DE828895C - Verfahren zum Verloeten tellerartiger Gebilde unter elektro-induktiver Erhitzung - Google Patents
Verfahren zum Verloeten tellerartiger Gebilde unter elektro-induktiver ErhitzungInfo
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- DE828895C DE828895C DED3A DED0000003A DE828895C DE 828895 C DE828895 C DE 828895C DE D3 A DED3 A DE D3A DE D0000003 A DED0000003 A DE D0000003A DE 828895 C DE828895 C DE 828895C
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23K—SOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
- B23K1/00—Soldering, e.g. brazing, or unsoldering
- B23K1/002—Soldering by means of induction heating
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Description
- Die Erfindung betrifft ein Lötverfahren, das unter Anwendung dies an sich für Lötzwecke bekannten elektroinduktiven Erhitzens durchgeführt werden soll.
- In der Technik ist vielfach die Aufgabe gestellt, tellerartige Gebilde mit ihren ausgedehnten Flächen miteinander zu verbinden, und zwar gilt dies insbesondere für den Spezialfall der Bremsnabenherstellung. Eine solche Bremsnabe ist in der Zeichnung im Schnitt schematisch dargestellt. Die fertige Nabe besteht aus dem tellerartigen Teil i mit rohrförmigem Ansatz 2 und dem in der Ausdehnung größeren tellerartigen Gebilde 3, das die Bremskapsel bildet. Letztere ist der Deutlichkeit halber fortgelassen. Der Teller 3 ist außerdem mit einem rohrartigen Ansatz 4 versehen, der in die vom Teller 3 gebildete Kapsel hineinragt.. Der Teller i wird durch Löten mit dem Teller 3 verbunden, wobei zwischen- die beiden Teller das Lötmittel in Form eines Blechringes oder Blechstreifens eingelegt wird. Beim Schmelzen, des Lotes im Lötofen oder durch Beheizen mit einem Lötbrenner ergibt sich eine innige Berührung der zu lötenden Flächen und beim Erkalten eine genügende Lötverbindung zwischen den Teilen.
- Wenn die Lötung auf elektroinduktivem Wege durchgeführt werden soll, so ist es für den Fachmann naheliegend, den Induktor, wie bei 6 gestrichelt angedeutet, unmittelbar dort anzusetzen, wo sich das Lötmittel befindet und, zum Fließen gebracht werden soll. Es zeigt sich indes, daß diese Art der Anordnung des Induktors gegenüber der zu lötenden Stelle aus zunächst unverständlichen Gründen nicht zum Erfolge führt, und zwar auch dann nicht, wenn das Lötmittel in einer Nut oder Sicke 5 konzentriert ist. Eine solche Nut oder Sicke 5 kann, wie im Beispiel gewählt, eckig sein, aber auch runde Form aufweisen. Sie kann ferner auch im Teller 3 vorgesehen sein oder in beiden Tellern. In dieser Nut oder Sicke liegt das Lötmittel als Draht oder auch in Form einzelner Teile oder Plättchen, wenn die Nut oder Sicke 5 nicht einen geschlossenen Kreis darstellt, sondern aus Einzelabschnitten besteht, die auf einen bei 5 gedachten Kreis verteilt sind. Selbst wenn die Temperatur so hoch getrieben wird, daß der Werkstoff des Tellers i verbrennt oder zum mindesten in seinen Eigenschaften stark geschädigt wird, kommt das Lot nicht in gewünschter Weise zum Fließen. Die Kapillarwirkung tritt nicht ein, und das Lot verteilt sich nicht im Luft-@palt zwischen den beiden miteinander zu verbindenden Teilen. Es könnte daran gedacht werden, diesem Übelstand dadurch zu steuern, daß spiegelbildlich zum Induktor 6 gegenüber dem Teller 3 ein weiterer Induktor angebracht wird. Eine derartige Anordnung verbietet sich jedoch deshalb, weil die Nebenkapsel, die vom Teller 3 gebildet wird, wenig zugänglich ist und daher das Einführen eines zweiten Induktors verwickelte Vorrichtungen erforderlich machen und außerdem die Durchführung des Lötvorganges verlängern würde. Die Maßnahmen würden sich schlecht in den erwünschten Materialfluß derGesamterzeugung einschalten lassen. Außerdem würde der Strom bei der Anordnung zweier spiegelbildlicher Induktoren 6 trotz der schlechten Kopplung vornehmlich in den Stutzen 2 bzw. 4 fließen, eineGefahr, die selbstverständlich auch dann besteht, wenn nur mit einem Induktor 6 gearbeitet wird.
- Überraschenderweise hat sich gezeigt, daß die gestellte Aufgabe in einfachster Weise zu lösen ist, wenn die Induktionsspule an einer von der Lötstelle bzw. der das Lötmittel enthaltenden Nut oder Sicke relativ entfernten Stelle angesetzt und die Lötstelle durch Wärmeleitung der zu verbindenden Teller erwärmt wird. Demgemäß wird der Induktor, wie bei 7 gezeigt, so angeordnet, daß er ringförmig den kleineren Teller umgibt. Die Induktionswirkung ist bei dieser Anordnung derart, daß sowohl der Teller 3 als auch der Teller i erwärmt werden. Die Wärme fließt von der Erwärmungsstelle aus radial nach innen, schmelzt das Lötmittel auf, das im gewählten Beispiel in der Nut 5 untergebracht ist, und stellt einen. Wärmestau zur Verfügung, der ausreicht, um das Lötmittel unter der Kapillarwirkung sicher und gleichmäßig über die Trennflächen zwischen Teller i und 3 zu verteilen.
- Mit Hilfe des Verfahrens gemäß der Erfindung lassen sich mithin mechanisch einwandfreie Lötverbindungen derartiger tellerförmiger Gebilde herstellen, und es ist für den Fachmann ohne weiteres ersichtlich, daß diese Maßnahme nicht beschränkt ist auf die Erzeugung von sogenannten Bremsnaben, sondern überall dort angewendet werden kann, wo eine dein Sinne nach ähnliche Aufgabe gestellt ist. Obwohl die induktiv erzeugte Wärme von der Erzeugungsstelle einen verhältnismäßig großen Weg bis zum aufzuschmelzenden Lötmittel zurückzulegen hat, geht die Erwärmung so rasch und so sicher vonstatten, daß in jedem Falle ein gleichmäßiges Fließen des Lötmittels gewährleistet ist. Die Geschwindigkeit der `'Wärmewanderung stellt darüber hinaus sicher, daß die Temperaturerhöhung an der Einwirkungsstelle des Induktors und die Zeit, während! welcher sie aufrechterhalten werden muß, so gering gehalten werden können, daß Schädigungen des Werkstoffes der beiden Teller vollkommen vermieden werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Verlöten tellerartiger Gebilde, insbesondere der tellerartigen Teile einer Bremsnabe, unter elektroinduktiver Erhitzung, dadurch gekennzeichnet, daß die Induktionsspule an einer von der Lötstelle sowie gegebenenfalls von der das Lötmittel enthaltenden Nut oder Sicke relativ entfernten Stelle, insbesondere das kleinere der tellerartigen Gebilde, ringförmig umgebend angesetzt und die Lötstelle durch Wärmeleitung der zu verbindenden. Teller erwärmt wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED3A DE828895C (de) | 1949-10-02 | 1949-10-02 | Verfahren zum Verloeten tellerartiger Gebilde unter elektro-induktiver Erhitzung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED3A DE828895C (de) | 1949-10-02 | 1949-10-02 | Verfahren zum Verloeten tellerartiger Gebilde unter elektro-induktiver Erhitzung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE828895C true DE828895C (de) | 1952-01-21 |
Family
ID=7028487
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED3A Expired DE828895C (de) | 1949-10-02 | 1949-10-02 | Verfahren zum Verloeten tellerartiger Gebilde unter elektro-induktiver Erhitzung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE828895C (de) |
-
1949
- 1949-10-02 DE DED3A patent/DE828895C/de not_active Expired
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