhindern.
Ebenso könnte der Kasten i£ mittelst Schutzrollen
auf unteren Schienen laufen.
Der untere Schenkel des Drahtes α kann auch nach Fig. 2 Federwirkung erhalten, wobei
zur Feststellung des Kastens ein Ansatz der Feder in eine Oeffnung der aufgeschobenen
Hülse einspringt.
Die Fig. 3 bis 9 zeigen Einrichtungen der Anbringung des oberen Käfigtheiles'. Nach
Fig. 3 bis 5 ist der Bodentheil an den Seiten mit röhrenartigen Behältern r ausgestattet, und
in diese Behälter führen an dem oberen Theile des Käfigs befestigte, von diesem abgebogene
Drähte d hinein. Letztere können selbst federnd sein oder von einer besonderen Feder beeinflufst
werden, so dafs der Käfig also frei an diesen Drähten hängt und sehr leicht emporgehoben
werden kann. Man hat nun Ober- und Untertheü getrennt und kann beide bequem
reinigen. An den Röhren oder auch an den vom Bauer abgebogenen Drähten können tellerartige, mit Klebesubstanz zum Abfangen
des Ungeziefers bestrichene Scheiben b angebracht werden, so dafs der Käfig sicher geschützt
ist.
Fig. 6 zeigt, dafs der röhrenförmige Behälter r auch an dem oberen Käfigtheile angebracht
sein kann, in den ein federnder Fufs / mit Nase f eingeführt wird.
Bei der Einrichtung Fig. 7 greift eine durch einen Ansatz u am unteren Kastentheil hindurchgeführte
Schraube s in die Ausnehmung eines am Käfigtheil befindlichen Ringes ν ein
und hält den Käfig so ebenfalls vom Kasten isolirt.
An Stelle der Schraube kann man auch, wie Fig. 8 erkennen läfst, eine Körnerspitze s',
die in einem federnden Trageständer Führung erhält, in einen Ansatz u' am Käfigtheile eingreifen
lassen, oder man giebt nach Fig. 9 dem Käfigtheile unten einen winkelförmigen Ansatz
m", durch den eine Schraube s in einen Ansatz u' des Kastentheiles führt.
Fig. 10 zeigt eine Aufhängeeinrichtung für runde Käfige, wobei Körnerspitzen oder Schrauben
s, die eventuell mit Federn versehen sein können, den Käfigtheil tragen.
Bei allen diesen Einrichtungen wird mithin der Käfigtheil isolirt und getrennt' vom Kastentheil
getragen und die Tragevorrichtungen können mit den genannten Schutzscheiben b
versehen werden.
Die Fig. 11 und 12 veranschaulichen, wie
der Kastenboden auch von unten durch eine Stütze gesondert vom oberen Käfigtheile getragen
werden kann. In Fig. 11 hat der Kastenboden unten einen hohlen Ansatz g erhalten,
welcher einen Schlitz h und rechtwinklig zu diesem eine herausgedrückte Wulst h' besitzt.
Unterhalb des Ansatzbehälters ist in einer Hülse ein Träger t federnd gehalten, der genau
durch den Schlitz hindurchpafst. Ist der Träger bei seinem Anheben durch den Schlitz hindurchgetreten,
so dreht man ersteren um 90 °, er kommt dann über den Wulst zu stehen und beim Loslassen zieht die Feder den Träger
in den Wulst hinein, so dafs der Verschlufs hergestellt ist.
Nach Fig. 12 wird der Kastenboden dadurch
an dem frei hängenden oberen Käfigtheil gehalten, dafs durch Feder- oder Schraubwirkung
ein Träger t' von unten gegen einen Ansatz g\
des Kastenbodens geführt und in letzteren eingeschraubt wird.
Gemäfs Fig. 13 können unten im Kastenboden
mit Federwirkung ausgestattete Winkelhaken n> angeordnet sein, welche über Ansätze
w1 greifen und so den Kastenboden halten. . ■ ■
Nach Fig. 14 wird der obere Käfigtheil von Stützen / isolirt getragen, indem mit .Schutzscheiben
b ausgerüstete Bänder m unten die, Tragevorrichtung bilden, während oben Drähte η
inerseits am Käfig befestigt und andererseits, in eine mit Klebesubstanz bestrichene Bohrung/'
der Stützen I eingreifend, den Käfig halten. Das Dach, sowie die Stützen können auch,
wie in Fig. 1 und 2-dargestellt, eingeschoben
werden.
Der Käfig kann auch von den Tragesäulen S isolirt gehalten werden, wenn man nach Fig. ι ζ-an
diesen Säulen oben und unten kleine Träger T anbringt, auf diesen zur Aufnahme
von Klebesubstanz eine Rinne oder geeignete Kehlung R lang durchgehend anordnet und
von diesen das Drahtgitter D des Käfigs tragen läfst, so dafs Ungeziefer den Käfig nicht erreichen
kann.
Nach Fig. 16 wird zu gleichem Zwecke der Käfig an allen vier Seiten mit Trägern T' ausgerüstet,
welche mittelst Drähten D' in Ausnehmungen U der Säulen S fassen und so den
Käfig tragen. Die Ausnehmungen werden mit einer Klebesubstanz bestrichen und verhindern
das Hineingelangen von Ungeziefer in den Käfig.
Nach Fig. 17 und 18 wird der ganze Käfig
an allen vier Ecken von Säulen V umschlossen bezw. in diese mit passender Gestaltung seiner
Eckenverbindung hineingeschoben, behufs Reinigung nach oben herausgezogen. Die Säulen V
können die verschiedensten Querschnitte haben, (z. B. Fig. 18), nur müssen sie so gestaltet
sein, dafs sie von aufsen das Ueberstreichen einer Klebesubstanz gestatten, möglichst wenig
Berührungspunkte mit dem Käfig aufweisen und das Herausziehen des letzteren zulassen.
Handelt es sich um die Isolirung eines Nestes bezw. um den Schutz junger Vögel und eine
gesunde Aufzucht derselben, so wendet man ein nach Fig. 19 gestaltetes Nest N an. Der
mittlere Raum desselben dient zum Aufenthalt der jungen Thiere nach vollzogener Ausbrütung
und ist dieser Theil in einen besonderen Kastentheil K eingesetzt, welcher, wie in Fig. 1
bei dem Vogelbauer gezeigt, zu seiner Isolirung auf zwei 3-förmig gebogene Drähte W aufgeschoben
wird. Das Nest erhält einen ringsum nach aufsen heruntergebogenen Rand, so dafs unter diesem in einem gewissen Abstande
vom Kastenboden ein Raum Z entsteht, welcher mit Klebesubstanz, bestrichen wird und kein
Ungeziefer in das Nest gelängen läfst. Es ist somit nicht nur das eigentliche Nest vom Kastenboden
gegen das Heraufkriechen von Ungeziefer
Claims (1)
- geschützt, sondern auch gemäfs Fig. ι der Kastentheil von dem oberen Theile isolirt.Paten τ-Anspruch:Vogelbauer, gekennzeichnet durch die Verbindung des unteren Kastentheiles mit dem oberen, den Aufenthaltsort der Vögel bildenden Theile, derart, dafs beide Theile nur an einzelnen Stellen aus einander nehmbar in Verbindung stehen und die Verbindungsstellen mit geeigneten Schutzscheiben zum Abfangen von Ungeziefer versehen sind, zwecks Abhaltung von Ungeziefer vom Aufenthaltsort der Vögel, wobei nach Entfernung des Kastentheiles an seiner Stelle ein Absperrschieber zum Abschlufs des Vogelbauers eingeschoben werden kann.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE83446C true DE83446C (de) |
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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Country Status (1)
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