DE830139C - Wellendichtung - Google Patents

Wellendichtung

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Publication number
DE830139C
DE830139C DED5054A DED0005054A DE830139C DE 830139 C DE830139 C DE 830139C DE D5054 A DED5054 A DE D5054A DE D0005054 A DED0005054 A DE D0005054A DE 830139 C DE830139 C DE 830139C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
housing
shaft
shaft seal
rubber sleeve
nozzle
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Expired
Application number
DED5054A
Other languages
English (en)
Inventor
Johann Jakob Grubenmann
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Difag Fabrik fur Dichtungen &
Original Assignee
Difag Fabrik fur Dichtungen &
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16JPISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
    • F16J15/00Sealings
    • F16J15/16Sealings between relatively-moving surfaces
    • F16J15/32Sealings between relatively-moving surfaces with elastic sealings, e.g. O-rings
    • F16J15/3248Sealings between relatively-moving surfaces with elastic sealings, e.g. O-rings provided with casings or supports
    • F16J15/3252Sealings between relatively-moving surfaces with elastic sealings, e.g. O-rings provided with casings or supports with rigid casings or supports

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Joints Allowing Movement (AREA)
  • Gasket Seals (AREA)
  • Sealing Devices (AREA)

Description

  • Wellendichtung Die !bekannten, ein ringförmiges, zum Einsetzen in die abzudichtende, von der Welle durchsetzte Bohrung eines Maschinen- oder Bauteiles bestimmtes Gehäuse und eine in dieses Gehäuse eingesetzte Gummimanschette aufweisenden Wellendichtungen haben den Nachteil, daß sie sehr vorsichtig und genau axial in die abzudichtende Bohrung des Maschinen- oder Bauteiles eingeführt werden müssen, da sonst das Gehäuse oder die Bohrung oder beides Deformationen erleiden, die nicht wiedergutzumachen sind und welche -die Dichtheit der Abdichtung in Frage stellen. Insbesondere an unübersichtlichen Stellen ist das Einsetzen einer solchen Wellendichtung oft sehr schwierig und zeitraubend. Man verwendet deshalb zum Einsetzen derartiger Wellendichtungen häufig besondere Vorrichtungen. Durch solche Vorrichtungen können Beschädigungen des Gehäuses der Wellendichtung oder der Bohrung, in welche diese eingesetzt werden soll, vermieden werden, aber das Einsetzen der Wellendichtung bleibt doch eine zeitraubende Arbeit. In vielen Fällen verunmöglichen die räumlichen Verhältnisse die Verwendung einer besonderen Einsetzvorrichtung. Diese Nachteile werden durch die vorliegende Erfindung behoben.
  • ' Gegenstand der Erfindung ist eine Wellendichtung mit einem ringförmigen, zum Einsetzen in die abzudichtende, von der Welle durchsetzte Bohrung eines Maschinen- oder Bauteiles bestimmten Gehäuse und einer in dieses Gehäuse eingesetzten, hülsenartigen Gummimanschette, deren gegen den abzudichtenden Raum zu liegendes Ende dicht auf der Welle aufliegt, bei welcher mindestens ein Teil der Außenfläche des Gehäuses mindestens angenähert eine Kugelzone bildet, zwischen deren Begrenzungsebenen eine zu diesen parallele, einen Großkreis enthaltende Ebene liegt, deren Großkreisdurchmesser dem Durchmesser der Bohrung, in welche das Gehäuse eingesetzt wird, vermehrt um ein zur Erzielung des Preß- und Dichtsitzes erforderliches Übermaß, entspricht, und bei welcher das Gehäuse an der dem abzudichtenden Raum gegenüberliegenden Seite einen naoli innen gerichteten, die Welle mit reichlich Spiel umfassenden Stutzen besitzt, welcher der Gummimanschette als Auflage dient.
  • Im Gegensatz zu den bekannten Wellendichtungen dieser Art, deren Gehäuse eine zylindrische Außenfläche aufweist, spielt es bei der Wellendichtung gemäß der Erfindung keine Rolle, ob sie genau koaxial in die Bohrung des von der Welle @durchsetzten Maschinen- oder Bauteiles eingesetzt wird; denn dank der mindestens angenähert eine Kugelzone bildenden Außenfläche ihres Gehäuses wird die Innenfläche der Bohrung auch ,dann einen Großkreis dieser Kugelzone berühren, wenn das Gehäuse der Wellenidichtung nicht genau koaxial zur Bohrung liegt. Der die Gummimanschette tragende Stutzen läßt, da er die Welle mit reichlich Spiel umfaßt, eine gewisse Neigung des Gehäuses ohne weiteres zu. Die Wellendichtung gemäß der Erfindung hat somit dieVorteile, daß die Abdichtung der Bohrung des Maschinen- oder Bauteiles auch dann erhalten bleibt, wenn sie nicht genau koaxial zur Bohrung liegt, und daß ihr Einsetzen in die Bohrung ganz erheblich erleichtert wird, weil nicht mehr auf genaue Koaxialität geachtet werden muß.
  • In der Zeichnung sind eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes, sowie sechs Ausführungsvarianten derselben dargestellt. Es zeigt Fig. i einen axialen Schnitt durch eine Wellendichtung und Fig. 2 bis 7 je die Hälfte eines axialen Schnittes durch die sechs Ausführungsvarianten dieser Wellendichtung.
  • Mit i ist eine Welle und mit 2 ein Masc=hinen-oder Bauteil bezeichnet, durch welchen diese Welle i hindurchgeführt ist und in welchem sie abgedichtet werden soll. Dieser Maschinen- oder Bauteil 2 besitzt eine Bohrung 3, in welcher die Welle i liegt, und welche gegen den abzudichtenden Raum zu eine kreiszylindrische Erweiterung 4 besitzt, in welche die Wellendichtung eingesetzt ist.
  • Die Wellendichtung besitzt ein rinigförmiges Gehäuse 5 aus Blech, einem Kunststoff o.,dgl., welches auf der gegen die die Erweiterung 4 begrenzende Schulter im Maschinen- oder Bauteil 2 zu liegenden Seite einen nach innen gerichteten Stutzen 6 aufweist, welcher die Welle i mit reichlichem Spiel umfaßt. Die äußere Mantelfläche dieses Gehäuses 5 bildet mindestens angenähert, d. h. so genau als dies praktisch möglich ist, eine Kugelzone, deren Großkreisdurchmesser dem Durchmesser der Erweiterung .1, vermehrt um ein zur Erzielung des Preß-und Dichtsitzes erforderliches Übermaß entspricht. Es handelt sich hierbei um eine Kugelzone, bei welcher zwischen den Begrenzungsebenen eine zu diesen parallele Ebene, welche einen Großkreis enthält, liegt. Auf der gegen den abzudichtenden Raum zu liegenden Seite ist der Rand 7 des Gehäuses 5 nach innen gebördelt. Auf den Stutzen 6 ist eine Gummimanschette 8 aufgesteckt und durch einen auf sie aufgezwängten Klemmring 9 gehalten. Um die Gummimanschette auf dein Stutzen 6 besseren Halt zu geben, weist dieser letztere eine Zähnung auf. Die Gummimansc'hette 8 erstreckt sich im Gehäuse 5 bis in die Ebene des Randes 7 und sie liegt mit ihrem freien Ende dicht auf der Welle i auf. Nahe ihrem freien, gegen den abzudichtenden Raum zu liegenden Ende besitzt die Gummimanschette 8 an der Außenfläche eine Ringnut, in welcher ein Federring io liegt, durch welchen die Anpressung des freien Endes der Guininimanschette 8 an die Welle i erhöht wird.
  • Die Ausführungsvariante der Wellendichtung gemäß Fig. 2 unterscheidet sich vorn vorbeschriehenenAusführungsbeispiel lediglich dadurch, daß der gegen den abzudichtenden Ratim zu lieg endeRand 7' des Gehäuses 5' nicht nur nach innen, sondern in das Gehäuse 5' hinein gebördelt ist.
  • Bei der Ausführungsvariante der Wellendichtung gemäß Fi.g. 3 besitzt das Gehäuse einen zylindrischen Teil ii, welcher sich so wert erstreckt, als der nach innen gerichtete Stutzen 12. Die Ledermanschette 8 ist 'hierbei in -den Ringraum zwischen dem Stutzen 12 und dem zylindrischen Teil i i des Gehäuses eingeklemmt. An ,den zvlindrischen Teil i i des Gehäuses schließt ein Teil ti' an, ,dessen Außenfläche mindestens angenähert eine Kugelzone bildet. Dabei ist es nicht erforderlich, daß die Außenfläche des Teiles i i' eine Kugelzone mit gleichen Endflächen, also eine symmetrische Kugelzone, bildet. Der in einer zur Achse der Wellendichtung senkrechten Ebene liegende Großkreis kann vielmehr auch außermittig liegen, und seine Lage ist beim Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 3 durch einen PunktA markiert.
  • Auch die Ausführungsvarianten gemäß Fig.4 und 5 besitzen ein Gehäuse 13 bzw. 13', dessen Außenfläche mindestens angenähert eine nichtsymmetrische Kugelzone bildet, und zwar liegt bei der Ausführungsvariante nach Fig. 4 die Begrenzungsebene mit größerem Durchmesser auf der Seite des abzudichtenden Raumes, während bei der Ausführungsvariante nach Fig. 5 die Endebene mit kleinerem Durchmesser auf der Seite des abzudichtenden Raumes liegt. Die Lage der zur Achse der Wellendichtung senkrechten Ebene, in welcher der Großkreis der Kugelzone liegt, ist auch in diesen beiden Fällen mit einem Punkt A bezeichnet.
  • Bei der Ausführungsvariante der Wellendichtung gemäß Fig. 6 liegt die Gummimanschette 14 nicht nur auf dem nach innen gerichteten Stutzen 15 des Gehäuses 16 auf, sondern liegt an der Ringfläche 17, welche den Stutzen 15 mit dem äußeren Teil des Gehäuses 16 verbindet, an. Durch einen Spreizring 18, welcher in der Einbördelung i9 an dem gegen den abzudichtenden Raum zu liegenden Ende des Gehäuses 16 gehalten ist, wird die Gummimansc'hette 14 sowohl gegen den Stutzen 15, als auch gegen die Ringfläche 17 angedrückt. Die Lage der zur Achse senkrechten Ebene, in welcher der Großkreis der von der Außenfläche des Gehäuses 16 gebildeten Kugelzone liegt, ist wiederum mit einem Punkt A bezeichnet.
  • Auch bei der Ausführungsvariante der Wellendichtung gemäß Fig. 7 liegt die Gummimanschette 20 an der den nach innen gerichteten Stutzen 21 mit der äußeren Wandung des Gehäuses 22 verbindenden Ringfläche 23 an. Im Gehäuse 22 ist ein Ring 24 angeordnet, welcher durch einen auf den eingebördelten Rand 25 des Gehäuses 22 sich abstützenden Spreizring 26 gegen den an der Ringfläche 23 anliegenden Teil der Gummimanschette 20 gedrückt wird.

Claims (4)

  1. PATEN TANSPRI,CHE: i. Wellendichtung mit einem ringförmigen, zum Einsetzen in die abzudichtende, von der Welle durchsetzte Bohrung eines Maschinen-oder Bauteiles bestimmten Gehäuse und einer in dieses Gehäuse eingesetzten, hülsenartigen Gummimanschette, deren gegen den abzudichtenden Raum zu liegendes Ende dicht auf der Welle aufliegt, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein Teil der Außenfläche des Gehäuses (5, 5', 11', 13, 13'; 16 bzw. 22) mindestens angenähert eine Kugelzone bildet, zwischen deren Begrenzungsebenen eine zu diesen parallele, einen Großkreis endhaltende Ebene liegt, deren Großkreisdurchmesser dem Durchmesser der Bohrung, in welche das Gehäuse eingesetzt wird, vermehrt um ein zur Erzielung des Preß- und Dichtsitzes erforderliches Übermaß, entspricht, und daß das Gehäuse an der dem abzudichtenden Raum gegenüberliegenden Seite einen nach innen gerichteten, die Welle mit reichlichem Spiel umfassenden Stutzen (6. 12, 15 bzw. 21) besitzt, welcher der Gummimanschette (8, 14 bzw. 2o) als Auflage dient.
  2. 2. Wellendichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Gummimanschette (8) auf dem nach innen gerichteten Stutzen (6) des Gehäuses, welcher mit einer Zähnung versehen ist, durch einen Klemmring (9) gehalten ist.
  3. 3. Wellendichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (i i') auf derjenigen Seite, auf welcher der Stutzen (12) sich befindet, einen zylindrischen Teil (i i) besitzt, und daß die Gummimanschette (8) zwischen dem Stutzen (12) und dem zylindrischen Teil (ii) der Außenwand des Gehäuses (ii') eingeklemmt ist.
  4. 4. Wellendichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet daß im Gehäuse (16 bzw. 22) ein Spreizring (18 bzw. 26) angeordnet ist, welcher sich auf eine Umbördelung (i9 @bzw. 25) des gegen den abzudichtenden Raum zu liegen-,den Randes des Gehäuses (16 bzw. 22) abstützt und auf die auf dem Stutzen (15 bzw. 21) und an der diesen Stutzen mit der äußeren Wand des Gehäuses verbindenden Rirngfläc!he (17 bzw. 23) anliegenden Teil der Gummimanschette (14 bzw. 2o) einwirkt.
DED5054A 1949-07-23 1950-07-21 Wellendichtung Expired DE830139C (de)

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