DE828815C - Begrenzungsschablone fuer Spritzapparate - Google Patents

Begrenzungsschablone fuer Spritzapparate

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Publication number
DE828815C
DE828815C DEH844A DEH0000844A DE828815C DE 828815 C DE828815 C DE 828815C DE H844 A DEH844 A DE H844A DE H0000844 A DEH0000844 A DE H0000844A DE 828815 C DE828815 C DE 828815C
Authority
DE
Germany
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template
boundary
movement
limitation
spray guns
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Expired
Application number
DEH844A
Other languages
English (en)
Inventor
Otto Heinrich
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Individual
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Publication date
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Application granted granted Critical
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05BSPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
    • B05B12/00Arrangements for controlling delivery; Arrangements for controlling the spray area
    • B05B12/16Arrangements for controlling delivery; Arrangements for controlling the spray area for controlling the spray area
    • B05B12/20Masking elements, i.e. elements defining uncoated areas on an object to be coated

Landscapes

  • Nozzles (AREA)

Description

  • Begrenzungsschablone für Spritzapparate Gegenstand der E-rfindung ist eine Begrenzungsvorrichtung, welche verhütet, daß bei Spritzarbeiten ein Danebenspritzen eintritt, wodurch man auch in der Lage ist, die Lack- oder Farbauftragungen scharf zueinander abzugrenzen und wodurch man auch Dekorationen hervorrufen kann. Ferner kann die Begrenzungsfl;iche nach jeder Spritzarbeit selbsttätig gereinigt und ein Dauerbetrieb hervorgerufen werden.
  • In den Zeichnungen sind zwei Ausführungsbeispiele aufgezeichnet.
  • Abb. r, 2 und 3 zeigt die Vorrichtung, wie die Begrenzungsschablone pneumatisch vorgeschoben wird und der Rückgang durch Federkraft stattfindet. plan kann aber auch den Vor- und Rückgang pneumatisch durch Umsteuerungsventile bewirken; A11.4 zeigt die Vorrichtung mechanisch gesteuert in Verbindung mit Federkraft; Abb. 5 und 6 zeigen, wie die Begrenzungsvorrichtung an einem Spritzautomaten in Verbindung mit einem Steuerorgan angeordnet ist.
  • In Abb. i, 2 und 3 ist die Begrenzungsschablone in Tätigkeit aufgezeichnet. In den Zylihder i ist eine Hubstange 2 eingesetzt, welche einen Kolben 3 trägt. Hinter dem Kolben 3 ist eine Druckfeder 4 angeordnet, welche den Rückgang des Kolbens 3 mit der Hubstapge 2 bewirkt. Rückwärts am Zylinder i ist ein Preßlufteinführungsstutzen 5 angeordnet, welcher periodisch den Kolben 3 mit seiner Zugstange 2 nach vorn bewegt. Die Funktionsweise kann man auch umgekehrt einrichten. Wie schon eingangs erwähnt, kann man die Vor- und Rückwärtsbewegung durch Preßluft in Verbindung mit Umsteuerventilen ausführen. An Stelle der Triebkraft Preßluft kann man auch öl- oder Wasserdruck in Anwendung bringen. An der _ Zugstange 2 ist die Abgrenzungsschablone 6 angebracht, welche die hervorgerufene Hinundherbewegung mitmacht. Wenn es erforderlich ist, kann die Abgrenzungsschablone 6 einen Ausschnitt 7 erhalten, welcher eine zentrische Führung des anzuspritzenden Gegenstandes mit bewirkt. Dieses kommt hauptsächlich bei langen Gegenständen in Anwendung, wie z. B. bei Garnspulen. Da die Abgrenzungsschablone 6 während des Spritzarbeitsganges mit Lack, Farbe usw. benetzt wird, ist es erforderlich, daß diese zugleich wieder gereinigt wird. Dieses erfolgt, indem man an den Zylinder i eine Haltevorrichtung 8 verstellbar an. ordnet, welche durch Schrauben 9 an dem Zylinder i festgehalten wird. Die Haltevorrichtung 8 trägt zwei Schaber io, welche federnd auf der Begrenzungsschablone 6 aufdrücken. Bei Rückgang der Begrenzungsschablone 6 wird die anhaftende Farbe, Lack usw abgestreift. Dieser Arbeitsgang findet nach jeder Spritzperiode statt. Die Begrenzungsschablone 6 muß einen begrenzten Vorschub haben. Dieses @vird bewirkt, indem man am hinteren Teil der Hubstange 2 eine Stellmutter ii vorsieht.
  • Die Abb.4 zeigt ein Ausführungsbeispiel einer mechanischen Bewegung der Begrenzungsschablone 12. Die Haltevorrichtung 13 ist verstellbar mit dem Führungskörper 14 durch die Schrauben 15 verbunden. In den Führungskörper 14 ist eine Feder 16 eingesetzt, welche den Rückgang bewirkt. Die Führungsstange 17 ist mit einem Hebel 18 in Verbindung gebracht, welcher zwangsläufig durch eine Hubkurve i9 bewegt wird. In diesem Fall wird die begrenzte Vorwärtsbewegung der Begrenzungsschablone durch die Hubkurve i9 gesichert. Diese Zeichnung zeigt die Vorrichtung im Begriff der Vorwärtsbewegung, wogegen Abb. 1, 2 und 3 die Vorrichtung in der Spritzperiode darstellt.
  • Die Abb. 5 und 6 zeigen eine Anordnung der Begrenzungsschablonen an einem Spritzautomaten. Im allgemeinen haben die Spritzautomaten eine Drehscheibe 20, welche eine Anzahl Drehspindeln 21 besitzt. :Auf diese Drehspindeln 21 werden die anzuspritzenden Gegenstände, wie eingezeichnet eine Garnspule X, aufgesetzt. An der Spritzstelle sind drei Begrenzungsvorrichtungen 22 in der Ausführung nach den Abb. 1, 2 und 3 eingesetzt, welche an der Garnspule X zwei Stellen begrenzen, zwischen welchen je ein Spritzapparat 23 eingesetzt ist. Bei der oberen Stelle der Garnspule X ist nur eine Begrenzungsschablone 22 eingesetzt, weil sich nur nach unten die Begrenzung erforderlich macht. Die Garnspule X wird dadurch, an zwei Stellen scharf abgegrenzt, mit einer bunten Farbe kenntlich gemacht. Durch ein Unterbrechungsventil 24, in Verbindung mit einer Steuerkurve 25, werden alle Abgrenzungsschablonen 22 in Betrieb gesetzt. Das Unterbrechungsventil 24 mit seiner Steuerkurve 25 wird in den Spritzautomaten in der Art eingesetzt, daß die Begrenzungsschablonen taktmäßig mit dem periodischen Vorschub der Drehscheibe 20 und dem
    taktmäßigen Einsatz der Spritzapparate 23 über-
    einstimmen. Das Unterbrechung,-;\-entil 24 ist durch
    Rohrleitung 26 mit den Begrenzungseinrichtungen
    22 verbunden. Auf gleiche \\'eise «-erden auch die
    Spritzapparate 23 taktmäßig in Tiitigkeit gesetzt.
    Während des Spritzarbeitsganges werden die an-
    zuspritzenden Gegenstände X schnell gedreht.
    Durch diese Einrichtungen kann inan auch noch
    viele andere Gegenstände dekorieren, absetzen usw.,
    z. B. Gummibälle mit Riiiginustern verzieren,
    gegebenenfalls auch Muster auf allerhand hauswirt-
    schaftliche Gegenstände, «-ie Vasen, Teller, Kannen,
    und noch vieles andere aufspritzeil.
    Die Begrenzungseniriclitungen können außer an
    Spritzautomaten auch an aridere einfache Spritz-
    einrichtungen angeschlossen «-erden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHF1: i. Begrenzungsschablone für Spritzapparate, dadurch gekennzeichnet, daß) die Begrenzungs- schablone (6) in Verbindung mit einer Zug- stange (2), welche mit Kolben (3) und Feder (4) versehen ist, in einen Z_@@lin<lcr (i) eingebaut ist und durch Stutzen (;) die \'or-NNärtsbewegung der Begrenzungsscliablo ne (6) durch Preßluft, Öl- oder Wasserdruck und die lziickwärtsbewe- gung durch Federkraft durc lifiilirbar ist. z. Begrenzungsscliablorie nach Anspruch i, dadurch . gelceiiiizeicliiiet. (Ial.') die Vorwärts- bewegung durch Federkraft, die Rückwärts- bewegung der Schablone durch Luft-, Öl-, Wasserdruck o. (1g1. durchführbar ist. 3. Begrenzungsschablone nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Vor- und Rückwärtsbewegung der Schablone (6) in Ver- bindung mit einem Unistetierventil nur mit Preßluft, Ö1-, Wasserdruck o. (g1. durchführ- bar ist. Begrenzungsschablone nach Anspruch i bis 3, dadurch gekerinzeiclinet. clati die Bewegung der Schablone mittels einer Nockenwelle oder sonstwie mechanisch erfolgt. 5. Begrenzungsschablone nach Anspruch i bis 4, dadurch gekeiinzeiclinet, (1a13 an den Zylinder (i) oder Fiilirungskörper (i4) eine Befestigungsvorrichtung für die Schaber (io und 27) fest oder verstellbar angebracht ist. 6. Begrenzungssclial>lorie nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorwärts- der @Cli£Ll)lone (6), durch eine Stell- schraube (i i) in Verbindung finit der Zugstange (2) begrenzbar ist. 7. Begrenzungsschablone nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Be- grenzungsschablone (6) mit :\ussparungen (7) versehen ist. B. Begrenzungsschablo rie nach Anspruch i bis 7, dadurch gekenrizeiclinet, claß die Ab- grenzungsschablone (6 und 12) bzw. die gesamte Vorrichtung an Spritzautomaten oder anderen Spritzapparaten angebracht ist.
DEH844A 1949-12-15 1949-12-15 Begrenzungsschablone fuer Spritzapparate Expired DE828815C (de)

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DE828815C true DE828815C (de) 1952-01-21

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DEH844A Expired DE828815C (de) 1949-12-15 1949-12-15 Begrenzungsschablone fuer Spritzapparate

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DE (1) DE828815C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1078479B (de) * 1954-12-31 1960-03-24 Siemens Ag Vorrichtung zum Aufbringen von Abdeckkoerpern auf Werkstuecke, insbesondere auf Platten fuer Trockengleichrichter

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1078479B (de) * 1954-12-31 1960-03-24 Siemens Ag Vorrichtung zum Aufbringen von Abdeckkoerpern auf Werkstuecke, insbesondere auf Platten fuer Trockengleichrichter

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