DE832967C - Lagerring - Google Patents

Lagerring

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Publication number
DE832967C
DE832967C DED2255A DED0002255A DE832967C DE 832967 C DE832967 C DE 832967C DE D2255 A DED2255 A DE D2255A DE D0002255 A DED0002255 A DE D0002255A DE 832967 C DE832967 C DE 832967C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bearing
bearing ring
ring
counter
rotating disk
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DED2255A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Max Graf
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Daimler Benz AG
Original Assignee
Daimler Benz AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Daimler Benz AG filed Critical Daimler Benz AG
Priority to DED2255A priority Critical patent/DE832967C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE832967C publication Critical patent/DE832967C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C17/00Sliding-contact bearings for exclusively rotary movement
    • F16C17/04Sliding-contact bearings for exclusively rotary movement for axial load only
    • F16C17/06Sliding-contact bearings for exclusively rotary movement for axial load only with tiltably-supported segments, e.g. Michell bearings
    • F16C17/065Sliding-contact bearings for exclusively rotary movement for axial load only with tiltably-supported segments, e.g. Michell bearings the segments being integrally formed with, or rigidly fixed to, a support-element

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sliding-Contact Bearings (AREA)

Description

  • Lagerring Es ist bereits vorgeschlagen worden, ein sich selbst einstellendes Gleitlager so auszubilden, daß (las Lager auf Grund radialer, axialer oder schräger 1:infräsutigen den Winkelstellungen der Welle zu folgen vermag.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, den Lagerring mit Rücksicht auf die bei jeder Welle auftretenden Abweichungen gegenüber der ideallaufenden Welle so zu gestalten, daß der Aufbau des Schmierfilms nicht gestört wird. Die Erfindung besteht darin, daß durch schräg bzw. axial verlaufende Sägeschnitte oder durch Schwächung des Werkstoffes und teilweise Wegnahme der Unterstützung, Ringsegmente gebildet werden, welche durch -die Ausbididung,des Ölkeiles bei jeder ins Frage kommenden Winkelstellung der Welle gewährleistende Lagersegmente gebildet werden. Der Lagerring wird zweckmäßig in einer Eindrehung des Lagerträgers angeordnet, wobei die der Gegen-Laufscheibe abgewendete Seite des Lagerringes dachförmig oder !halbrund ausgebildet sein kann.
  • Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung in Verbindung mit der Zeichnung.
  • In der Zeichnung zeigt Abb. i bis 6 Teilansichten verschiedener Ausführungen von Lagerringen von außen, Abb.7 eine Draufsicht des Lagerringes gemäß Abb. i bzw. 2 in wenig veränderter Form, Abb. ä eine weitere Ausführungsform des Lagerringes im axialen Schnitt und Abb.9 die Anordnung des Lagerringes gemäß Abb. 6 im Lagerträger im axialen Schnitt.
  • Der Lagerring nach Abb. i besteht aus einem einfachen Drehkörper io, der mit schräg zur Längsachse des Lagers verlaufenden Sägeschnitten i i, versehen ist. Die Sägeschnitte .sind so geführt, daß sich bei Belastung durch den Axialschub die einzelnen Segmente 12 schräg stellen und damit die Bildung eines Schmierkeiles ermöglichen. Es kann also durch einen einzigen Sägeschnitt ein nach der hydrodynamischen Schmiertheorie arbeitendes Segment geschaffen werden. Die durch den Sägeschnitt entstehenden Querschnitte sind so gehalten, daß der Ring vollelastisch ist. Dies ist mit Rücksicht auf die hei jeder Welle auftretenden :Abweichungen gegenüber der ideallaufenden Welle notwendig, damit der Aufbau des Schmierfilms nicht gestört wird. Die Segmente 12 können sich, in tangentialer jtichtung gesehen, an ihrer Kante 13 von der nicht dargestellten Gegenlaufscheibe entfernen. Auf diese Weise wird die Ausbildung eines idealen Ölkeiles zwischen Lagerring und Gegenlaufscheibe ermöglicht. Gefördert werden kann dies noch dadurch, daß die Kanten 13 der Segmente 12, wie dies in Abb. 7 gezeigt wird, in geeigneter Weise etwas abgerundet werden. Um Kerbwirkungen am Ende des Sägeschnittes zu vermeiden, wird das Ende 14 <l@aseld>en ebenfalls etwas alpgerundet oder wie in Abb: 2 mit einer radialen Bohrung 15 versehen.
  • Die Gestaltung des Ringes richtet sich nach der Belastung bzw. dem Belastungsbereich, für den das Axiallager gedacht ist. Ein Lager, das nur einen geringen Gesamtdruck aufzunehmen hat, wird so ausgebildet, daß ein geringer Druck genügt, um ein Abkippen der Spitze des Segments zu Bewirken und dadurch die Schmierkeill>ildung zu ermöglichen. I?in Beispiel für einen solchen Ring ist in Abb. 3 dargestellt. In diesem Fall ist der Ring außer mit schräg verlaufenden Sägeschnitten 16 noch mit axial gerichteten Sägeschnitten 17 versehen, wobei zwischen den Enden 18 und r9 der Sägeschnitte 16 und 17 mir ein verhältnismäßig schwacher und entsprechend nachgiebiger Querschnitt stehen bleibt. Das Segment wird überhaupt umso nachgiebiger, je flacher und je länger der Sägeschnitt geführt wird. Die durch den Sägeschnitt :gebildete Zunge 20 bietet den Vorteil, daß an der Stelle, wo gemäß der hydrodynamischen Schmiertheorie der geringste Druck Herrscht, auch der schwächste Querschnittsbereich ist. Dadurch wird trotz des geringen Druckes ein ausreichendes Abkippen der Segmentspitze erreicht. Demzufolge wird gerade an der Segmentspitze verhältnismäßig viel Raum zur Aufnahme des Schmieröles zwischen dem Segment und der Gegenlaufsc'heibe geschaffen und die Möglichkeit, daß das 01 von der Gegenlaufscheibe abgestreift wird, weiter verringert. Der Sägeschnitt kann ferner so geführt werden, daß der Querschnitt des Segments in radialer Richtung nach innen zti schwächer wird. Dies hat im Fall axialer Belastung ein stärkeres Abkippen der Segmentinnenseite 21 im Vergleich zur Segmentaußenseite 22 zur Folge. Der Schmierkeil öffnet sich damit nicht tangential, sondern nach innen zu und dreht sich in die Strömungsrichtung des Öles, wenn das 01 von innen zugeführt wird. Außerdem kann in den Fällen, wo sich die Gegenlaufscheibe nach innen durchbiegt, das Segment sich innen ebenfalls leichter durchbiegen als außen. Da mit größer werdendem Axialdruck die Segmente mehr abkippen, wird der freie Durchflußquerschnitt für das Sdlimieröl ebenfalls größ.ei-. Mit steigender Belastung des Lagers steigt also automatisch die durchgesetzte Schmierölmenge und damit auch die aus dem Langer durch (las 01 abgeführte 'V#'ärmemenge.
  • Eine in verschiedener Hinsicht vorteilhafte Ausbildung des Lagerringes ist aus Abb. .4 ersichtlich. Der Ring 4o ist auf der der Gegenlaufseite 44 al)-gewendeten Seite 45 mit axialen Einfräsungen 4r und von beiden Seiten des Ringes her mit parallel zueinander geführten Sägeschnitten 42 bzw. 43 Versehen, so daß zwischen den Sägeschnitten einerseits sowie diesen und den Seiten 44 und 45 des Ringes40 nur verhältnismäßig wenig Werkstoff stehen bleibt. Der Lagerring 4o zeichnet sich durch ganz besonders große Elastizit@it hach allen für ein Anschmiegen des Ringes an die Gegenlaufscheibe notwendigen Richtungen aus. 1:r ist durchmesserelastisch und weitestgehend unempfindlich gegenüber an sich durch Erwärmung hervorgerufenen Veränderungen des Durchmessers. _1us diesem Grunde ist es z. 13. möglich, einen solchen Ring aus Aluminium o. dgl. in einett 1_agerträger aus Stahl einzubauen, ohne daß Wärmespaiuiungen das Lager schäd'tich beeinflussen l:öiiiiteii.
  • Die Grundform des Lagerringes 23 nach Abb. 5 ist wieder d'urc'h einen einfachen Drehkörper bestimmt. Die der Gegenlaufscheibe zugenvendete Seite 26 des Ringes 23 ist mit axialen Einfräsungen 2.1 und die der Gegenlaufscheibe abgeNvendete Seite 27 des Ringes mit radialen Einfräsungen 25 versehen. Ein Lagerring im Sinne von .ebb. 5 erweist sich vor allem in den Fällen als geeigiret, wo für die Anordnung des Ringes wenig Platz zur Verfügung steht.
  • Abweichungen des Ringes von (lei-Planparallelität werden vom Lagerträger aufgenommen, da sich iin Vergleich zu den übrigen Segmenten 28 bZw. 20 stärkere Segmente mehr in den Träger eindrücken.
  • Eine weitere Ausführungsform besteht darin, daß die Schmierkeilbildung durch Sc'hwäcliung des Ringprofils mittels keilartiger Einfräsungen 3o auf der der Gegenlaufscheibe abgewendeten Seite 31 des Ringes 32 entsprechend Abb. 6 erreicht wird. Der Ring 32 ist ebenfalls vollelastisch. Sofern das Verhältnis von Ringstärke zu aufztineliinendem Axialdruck es erlaubt, kann der Lagerring 33, wie in Abb.8, auf seiner der Gegenlaufscheibe abgewendeten Seite 34 dachförmig oder auch halbrund ausgebildet sein. :'ebb. 9 zeigt schließlich noch, wie ein Lagerring gemäß Abb. 8 in einen Lagerträger 34 eingesetzt wird. Der Lagerträger 34 ist mit zwei Kragen 35 und 36 versehen, zwischen denen der Ring 33 gehalten wird.
  • Die Schmierung der gleitend beanspruchten Flächen des Lagers wird durch Zuführung des Öles entweder radial von innen oller von außen bewerkstelligt. Die Höhe des ani Lager vorgesehenen Kragens bzw. dessen Abstand von der (legeulaufsc'heibe bestimmt außer dem Öldruck den Öldurchfluß durch das Lager und damit die Dosierung der Schmierung. Da infolge der Bearl>eitungsrauhigkeiten von Lagerring und Gegenlaufscheibe der Rand des Lagerringkragens beim Einlaufen des Lagers verhältnismäßig weit von der Gegenlaufscheibe entfernt ist, kann verhältnismäßig viel 01 zwischen Lagerring und Gegenlaufscheibe hindurchtreten. Wenn dagegen die Bearbeitungsunebenheiten durch (-las Einlaufen des Lagers verschwunden sind und sich der Abstand zwischen Lagerringkragen und Gegenlaufscheibe entsprechend verringert hat, wird automatisch die durch das Lager hindurchtretende Ölmenge herabgesetzt.
  • Die oben beschriebenen Ausführungsbeispiele lassen erkennen, d'aß auf Grund der Erfindung die Ausbildung eines Ölkeiles zwischen Gegenlaufscheibe und Lagerring unter allen Umständen gewährleistet wird'.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Lagerring, dadurch gekennzeichnet, daß durch schräg bzw. axial verlaufende Sägeschnitte oder durch Schwächung des Werkstoffes und teilweise Wegnahme der Unterstützung Ringsegmente gebildet werden, welche die Ausbildung des Ölkeiles bei jeder im Frage kommenden Winkelstellung der Welle bzw. der Gegenlaufscheibe gewährleisten.
  2. 2. Lagerring nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Lagerring (33) auf seiner der Gegemlaufscheibe abgewendeten Seite (34) dachförmig oder halbrund ausgebildet ist.
  3. 3. Lagerring nach den Ansprüchen i und ^, dadurch gekennzeichnet, daß die Sägeschnitte (i i) und Kanten (13) der Segmente (12) an ihrem Ende (13 bzw. 14) abgerundet sind.
  4. 4. Lagerring nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Sägeschnitte (i i) in radiale Bohrungen (15) münden.
  5. 5. Lagerring nach den Ansprüchen i his 4, gekennze'ic'hnet durch seine Anordnung in einer Eindrehung (37) des Lagerträgers (34).
DED2255A 1944-03-31 1944-03-31 Lagerring Expired DE832967C (de)

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DED2255A DE832967C (de) 1944-03-31 1944-03-31 Lagerring

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DED2255A DE832967C (de) 1944-03-31 1944-03-31 Lagerring

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DE832967C true DE832967C (de) 1952-03-03

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DE (1) DE832967C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3291543A (en) * 1964-04-14 1966-12-13 Gen Motors Corp Bearing assembly
EP0527837A4 (en) * 1990-04-30 1993-12-22 Russell D. Ide Hydrodynamic bearings having a continuous beam mounted support surface

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3291543A (en) * 1964-04-14 1966-12-13 Gen Motors Corp Bearing assembly
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