DE818309C - Leuchtroehre mit Text - Google Patents

Leuchtroehre mit Text

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DE818309C
DE818309C DEH2548A DEH0002548A DE818309C DE 818309 C DE818309 C DE 818309C DE H2548 A DEH2548 A DE H2548A DE H0002548 A DEH0002548 A DE H0002548A DE 818309 C DE818309 C DE 818309C
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auxiliary electrode
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DEH2548A
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DE1616408U (de
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Wilhelmus Franciscus Hexspoor
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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B41/00Circuit arrangements or apparatus for igniting or operating discharge lamps
    • H05B41/14Circuit arrangements
    • H05B41/16Circuit arrangements in which the lamp is fed by DC or by low-frequency AC, e.g. by 50 cycles/sec AC, or with network frequencies
    • H05B41/20Circuit arrangements in which the lamp is fed by DC or by low-frequency AC, e.g. by 50 cycles/sec AC, or with network frequencies having no starting switch
    • H05B41/22Circuit arrangements in which the lamp is fed by DC or by low-frequency AC, e.g. by 50 cycles/sec AC, or with network frequencies having no starting switch for lamps having an auxiliary starting electrode

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  • Illuminated Signs And Luminous Advertising (AREA)

Description

  • Leuchtröhre mit Text Die Erfindung betrifft eine Leuchtröhre mit Text. Es sind bereits mit Gas oder Dampf gefüllte Röhren kleiner Abmessungen bekannt, in welchen ein Text vorgesehen ist. Auch sind Röhren bekannt, in welchen ein Träger angeordnet ist, auf dem eiii Text vorgesehen ist, dessen Buchstaben auf dem Träger durch einen fluoreszierenden Stoff gebildet werden, der die Gestalt von Buchstaben hat. Als Träger kann dabei gegebenenfalls die Innenwand der Röhre dienen.
  • Wenn derartige Röhren an eine hohe Wechselspannung angeschlossen werden, wird der fluoreszierende Stoff, aus dem der Text gebildet ist, stark aufleuchten, während bei geeigneter Wahl der Gas- oder Dampffüllung letztere nur wenig Licht ausstrahlt. Ein Nachteil der bekannten Röhren ist jedoch, daß sie für den Betrieb eine hohe Spannung erfordern, so daß Hochspannungstransformatoren nötig sind. Dies erhöht die Kosten der Anlage, weil den für Anlagen mit hoher Spannung erforderlichen Vorschriften genügt werden muß.
  • Die Erfindung betrifft eine derartige Röhre, die jedoch derart ausgeführt ist, daß sie ohne weiteres an die normale Netzspannung (22o Volt) angeschlossen werden kann.
  • Die Röhre gemäß der Erfindung ist in der Hauptsache dadurch gekennzeichnet, daß ihre vorzugsweise zylindrischen Hauptelektroden mit Hilfs-oder Zündelektroden zusammenarbeiten, wobei die in oder in der Nähe einer Hauptelektrode gelegene Hilfselektrode über einen Widerstand oder eine Selbstinduktion mit der Anschlußklemme verbunden ist, an der die andere Hilfselektrode liegt, und zwar derart, daß die Röhre unmittelbar an die normale Netzspannung ange§chlossen werden kann: In Fig. i der Zeichnung ist eine derartige Röhre beispielsweise dargestellt, während Fig. 2 ein Elektrodensystem von anderer Ausbildung als in Fig. i zeigt.
  • Die Röhre i ist an beiden Enden mit einem Röhrensockel versehen, der in einem Quetschfuß 2 endet, in dem je zwei Zufuhrdrähte eingeschmolzen sind. Die Zufuhrdrähte 3, 4 sind mit den Elektroden 5, 6 der Röhre verbunden und tragen diese. Die Elektroden bestehen je aus einem Metallzylinder, dessen Durchmesser ein wenig kleiner als derjenige der Röhre i ist. Die Röhre i ist mit einem Gas, einem Dampf oder einem Gas- oder Dampfgemisch niedrigen Drucks gefüllt. Vorzugsweise wird als Gasfüllung eine Mischung von Argon und Neon angewandt, welche während des Betriebes selber nahezu kein Licht ausstrahlt. Die Zufuhrdrähte 3 und 4 sind über die Leitungen 7, 8 mit den Klemmen 9 des Netzes verbunden. In einem der Zufuhrdrähte, 3, befindet sich ein Widerstand io, der bei normalen Textröhren die Größenordnung von 2000 Ohm hat, welcher Wert von der Röhrenlänge abhängig ist.
  • In jeden Röhrensockel ist ein zweiter Draht ii bzw. 12 eingeführt, von denen jeder zu einer Hilfselektrode 13, 14 führt, welche in der Hauptelektrode 5 bzw. 6 vorgesehen ist.
  • Jede Hilfselektrode kann aus einem Metallstäbchen bestehen, das in der zugehörigen zylindrischen Hauptelektrode, in der Nähe der Wand derselben, vorgesehen ist. Die Leitung i i führt über einen Widerstand 15 von der Größenordnung von io ooo Ohm zur Klemme 9, mit welcher die andere Hauptelektrode 6 verbunden ist, während der Draht 12 über einen entsprechenden Widerstand 16 zur anderen Klemme 9 führt, die mit der Hauptelektrode 5 verbunden ist.
  • Bei der Ausführung nach Fig. 2 besteht das Elektrodensystem aus einer in der zylindrischen Hauptelektrode 6 vorgesehenen zylindrischen Hilfselektrode 14. Der Zylinder 14 kann aus Blechmetall oder aus Metallgaze bestehen. Es hat sich gezeigt, daß das Zünden der Röhre durch die Zylinderform der Hilfselektrode erleichtert wird.
  • Der Text wird von einem in die Gestalt des anzugebenden Wortes gebogenen dünnen Stäbchen oder Röhrchen 17 aus Glas oder sonstigem geeignetem Material gebildet, das an den Stellen, die aufleuchten sollen, an der Vorderseite oder an der Vorder- und Rückseite mit einer Schicht fluoreszierenden Stoffes bedeckt ist.
  • Man kann diesen Stoff derart wählen, daß er örtlich mit verschiedenen Farben aufleuchtet, so daß ein in verschiedenen Farben aufleuchtender Text erhalten wird.
  • Die Lagerung des Textröhrchens 17 in der Röhre i kann in verschiedener Weise erfolgen. Bei der Ausführungsform der Zeichnung ist das eine Ende des Stäbchens 17 an einem kräftigen Stützdraht 18 festgeschmolzen, welcher außen um die Elektrode 5 herumläuft und am Lager der Hilfselektrode 13 angeschweißt ist. Das andere Ende des Stäbchens 17 endet frei in einer kleinen Metallhülse i9, die an einem Stützdraht 2o angeschweißt ist, der zum Stützdraht der Hilfselektrode 14 führt. Es ist selbstverständlich, daß diese Lagerung des Textstäbchens auch anders sein kann, aber es empfiehlt sich immer, das eine Ende dieses Stäbchens fest und das andere Ende frei zu lagern, damit Formänderungen des Stäbchens 17, welche bei Erwärmung auftreten können, aufgenommen werden können.
  • Beim Einschalten der Röhre tritt erst eine Entladung zwischen den Hilfs- und Hauptelektroden ein, worauf infolge der Ionisation der Gasfüllung das Rohr entzündet wird, wodurch die Buchstaben aktiviert werden und ein starkes Licht aussenden in einer Farbe, welche von der Art des fluoreszierenden Stoffes abhängt. Die Gasfüllung der Röhre leuchtet dabei sehr wenig auf.
  • Der Druck der Gasfüllung und der Durchmesser der Röhre 1 werden zusammen mit dem Gesamtinhalt der Röhre so gewählt, daß eine Wirkung der Röhre bei normaler Netzspannung möglich ist. Für ein normales, zu diesem Zweck geeignetes Rohr, bei welchem der Text aus einem einzigen Wort, z. B. »Toilette«, besteht, beträgt der Energieverbrauch etwa 3 Watt, so daß Röhre, Aufbau und Energieverbrauch sehr billig sind. Die Röhre kann mit nicht gezeichneten Endkappen auf einem Halter aus Holz oder Metall montiert werden, an dessen Unter- oder Rückseite die Widerstände io, 15 und 16 angebracht werden können.
  • Mit normaler Netzspannung im Sinne der Beschreibung werden Spannungen gemeint, die nicht unter 220 Volt liegen. Für niedrigere Netzspannungen soll ein kleiner Transformator benutzt werden, welcher die Spannung auf etwa 200 bis 220 Volt erhöht. Für Röhren anomal großer Länge ist gegebenenfalls ein Erhöhen der Spannung erforderlich.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Leuchtröhre mit Gas- oder Dampffüllung und mit einem Text aus Buchstaben von fluoreszierendem Stoff, die auf einem in der Röhre vorgesehenen Träger angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die vorzugsweise zylindrischen Hauptelektroden (5, 6) der Röhre mit Hilfs- oder Zündelektroden (13, 14) zusammenarbeiten, wobei die in oder in der Nähe einer Hauptelektrode liegende Hilfselektrode über einen Widerstand oder eine Selbstinduktion mit der Anschlußklemme (9) verbunden ist, an der die andere Hilfselektrode liegt.
  2. 2. Leuchtröhre nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß jede Hilfselektrode (13, 14) aus einem Stäbchen besteht, welches in der zylindrischen Hauptelektrode (5, 6) in der Nähe der Wand angeordnet ist.
  3. 3. Leuchtröhre nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß jede Hilfselektrode (i4) aus einem Zylinder besteht, welcher in der zylindrischen Hauptelektrode (6) vorgesehen ist und aus Blechmetall oder Metallgaze besteht.
  4. 4. Leuchtröhre nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß an den Stützorganen (1i, 12) der Hilfselektroden (i3, 14) Stützdrähte (i8, 20) für den Textträger (i7) angebracht sind, der aus einem in Gestalt des Textes gebogenen dünnen Glasstab besteht.
DEH2548A 1949-03-17 1950-04-28 Leuchtroehre mit Text Expired DE818309C (de)

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