DE828899C - Vorrichtung zum punktschweissaehnlichen Zusammenheften von Kunststoffen im elektrischen Feld - Google Patents

Vorrichtung zum punktschweissaehnlichen Zusammenheften von Kunststoffen im elektrischen Feld

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DE828899C
DE828899C DEP3688A DE0003688A DE828899C DE 828899 C DE828899 C DE 828899C DE P3688 A DEP3688 A DE P3688A DE 0003688 A DE0003688 A DE 0003688A DE 828899 C DE828899 C DE 828899C
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Germany
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high frequency
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welding
plastics
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DEP3688A
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Inventor
Dipl-Ing Hans Vieten
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THEO POMPEJUS
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THEO POMPEJUS
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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B6/00Heating by electric, magnetic or electromagnetic fields
    • H05B6/46Dielectric heating

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Lining Or Joining Of Plastics Or The Like (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum punktschweißähnlichen Zusammenheften von Kunststoffen im elektrischen Feld Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum punktschweißähnlichen Zusammenheften von Kunststoffen, wie z. B. Weichigelit o. dgl., im elektrischen Feld, bei der das Material zwischen zwei Elektroden nach dem Nähmaschinenprinzip vorwärts bewegt wird. Die zum Schweißen erforderliche Wärmezufuhr erfolgt also bei einer derartigen Vorrichtung dadurch, daß der Kunststoff das Dielektrikum zwischen den beiden Elektroden bildet, welche mit Hochfrequenzwechselspannung gespeist werden. Um hierbei Funkenüberschläge und Wärmedurchbrüche zu vermeiden und damit ein ordnungsgemäßes Verschweißen zu gewährleisten, hat man Schaltkontakte vorgesehen, die den Hochfrequenzgenerator im Takte der auf und ab gehenden Elektrode ein- und ausschalten. Weiter ist auch schon vorgeschlagen worden, zwischen Schaltkontakt und Hochfrequenzgenerator einen Kippgenerator in der Weise zu schalten, daß der von der Elektrodenbewegung gesteuerte Schaltkontäkt mit dem Gitter der Laderöhre des Kippgenerators verbunden ist und die so entstehenden Impulse des Kippgenerators zur Gittervorspannungstastung des Hochfrequenzgenerators benutzt werden. Hierdurch wird vor allem eine erhebliche Steigerung der Arbeitsgeschwindigkeit erzielt.
  • Von Nacbteil bleibt hei allen diesen Vorrichtungen jedoch immer der Schaltkontakt, welcher stark dem Verschleiß ausgesetzt ist und dadurch zu Komplikationen Anlaß geben kann. Zweck der Erfindung ist es daher, einen Schaltkontakt gänzlich und damit dessen Nachteile zu vermeiden. Dies wird durch die Verwendung eines Hochfrequenzgenerators erreicht, dessen Hochfrequenzspannung belastungsabhängig ist, und zwar derart, daß anfangs die Hochfrequenzspannung relativ hoch ist, jedoch während des Schweißvorganges weitgehend absinkt. Ein solcher Generator wird beim Beginn des Schweißens einmal eingeschaltet und kann während der ganzen Arbeitszeit eingeschaltet bleiben.
  • Während des Schweißvorganges ändert sich der dielektrische Verlustwinkel des Kunststoffes. Wenn letzterer plastisch wird, wächst der Verlustwinkel. 1)a die Energieaufnahme proportional dem dielektrisc'hen Verlustwinkel ist, wird dementsprechend bei Plastizität die Belastung des Generators größer. Die Annäherung der Elektroden wirkt zudem in gleichem Sinne.
  • Damit diese Belastungsänderung eine selbsttätige Änderung der Hochfrequenzspannung während des Schweißvorganges in obigem Sinne herbeiführt, können verschiedene Mittel bei der Konstruktion des Hochfrequenzgenerators angewandt werden. Beispielsweise kann einfach in die Anodenleitung der Elektronenröhren ein Widerstand geschaltet werden. Eine andere Möglichkeit ist die, daß der Hochfrequenzteil des Generators aus mehreren Schwingungskreisen zusammengesetzt wird.
  • Diese Schwingungskreise werden dann so einreguliert, daß die Schwingungsspannung der Elektroden wie erforderlich belastungsabhängig ist.
  • Schließlich kann man auch einen beliebigen Flochfrequenzgenerator so einregulieren, daß die Energieentnahme dann erfolgt, wenn er auf dem absteigenden Ast der Resonanzkurve arbeitet. In diesem Fall wird die Kapazität der Elektroden, die einen elektrisch wirksamen Teil des Entnahmeschwingungskreises bilden, eine Änderung der Frequenz dieses Schwingungskreises verursachen und damit bei geeigneter Einregulierung ein selbsttätiges :Absinken der Hochfrequenzspannung bei Belastung bewirken.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum punktschweißähnlichen Zusammenheften von Kunststoffen, wie z. B. Weicliigelit o. dgl., im elektrischen Feld, bei der das Material zwischen zwei Elektroden nach dem Nähmaschitienprinzip vorwärts bewegt wird, gekennzeichnet durch die Verwendung eines Hoclifrequenzgenerators, dessen Hochfrequenzspannung belastungsabhängig ist, und zwar derart, daß anfangs die Hochfrequenzspannung relativ hoch ist, jedoch während des Schweißvorganges weitgehend absinkt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzielung der erforderlichen Belastungsabhängigkeit ein Widerstand in die ,'@nodenleitung der Elektronenröhren des Hochfrequenzgenerators geschaltet ist.
  3. 3. Vorrichtung nach :@iispruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzielung der erforderlichen Belastungsabhängigkeit der Hochfrequenzteil des Generators aus mehreren einregulierbaren Schwingungskreisen zusammengesetzt ist. q. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzielung der erforderlichen Belastungsabhängigkeit ein beliebiger Hochfrequenzgenerator verwendet ist, bei dem durch entsprechende Einregulierung die Energieentnahme während des Arbeitens auf dem absteigenden Ast der Resonanzkurve erfolgt.
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