DE824373C - Anordnung fuer Regeltransformatoren o. dgl. - Google Patents
Anordnung fuer Regeltransformatoren o. dgl.Info
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- DE824373C DE824373C DEP10849A DEP0010849A DE824373C DE 824373 C DE824373 C DE 824373C DE P10849 A DEP10849 A DE P10849A DE P0010849 A DEP0010849 A DE P0010849A DE 824373 C DE824373 C DE 824373C
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- H01F29/00—Variable transformers or inductances not covered by group H01F21/00
- H01F29/02—Variable transformers or inductances not covered by group H01F21/00 with tappings on coil or winding; with provision for rearrangement or interconnection of windings
- H01F29/04—Variable transformers or inductances not covered by group H01F21/00 with tappings on coil or winding; with provision for rearrangement or interconnection of windings having provision for tap-changing without interrupting the load current
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Description
- Anordnung für Regeltransformatoren o. dgl. Bei Regeltransformatoren o. dgl. werden durch einen Leistungsschalter abwechselnd die Stufenwähler eines Stufenwählerpaares für die Weiterschaltung stromlos gemacht. Bei Überschaltung von der einen zur anderen Stufe wird vorübergehend ein Widerstand zwischen die Stufen geschaltet. Der Leistungsschalter und der Überschaltwiderstand sind stark beansprucht und meist einem rascheren Verschleiß unterworfen als die übrigen Teile der Regelanordnung. Beim Nachprüfen und Wiederinstandsetzen dieses Schalters und des Widerstandes muß der Transformator abgeschaltet werden.
- Die Erfindung hat die Aufgabe, solche Betriebsunterbrechungen zu vermeiden. Sie setzt bei einer Regeltransformatoranordnung einen Leistungsschalter zur Abschaltung des Transformatorlaststroms und einen Überbrückungswiderstand, der mittels eines Widerstandsschalters bei der Regelung vorübergehend zwischen benachbarten Stufen eingeschaltet wird, voraus. Erfindungsgemäß wird dadurch der Leistungsschalter und der Überschaltwiderstand während des Betriebes für die Nachprüfung und Wiederinstandsetzung zugänglich gemacht, daß zum Leistungsschalter ein Überbrückungsschalter parallel liegt und zwischen dem Leistungsschalter und dem Widerstandsschalter und einem an den Stufen entlang geschalteten Stufenwählerpaar je ein Umschalter liegt, der die genannten Schalter abwechselnd an den einen oder anderen Wähler anschließt, daß ferner zwischen dem Leistungsschalter, dem Widerstand und den zugehörigen Umschaltern sowie zwischen dem Leistungsschalter, dem Widerstandsschalter und dem Überbrückungsschalter je ein Trennschalter liegt und daß schließlich der Leistungsschalter, der Widerstand und gegebenenfalls auch der Widerstandsschalter räumlich außerhalb des Potentialbereiches der spannungfiihrenden Teile der Anordnung angebracht sind. Die Erfindung wird an Hand des in der Zeichnung dargestellten Beispiels näher erläutert.
- Eine regelbare Wicklung i eines Transformators ist mit einer Reihe von Anzapfungen versehen, von denen in der Zeichnung die Anzapfungen 2, 3 dargestellt sind. An diesen Anzapfungen werden Stufenwähler 4, 5 eines Stufenwählerpaares abwechselnd stromlos entlang geschaltet. DadieBauform und Wirkungsweise solcher Stufenwähler an sich bekannt sind, sollen sie hier nicht näher erläutert werden. Der Stufenwähler 4 ist mit Festkontakten 6, 7, 8 von drei Umschaltern 9, io, 11 verbunden, von denen die Umschalter io und i i miteinander gekuppelt sind. Der Stufenwähler 5 ist mit Festkontakten 12, 13, 14 dieser Umschalter verbunden. Mit dem beweglichen Kontakt 15 des Umschalters 9 liegt ein Überbrückungsschalter 16 für einen Leistungsschalter 17, beispielsweise einen Expansionsschalter, in Reihe. Der überbrückungsschalter 16 liegt mit dem einen Pol an der Lastleitung 18 des Transformators und über einen Trennschalter i9 an dem einen Pol des Expansionsschalters 17 und eines Widerstandsschalters 2o. Zwischen dem Expansionsschalter 17 und dem beweglichen Kontakt 21 des Umschalters io liegt ein weiterer Trennschalter 22. Der Widerstandsschalter 20 ist über einen Überschaltwiderstand 23 und einen weiteren Trennschalter 24 mit dem beweglichen Kontakt 25 des Umschalters i i verbunden.
- Bei der Regelung arbeiten die einzelnen Schalter folgendermaßen: In der gezeichneten Stellung der Schalter ist die Anzapfung 2 mit dem Lastleiter 18 verbunden. Soll auf die Stufe 3 umgeschaltet werden, dann wird durch ein Laufwerk, das auch die Stufenwähler 4, 5 antreibt, zunächst der Expansionsschalter 17 unter Aufladung seines Kraftspeichers geschlossen. Dadurch wird der Schalter 16 überbrückt. Er wird nun unter Aufladung seines Kraftspeichers geöffnet. Der dadurch stromlos gewordene Umschalter 9 wird von dem Kontakt 6 auf den Kontakt 12 umgelegt. Auch der Widerstandsschalter 2o hat einen Kraftspeicher, der in der gezeichneten Offenstellung des Schalters geladen ist. Nunmehr werden kurz nacheinander der Widerstandsschalter 20, der Expansionsschalter 17 und der Überbrückungsschalter 16 ausgelöst. Der Schalter 20 schließt und schaltet dadurch den Widerstand 23 zwischen die Anzapfungen 2 und 3. Der Expansionsschalter 17 öffnet und trennt dadurch den Widerstand 23 sowie den Lastleiter 18 von der Anzapfung 2 ab, so daß der' gesamte Laststrom zunächst über den Widerstand 23 zur Anzapfung 3 fließt. Der Überbrückungsschalter 16 schließt und überbrückt dadurch den Widerstand 23, da, wie erwähnt, der Umschalter 9 zuvor auf den Kontakt 12 umgelegt wurde. Hierauf wird unter erneuter Aufladung seines Kraftspeichers der Widerstandsschalter 20, der nun praktisch stromlos ist, geöffnet, und die stromlos gewordenen Umschalter i o, i i werden von den Kontakten 7, 14 auf die Kontakte 13, 8 umgelegt. Inzwischen wurde auch der Stufenwähler 4 auf die nach 3 folgende, in der Zeichnung nicht dargestellte Anzapfung weitergeschaltet. Damit ist der Laststrom von der Stufe :2 auf die Stufe 3 umgeschaltet, er fließt jetzt ausschließlich über den Überbrückungsschalter 16.
- Soll auf die nächste Stufe weitergeschaltet werden, dann spielen sich die Schaltvorgänge in der gleichen `''eise ab, jedoch werden jetzt die Umschalter 9, 1o, i i von den Kontakten 12, 13, 8 auf die Kontakte 6, 7, 14 umgelegt. Nach der Durchschaltung fließt der Laststrom wieder ausschließlich über den Schalter 16. In jeder Hauptstellung des Regelwerks sind also die Teile 17, 20, 23 stromlos. Sollen diese Teile nachgeprüft oder instand gesetzt werden, dann brauchen nur die Trennschalter i9, 22, 24 geöffnet zu werden, um diese Teile auch spannungslos zu machen. Eine Betriebsunterbrechung des Transformators ist also nicht erforderlich. Damit ohne Gefahr an den Teilen 17, 20, 23 gearbeitet werden kann. sind diese durch ein Rechteck 26 umschlossenen Teile räumlich außerhalb des Potentialbereiches der spannungführenden Teile des Regelwerks angeordnet, also beispielsweise auf einem besonderen Isolator des Transformators. Nach dem Wiederschließen der Trennschalter 19, 20, 24 kann wieder weitergeregelt werden.
- Die Erfindung bietet den Vorteil. daß die stark beanspruchten und einem rascheren Verschleiß unterworfenen Teile der Regelanordnung auch während des Betriebes bequem zugänglich sind.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Anordnung für Regeltransformatoren o. dgl. zur Zugänglichmachung von Leistungsschaltern zur Abschaltung des Transformatorlaststroms und von Überschaltwiderständen, die mittels eines `'Widerstandsschalters bei der Regelung vorübergehend zwischen benachbarten Stufen eingeschaltet werden, während des Betriebes, dadurch gekennzeichnet, daß zum Leistungsschalter (17) ein Überbrückungsschalter (16) parallel liegt und zwischen den drei genannten Schaltern (16, 17, 20) und einem an den Stufen (2, 3) entlang geschalteten Stufenwählerpaar (4, 5) je ein Umschalter (9, io, i i) liegt, der die genannten Schalter (16, 17, 2o) abwechselnd an den einen (4) oder anderen Wähler (;) anschließt, daß ferner zwischen dem Leistungsschalter (17), dem Widerstand (23) und den zugehörigen Umschaltern (i o. i i ) sowie zwischen dem Leistungsschalter (17), dem Widerstandsschalter (20) und dem Überbrückungsschalter (16) je ein Trennschalter (19, 22, 24) liegt und daß der Leistungsschalter (17), der Widerstand (23) und gegebenenfalls auch der Widerstandsschalter (2o) räumlich außerhalb des Potentialbereiches der spannungführenden Teile der Anordnung angebracht sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP10849A DE824373C (de) | 1948-10-02 | 1948-10-02 | Anordnung fuer Regeltransformatoren o. dgl. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP10849A DE824373C (de) | 1948-10-02 | 1948-10-02 | Anordnung fuer Regeltransformatoren o. dgl. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE824373C true DE824373C (de) | 1951-12-10 |
Family
ID=7363153
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP10849A Expired DE824373C (de) | 1948-10-02 | 1948-10-02 | Anordnung fuer Regeltransformatoren o. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE824373C (de) |
-
1948
- 1948-10-02 DE DEP10849A patent/DE824373C/de not_active Expired
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