DE831701C - Numerierwerk fuer Druckmaschinen - Google Patents
Numerierwerk fuer DruckmaschinenInfo
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- DE831701C DE831701C DEF100A DEF0000100A DE831701C DE 831701 C DE831701 C DE 831701C DE F100 A DEF100 A DE F100A DE F0000100 A DEF0000100 A DE F0000100A DE 831701 C DE831701 C DE 831701C
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41K—STAMPS; STAMPING OR NUMBERING APPARATUS OR DEVICES
- B41K3/00—Apparatus for stamping articles having integral means for supporting the articles to be stamped
- B41K3/02—Apparatus for stamping articles having integral means for supporting the articles to be stamped with stamping surface located above article-supporting surface
- B41K3/04—Apparatus for stamping articles having integral means for supporting the articles to be stamped with stamping surface located above article-supporting surface and movable at right angles to the surface to be stamped
- B41K3/10—Apparatus for stamping articles having integral means for supporting the articles to be stamped with stamping surface located above article-supporting surface and movable at right angles to the surface to be stamped having automatic means for changing type-characters, e.g. numbering devices
- B41K3/102—Numbering devices
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- Rotary Presses (AREA)
Description
- Numerierwerk für Druckmaschinen 1)ie Erfindung liezielit sich auf ein in den Druckrahmen einer Druckpresse einzuschließendes Numerier@i-erk, bei welchem die Schaltung der Ziffernseilieilieii über ein beim Druckvorgang von der t)rtickliresse aus beeinflußtes Organ. erfolgt.
- Solche N umerier\vetke müssen folgende Erfordernisse erfüllen: Sie müssen entweder beim Drucken die einzelnen Blätter fortlaufend ntimerieren oder aber in periodischen Abständen, etwa derart, claß \,-ahl@\-eise zwei, drei oder mehr Blätter stets die gleiche Nummer erhalten. Dieses wird beisl>ielsweise verlangt" wenn Durchschreibebiicher finit einer gewissen Zahl von Durchschlägen herstellt \verden. Uni ein vollständiges Umsortieren der einzelnen Blätter, beziehungsweise der die Teichen Nummerngruppen tragenden Blätter. welches großen Zeitverlust mit sieh brächte, zu vermeiden, ist es weiterhin erforderlich, daß von einer Höchstzahl aus in fallender Nummernfolge numeriert werden kann, aber auch von der Null aus in steigender Nummernfolge, wenn nach dein Drucken eine Umsortierung Überflüssig ist.
- Man hat sich bereits die Aufgabe gestellt, NumerierNverke zu bauen, die mit Vorwärts- und Rückwärtsschaltung ausgestattet waren, jedoch genügte ihr Aufbau nicht allen Anforderungen, insbesondere mußten sie bei jeder Neueinstellung ihres Arbeitsspieles aus dein Druckrahmen ausgebaut «-erden. Dieses bedeutete jedesmal eine längere Unterbrechung der Druckarbeit und somit Zeitverlust. Vorliegende Erfindung betrifft nun ein Numerierwerk, mittels welchem Vorwärts- und Rückwärtsnumerierungen vorgenommen werden können, ohne daß der Ausbau aus dem Druckrahmen erforderlich ist, bei dem fernerhin mit wenigen Griffen die Elemente zur periodischen Steuerung der Ziffernräder ausgewechselt werden können.
- Im wesentlichen erfolgt der Aufbau des Nu,mei ierwerkes nach der Erfindung aus folgenden Elementen: In einem Gehäuse sind auf einer Achse die Ziffernräder mit den fest verbundenen Schalträdern vorgesehen. Auf dieser Achse ist ferner eine U-förmige Schwinge vorgesehen, deren senkrecht stehender Vorderteil und der ebenfalls senkrecht stehende Abschlußteil die gesamte Anordnung der Ziffernräder und Steuerelemente in sich schließt. Im unteren Bereich dieser Schwinge sind', ebenfalls auf einer Achse, die parallel zur Räderachse verläuft, zwei Gruppen von Vordergreifern angeordnet, die unter Federwirkung stehen. Der eine der senkrechtem Schwingenarme zeigt in seinem oberen Bereich auf beiden Seiten je einen Schlitz. In einen dieser Schlitze kann jeweils ein Haltebolzen eingebracht werden, so daß durch diesen die jeweilige Schräglage der Schwinge bestimmt wird. Die Betätigung der Schwinge erfolgt über einen unter M'irkung von Rückholfedern stehenden Plunger. Die eine Schräglage der Schwinge vermittelt eire Vorwärtsnumerierung, die andere eine Rückw:irtstiumerierung. Zur Sicherung des korrekten rbeitsspieles der Vordergreifer bei ihrer jeweiligen Schaltarbeit sind in den fest mit den Ziffernrädern verbundenen Schalträdern an Stelle der einen Ausnehmung an jedem Schaltrad, wie sie bei einem nur in einer Richtung arbeitenden Zählwerk bekannt ist, hier zwei Ausnehmungen vorgesehen. Auf der Räderachse ist ferner eine M'echselscheibe atig:ordnet, welche mit Schlitzen zur Einstellung vrn Vorwärts- und Rüdkwärtsgang ausgestattet ist und der-2n Kontur im Bereich der Vorgreifer derartig gewählt ist, daß eine sichere Umsteuerung der Vordergreifer gewährleistet ist. Um eine genaue Feststellung der Ziffernräder sicher zu stellen, sind an sich bekannte Hintergreifer vorgesehen, die zwischen di° Zähne der Schalträder eingreifen. Um sowohl bei rechtsdrehendem sowie bei linksdrehen-(1@2m Arbeitsspiel die Lage der Schalträder und der mit ihnen fest verbundenen Ziffernräder sicherzustellen, zeigen die Köpfe der Hintergreifer schräg nach innen geneigte Flächen, die sich derart zwischen die Zähne der Schalträder legen, daß sie durch Kräfteausgleich selbstzentrierend wirken. Vor der Wechselscheibe ist auf der Achse eine Schaltscheibe vorgesehen, deren Formgebung jeweils die Schaltperioden steuert.
- Weitere MeAmale der Erfindung ergeben sich hei der Betrachtung der Zeichnungen, die lediglich e:ti Ausführungsbeispiel wiedergeben. Es zeigt Abb. i ein.: Seitenansicht des Numerierwerkes, zum Teil im Schnitt, Abb. 2 ,eine Draufsicht, Abb. 3 einen Schnitt A-B nach Abb. i, Abb.4 ebenfalls einen Schnitt nach A-B der Abb. i. (.Auf der Darstellung nach Abb. 3 ist die Lage der Schwinge in der Vorwärtsnumerier-
stellung wiedergegeben, in der Abl). 4 in der Rück- wärtsstellung). Abb. 5 und 6 geben den Schnitt C-D nach Abb. i wieder, jeweils in Stellung für Vorwärts- bzw. Rückwärtsnumerierung; Abb. 7 und 8 zeigen den Schnitt nach F-F der Abb. i jeweils für Vorwärts- und Rückwärts- numerierung; Abb. 9 zeigt im vergrößerten Maßstab den Ein- griff eines Vordergreifers in die :Ausnehmung eines Schaltrades sowie die Lage des zweiten Vorder- greifers gegenüber der zweiten Ausnehmung; Abb. io veranschaulicht eine Schaltscheibe, wie sie bei einmaligem Druck einer Nummer verwandt wird; Abb. i i zeigt eine Schaltscheil)c für zweimaligem Druck einer Nummer, Abb. 12 für dreimaligem und Abb.13 für viermaligem Druck derselben Nummer. In dem U-förmigen Gc'iiäus: i des Numerier- werkes ist die Achse 2 1)arallel zur Grundfläche ge- lagert. Auf dieser Achs; sitzen drehbar die sechs Ziffernräder 3, die finit den Schalträdern 4 fest ver- bunden sind. Letztere sind finit zehn Zähnen im Umkreis im gleichen Abstand vorgesehen, so daß eine Zehnerteilung erfolgt. Die U-förmig ausgebil- dete Schwinge 5. die um di, _\c1)#,- 2 schwitirt, und die Ziffernräder, die Schalträder und die Steuer- scheiben umschließt, ist schwenkbar auf der Achse 2 gelagert: sie trägt die beiden Vordergreifer 6 und ;. Die Vordergreifer besitzen je sechs Klinken, näm- lich B. 9, io. i t, 12. 13. 1)ie nicht sichtbaren Klinken sind nicht bezeichnet. Die Klinke 8 bzw. die Klinke 8' wird von der Wechselscheibe 14 derart gesteuert, daß alle übrigen Klinken sich also entweder in Schalt- oder Ruhestelluti 1)2 finden. Uies:s sei im folgenden an ciitm Beispiel er- läutert. und zwar bei einer Schaltung des Numerier- werkes auf \ orwärtssc'lialtung. d. 11. mit ansteigen- den Nummern (vgl. Abb.5). Zunächst wird die Wechselscheibe 14 mittels eines Hilfsgerätes, das in Schlitz 15 oder 16 eingeführt wird, in Pfeil- richtung (nach Abb. 2) bis zum Anschlag 17 ge- dreht. Nun kann die Klinke 8 des Vordergreifers 6 frei in die Lücke 18 der Wechselscheibe 14 ein- fallen. Dadurch gelangt die Klinke 8 in Eingriff mit der Schaltscheibe 20 (Abh. 2 bz,#v. Abb. io). An Stelle der Scheibe 20 kann jeweils Scheibe 21, 22. 23, falls zweimalige. dreimalige oder viermalige Wiederholung beim Druckvorgang erwünscht ist, eingesetzt werden. Die Klinke 8 wird nun von der Schaltscheibe derart gesteuert, daß die Klinke 9 je nach der Anzahl der Lücken io (_11)b. 1o bis i3) iti der Wechselscheil)c@ 2o mit dein Schaltrad 4' des l?inerrades 3' in Eingrifii kommt. Die Schalträder weisen zwei :lusnelinrungen, nämlich 24 für (1:ii Vnr\v;irtsgan<, und 23 für den kückwärtsgang auf ;A1.)1). 7 IM- Abh. 8). .hallt nun die Klinke 9 in die Ausnehmutig 24. so kommt Klinke io in Eingriff mit dem Schaltrae1 des Zelinerzifferurades. Auf diese Art werden fünf Zifferiii-iirler s(@ll)sttäti,g folgende Handgriffe erforderlich: i. Die Wec'hselsclieilTe 14 ist, etwa auch unter Zuliijfenalime eines Schraubenziehers, inPfeilrichtung (A'bb.2) auf 1w zti drehen, und zwar bis zum Anschlag 17; 2. Der Schaltkörper 31 ist auf der 1w gekennzeichneten Seite in den Schlitz 33 der Schwinge 5 einzurücken; ,;. Der Schaltkörper 32 ist auf der mit Rzt) gekenn-Z -ichneten Seite auszurücken.geschaltet. I )as sechste Zi 1i _ n rad kann von lland ge- st; llt @@-:rclen. Die Stcucri:ante 26 (Abl). 7) bewirkt, lall I@liii@l<e <) lizw. io und so fort nur in die Lücke für cleii \'ort@ärtsgann fallen kann. Die Klinke 8' (l@ s \c)rclernrrife#rs7 sitzt in diesem Falle auf dein .\1)hel>e»cxke» -; de#r Wechselscheibe 14 und wird an der neircintc» 1@ Eiche 28 gehalten. Die Lage der \\'echselscluilr: 14 @@lrel somit von demAnschlag 17 und (ler geneigte» Fl;icl1C 28 bestimmt. Sie macht also a?le I@e@@enutige» der Schwinge 5 mit und kann sich nicht eigenmächtig verstellen. 1),#r Schaltvorgang für Rückwärtsnumerierung (vgl. Abb. 4, 6, 8) spielt sich analog dem Schaltvor- nairn für Vorwärtsschaltung ah. Die Hintergreifer 2() (_\1)1).; tiii(l S) NerIundern das t`berschleudern (;er Zitteriiräder uncl halten diese in der richtigen St, llu»n. I )ie# auf cleii Schalträdern angeordneten Zähn; \xerdcii durch die Schrägflächen am Kopfe cler Hint;#rgreifer cIcrart festgehalten, daß durch den Kraftausgleich nach beiden Seiten hin, gleich- iel ob \'()r\\-:irts- oder Rück\värtsgang, ein sicheres l,'vstlizilten der Zitternräder gewährleistet ist. I)@r .\ntrich des \'umerierwerkes erfolgt von Gier Druckmaschine aus über den von Rückholfedern be- ciiiflul.itc" I)lui1ger 30, der entweder eine rechts- (.\1>l>. 3) ()der eine linksläufige (Abb.4) Schwing- bewegung der Schwinge 5 und damit ein Vorwärts- bzw. ein Riickwärtszählen bewirkt (Abt. 3, 5, 7 für \-or@@-ürtsz;ihlt#» tind Abl).4, 6, (9 für Rückwärts- z:iIileii). Uni min entweder auf fortlaufenden Vorwärts- gang e>der auf fortlaufenden Rückwärtsgang einzu- schalten, wird jeweils i» den rechten oder linken Schlitz 33 oder 34 des senkrechten Vorderteiles der Schwinge 5 ein Schaltkörper eingeschwenkt. Beim Vorwärtsgang wird der Schaltkörper 31 in den Schlitz. 33 ein;@erüc'kt, während der Schaltkörper ,32 in diesem Falle sich außerhalb des Schlitzes 34 ir:fi»c?ct. Das Einstellen der Schaltkörper 3i und 32 nL#sciiiv;it 1r"; iin Druckralirnen eingebautem Nume- riei-werl; \()n ()1)e» aus, zweckmäßig mittels eines Sc?irata)eiiziehcrs. de i- in die Schlitze im Kopf der Schaltk@>rl)cr 31 tind 32 eingeführt werden kann. l 'in (las einnel>aute NuinerierNver'k beispielsweise für den \'c)rt@-:irtsna» zählend einzustellen, sind - Uni das \umerier«-erk für Rückwärtsgang zählend einzustellen, verfahre man analog.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. \umerierwenk für Druckmaschinen, bei dem die Schaltbewegung der Ziffernscheiben durch den Hub eines in dasselbe eingebauten, während des Druckvorganges niedergedrückten 1'lungers bewirkt wird und das mit Organen für Vorwärts- und Rückwärtsbewegung sowie für periodisches Schalten ausgestattet ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Ziffernwerk, die Steuerelemente für Vorwärts- und Rückwärtsgang sowie die Steuerelemente für periodisches Drucken innerhalb einer Schwinge (5) untergebracht sind, deren senkrechter Vorderarm mit seitlich vorgesehenen Schlitzen (33, 34) ausgestattet ist, in die Schaltkörper (3i, 32) einschwenkbar sind. 2. -'umerierwerk nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die den Ziffernrädern (3) zugeordneten Schalträder (4) mit zwei Ausriehmungen (24, 25)., je eine zur Aufnahme der Vordergreifer (6, 7) bei Vorwärts- und Rückwärtsgang ausgestattet sind. 3. \ umerierw.erk nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Hintergreifer (29) mit nach innen gerichteten Schrägflächen zum Eingriff zwischen die Zähne der Schaltrüder (4) ausgestattet sind und eine Selbstzentrierung der Ziffernräder (3) durch Druckausgleich ermöglichen. 4. \ timerierwerk nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Ziffernräder aus svtithetiscliem Werkstoff bestehen und ihre _\cha)ohrung ein Stahlfutter aufweist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF100A DE831701C (de) | 1949-10-23 | 1949-10-23 | Numerierwerk fuer Druckmaschinen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF100A DE831701C (de) | 1949-10-23 | 1949-10-23 | Numerierwerk fuer Druckmaschinen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE831701C true DE831701C (de) | 1952-02-18 |
Family
ID=7082219
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEF100A Expired DE831701C (de) | 1949-10-23 | 1949-10-23 | Numerierwerk fuer Druckmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE831701C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3215881A1 (de) * | 1982-04-29 | 1983-11-03 | Esselte Pendaflex Corp., 11530 Garden City, N.Y. | Antrieb des einerrades eines untersetzten mechanischen zaehl- oder druckwerks |
-
1949
- 1949-10-23 DE DEF100A patent/DE831701C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3215881A1 (de) * | 1982-04-29 | 1983-11-03 | Esselte Pendaflex Corp., 11530 Garden City, N.Y. | Antrieb des einerrades eines untersetzten mechanischen zaehl- oder druckwerks |
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