DE822912C - Modell zur Erlaeuterung des Aufbaues der betriebswirtschaftlichen Funktionen im industriellen Unternehmen - Google Patents

Modell zur Erlaeuterung des Aufbaues der betriebswirtschaftlichen Funktionen im industriellen Unternehmen

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DE822912C
DE822912C DEP40254A DEP0040254A DE822912C DE 822912 C DE822912 C DE 822912C DE P40254 A DEP40254 A DE P40254A DE P0040254 A DEP0040254 A DE P0040254A DE 822912 C DE822912 C DE 822912C
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Hans Goerlitz
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    • GPHYSICS
    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09BEDUCATIONAL OR DEMONSTRATION APPLIANCES; APPLIANCES FOR TEACHING, OR COMMUNICATING WITH, THE BLIND, DEAF OR MUTE; MODELS; PLANETARIA; GLOBES; MAPS; DIAGRAMS
    • G09B25/00Models for purposes not provided for in G09B23/00, e.g. full-sized devices for demonstration purposes
    • G09B25/02Models for purposes not provided for in G09B23/00, e.g. full-sized devices for demonstration purposes of industrial processes; of machinery

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Management, Administration, Business Operations System, And Electronic Commerce (AREA)

Description

  • Modell zur Erläuterung des Aufbaues der betriebswirtschaftlichen Funktionen im industriellen Unternehmen
    Die Anzahl der Einzelaufgaben, die für eine
    wirtschaftliche Betriebsführung und eine geordnete
    Verwaltung des Vermögens zu lösen sind, ist so
    -zahlreich und ihre gegenseitigen Verbindungen sind
    vielfach so unübersichtlich nicht nur für alle die-
    jenigen, die sich mit der Betriebswirtschaftslehre
    befassen wollen, sondern auch für die in einem
    Industrieunternehmen Tätigen, daß die Not-
    wendigkeit einer übersichtlichen und methodischen
    Darstellung aller Einzelaufgaben allgemein be-
    kannt ist. Erfindungsgemäß erfolgt diese Dar-
    stellung durch ein aus mehreren Fließstraßen be-
    stehendes Modell.
    Insbesondere besteht die Erfindung darin, daß
    die Hauptfließstraßen in übereinanderliegenden
    horizontalen Parallelebenen angeordnet sind und in der Zuordnung horizontaler und vertikaler Nebenfließstraßen zu den Hauptfließstraßen.
  • Weiterhin ist die austauschbare Anordnung von Marken im Zuge der Straßen zur Markierung von Werkstätten, Lagern, Büros o. dgl. und die Anordnung der Straßen auf Glasplatten sowie die Illumination des Modells Gegenstand der vorliegenden Erfindung.
  • Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist in der Zeichnung dargestellt. Bei diesem sind drei rechteckige Glasplatten 4, 5, 6 übereinandergelagert und an einer Tragsäule 7 befestigt. Die Tragsäule hat eine Fußplatte B.
  • Auf der Platte 5 befindet sich die Hauptfließ- Straße 2 für den Geldmäterialarbeitsumlauf in einen Produktionsunternehmen, beispielsweise für Elektromotoren.
  • In dem Zuge der Straße 2 befindet sich die Marke 9. Diese stellt die Geschäftskasse dar. Hinter der Kasse 9 verzweigt sich die Straße 2 in die Zweigstraße io, ii und 12.
  • Auf der Straße io fließt das Geld aus der Kasse 9 zum Lieferanten einer bestimmten Materialsorte. Der Lieferant ist durch die Marke 13 dargestellt. Von dem Lieferanten 13 gelangt das Material in das Vorratslager 14 und von diesem zur Verarbeitung in die Werkstätten 15.
  • Nach der Verarbeitung kommt das Material als Teil des Fertigproduktes von der Werkstatt 15 zum Fertiglager 16 und von dort zum Kunden 17, der für das erhaltene Fertigprodukt das Geld auf der Straße 2 in die Geschäftskasse 9 liefert.
  • Auf der Zweigstraße i i fließt das Geld aus der Kasse 9 in die Werkstatt 15 zur Entlohnung der Arbeiter und Angestellten.
  • Auf der Zweigstraße 12 fließen ähnlich wie auf der Straße io die Materialien, hier die für die Bearbeitung erforderlichen Betriebsmittel, wie z. B. Werkzeugmaschinen, Werkzeuge usw., und zwar als Geld aus der Kasse 9 bis zum Lieferanten 18 und von dort als Betriebsmittel zur Werkstatt 15-Auf der .Platte 6 befindet sich ebenfalls eine Fließstraße 3 mit Marken 9', i3', 1,4', i5', i6', i7', die ähnliches darstellen wie die Marken auf der Straße 2.
  • Auf der Straße 3 bewegen sich gewissermaßen als Schatten des auf der Straße 2 umlaufenden Geldes bzw. Materials Betriebsmittel u. dgl. die Buchungszettel, wie z. B. Zahlungsanweisungen, Rechnungen, Frachtbriefe, Wareneingangsscheine, Prüfscheine u. dgl.
  • Auf der Platte 4 befinden sich die durch die Marken 9", i3", 14", 15 ", i6", 17" dargestellten kaufmännischen Bürostellen für die Finanzwirtschaft des Unternehmens in einer der Anordnung auf der Platte 5 entsprechenden Zuordnung. Das Zusammenwirken der einzelnen Stellen erfolgt über die Straße i.
  • In der Ebene der Hauptfließstraße 2 befindet sich die Nebenstraße i9, welche die Verbindung zwischen den Lieferanten 13 und den Einkaufsbüros 2o darstellt.
  • Die Werkstatt 15 wird gesteuert über die Nebenstraße 21, die zu den Betriebsbüros 29 (Akkordbüro), Bearbeitungsplanung usw. führt. Die Straße 21 befindet sich ebenfalls in der gleichen Ebene wie die Straße 2.
  • Die Kontrollbüros 22 und 23, z. B. für den Wareneingang für die Arbeitszeit usw., befinden sich im Zuge der Straße 30, welche ebenfalls die Verbindung zur Werkstatt 15 herstellt.
  • Von der Werkstatt 15 geht die Vertikalstraße 24 ab, welche zu den Büros für die Instandhaltung 25 und die Versicherung 26 führt.
  • Weiterhin führt von der Werkstatt aus die Vertikalstraße 27 nach oben zu den Revisionsbüros 28.
  • Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind die Horizontalstraßen durch Farbstriche auf den Glasplatten dargestellt. Selbstverständlich können die Platten auch fortfallen und diese Straßen ebenso wie die Nebenstraßen z. B. aus Draht oder Glasstangen ausgebildet, auch sonst irgendwie im Raum gehaltert werden.
  • Eine weitere Ausbildung des Erfindungsgegenstandes besteht darin, daß bei den Markierungen kleine Glühlämpchen angeordnet sind, die man durch entsprechende Kontaktgabe nacheinander aufleuchten lassen kann, um das Zusammenwirken der einzelnen Stellen des '\-lodells bzw, ihrer Funktionen zu veranschaulichen.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜ CH E: i. Ein aus mehreren Fließstraßen bestehendes Modell zur Erläuterung des betriebswirtschaftlichen Aufbaues industrieller Unternehmen.
  2. 2. Modell nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die drei in sich geschlossenen Hauptfließstraßen für die Vermögensplanung (i), für die Gütererzeugung (2) und für die Vermögensfeststellung (3) in übereinanderliegende horizontale Parallelebenen angeordnet sind.
  3. 3. Modell nach Anspruch i und 2, gekennzeichnet durch die Zuordnung horizontaler und vertikaler Seitenstraßen (i9, 21, 24, 27) zu den Hauptfließstraßen (i, 2, 3).
  4. Modell nach Anspruch i, gekennzeichnet durch die austauschbare Anordnung von :Marken z. B. rechteckigen Querschnitts (9, 13, 14, 15, 16, 17 usw.) im Zuge der Straßen zur Markierung von Werkstätten, Lagern, Büros o. dgl.
  5. 5. Modell nach Anspruch i bis 4, gekennzeichnet durch die Anordnung der Straßen (i, 2, 3) auf Glasplatten (4, 5, 6) o. dgl.
  6. 6. Modell nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Straßen mit den Marken austauschbar zusammengesetzt sind.
  7. 7. Modell nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß dieses mit einer Illumination versehen ist, die von einer Stelle gesteuert wird.
DEP40254A 1949-04-20 1949-04-20 Modell zur Erlaeuterung des Aufbaues der betriebswirtschaftlichen Funktionen im industriellen Unternehmen Expired DE822912C (de)

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DE822912C true DE822912C (de) 1951-11-29

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