DE8317397U1 - Vorrichtung zur bildung eines gurtwickels von foerdergurten - Google Patents

Vorrichtung zur bildung eines gurtwickels von foerdergurten

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DE8317397U1 DE19838317397 DE8317397U DE8317397U1 DE 8317397 U1 DE8317397 U1 DE 8317397U1 DE 19838317397 DE19838317397 DE 19838317397 DE 8317397 U DE8317397 U DE 8317397U DE 8317397 U1 DE8317397 U1 DE 8317397U1
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Description

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"Vorrichtung zur Bildung eines Gurtwickels von Fördergürten"
Die Erfindung richtet sich auf eine Vorrichtung zur BiI-* | dung eines Gurtwickels von Fördergurten od* dgl* mit einem in seinem Durchmesser veränderbaren Wickelbaum mit einzelnen radial verschiebbar angeordneten Wandteilen in Form von Zylindermantelausschnitten.
Es ist bekannt, bei Veränderungen von Förderstrecken, die mit Förderbändern bestückt sind, die Gurte von den Rollenbahnen abzunehmen und zu Gurtwickeln zusammenzurollen, um sie später wieder abrollen zu können. Dabei sind derartige Wickeleinrichtungen mit Wickelbäumen ausgerüstet, die nach Aufwickeln des Gurtes aus dem Wickel ausgezogen werden. Um dies zu erreichen, sind die Durchmesser der Wickelbäume veränderbar. Dabei ist es bekannt, die Verstellung | der Wickelbaumwandteile durch randseit^ mit Kurvenbahnen ausgerüstete Zustellscheiben zu erreichen, die bei Verdrehng Tragstützen der Wandteile radial verschieben und dabei die Wandteile selbst. Die bekannte Lösung hat den Nachteil, daß die gesamte Wandteillänge nicht unterstützt ist, d. h. es besteht die Gefahr, daß der Wickelbaum sich sehr stark durchbiegt.
Durch die Anmelderin ist eine andere Möglichkeit der Wickelbaumgestaltmg bekannt, die darin besteht, daß eine zweiteilige Welle vorgesehen wird, deren beiden Teile kreis-
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segmentartig aus Vollmaterial gestaltet sind. Bei dieser Lösung besteht zwar grundsätzlich nur noch geringe Dürchhänggefahr, allerdings sind derartige Wickelbäume sehr schwer.
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Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung einer Lösung, mit der erreicht wird, daß einmal die radiale Verstellung der einzelnen Wandteile durch sehr einfache Mittel erfolgen kann, zum anderen aber ein Durchhängen der Welle verhinderbar ist, bei gleichzeitiger Schaffung einer vergleichsweise leichten Bauweise.
Bei einer Vorrichtung der eingangs bezeichneten Art wird diese Aufgabe gemäß der Erfindung dadurch gelöst,
daß zur Radialverschiebung der Wandteile axial verschiebbare Gleitsteine mit Verstellsc-hrägen vorgesehen sind.
Durch die Erfindung wird es ermöglicht, eine Mehrzahl von Unterstützungsmöglichkeiten für die Wandteile auf deren Gesamtlänge zur Verfügung zu stellen, insbesondere ist eine Mittelbereichabstützung möglich, wobei gleichzeitig eine einfache Verstellung durch die Verstellschrägen gegeben ist.
In Ausgestaltung sieht die Erfindung vor, daß die Gleitsteine an einer im Inneren des Wickelbaumes angeordneten durchgehenden zentrischen Stange angeordnet sind und je-
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des Wandteil in seinem Inneren mit korrespondierenden Gleitsteinen ausgerüstet ist» Mit dieser Gestaltung läßt sich erreichen, daß die aufzubringenden Kräfte immer radial gerichtet sindj was insbesondere beim Entspannen der Vorrichtung nützlich ist, was regelmäßig mit aufgewickeltem Gurtband erfolgt. Wird nämlich die Vorrichtung entspant, so trägt allein der Druck des Gurtwickels die korrespondierenden Gleitflächen der Gleitsteine übereinander und führt somit iö zur Verringerung des Durchmessers der Vorrichtung.
In weiterer Ausgestaltung sieht die Erfindung vor, daß die Gleitsteine an den Wandteilen querschnittlich im wesentlichen U-förmig ausgebildet sind, wobei die Gleitflanke die innere Begrenzungsfläche des U-Steges bildet. Mit dieser Gestaltung ist gleichzeitig eine Seitenführung bereitgestellt, so daß es weiterer Führungsmaßnahmen nicht bedarf.
Nach der Erfindung kann auch vorgesehen sein, daß je Wandteil wenigstens vier gleichmäßig über die Länge verteilte Gleitsteine vorgesehen sind. Die Anordnung ist dabei zweckmäßig so getroffen, daß zwischen den beiden stirnseitigen Gleitsteinen noch zwei im mittleren Bereich der Wandteile vorgesehen sind.
Natürlich ist die Erfindung nicht auf diese spezielle
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Anzahl der Gleitsteine beschränkt. Insbesondere bei Vorrichtungen sehr großer Länge ist es zweckmäßig, eine Mehrzahl derartiger Gleitsteine vorzusehen, während ganz kurze Vorrichtungen diese angegebene Anzahl nicht unbedingt benötigen.
Wie bekannt, kann die Vorrichtung mit drei Wandteilen ausgerüstet sein, die in ihrer radial kleinsten Zustellung
IC teile, wie beschrieben, noch erfindungsgemäß vorgesehen sein, daß jedes Wandteil randseitig gegenüber der zentrischen Stange gesichert ist.
Grundsätzlich kann eine solche Sicherung über Federn od. dgl. erfolgen. Allerdings sieht die Erfindung in zweckmäßiger Ausgestaltung vor, daß die Sicherung als ein in einem Langloch geführter Stift, dessen freie Länge wenigstens der radialen Verstellänge entspricht, ausgebildet ist, wobei auch vorgesehen sein kann, daß die Sicherung durch einen in der zentrischen Stange einerseits und in wenigstens einem Gleitstein andererseits angeordneten Winkelstift erfolgt.
In weiterer Ausgestaltung ist vorgesehen, daß die zentrische Stange querschnittlich dreieckig oder sechseckig oder rund ausgeführt 1st, wobei die Erfindung nicht auf diese
zueinander eine im wesentlichen geflossene Zylindermantel- | fläche bilden. Hierbei kann neben, der Führung der Wand- I
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drei, zwar zweckmäßige, Querschnittsformen beschränkt ist. Natürlich kann die zentrische Stange auch quadratisch ausgebildet sein, wenn z. B. vier Wandteile über den Umfang vorgesehen sind oder z. B. rechteckig, wenn beispielsweise nur zwei derartige Halbschalen vorzusehen sind.
Zweckmäßig ist es auch, wenn zur Fixierung der aufgespreizten Wickellage eine die Wandteile über die Verstellschrägen bergauf treibende, stirnseitige Gewindescheibe vorgesehen ist. Dabei ist es gleichgültigs welche Relativbewegung zwischen Wandteil und zentrischer Stange stattfindet, d. h. für die Erfindung ist es gleichgültig, ob bei der radialen Verstellung die zentrische Stange steht und die Wandteile sich bei ihrer Radialbewegung auch axial versetzen oder ob diese Bewegung von der zentrischen Stange durchgeführt wird, wobei natürlich Mischformen dieser Bewegng ebenfalls möglich sind.
Die Erfindung ist nachstehend anhand der Zeichnung beispielsweise näher erläutert. Diese zeigt in
Fig. 1 einen Schnitt durch die Vorrichtung in vereinfachter Darstellung , mit zwei Stellungen in der oberen und unteren Figurenhälftes
Fig. 2 einen Querschnitt durch die Vorrichtung gemäß Linie
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II-II in Pig. 1 in vergrößerter Darstellung sowie in
Pig. 3 ein Gleitsteinpaar in den beiden Extremstellungen der radialen Lage eires Wandteiles.
Die allgemein mit 1 bezeichnete Vorrichtung ist in Fig. 1 in zwei unterschiedlichen Positionen dargestellt. So zeigt die obere Figurenhälfte den Wickelbaum 2 mit seinen Wandteilen 3 in der radial am weitesten aufgeweiteten Stellung, während die untere Figurenhälfte die Position in der Stellunp zeigt, die eingenommen wird, wenn die Wandteile 3 radial nach innen verschoben sind.
Diese beiden Positionen sind auch in Fig. 2 wiedergegeben. Dort ist das mit 3 bezeichnete Wandteil in der radial nach außen geschobenen Stellung wiedergegeben und gestrichelt dargestellt, während das zur besseren Unterscheidung mit 3f bezeichnete Wandteil in der nach innen verschobenen Stellung wiedergegeben ist.
Im dargestellten Beispiel weist der Wickelbaum 2 drei Wandteile 3 auf, die als Zylindermantelausschnitte ausge-
\ 20 staltet sind und in der nach innen zusammengeschobenen Position etwa einen geschlossenen Zylinder bilden, wie dies in Fig. 2 angedeutet ist. Im Inneren weist der Wickelbaum 2 eine zentrische Stange 4 auf, die unterschiedliche
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Querschnittsformen aufweisen kann. In Pig. 2 ist die Dreiecksform mit h, die Sechsecksform mit 4' und schließlich die Kreisform mit 1J" bezeichnet, ohne daß die Erfindung auf diese Querschnittsformen bes chränkt wäre.
Die Vorrichtung 1 weist darüber hinaus noch im dargestellten Beispiel an einer Stirnseite eine Haltesc'^eibe 5 auf, deren Punktion weiter unten näher beschrieben ist sowie eine Radialscheibe oder Haltespeichen 6, an denen sich der aufzuwickelnde Gurt (nicht dargestellt) anlegen soll. Eine solche einzelne Speiche 61, die in einer Langlochführung 7 montierbar ist, ist in der rechten Figurenhälfte der Fig. 1 ebenfalls angedeutet. Allerdings hat sich gezeigt, daß diese Speiche 6· nicht in allen Anwendungsfällen notwendig ist.
Das andere freie Ende der zentrischen Stange 1J ist mit einem Gewinde 8 versehen, auf welches eine Gewindescheibe 9 mit Eingriffsnuten 10 für die Wandteile 3 aufschraubbar ist,
Im dargestellten Beispiel weist jedes Wandteil 3 vier etwa U-förmige Gleitsteine 11 auf, mit einer Gleitflanke 12 als innere Begrenzungsfläche des U-Steges. Damit korregpon* dierehd and an der zentrischen Stange H Gleitsteine 13 in entsprechender Anzahl angebracht, deren Gleitfläche
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-limit I1I bezeichnet ist (Fig. 3).
Um die Wandteile 3 zu führen und zu sichern, sind Sicherungen 20 bzw* 20' vorgesehen, wobei die Sicherung 20 als Stift 15 ausgebildet ist, der in der Stirnscheibe 5 angeordnet und befestigt ist, wobei jedes Wandteil 3 ein Langloch 16 aufweist, welches Von diesem Stift 15 durchsetzt wird. Der Stift 15 ist f aber so lang gewählt, daß er die Radial verstellung \
der Wandteile 3 zu überbrücken in der Lage ist.
Die Sicherung 20" ist als Winkelstift 17 ausgebildet, der zum einen in einem randseitigen Gleitstein befestigt ist und zum anderen in der zentrischen Stange 4, wobei die Erfindung nicht auf diese spe- i
zielle Gestaltung der Sicherung beschränkt ist. Hier kann auch z. B. eine Feder 20" (Fig. 3) vorgesehen sein.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist dabei die folgende:
Wird eine axiale Schubbewegung in Richtung des Doppelpfeiles 18 in Fig. 3 ausgeübt, so gleiten die Gleitflächen 12 und IH der Gleitsteine 11 und 13 aufeinander und auf diese Art und Weise wird eine Radial verschiebung der Wandteile 3 in Richtung des Doppelpfeiles 19 in Fig. ermöglicht. Dabei ist es gleichgültig, ob das Wandteil 3 eine axiale Bewegung durchführt oder aber die zentrische
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Stange 4. Die beiden Endstellühgen der Wandteile 3 sind in Fig. 3 wiedergegeben*
Natürlich ist das beschriebene Ausführungsbeispiel der Erfindung noch in vielfacher Hinsicht abzuändern, ohne den Grundgedanken zu verlassen. So ist die Erfindung, wie bereits erwähnt, nicht auf spezielle Querschnittsformen oder Gleitsteingestaltungen eingeschränkt. Zur Erhöhung der Gleitfähigkeit können die Gleit flächen 12 und 14 auch mit reibungsvermindernden Einrichtungen, wie Nadellager od. dgl., ausgerüstet sein, wenn dies notwendig sein sollte u. dgl. mehr.
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Claims (9)

Ilia aa ti ft I a · » · a • It * · a · · f* ■ · a ■■ a · · · . · Il · I · ♦ PATENTANWÄLTE MEINKE UND DABRINGHAUS ZUGELASSEN BEIM EUROPÄISCHEN PATENTAMT · EUROPEAN PATENT ATTORNEYS · MANDATAIRES EN BREVETS EUROPEE= DIPL.-ING. J. MEINKE DIPL-ING. W. DABRINGHAUS 46OO DORTMUND, U WESTENHELLWEG 67 D/J TELEFON (0231)145071 TELEGRAMM DOPAT Dortmund TELEX 822 7328 pat d AKTEN-NR: 1Ö/4456 Anmelderin : P.E. Schulte Strathaus GmbH & Co. KG, Max-Planck-Stra&e 8, 4750 Unna / Westf. Ansprüche :
1. Vorrichtung zur Bildung eines Gurtwickels von Fördergurten od. dgl. mit einem in seinem Durchmesser veränderbaren Wickelbaum mit einzelnen radial verschiebbar angeordneten Wandteilen in Form von Zylindermantelausschnitten, dadurch gekennzeichnet,
daß zur Radialverschiebung der Wandteile (3) axial verschiebbare Gleitsteine (11, 13) mit Verstellschrägen (12, 1Ί) vorgesehen sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Gleitsteine (13) an einer im Inneren des Wickelbäümes (2) angeordneten durchgehenden zentrischen Stange angeordnet sind und jedes Wandteil (3) in seinem
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Inneren mit korrespondierenden Gleitsteinen (11) ausgerüstet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleitsteine (11) an den Wandteilen (3) querschnittlich im wesentlichen U-förmig ausgebildet sind, wobei die Gleitflanke (12) die innere Begrenzungsfläche äes U-Steges bildet.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß je Wandteil (3) wenigstens vier gleichmäßig über die Länge verteilte Gleitsteine (11) vorgesehen sind.
Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche mit drei Wandteilen, die in ihrer radial kleinsten Zustellung zueinander eine im wesentlichen geschlossene Zylindermantelfläche bilden, dadurch gekennzeichnet, daß jedes V/andteil randseitig gegenüber der zentrischen Stange mit einer Sicherung (20) ausgerüstet ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Sicherung (20) als ein in einem Langloch geführter Stift (15), dessen freie Länge wenigstens der radialen
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Verstellänge entspricht, ausgebildet ist.
7. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Sicherung (201) durch einen in der zentrischen Stange (1I) einerseits und in wenigstens einem Gleitstein (11) andererseits angeordneten Winkelstift erfolgt.
8. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die zentrische Stange (k) querschnittlich dreieckig oder sechseckig oder rund ausgeführt ist.
9. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß zur Fixierung der aufgespreizten Wickellage eine die Wandteile (3) über die Verstellschrägen (12, I1J) bergauf treibende, stirnseitige Gewindescheibe (9) vorgesehen ist.
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