DE8317600U1 - Abstandsdübel - Google Patents
AbstandsdübelInfo
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16B—DEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
- F16B13/00—Dowels or other devices fastened in walls or the like by inserting them in holes made therein for that purpose
-
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- F16B13/00—Dowels or other devices fastened in walls or the like by inserting them in holes made therein for that purpose
- F16B13/12—Separate metal or non-separate or non-metal dowel sleeves fastened by inserting the screw, nail or the like
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- Joining Of Building Structures In Genera (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft einen Abstanasdübel mit einem durch Einführen
einer Schraube erweiterbaren Verankerungsstück, einem
Hülsenteil und einem Dübelkopf/ der eine vom Verankerungsstück wegzeigende Anlagefläche mit einem größeren Durchmesser als
das Hülsenteil aufweist und von dem sich ein hohlzylindrischer Ansatz auf die dem Hülsenteil gegenüberliegende Seite erstreckt.
Derartige Abstandsdübel werden zum Aufhängen von Gegenständen in Äbstemd von einer Mauerwand benutzt. Insbesondere finden sie
im Fassadenbau Verwendung. Mit dem Verankerungsteil wird der Dübel
in eine Bohrung des Mauerwerks eingesetzt und erstreckt sich mit dem Hülsenteil aus der Bohrung heraus. Die Anlagefläche des
Dübelkopfes liegt an einem flächigen Gegenstand an, also beispielsweise an einem Befestigungsstück für Fassadenplatten. Dieses
Befestigungsstück weist ein Durchgangsloch für eine in den Dübel einschraubbare Befestigungsschraube auf. Dieses Durchgangsloch
kann als normales Rund- oder auch als Langloch ausgebildet sein. Zur Zentrierung des Befestigungsstücks an dem
Dübel weist dieser einen vom Dübelkopf wegzeigenden hohlzylindrischen Ansatz auf, dessen Auß'endurchmesjer etwa mit dem Innen*-
durchmesser der Durchgangsbohrung des Befestigungsstücks korrespondiert.
Die Länge des hohlzylindrischen Ansatzes richtet
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sich dabei etwa nach der Stärke des Befestigungsstückö, so daß ι
der hohlzylindrische Ansatz niöht durch das Durchgangsloch hin- '
dutchragt. I
Bei einer derartigen Befestigung von Fassadenunterkonstruktionen ist die Verwendung von Edelstahlschrauben erforderlich, weil in j
den Dübel Feuchtigkeit eindringen kann, die bei einer normalen j
ι verzinkten Eisenschraube zu einer Korrosion und damit zu einer
Zerstörung der Verbindung zwischen Mauerwerk und Befestigungsstück für die Passade führen kann.
! Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Abstandsdübel
' der eingangs erwähnten Art so zu erstellen, daß auch verzinkte Eisenschrauben verwendet werden können,
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß an den hohlzylindrischen Ansatz eine ringförmige Dichtungslippe mit
gegenüber dem Ansatz wesentlich verringerter Wandstärke angesetzt ist.
Die Dichtungslippe ist dabei so lang ausgebildet, daß sie durch das Durchgangsloch hindurchragt· Mit ihr wird ausgenutzt, daß
bei Abstandsdübeln der Schraubenkopf fest auf das Befestigungs- i stück geschraubt wird, so daß bei seinem Einschrauben ein Kontakt
zwischen Schraubenkopf und der Dichtungslippe hergestellt wird. Die Dichtungslippe, die die geringe Wandstärke aufweist,
kann sich dabei elastisch biegen. Da sich Schraxiben am übergang
zwischen Schraubenbolzen und Schraubenkopf bereits im Bereich des Bolzens erweitern, wird die Dichtungslippe nach außen gedrückt.
Dadurch stellt sie einen gleichmäßigen, flächigen Kontakt mit dem Schraubenkopf her.
Das Umlegen der Dichtungslippe nach außen wird dadurch gefördert,
daß die Innenwandung der Dichtungslippe mit der Innenwandung
des zylindrischen Ansatzes fluchtet. Die Materialverdünnung beim übergang zwischen dem zylindrischen Ansatz und der
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( DichtUngsllppe findet daher außen statt, so daß durch den von
ip,nen kommenden Druck auf die DichtungsÜppe diese leicht naöh
außen drückbar ist.
Die Dichtungslippe verhindert bei richtiger Montage zuverlässig
ein Eindringen von Feuchtigkeit in das Innere des Dübels, so daß eine Korrosion im Innern des Dübels nicht zu befürchten ist,
Aus diesem Grunde ist es möglich, in Verbindung mit dem erfindungsgemäßen
Dübel auch lediglich verzinkte Eisenschrauben zu verwenden, wodurch eine nicht unerhebliche Kostenersparnis
erzielt wird.
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Die Erfindung soll im folgenden anhand eines in der Zeichnung
dargestellten Äüsführungsbeispiels näher erläutert werden.
dargestellten Äüsführungsbeispiels näher erläutert werden.
Die Zeichnung zeigt eine Zusammenstellung eines Dübels mit einem noch nicht erweiterten Verankerungsstück 1, eines Hülsenteils
2, das in einen Dübelkopf 3 übergeht, der mit einer Anlagefläche an einem Befestigungselement 4 anliegt. Ein zylin- |
drischer Ansatz 5 ragt durch ein Durchgangsloch 6 des Befesti- | gungsteils 4 hindurch, über die Dicke des Befestigungsteils j
4 hinaus ragt durch das Durchgangsloch 6 eine ringförmige Dich- j tungslippe 7, deren Wandstärke wesentlich geringer ist als die \
Wandstärke des zylindrischen Ansatzes 5. Die Innenwandungen des i Hülsenteils 2, des Dübelkopfes 3, des hohlzylindrischen Ansatzes'
5 sowie der Dichtungslippe 7 fluchten miteinander und bilden :
einen Kanal für eine in denJDübel eingesetzte Schraube 8, die J aus einem Schraubenbolzen 9 und einem Schraubenkopf 10 besteht. J
Am übergang zwischen Schraubenbolzen/und Schraubenkopf 10 besteht eine kleine konische Erweiterung 11, die beim vollständigen
Einschrauben der Schraube 8 in den Dübel die Dichtungslippe
7 nach außen drückt. Zur Stabilisierung der Dichtungslippe ist j eine Ringscheibe 12 aus rostfreiem Stahl vorgesehen, die flächig an dem Befestigungsteil 4 anliegt und eine Durchgangsöffnung 13 ί aufweist, deren Innendurchmesser dem Außendurchmesser der Dich- j tungslippe 7 entspricht. Die Dichtungslippe 7 ragt durch das I Durchgangsloch 13 der Stahlscheibe 12 nur mit einem konisch ver-j jungten Endstück 14 heraus.
7 nach außen drückt. Zur Stabilisierung der Dichtungslippe ist j eine Ringscheibe 12 aus rostfreiem Stahl vorgesehen, die flächig an dem Befestigungsteil 4 anliegt und eine Durchgangsöffnung 13 ί aufweist, deren Innendurchmesser dem Außendurchmesser der Dich- j tungslippe 7 entspricht. Die Dichtungslippe 7 ragt durch das I Durchgangsloch 13 der Stahlscheibe 12 nur mit einem konisch ver-j jungten Endstück 14 heraus.
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Zur Feuchtigkeitsabdichtung ist die gesamte Anordnung des
benkopfes 10 und der Scheibe 12 mit einer Abdeckkappe 15 versehen, die mit elastisch umbiegbaren Enden an dem Befestigungsteil 4 und der Stahlscheibe 12 unter Vorspannung abdichtend anliegt.
benkopfes 10 und der Scheibe 12 mit einer Abdeckkappe 15 versehen, die mit elastisch umbiegbaren Enden an dem Befestigungsteil 4 und der Stahlscheibe 12 unter Vorspannung abdichtend anliegt.
Beim Einschrauben der Schraube 8 in den Dübel erweitert sich
das in bekannter Weise aufgebaute Verankerungsteil 1 in der
Mauerwerksbohrung und führt zu einem festen Sitz des Dübels in
das in bekannter Weise aufgebaute Verankerungsteil 1 in der
Mauerwerksbohrung und führt zu einem festen Sitz des Dübels in
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dem Mauerwerk * Gleichzeitig schraubt sich die Windung der d
be 8 in die Dübelmasse ein, so daß die Schraube nur durch Die- ! hung wieder aus dem Dübel herausgezogen werden kann. Beim voll- ■ ständigen Einschrauben drückt die konische Erweiterung 11 der | Schraube 8 das vordere, konisch zulaufende Ende 14 der Dichtungs!-
be 8 in die Dübelmasse ein, so daß die Schraube nur durch Die- ! hung wieder aus dem Dübel herausgezogen werden kann. Beim voll- ■ ständigen Einschrauben drückt die konische Erweiterung 11 der | Schraube 8 das vordere, konisch zulaufende Ende 14 der Dichtungs!-
lippe 7 nach außen, woraufhin die Unterseite des Schraubenkopfes'
10 einen flächigen Kontakt mit dem umgebogenen Ende 14 der Dich-j
tühgslippe 7 erhält. Die umgebogene Dichtüngslippe 7 verhindert j ein Eindringen von Feuchtigkeit, die bei konventionellen Dübeln j
zwischen dem Dübelrand und dem Schraubenkopf in das Innere deä
Dübels gewandert ist.
Claims (3)
1. Abstandsdübel mit einem durch Einführen einer Schraube (8)
erweiterbaren Verankerungsstück (1),· einem Hülsenteil (2) und einem Dübelkopf (3), der eine vom Verankerungsstück
(1) wegzeigende Anlagefläche mit einem größeren Durchmesser als das. Hül-»enteil (2) aufweist und von dem sich ein
hohlzylindrischfc.r Ansatz (5) auf die dem Hülsenteil (2) gegenüberliegende Seite erstreckt, dadurch
gekennzeichnet, daß an dem hohlzylindrischen Ansatz (5) eine ringförmige Dichtungslippe (7)
mit gegenüber dem Ansatz (5) wesentlich verringerter Wandstärke angesetzt ist.
2. Abstandsdübel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenwandung der Dichtungslippe (7) mit der Innenwandung
des zylindrischen Ansatzes (5) fluchtet.
3. Abstandsdübel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Wandstärke der Dichtungslippe (7) an einem.Endstück
(14) konisch verringert.
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Lins
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8317600U1 true DE8317600U1 (de) | 1983-10-20 |
Family
ID=1332128
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8317600U Expired DE8317600U1 (de) | Abstandsdübel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8317600U1 (de) |
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- DE DE8317600U patent/DE8317600U1/de not_active Expired
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