DE828880C - Verfahren zum UEberwachen des Betriebes eines Verbundnetzes - Google Patents

Verfahren zum UEberwachen des Betriebes eines Verbundnetzes

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DE828880C
DE828880C DEA3611A DEA0003611A DE828880C DE 828880 C DE828880 C DE 828880C DE A3611 A DEA3611 A DE A3611A DE A0003611 A DEA0003611 A DE A0003611A DE 828880 C DE828880 C DE 828880C
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DE
Germany
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voltage
network
reactive power
counter
coupling
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Expired
Application number
DEA3611A
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English (en)
Inventor
Dipl-Ing Michel Cuenod
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BBC BROWN BOVERI and CIE
BBC Brown Boveri AG Germany
Original Assignee
BBC BROWN BOVERI and CIE
Brown Boveri und Cie AG Germany
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02JCIRCUIT ARRANGEMENTS OR SYSTEMS FOR SUPPLYING OR DISTRIBUTING ELECTRIC POWER; SYSTEMS FOR STORING ELECTRIC ENERGY
    • H02J3/00Circuit arrangements for AC mains or AC distribution networks
    • H02J3/04Circuit arrangements for AC mains or AC distribution networks for connecting networks of the same frequency but supplied from different sources
    • H02J3/06Controlling transfer of power between connected networks; Controlling sharing of load between connected networks

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Supply And Distribution Of Alternating Current (AREA)

Description

  • Verfahren zum Überwachen des Betriebes eines Verbundnetzes Für die Überwachung des Betriebes eines Verbundnetzes hat man bereits Verfahren und Einrichtungen angegeben, mit deren Hilfe die für die Konstanthaltung der Frequenz von den Teilnehmern aufgewendete Leistung kontinuierlich festgestellt wird. Es wurden hierfür Einrichtungen vorgeschlagen, welche mit Hilfe von auf Strom und Spannung ansprechenden Mitteln die momentanen Abweichungen der Wirkleistung einerseits und der Frequenz anderseits konti»uierlich messen. Diese Meßwerte wurden benutzt, um ein zeitliches Integral des Produktes zu bilden. welches dann der Verrechnung der Frequenzhaltearbeit zugrunde gelegt wurde.
  • Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist nun rin \'erfalirc-n ziem I'lx#r@@achen des Betriebes eines Verbundnetzes, bei welchem ebenfalls mit Hilfe von auf Strom und Spannung ansprechenden Mitteln kontinuierlich ein zeitliches Integral des Produktes von zwei Meßwertern an den Kuppedstellen jedes Teilnetzes mit der Kuppelleitung ermittelt wird, indem erfindungsgemäß für die Kontrolle des Beitrages zur Spannungshaltung in der Kuppelleitung das zeitliche Integral des Produktes aus den momentanen Abweichungen der Blindleistung und der Spannung der Teilnetze von ihren Sollwerten gebildet wird.
  • Das Verfahren gemäß der Erfindung sei an Hand der schematischen. Schaltbilder Fig. i und 2 in seiner Wirkung nachstehend erläut°rt.
  • Der Beitrag zur Spannungshaltung: Spannungshaltearbeit B, definiert sich in Übereinstimmung mit der Definition der Frequenzhaltearbeit durch das folgende zeitliche Integral: B =fdPBAÜdt, worin d P8 momentane Abweichung der Blindleistung in der Kuppelleitung gegenüber ihren Sollwert 4 P8 = P8 ist - PB Soli, d U momentane Abweichung der Spannung an der Kuppelstelle gegenüber ihrem Sollwert d U = L'isi - Usoii, t Zeit bedeuten.
  • Dieses Integral kann in verschiedenen Formen, die alle äquivalent sind, ausgeführt werden: B = .% TB ig - P8 .ou) (U:.e -- U.oii) dt = f Po ;,t # U;g dt - f PB ;,t U.oll dt - f PB .all Uiat dt + f PB aal - Um" dt = f d PB Ui, dt - f d PB U"11 dt =fPBi,tdUdt-fPB.atdUdt. Der Sollwert von Wirk- und Blindleistung wird durch Vertrag zwischen den gekuppelten Teilnetzen festgelegt. Diese Begriffe brauchen nicht näher erläutert zu werden. Im Falle einer Messung der Frequenzhaltearbeit ist die Frequenz eine allen gekuppelten Netzen gemeinsame, überall gleiche Größe; im Zusammenhang mit der erfindungsgemäßen Messung der Spannungshaltearbeit ist jedoch zu beachten, daß sich die Spannung in@ den Netzen mit Änderungen der Lastverteilung zeitlich und- örtlich ändert.
  • Unter den heutigen Verhältnissen sind regelbare Kuppeltransformatoren zwischen benachbarten Netzen in erster Linie Mittel, um .die Netze spannungstechnisch voneinander unabhängig zu machen. Die Blindlvistungsproduktion und -verteilung innerhalb der Netze wird durch die Erregung der Generatoren und eventueller Phasenschieber so geregelt, daß die Spannung wenigstens an den Verbrauchsschwerpunkten dauernd in der Nähe ihres Sollwertes gehalten wird. Mit den unvermeidlichen ,lastabhängigen Schwankungen der Spannungsabfälle zwischen Produktions- und Verbrauchspunkten jedes Netzes werden daher auch die Spannungen zu beiden Seiten einer Kuppelstelle dauernd mehr oder weniger variieren. Diese Änderungen werden mit Hilfe der Regeltransformatoren ausgeglichen; dabei wird die Blindleistungsübertragung meistens auf eirein: konstanten oder wirkleistungsproportionalen Wert geregelt. Die Festlegung einer Soldspannung für eine Kontrolle der geleisteten Spannungshaltearbeit über eine solche Kuppelstelle scheint unter diesen Umständern ziemlich problematisch.
  • Grundsätzliche Bedeutung gewinnt jedoch das erfindungsgemäße Prinzip, wenn ein Höchstspannungskuppelsystem ohne eigene Kraftwerke und Verbraucher erstellt wird. Auf einem solchen muß neben. der Wirk- auch die Blindleistungsführung programmatisch festgelegt werden. Damit sind aber auch jeweils für jede Kuppelstelle die Sollwerte ihrer Spannungauf der Seite des Kuppelsystems sowie diejenigen der Wirk- und Blindübergabeleistung bestimmt. Um jedem Teilnehmer die nötige Freiheit für die Spannungshaltung in seinem Netz zu sichern, würden alle Anschlüsse an das Kuppelsystem über Regeltransformatoren erfolgen.
  • Unter diesen Umständen ist die Messung der Spannungshaltearbeit an der Kuppelstelle das Mittel zur tberwachung des Beitrages des Teilnehmers an, die vereinbarte Spannungshaltung.
  • Bei dem Beispiel nach Fig. i wird das zeitliche Integral aus den momentanen Abweichungen der Blindleistung und der Spannung des Netzes b mit Hilfe des produktbildenden Zählers a nach der Formel f d P8 - d U # dt gebildet. Mit bi ist ein Gleich- oder Wechselstromhilfsnetz konstanter Spannung bezeichnet. Dem Zähler werden die Abweichungen, der Blindleistung vom Sollwert mittels des Wälzsektorreglers c und die Abweichungen der Spannung vorm Sollwert mittels des Wälzsektorreglers d über die Potentiometer e1, e2 zugeführt. Der Regler c besitzt zwei mit Strom- und Spannungsspule ausgerüstete Erregersysteme, welche die Momentanwerte der Blindleistung messen und denn Drehsystem ein positives oder negatives Drehmoment erteilen, je nachdem die momentane Blindleistung größer oder kleiner als der Sollwert ist. Die Einstellung des Sollwertes erfolgt durch Verändern der Anzapfung des unteren @N'iderstandes des Potentiometers. Bei Übereinstimmung der momentanen Blindleistung mit dem Sollwert ist zwischen, dem Berührungspunkt des Wälzsektors und der Anzapfung an den Widerständen des Potentiometers e keine Spannung vorhanden. Abweichungen gegenüber dein Sollwert erzeugen eine Spannung am Potentiometer und einen Stromfluß durch die eine Spule des Zählers a. Die zweite Spule des Zählers a wird in entsprechender Weise von einem Strom durchflossen, wenn die Spannung des Netzes b von ihrem Sollwert abweicht, der am unteren Widerstand des Potentiometers e2 eingestellt wird, das dem von der Netzspannung beeinflußten Regler d zugehört. Das Triebsystem des Reglers d besitzt zwei Spulen, die mit phasenverschobenen Spannungen aus dem Netz b erregt werden. Die Angaben des Zählers a sind somit ein Mittel für die dauernde Kontrolle der Spannungsha ltea rbei t.
  • Eine andere Möglichkeit zur Durchführung des Verfahrens gemäß der Erfindung ergibt sich durch Bildung des zeitlichen Integral .% (Pu soti - P8 ist) (U.soti - Uist) dt, worin P8 "ii den Sollwert der Blindleistung und PB ist deren Istwert bedeutet, während mit Usoti die Sollspannung und mit Ui.,t die Istspannung bezeichnet ist. Für diesen Zweck sind, wie aus Fig. a ersichtlich, vier Zähler f1 bis f4 erforderlich, welche die Soll- bzw. Ist-Blindleistung messen und deren Dämpfungen g, bis 94 von der Soll- bzw. Istspannu.ng beei.nflußt werden. il ist ein Potentiometer zur Einstellung des Sollwertes der Blindleistung, und i2 ist ein solches zur Einstellung des Sollwertes der Spannung. Mit m ist eine Gleichrichteranordnurwg in Doppelwegschaltung zur Speisung der Dämpfungen g1, g3 der Zähler f1, f$ bezeichnet. Mit Hilfe des Widerstandes i3 wird die Dämpfung eingestellt. Der Zähler f, mißt f PB,.a U;,r dt, der Zähler f a das f PB ..u U.ou dt der Zähler f3 das PB w UW dt und der Zähler f4 das fPB;a U,a dt. Die 6berlagerung der Messung dieser vier Zähler mit Hilfe der Differentiale h, bis h3 gibt ein Maß der Spannungshaltearbeit, welche mit dem Zählwerk k registriert wird.
  • Die Angaben des Spannungshaltearbeitzählers k sind somit ein Mittel für die dauernde Kontrolle dies Beitrages des zugehörigen Netzes an die Spannungshaltung des Verbundnetzes.
  • Selbstverständlich können Meßsysterne der beschriebenen Art auch zur Betätigung von Regeleinrichtungen verwendet werden, um die Blindleistungsverteilung im Kuppelsystern nach vorausbestimmten Beziehungen zu steuern.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Überwachen des Betriebes eines Verbundnetzes, bei welchem mit Hilfe von auf Strom und Spannung ansprechenden Mitteln kontinuierlich ein zeitliches Integral des Produktes von zwei Me$worten in den. Kuppelstel9en jedes Teilnetzes mit der Kuppelleitung ermittelt wird, dadurch gekennzeichnet, daß für die Kontrolle des Beitrages zur Spannungshaltung in der Kuppelleitung das zeitliche Integral des Produktes aus den momentanen Abweichungen der Blindleistung und der Spannung der Teilnetze von ihren Sollwerten gebildet wird.
DEA3611A 1949-10-26 1950-09-23 Verfahren zum UEberwachen des Betriebes eines Verbundnetzes Expired DE828880C (de)

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CH828880X 1949-10-26

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DE828880C true DE828880C (de) 1952-01-21

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DEA3611A Expired DE828880C (de) 1949-10-26 1950-09-23 Verfahren zum UEberwachen des Betriebes eines Verbundnetzes

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