DE821463C - Vorrichtung zum gasdichten Verschliessen und schnellen OEffnen eines Behaelters, insbesondere eines Bereitschaftsbehaelters fuer Atemschutzgeraete - Google Patents

Vorrichtung zum gasdichten Verschliessen und schnellen OEffnen eines Behaelters, insbesondere eines Bereitschaftsbehaelters fuer Atemschutzgeraete

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Publication number
DE821463C
DE821463C DEP3064A DEP0003064A DE821463C DE 821463 C DE821463 C DE 821463C DE P3064 A DEP3064 A DE P3064A DE P0003064 A DEP0003064 A DE P0003064A DE 821463 C DE821463 C DE 821463C
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DE
Germany
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container
steel
closure
lid
gas
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Expired
Application number
DEP3064A
Other languages
English (en)
Inventor
Bruno Hennig
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Auergesellschaft GmbH
Original Assignee
Auergesellschaft GmbH
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE821463C publication Critical patent/DE821463C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A62LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62BDEVICES, APPARATUS OR METHODS FOR LIFE-SAVING
    • A62B25/00Devices for storing or holding or carrying respiratory or breathing apparatus

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Pulmonology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum gasdichten Verschließen und schnellen Offnen eines Behälters, insbesondere eines Bereitschaftsbehälters für Atemschutzgeräte Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum gasdichten Verschließen und schnellen Öffnen eines Behälters, insbesondere eines Bereitschaftsbehälters für Atemschutzgeräte, dessen Deckel unter Zwischenschaltung eines Dichtringes gegen die Deckelauflage des Behälters angepreßt wird. Es ist bekannt, die Befestigung und den Andruck des Deckels dadurch zu bewerkstelligen. daß der an dem Behälter angelenkte Deckel mit einem Kniehebelverschluß gegen den Behälterrand angezogen wird. Hierdurch wird jedoch, besonders bei nicht kreisförmigen Behältern, nicht an allen Stellen der gleiche Dichtungsdruck erreicht. Da das Öffnen des Deckels im Falle der Gefahr in kürzester Zeit zu erfolgen hat, sind Verschlüsse, die durch Abreißen eines Blechstreifens mittels eines Schlüssels erfolgen, wie sie z. B. auch .bei Konservenbüchsen usw. gebräuchlich sind, für den in Frage kommenden Verwendungszweck nicht zu gebrauchen, wenn es sich darum handelt, Rettungsgeräte, die den Benutzer vor plötzlich auftretenden Gefahren schützen sollen, also z. B. Atemschutzgeräte oder für Wassersportler verwendete Rettungssäcke, schnellstens aus dem Behälter zu entnehmen und in Gebrauchszustand zu versetzen.
  • Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß an zwei in der Nähe des Behälterrandes sitzenden Böcken Stahlbänder angebracht sind, deren freie Enden durch einen schnell lösbaren Verschluß zusammengehalten werden und die zur Erzielung des für die Gasdichtheit des Behälters notwendigen Andruckes einzeln anspannbar sind, d. h. daß getrennte -Mittel für das Verschließen und Andrücken des Deckels einerseits und das schnelle öffnen desselben andererseits vorgesehen sind. Zum Zweck der Anspannung der. Stahlbänder können.an jedem Bock Halteplatten angelenkt sein, durch die hindurch Schrauben an den Stahlbändern angreifen. Die die freien Stahlbandenden zusammenhaltenden Verbindungsglieder sind zweckmäßig nach Art eines Kipphebelverschlusses .gestaltet und so ausgebildet, daß sie beim öffnen des Verschlusses auseinanderfallen. Das Auseinanderfallen des' Verschlusses in seine Einzelteile kann z. B. dadurch erreicht werden, daß der Betätigungshebel des Kipphebelverschlusses nicht, wie üblich, in geschlossenen Lagern gelagert ist, sondern in zwei offene, an dem einen. Stahlbandende befestigte Haken mit seinen Drehzapfen eingreift, so daß beim öffnen der. Betätigungshebel in der Hand des Gebrauchers verbleibt oder sogar verlorengeht, so daß die Möglichkeit entfällt, daß der einmal geöffnete Behälter von dem Gebraucher wieder verschlossen werden kann.
  • Zur Erreichung eines möglichst gleichmäßigen Dichtungsdruckes auf den gesamten Umfang des Deckels ist es notwendig, den Druck möglichst nur in der Mitte desselben auszuüben. Dies wird dadurch ermöglicht, daß der Deckel des Behälters im Längsschnitt derart trapezförmig gestaltet ist, daß er zwei geneigte Seitenflächen und eine waagerechte Deckenfläche besitzt. Die Stahlbänder sind zwecks Vermeidung von Reibung ohne Berührung der Seitenflächen zu dem auf der Deckenfläche liegenden Verschluß geführt. Zum Schutze der Stahlbänder und des Verschlugses, der bei der Aufbewahrung des Behälters meistens mit einer Plombe gesichert ist, empfiehlt es sich, die Stahlbänder und die sie verbindenden VerschlußglJeder in der Verschlußstellung des Behälters zwischen aus dem Deckelbaustoff herausgedrückten Wülsten unterzubringen.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt.
  • Abb. i der Zeichnung zeigt einen gemäß der Erfindung ausgebildeten und verschlossenen Behälter in teilweisem Schnitt; Abb. 2 ist die Seitenansicht des Behälterdeckels; Abb.3 ist der Schnitt durch die Befestigungsstelle der Stahlbänder am Behälterrand; Abb.4 ist eine Ansicht des Verschlusses der Bänder in der Verschlußstellung, und Abb. 5 zeigt die auseinandergefallenen Teile des Verschlusses nach dem öffnen desselben.
  • Der Behälter besteht aus dem Unterteil i und dem Deckel 2. Zwischen beiden Teilen ist der Dichtring 3 angeordnet. In der Nähe des oberen Behälterrandes ist beiderseitig je ein Bock 4, beispielsweise durch Niete 5, befestigt. Zwischen den beiden Wangen 6 des Bockes ist an Zapfen 7 die Halteplatte 8 angelenkt. Durch diese Halteplatte hindurch ist .eine Schraube 9 geführt, deren Gewinde in einem Gegengewinde einer mit dem Stahlband io verschweißten Metallhülse i i läuft. An den Stahlbändern io sind Verbindungsglieder 12 und 13 festgelegt, von denen 12 als geschlossene Öse, 13 als an einem Querstück angebrachtes Hakenpaar 1.4 ausgebildet- ist. In den Haken 14 liegen die Drehzapfen 15 des Betätigungs--hebels 16. Der im Längsschnitt trapezförmige Dekkel 2 besitzt zwei Schrägflächen 17 und eine waagerechte Deckenfläche 18, auf der die Verbindungsglieder 12, 13, 16 aufliegen. Die Stahlbänder io -sind so geführt, daß sie mit den Seitenflächen 17 nicht in Berührung kommen, wodurch jede Kraftverminderung durch Reibung vermieden wird. Die Stahlbänder io und die Verbindungsglieder 12, 13, 16 liegen geschützt zwischen den aus dem Deckelbaustoff herausgedrückten Wülsten i9.
  • Beim Gebrauch des Behälters wird das während längerer Zeiträume darin aufzubewahrende Rettungsgerät oder Material für erste Hilfe o. dgl., das gegen schädliche Gase, Wasserdampf, Keime o. dgl. geschützt werden soll, in den Behälter i eingebracht und der Deckel 2 unter Zwischenschaltung des Dichtringes 3 aufgesetzt. Dann -,-,-erden die Stahlbänder io mittels der Verbindungsglieder 12, 13, 1,6 zusammengefügt und die anderen Enden der Stahlbänder mit den Schrauben 9 an den Halteplatten 8 angespannt, bis der notwendige Dichtungsdruck erreicht ist. Das Anspannen der Schrauben kann zur Erzielung eines bestimmten Dichtungsdruckes z. B. mit einem eingestellten Federschlüssel erfolgen. Für die Aufbewahrung werden die Verbindungsglieder 12, 13, 16 mit einer Plombe gesichert.
  • Soll der in dem Behälter eingelagerte Gegenstand im Fall plötzlich auftretender Gefahr daraus entnommen werden, so hat der Benutzer nur durch einen schnellen Griff die Plombe zu lösen und den Hebel 16 zu betätigen. Hierdurch fällt der Kipphebelverschluß in seine Einzelteile auseinander, und der vorher gasdicht schließende Deckel kann mühelos entfernt und der Gegenstand in kürzester Zeit aus dem Behälter entnommen werden.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum gasdichten Verschließen und schnellen öffnen eines Behälters, insbesondere eines Bereitschaftsbehälters für Atemschutzgeräte, dessen Deckel unter Zwischenschaltung eines Dichtringes gegen die Deckelauflage des Behälters angepreßt wird, gekennzeichnet durch zwei an in der Nähe des Behälterrandes sitzenden Böcken (4) angebrachte Stahlbänder (io), deren freie Enden durch einen schnell lösbaren Verschluß (12, 13, 16) zusammengehalten werden und die zur Erzielung des für die Gasdichtheit notwendigen Andruckes einzeln anspannbar sind.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur Anspannung der Stahlbänder (io) an jedem Bock (4) Halteplatten (8) angelenkt sind, durch die hindurch Schrauben (9) an den Stahlbändern (io) angreifen.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die die freien Stahlbandenden zusammenhaltenden Verbindungsglieder (12, 13, 16) nach Art eines Kipphebelverschlusses gestaltet und so ausgebildet sind, claß sie beim Öffnen des Verschlusses auseinanderfallen.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daB der Betätigungshebel (16) des Kipphebelverschlusses in zwei an dem einen Stahlbandende befestigte Haken (14) mit seinen Drehzapfen (15) eingreift, so daß er beim Öffnen des Verschlusses herausfällt.
  5. 5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel (2) im Längsschnitt derart trapezförmig gestaltet ist, daß er zwei geneigte Seitenflächen (17) und eine waagerechte Deckenfläche (18) besitzt, und daß die Stahlbänder (io) ohne Berührung der Seitenflächen (17) zu dem auf der Deckenfläche (18) liegenden VerschluB (12, 13, 16) geführt sind.
  6. 6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Stahlbänder (io) und der sie verbindende VerschluB (12, 13, 16) in der Verschlußstellung zwischen aus dem Deckelbaustoff herausgedrückten Wülsten (i9) liegen.
DEP3064A 1949-05-28 1949-05-28 Vorrichtung zum gasdichten Verschliessen und schnellen OEffnen eines Behaelters, insbesondere eines Bereitschaftsbehaelters fuer Atemschutzgeraete Expired DE821463C (de)

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DE (1) DE821463C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1130751B (de) * 1956-10-01 1962-05-30 Linke Hofmann Busch Verschluss fuer Behaelter, insbesondere fuer den Dom von Kesselwagen
DE1228145B (de) * 1964-04-02 1966-11-03 Draegerwerk Ag Gasdichter Bereitschaftsbehaelter fuer Atemschutzgeraete

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1130751B (de) * 1956-10-01 1962-05-30 Linke Hofmann Busch Verschluss fuer Behaelter, insbesondere fuer den Dom von Kesselwagen
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