DE81972C - - Google Patents

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DE81972C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C11/00Pivots; Pivotal connections
    • F16C11/04Pivotal connections

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Pivots And Pivotal Connections (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 47: Maschinenelemente.
Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Gelenk, welches ohne Zuhülfenahme von Federkraft in jeder Stellung stehen bleibt und auch leicht zu einem Doppelgelenk ausgebildet werden kann.
Dieses Gelenk wird von einer Anzahl einzelner loser Scheiben gebildet, welche sich auf ihrer Achse in deren Längsrichtung verschieben lassen, und bei welchen die Anordnung so getroffen ist, dafs immer eine Scheibe mit dem einen und die nächstfolgende mit dem anderen der beiden angelenkten Theile drehbar und zwangläufig verbunden ist. Diese auf ihrer Achse verschiebbaren Scheiben sind fest an einander geprefst und an den Enden der Achse vernietet. Sie bilden auf diese Weise in ihrer Gesammtheit eine grofse Reibfläche und stehen dabei, eben wegen ihrer seitlichen Verschiebbarkeit, alle parallel zu einander, reiben sich also gegenseitig mit ihrer ganzen Fläche an einander, was bei den demselben Zweck dienenden sogenannten Lamellengelenken nur dann der Fall ist, wenn dieselben sehr genau gearbeitet sind, auch ist ihre Verwendbarkeit eine bei Weitem gröfsere.
In Fig. ι bis 8 der Zeichnung ist das Gelenk in seiner einfachsten Form im Längsschnitt und in seinen einzelnen Theilen dargestellt.
Auf der vierkantigen Achse α wechseln Scheiben g (Fig. 1 und 7) und h (Fig. 1 und 8) mit einander ab. Dieselben werden lose auf die Achse α geschoben. Die Scheiben g haben eine vierkantige Oeffnung, welche genau auf die Achse α pafst, derart, dafs, wenn diese gedreht wird, sich die Scheiben g mitdrehen müssen. Die Scheiben h dagegen haben eine runde Oeffnung, deren Durchmesser gleich ist der Diagonale des Querschnittes der Achse a, derart, dafs sie sich frei um diese Achse drehen können. Diese Scheiben haben einen Ansatz h1 und mit diesem stecken sie lose in. dem Rahmen oder Mitnehmer i derart, dafs, wenn dieser um die Längsachse der Achse α geschwungen wird, die Scheiben h sich um die Achse α drehen müssen.
Die Stangen e (Fig. 1 und 5), welche an dem einen der beiden anzulenkenden Theile festsitzen, sind mit einer vierkantigen Oeffnung versehen, mit welcher sie auf der Achse a sitzen; wenn diese Stangen bezw. der an denselben sitzende Gegenstand (etwa der Griff eines Spiegels) gedreht wird, drehen die Achse α und mit ihr sämmtliche Scheiben g sich mit.
Die Stangen f (Fig. 1 und 6) sind mit dem anderen der beiden angelenkten Theile (etwa dem Spiegelrahmen) fest verbunden. Sie haben grofse runde Oeffnungen wie die Scheiben h, können sich also wie diese frei um die Achse α drehen. Dieselben sind ferner mit Schlitzen fl versehen, in welchen der Rahmen oder Mitnehmer i (Fig. 1 und 2) mit seinen Enden steckt, so dafs, wenn sich die Stangen/ um die Achse α drehen, die Scheiben h, welche ja mit ihren Ansätzen h1 in dem Rahmen i stecken, sich mitdrehen müssen.
Die Scheiben g und h, sowie die Enden der Stäbe e und f werden in abwechselnder Reihenfolge auf die Achse α aufgeschoben, und zwar werden so viele Scheiben g und h genommen, dafs die Achse α dicht gefüllt ist.
Dann werden auf beiden Seiten Scheiben d (Fig. ι und 4) auf die Zapfen b der Achse a geschoben, fest angeprefst und dann vernietet (Fig. 1). Beim Drehen der beiden angelenkten Theile reiben sich alsdann die Scheiben g und /7 stark gegen einander, so dafs die Gelenktheile in jeder Lage, die man ihnen giebt, stehen bleiben und sich unbeabsichtigt nicht drehen können.
In den Fig. 9 bis 15 ist ein Gelenk dargestellt, welches den beiden angelenkten Theilen gestattet, sich um eine gemeinsame Längsachse zu drehen und in jeder Lage, in welche man sie dreht, zu verharren.
Mit dem einen der beiden anzulenkenden Theile ist durch die Lappen m (Fig. 11, 12 und 14) die vierkantige Achse / fest verbunden. Der andere anzulenkende Theil ist mit einer cylindrischen, an zwei gegenüber liegenden Stellen geschlitzten Hülse k (Fig. 14 und 15) fest verbunden. Auf die Achse / werden abwechselnd die Scheiben 0 (Fig. 9 und 14) und η (Fig. 10 und 14) geschoben, und zwar derart, dafs die Achse dicht mit diesen Scheiben besetzt ist. Die Scheiben 0 mit vierkantiger Oeffnung drehen sich mit der Achse /, die Scheiben η dagegen mit grofsen runden Oeffnungen drehen sich frei um die Achse. Die Scheiben η sind an zwei gegenüber liegenden Stellen mit Ansätzen nl (Fig. 10) versehen. Wenn die Achse / mit den Scheiben η und ο dicht besetzt ist, wird die Hülse k darüber geschoben; die Ansätze n1 treten in die Schlitze der Hülse k ein und müssen sich mitdrehen, wenn sich die Hülse k dreht.
Die Hülse wird dann, nachdem sie die Scheiben η und ο dicht auf einander geprefst hat, unten mit der Achse / vernietet, so jedoch, dafs sie sich um deren Zapfen Z1 drehen kann. Wie ersichtlich, findet auch bei dieser Construction eine starke Reibung beim Drehen der beiden angelenkten Theile statt.
In Fig. 16 bis 24 ist ein gemäfs der Erfindung hergestelltes Doppelgelenk im Längsschnitt und in Ansicht der einzelnen Theile dargestellt. Bei diesem Gelenk sind zwei Achsen vorhanden: eine runde q (Fig. 16 und 23) und eine vierkantige^ (Fig. 16 und 24). Beide sind durch Doppel- (Achter-) Scheiben ν (Fig. 16 und 20) mit einander verbunden. Diese Scheiben haben derart gestaltete Oeffnungen, dafs sie sich frei um die Achsen ρ und q drehen können. Mit den Doppelscheiben abwechselnd sitzen auf der Achse q Scheiben t und auf der Achse ρ Scheiben w. Letztere haben vierkantige Oeffnungen und drehen sich mit der Achse p. Zwei derselben sind fest mit dem einen der beiden anzulenkenden Theile (x, Fig. 16 und 22) verbunden. Die Scheiben t drehen sich frei auf der Achse q und sind oben mit Ansätzen versehen, mit welchen sie in einem Längsschlitz des anderen der beiden anzulenkenden Theile u stecken. Frei um die Achse q drehbare Scheiben ^ (Fig. 16 und 21), welche mit entsprechenden Lappen versehen und mit dem Theil κ vernietet sind, verbinden letzteren mit der Achse q. Die Achse ρ ist mit Endscheiben s versehen.
Dieses Doppelgelenk wird mit Vortheil an zweiseitigen Spiegeln mit Handgriff angebracht, welcher sich dann sowohl nach der einen wie nach der anderen Seite des Spiegels umlegen läfst. :
In den Fig. 25 und 26 ist eine weitere Verwendung des Gelenkes dargestellt. Bei dieser ist ein Fufs F durch mehrere Gelenkarmpaare und Gelenke ABCD der in Fig'. 1 bis 8 dargestellten Art mit der Platte E eines Spiegels, Pultes oder dergl. verbunden. In Fig. 25 ist der Fufs mit geöffneten Gelenken dargestellt, während die Ansicht Fig. 26 zeigt, wie das Ganze auf einen kleinen Raum zusammengelegt werden kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Reibscheibengelenk für Gebrauchsgegenstände, durch welches deren an einander gelenkte Theile in verschiedenen Drehlagen zu einander gehalten werden, bestehend aus auf gemeinsamer Achse nach Richtung der Achse verschiebbaren und bei Drehung des Gelenkes mit ihren Seitenflächen unter Achsenlängsdruck gegen einander reibenden Scheiben zweierlei Art, so dafs die Scheiben der ersten Art mit dem einen der beiden Drehungstheile des Gebrauchsgegenstandes und die der zweiten Art mit dem anderen Drehungstheile sich gemeinsam drehen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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