DE817065C - Mehrspindliger Bohrapparat - Google Patents

Mehrspindliger Bohrapparat

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DE817065C
DE817065C DE1949P0036874 DEP0036874D DE817065C DE 817065 C DE817065 C DE 817065C DE 1949P0036874 DE1949P0036874 DE 1949P0036874 DE P0036874 D DEP0036874 D DE P0036874D DE 817065 C DE817065 C DE 817065C
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DE
Germany
Prior art keywords
spindle
drilling
drilling apparatus
head piece
designed
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Expired
Application number
DE1949P0036874
Other languages
English (en)
Inventor
Erich Posselt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ERICH POSSELT IVERSHEIM
Original Assignee
ERICH POSSELT IVERSHEIM
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Filing date
Publication date
Application filed by ERICH POSSELT IVERSHEIM filed Critical ERICH POSSELT IVERSHEIM
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Application granted granted Critical
Publication of DE817065C publication Critical patent/DE817065C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B39/00General-purpose boring or drilling machines or devices; Sets of boring and/or drilling machines
    • B23B39/16Drilling machines with a plurality of working-spindles; Drilling automatons
    • B23B39/161Drilling machines with a plurality of working-spindles; Drilling automatons with parallel work spindles
    • B23B39/162Drilling machines with a plurality of working-spindles; Drilling automatons with parallel work spindles having gear transmissions

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Drilling And Boring (AREA)

Description

  • Mehrspindliger Bohrapparat Es sind verstellbare Bohrapparate bekannt, bei denen die Bohrspindeln in zweierlei Weise um ein kreisrundes Kopf stück radial schwenkbar angeordnet sind.
  • r. Die Bohrspindel selbst ist um eine am Außendurchmesser des Kopfstückes befestigte Achse um 36o" schwenkbar und kann) von unten her in jeder beliebigen Lage festgeklemmt werden.
  • 2. Die erwähnteAohse ist mitsamt der Bohrspindel um das runde Kopfstüdk schwenkbar und kann ebenfalls in jeder Stellung geklemmt werden, soweit weitere am Kopfstück angeordnete Achsen mit Spindel dies zulassen.
  • Auf diese Weise ist es in beschränktem Maße möglich, außer symmetrischen und unregelmäßigen Lochbildern auch solche einzustellen, bei denen die zu bohrenden Löcher im; einer Reihe liegen. In beschränktem Maße insofern, als die Länge der Lochreifte und damit die Spindelmittenentfernung abhängig ist von der Größe des Kopfstückes. Das Kopfstück muß um so größer sein, und damit auch das Gewicht des ges.amterr Bohrapparates, je größer die Spindelmittenentfernwng wird, und vor allem, wenn mehr als zwei Bohrspindeln a,nzuordhten sind.
  • Diese Reihenanordnung bei solchen; Apparaten hat aber den nicht zu unterschätzenden Nachteil, daß sie einseitig zur zentralen Antriebsspindel bzw. zur Bohrkopfmitte und Bohrkopfklemmung erfolgen muß, und zwar um so mehr, je größer das Kopfstück ist, was bei großen Bohrleistungen( eine hohe Biegebeanspruchung der zentralen Antriebsspindel und bei einer etwaigen Abbiegung derselben Ungenauigkeit im Lochbild und Unrund'heit der zu bohrenden Löcher zur Folge hat.
  • Als weiterer Nachteil kommt noch hinzu, daß die Bohrspindel exzentrisch zu der am Kopfstück befestigtenr Klemmachse angeordnet ist, der Bohr@druck also um ein weiteres Moment exzentrisch zur Böhrkopfmitte wirkt, was die Lochgenauigkeit zusätzlich ungünstig beeinflußt.
  • Fertigungsmäßig muß noch erwähnt werden, daß die radial am runden * Kopfstück angeordnete Klemmachse einen komplizierten Fräsgang zur Erzeugung der bogenförmigen Anlagefläche erfordert, wofür Spezialfräsen mit einem bestimmten, dem Kopfstück entsprechenden Durchmesser benötigt werden. Die geringste Ungenauigkeit an dieser bogenförmigeniAnlagefläche, die sich bis zur Bohnerspitze, dem langen Hebelarm ensprechend, ganz wesentlich vergrößern kann, erfordert zu deren unerläßlichen Behebung zeitraubende Nacharbeit, die nur von geübten Fachleuten ausgeführt werden kann.
  • Um einen einwandfreien Zahneingriff zwischen zentralemAntriebsradund dem auf derKlemmac'hse sitzenden Zähnrad zu gewährleisten, muß der Kopf -stückdurchmesser sehr genau eingehalten werden.
  • Schließlich ist noch darauf hinzuweisen, daß das Drehen der T-förmigen Nut am äußeren Durchmesser des Kopfstückes zum Festklemmeni der Klemmachsen einenkomplizierten und zeitraubenden Arbeitsgang bedeutet.
  • Gegenstand dieserAntneldwng ist einBohrapparat mit in Reihe verstellbaren Bohrspindeln, welcher die oben aufgeführten Mängel bisher bekannter Konstruktionen nicht aufweist.
  • Die Ausführungen eines solchen Bohrapparates zeigen Fig. I und II auf Blatt i.
  • Das einfache hülsenförmige Kopfstück 3 besitzt mit kürzester Ausladung von Mitte Antriebsspindel i eine Flac'hführwng 13, an welcher durch N! ut und Feder i i geführt, zwei viereckig geformte Spindellagerböcke 4, seitlich verstellbar und mittels einer Traverse 9 klemmbar, angeordnet sind. Der Bohrdruck der Bohrspindeln 8 wird an diesen Blöcken in üblicher Weise durch Drucklager 12 aufgenommen. Die Zeichnung zeigt, daß das abbiegende Moment sehr klein ist und außerdem durch die Art der Befestigung in idealer Weise aufgenommen wird.
  • An einem Ansatzstück 14 des Spindellagerblocks 4 wird ein Zwischenrad 5 radial zur Bohrkopfspindelachse 8 geschwenkt, wobei es in dauerndem Zahneingriff mit dem verzahnten; Bohrspirxdelkopf 8 bleibt. Das zentrale Antriebszahnrad 7 sitzt in bekannter Weise wie ein Werkzeug in der Aufnahmehülse der zentralen Antriebsspindel i.
  • Bei einer Veränderung der Spi:nidelmittenentfernung wird das Zwischenrad 5 nach dem Lösen des Klemmbolzens 6 so weit in einer kreisförmig um die Bohrspindelachse 8 verlaufenden T-Nut 16 am Ansatzstück 14 verschwenkt, bis es mit dem zentralen Antriebszahnrad 7 im Eingriff steht. Aus der Konstruktion geht ohne weiteres hervor, daß für das Stichmaß zwischen zentralem Antriebszahmrrad 7 und Flachführung 13 bzw. Bohrkopf spindel8 keime genaue Toleranz eingehalten werden muß.
  • Die in der Zeichnung dargestellte größte Spind'elmittenentfernung kann leicht vergrößert werden durch Einsetzen eines größeren zentralen Antriebszahnrades 7. Es ist erkennbar, daß dabei der Spindellagerblock 4 mitsamt Zwischenzahnrad 5 weiter mach außen verschoben -,werden kann. Die Flachführung 13, die auswechselbar ist, kann in diesem Fall durch einte längere ersetzt werden.
  • Fig. III auf Blatt 2 zeigt den gleichen Apparat., jedoch mit beidseitig angeordneten Spindella,gern4. Bei diesem Apparat können also auf beiden Seiten je zwei Spindeln in Reihe verstellt werden.
  • Die hauptsächlichsten Merkmale und Vorzüge dieses Bohrapparates gegenüber bekannten, mit rundem Kopfstück sind folgernde: i. Gedrängte Bauform mit denkbar kürzester Ausladung von Mitte Antriebsspinidel i bis Bohrspinde18, dadurch Bohrdruckaufnalime und geringste Abbiegung und somit höchste Genauigkeit des eingestellten Lochbildes und maßgerechte Qualität der zu bohrenden Löcher.
  • 2. Sehr einfache Ausführung der einzelnen Bohrkopfteile, gekennzeichinet durch folgernde Punkte: a) einfaches Hobeln oder Fräsen der planebenen Flachführung 13 für die Bohrspindelblöcke 4, wobei für das Stichmaß eine sehr grobe Toleranz gegeben) werden kann; b) auch beim Hobeln oder Satzfräsen der Gegenfläche am Spindellagerblock 4 ist man. an !kein genaues Stichmaß gebunden; c) für jede Spindelgruppe wird ein Zahnrad einschließlich Befestigungseinrichtung eingespart, da der Spindelkopf 8 direkt verzahnt wird (Materialeinsparung) ; d) an die Stelle eines komplizierten Klemmbolzens mit schwierig herstellbarer radialer Ausfräsung, die mit genauem Stichmaß hergestellt sein muß, tritt eine einfache Vierkantkopfschraube 6 mit Sechskantinutter; e) kleine Abmessung der Zahnräder 5 unkt 7, dadurch Materialeinsparung und geringere Fertigungszeiten; f) an die Stelle der am äußeren Durchmesser des großen, runiden Kopfstückes einzudrehenden T-Nut tritt die kurze T-Nut 16 am Ansatzstück 14 des Spindellagerblocks 4, deren Durchmesser bedeutend kleiner ist, wodurch wiederum Arbeitszeit eiilgespart wird.
  • Durch diese Merkmale verringert sich der Herstellungspreis um mindestens .4oo/o und die Materialeinsparung um etwa _5o %.
  • 3. Schnelle, bequeme und genaue Einstellung der Spindelmittenentfernung, die mittels Maßstab und Nonius 15 verfeinert werden kann.
  • 4. Die größte Spindelinittenentfernung kann noch ganz beachtlich vergrößert werden, indem lediglich ein größeres zentrales Antriebszahnrad 7 und eine längere Flachführung 13 eingesetzt zu werden braucht.

Claims (1)

  1. P A T E N T A N S P R Ü (A1 t E i. Mehrspindliger Bohrapparat mit an einem Kopfstück in Reihe verstellbaren Bohrspindeln, dadurch gekennzeichnet, daß als viereckige Blöcke ausgebildete Spintdellager an einer ebenen Aufspannfläche des Kopfstückes zwecks Veränderung der Spindelmittenentfernug seitlich verstellt und in der jeweiligen Einstellung geklemmt werden können. a. Mehrspindliger Bohrapparat nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die ebene Aufspannfläche(13) mit möglichst geringerAusladung von Mitte zenttralem Antriebsrad bzw. zentraler Antriebsspindel angeordnet ist. 3. Mehrspindliger Bohrapparat nach deni Ansprüchen i und z, dadurch gekennzeichnet, daß der Zahnradantriel> unterhalb der Spindellagerung erfolgt und die Bohrspindel (8) am oberen Ende unmittelbar als Zahnrad ausgebildet ist. :4. Mehrspindliger Bohrapparat nach den. An, sprächen. i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die ebene Aufspamnfläc'he (13) als auswechselbare Platte ausgebildet ist. 5. bfehrspi,n@dliger Bohrapparat .mach den.Ansprüchen i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß für die Einstellung größerer Spindelmittenentfernungen als normal vorgesehen, lediglich ein größeres zentrales Antriebsrad eingesetzt zu werden braucht, während die Bohrspindelaggregate einschließlich Zwischenrädern un, verändert verwendet werden könnten. 6. Mehrspindliger Bohrapparat nach den Ansprüchen i bis $, dadurch gekennzeichnet, daB das Zwischenrad (5) in einer bogenförmigen T-Nut (16) an einem Ansatz (14) des Spindellagers radial um die Bohrspindel :schwenkbar ist. 7. Me,hrspindliger Bohrapparat nach den Ansprüchen i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmung der einzelnen Spindellager von vorn mittels einer Flachtraverse (9) und Stehbolzen (io) erfolgt. B. Mehrspindliger Bohrapparat nach den Ansprüchen i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die zum Klemmen bestimmte Flaehrtraverse als Maßstab ausgebildet und: am Spindellager ein Nonius angeordnet ist. 9. Mehrspindliger Bohrapparat nach den Ansprüchen Ibis 8, dadurch ge'kennzeic'hnet, daß die Aufspanmfflädhern (13) der Spindellager am Kopfstück doppelseitig angeordnet werden können, so daß die Bohrspindeln in zwei sich gegenüberliegenden Reihen einstellbar sind.
DE1949P0036874 1949-03-16 1949-03-16 Mehrspindliger Bohrapparat Expired DE817065C (de)

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