DE832016C - Stromerzeugungsanlage fuer Fahrzeuge, insbesondere Kraftfahrzeuge - Google Patents

Stromerzeugungsanlage fuer Fahrzeuge, insbesondere Kraftfahrzeuge

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Publication number
DE832016C
DE832016C DEP18445A DEP0018445A DE832016C DE 832016 C DE832016 C DE 832016C DE P18445 A DEP18445 A DE P18445A DE P0018445 A DEP0018445 A DE P0018445A DE 832016 C DE832016 C DE 832016C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
switch
battery
vehicles
voltage
auxiliary brush
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Expired
Application number
DEP18445A
Other languages
English (en)
Inventor
Otto Bayerdoerfer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Robert Bosch GmbH
Original Assignee
Robert Bosch GmbH
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Publication date
Application filed by Robert Bosch GmbH filed Critical Robert Bosch GmbH
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Application granted granted Critical
Publication of DE832016C publication Critical patent/DE832016C/de
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02JCIRCUIT ARRANGEMENTS OR SYSTEMS FOR SUPPLYING OR DISTRIBUTING ELECTRIC POWER; SYSTEMS FOR STORING ELECTRIC ENERGY
    • H02J7/00Circuit arrangements for charging or depolarising batteries or for supplying loads from batteries
    • H02J7/14Circuit arrangements for charging or depolarising batteries or for supplying loads from batteries for charging batteries from dynamo-electric generators driven at varying speed, e.g. on vehicle
    • H02J7/16Regulation of the charging current or voltage by variation of field
    • H02J7/22Regulation of the charging current or voltage by variation of field due to variation of make-to-break ratio of intermittently-operating contacts, e.g. using Tirrill regulator

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Control Of Charge By Means Of Generators (AREA)

Description

  • Stromerzeugungsanlage für Fahrzeuge, insbesondere Kraftfahrzeuge Die Erfindung bezieht sich auf Stromerzeugungsanlagen für Ualirzeuge, insbesondere Kraftfahrzeuge, mit einem durch Spannungsregler geregelten Gleichstromerzeuger und einer Batterie, die über einen Selbstschalter mit dem Stromerzeuger verbtinden ist. 1?s ist bekannt, daß Lichtmaschinen, deren Spannung mittels eines sog. Spannungsreglers auf einen im wesentlichen gleichbleibenden für normale Betriebsverhältnisse geeigneten Wert gehalten wird, die Batterie des Fahrzeugs bei großer Kälte nicht oder nur unvollkommen aufzuladen vermögen, weil der innere Widerstand und damit auch die Ladespannung einer Batterie bei Kälte wesentlich größer ist als bei Wärme., Diesem Übelstand hat man schon dadurch abzuhelfen versucht, daß inan die Batterie z. 13. vor Beginn der Fahrt erwärmt hat, um dann während der Fahrt eine ausreichende Ladung der Batterie zu bekommen. Diese Maßnahme ist an sich brauchbar, hat aber den großen Nachteil, claß in vielen Fällen die Möglichkeit zum Erwärmen der Batterie nicht besteht.
  • Durch die Erfindung soll eine Lösung geschaffen werden, die eine ausreichende Ladung der Batterie bei allen vorkommenden Temperaturen während der Fahrt mit einfachen Mitteln ermöglicht. Der Erfindungsgedanke geht dabei von der Tatsache aus, daß die Spannung von Lichtmaschinen, deren Erregerwicklung an eine Hilfsbürste (dritte Bürste) angeschlossen ist, mit dem Widerstand des äußeren Stromkreises wächst. Der Vorschlag gemäß der Erfindung besteht nun darin, einen mit einem Spannungsregler ausgerüsteten Stromerzeuger mit einer Hilfsbürste und einem Umschalter zu versehen, der dazu dient, je nach Bedarf die Erregerwicklung mit dem Spannungsregler oder mit der Hilfsbürste zu verbinden.
  • Es ist vorteilhaft, den Umschalter mit dem Schalter für die Stromverbraucher lösbar zu kuppeln in der Weise, daß die beiden Schalter während der kalten Jahreszeit miteinander verbunden, während der warmen Jahreszeit dagegen voneinander gelöst sind.
  • In der Zeichnung ist in Fig. i das Schaltbild einer Stromerzeugeranlage gemäß der Erfindung dargestellt. Die Fig.2 zeigt die Kennlinien einer Batterie bei verschiedenen Temperaturen sowie die Kennlinie eines Stromerzeugers mit Spannungsregelung und diejenige für eine Regelung mit Hilfsbürste.
  • Der mit io bezeichnete Anker einer Lichtmaschine hat außer den beiden Hauptbürsten ii und i2 noch eine Hilfsbürste 13. Das eine Ende der Erregerwicklung 14 ist mit der Hauptbürste i i verbunden, während das andere Ende an den Schaltarm 15 eines Umschalters 16 angeschlossen ist. Der Umschalter hat zwei Kontakte 17 und 18, zwischen denen der Schaltarm bewegt werden kann. Der Kontakt 17 ist mit der Hilfsbürste 13 und der Kontäkt 18 mit einem Spannungsregler i9 üblicher Art verbunden. Neben dem Umschalter ist noch ein Schalter 20 vorgesehen, der die Stromverbraucher 21 des Fahrzeugs in den Stromkreis einer Batterie 22 einschalten kann. Der Schalter 20 besitzt einen mit den Stromverbrauchern 21 verbundenen Kontakt 23 und einen blinden Kontakt 24. Die Batterie ist über einen Rückstromschalter 25 mit dem Stromerzeuger verbunden.
  • Der Umschalter 16 und der Schalter 2o sind miteinander leicht lösbar gekuppelt, so daß die beiden nach Bedarf gemeinsam oder aber auch einzeln für sich bewegt werden können. Während der Fahrt bei Kälte bleiben beide Schalter gekuppelt. Während der Fahrt bei Wärme dagegen werden sie voneinander gelöst. Die Fig. i zeigt die Anlage mit der Schaltung bei Tagfahrt und Kälte. Die Erregerwicklung ist mittels des Schaltarmes 15 mit der Hilfsbürste 13 verbunden, während der Schalter 2o auf dem blinden Kontakt 24 steht.
  • In der Fig. 2 sind Kennlinien A und B der erforderlichen Ladespannung in Abhängigkeit von der Ladestromstärke für eine etwa halbvoll geladene 6-Volt-Batterie bei Temperaturen von +2o° C und -20° C dargestellt. Außerdem zeigt Fig. 2 die Kennlinie C einer Lichtmaschine mit der sogenannten nachgiebigen Spannungsregelung, wobei die Spannung der Lichtmaschine mit wachsender Drehzahl und Belastung langsam fällt, sowie die Kennlinie D bei Regelung mittels Hilfsbürste, welche die äußere Charakteristik der Maschine bei einer mittleren Drehzahl von 3000 Umdr./min darstellt. Daraus ist ersichtlich, daß bei kleinem Ladestrom die nötige Ladespannung für die warme Batterie 6 Volt und für die kalte Batterie 7,8 Volt beträgt. Andererseits gibt die Lichtmaschine mit Spannungsregelung ohne Belastung eine Spannung von 8,3 Volt. Die Kennlinien B und C schneiden sich im Punkt F. bei einem Ladestrom von etwa 4 Amp. Die Lichtmaschine kann also die kalte Batterie höchstens mit einer Stromstiirke von Amp. aufladen, denn bei höheren 1-adttngsströmen liegt die notwendige Mindestladespannung für sie li<ilier als die von der Lichtmaschine abgegebene Spannung. Die Kennlinie A der warmen Batterie dagegen wird bei dem Punkt F von C geschnitten, d. h. die warme Batterie wird mit einem Strom von etwa 32 Amp. aufgeladen. Die Ladestromstärke geht also von 32 Amp. bei warmer Maschine auf :4 Amp. bei kalter Maschine zurück.
  • Bei der Regelung der Lichtmaschine mittels der Hilfsbürste ergibt sich die Kennlinie D. Diese Kennlinie schneidet die Kennlinie A der warmen Batterie in dem Punkt G entsprechend 23 Amp. und die Kennlinie B der kalten Batterie im Punkt H bei etwa 29 Amp. Es ergibt sich also, daß die Lichtmaschine mit der Hilfsbürste die kalte Batterie mit einem höheren Ladestrom auflädt als die warme, was davon herrührt, daß die Spannung der Lichtmaschine mit Hilfsbürste mit zunehmendem Widerstand des äußeren Stromkreises steigt.
  • Bei Nachtfahrt wird der Schaltarm 2o auf den Kontakt 23 und der mit ihm gekuppelte Schaltarm 16 auf den Kontakt i8 umgelegt. Damit sind jetzt die Stromverbraucher 21 an die Batterie bzw. die Lichtmaschine angeschlossen, die in dieser Schalterstellung mit Spannungsregler arbeitet, wodurch eine Überlastung der Stromverbraucher sicher vermieden wird, selbst wenn die Batterie ausfällt.
  • Bei warmer Witterung wird die Kupplung der Schaltarme des Umschalters 16 und des Schalters 20 gelöst, so daß der Schaltarm 15 dauernd auf dem Kontakt 18 liegenbleiben kann, wobei die Lichtmaschine mit dem Spannungsregler verbunden ist. Dadurch wird in bekannter Weise erreicht, daß die Batterie nicht überladen wird und bei Nachtfahrt die eingeschalteten Lampen nicht überlastet werden können. Die Kupplung der beiden Schalter könnte statt von Hand auch durch einen Thermostat betätigt werden.
  • Es ist bekannt, daß Lichtmaschinen mit Hilfsbürste den großen Nachteil haben, daß sie Batterien, die sich in warmem Zustand befinden, einerseits bei hohen und niederen Drehzahlen nur mangelhaft zu laden vermögen, andererseits aber vollgeladene Batterien insbesondere in kaltem Zustand im mittleren Drehzahlbereich stark überladen. Durch den Umschalter 16 kann gemäß der Erfindung bei dem besonderen Fall großer Kälte die der Lichtmaschine mit Hilfsbürste anhaftende Eigenschaft, nämlich bei großem äußerem Widerstand eine entsprechend hohe Spannung abzugeben, vorteilhaft ausgenutzt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRCCHE: i. Stromerzeugungsanlagen auf Fahrzeugen, insbesondere Kraftfahrzeugen, mit einem durch einen Spannungsregler geregelten Gleichstromerzeuger und einer Batterie, die über einen Selbstschalter finit dem Stromerzeuger verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Stromerzeuger in an sich bekannter Weise mit einer Hilfsbürste versehen ist und einen Umschalter besitzt, mit dem die Erregerwicklung des Stromerzeugers wahlweise mit der Hilfsbürste oder dem Spannungsregler verbunden werden kann. z. Stromerzeugeranlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Umschalter leicht lösbar mit dem Schalter für die Stromverbraucher der Anlage gekuppelt ist. 3. Stromerzetigeranlage nach Anspruch a, dadurch gekennzeichnet, daß der Umschalter und der Schalter mittels eines Thermostats gekuppelt und entkuppelt werden.
DEP18445A 1948-10-16 1948-10-16 Stromerzeugungsanlage fuer Fahrzeuge, insbesondere Kraftfahrzeuge Expired DE832016C (de)

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