DE815900C - Filmnegativ-Rahmen - Google Patents

Filmnegativ-Rahmen

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Publication number
DE815900C
DE815900C DEP23107D DEP0023107D DE815900C DE 815900 C DE815900 C DE 815900C DE P23107 D DEP23107 D DE P23107D DE P0023107 D DEP0023107 D DE P0023107D DE 815900 C DE815900 C DE 815900C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
film
frame
tabs
strip
rails
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Expired
Application number
DEP23107D
Other languages
English (en)
Inventor
Herbert E Natalis
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HUGO NATALIS
Original Assignee
HUGO NATALIS
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by HUGO NATALIS filed Critical HUGO NATALIS
Priority to DEP23107D priority Critical patent/DE815900C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE815900C publication Critical patent/DE815900C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B21/00Projectors or projection-type viewers; Accessories therefor
    • G03B21/54Accessories
    • G03B21/64Means for mounting individual pictures to be projected, e.g. frame for transparency

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Sheet Holders (AREA)

Description

  • Filmnegativ-Rahmen Der Stand der Technik sieht verschiedene Aufbewahrungsbehälter für Filmnegative vor, doch haben diese den Nachteil, daß sie meist aus Pergament oder ähnlichem Material hergestellt sind und den von Natur gewölbten Film nicht plan halten können. Zum genauen Betrachten oder Projizieren des Films muß man denselben dem Behälter entnehmen, außerdem ist auch eine Einordnung in Karteikästen in den meisten Fällen nicht möglich. Bei einem bereits vorgeschlagenen ähnlichen Behälter werden diese Bedingungen in der Hauptsache erfüllt, jedoch erschwert die Tatsache, daß der Filmstreifen im Behälter abwechselnd mit der blanken und mit der Schichtseite zum Objektiv zu liegen kommt, die Anwendung für Filmlesegeräte. Im nachfolgenden wird ein kahmen beschrieben, der unter anderem diesen Nachteil vermeidet. Er besteht aus durchsichtigem Material und ist gemäß der Erfindung mit Ausstanzungen in Form von Laschen und Lappen oder mit aufgeklebten Schienen versehen, in die das Filmmaterial eingehängt bzw. eingeschoben wird. In ersterem Fall ist es notwendig, daß ein Teil der Perforierung des Films weggeschnitten wird. Hierdurch ergibt sich auf beiden Seiten des Filmstreifens eine Zahnung, die es ermöglicht, den Film in die entsprechenden Laschen einfedern zu lassen, wenn man denselben zuvor in der Breite durchbiegt, um so die Möglichkeit zu haben, den Filmstreifen in die Laschen einzuführen. An den vier Seiten ist der Behälter zur Versteifung umgebogen. An den Seiten dient diese Umbiegung um 18o° jeweils zur Aufnahme der einen Seite des ersten und letzten Filmstreifens, während die Umbiegung am Kopf des Behälters zur Aufnahme eines Karteistreifens dient.
  • Die wesentlichen Vorteile der Erfindung liegen darin, daß der Behälter, eine gewisse Steifigkeit besitzt und gut durchsichtig ist. Weiterhin können Filmstreifen in beliebigen Längen, zweckmäßigerweise jedoch nicht mehr als 6 Bilder 18X24 mm, eingeordnet werden, wobei die Stellung jedes einzelnen Bildes in der einen Ausführungsform durch den Perforationsabstand des Filmstreifens genau fixiert ist. Die Schichtseite ist jeweils der Behälterrückwand zugekehrt und somit geschützt. Der Behälter kann unter entsprechender Kennzeichnung wie eine Karteikarte in eine Kartei eingeordnet werden. Dieser Umstand macht den Behälter außer zur Einordnung normaler Negative besonders zur Eingruppierung von Mikroaufnahmen geeignet. Es besteht nunmehr die Möglichkeit, Mikroaufnahmen von Literatur, Zeitschriften, Dokumenten usw. in Fachgebieten karteimäßig zu ordnen und diese Gruppen beliebig zu erweitern oder zu ergänzen. Der Behälter mit eingelegten Filmstreifen kann in entsprechenden Lesegeräten in passenden Kassetten Verwendung finden, ohne daß die Filmstreifen den Behältern entnommen werden müssen.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung Abb. i und 2 dargestellt. Ein durchsichtiges Material a (Cellophan oder ähnliches) wird nach Abb. i an den vier Seiten um 18o° umgelegt, so daß sich schmale Randversteifungen b bilden. Am oberen Rand dient diese Versteifung neben den herausgedrückten Lappen c zur Aufnahme eines Karteistreifens f. An den Seiten dienen diese Versteifungen neben herausgedrückten Laschen d zur Aufnahme der Filmstreifen. Die Laschen d werden in der Form hergestellt, daß in gewissen der Kinofilmperforierung entsprechenden Abständen aus dem Material kurze Streifen herausgestanzt werden, die an den Enden mit dem Material a in Verbindung bleiben, an den Seiten getrennt und durch Dehnung des Materials zu Laschen verformt werden. Von dem einzulegenden Film e wird ein Teil der Perforierung weggeschnitten, und es entsteht somit eine Zahnung, die eine genaue Fixierung des Films im Behälter erwirkt, was für die Verwendung derartiger Behälter in Lesegeräten von Wichtigkeit ist. Es können Filmstreifen bis zu einer Anzahl von 6 Bildern, eingelegt werden.
  • Ein witeres Ausführungsbeispiel ist in Abb. 3 dargestellt. Diese Form wird zweckmäßig dann angewendet, wenn es sich um die Aufbewahrung von nicht perforiertem Film handelt. Die äußere Form des Behälters ist dieselbe wie die zuvor beschriebene. An Stelle der Laschen d und Lappen c treten Schienen g, die den gezeigten Querschnitt eines Streifens, der in der Mitte zu einem U-Profil verformt ist, aufweisen. Diese Schienen sind in geeigneter Weise durch Kleben oder andere Befestigungsart so auf der Unterlage angebracht, daß sich zu beiden Seiten Schienen zur Aufnahme der Filmstreifen ergeben. Am oberen Ende der Schiene erhält der Steg derselben eine kurze Ausstanzung, so daß ein Karteistreifen f eingelegt werden kann, der zwischen dieser Aufnahme und der zuvor beschriebenen Kopfleiste b gehalten wird.
  • In Abb. 4 ist eine weitere Ausführung angegeben, die statt der vorher erwähnten Laschen und Schienen ausgestanzte Lappen zur vorzugsweisen Aufbewahrung von nicht perforierten Filmstreifen zeigt. Die Lappen h sind wechselseitig nach rechts und links so aus dem Material herausgestanzt, daß sie an einer Seite mit dem Material in Verbindung bleiben. Es ergeben sich dadurch unterbrochene Schienen, in die Filmstreifen hineingeschoben werden können. Die übrige Ausführung sowie die Lappen zur Halterung des Karteistreifens sind wie bereits zuvor beschrieben.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Filmnegativrahmen aus durchsichtigem Material, dadurch gekennzeichnet, daß er mit Filmhalterungen in Form von Laschen (d, h) oder Schienen (g) versehen ist.
  2. 2. Rahmen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß aus dem Rahmenmaterial kurze Streifen in einem der Perforationsteilung des Films entsprechenden Abstand derart herausgestanzt sind, daß sie an den Enden mit dem Material in Verbindung bleiben und zu Laschen (d) verformt werden.
  3. 3. Rahmen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Filmhalterung dienenden Schienen (g) ein U-förmiges Profil aufweisen, dessen Steg mit dem Rahmen fest verbunden ist und dessen Schenkel als Filmführung abgekantet sind.
  4. 4. Rahmen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß als Filmführungen winkelförmige Lappen (h) vorgesehen sind, die aus dem Rahmenmaterial derart ausgestanzt sind, daß eine Seite mit dem Rahmenmaterial in Verbindung bleibt.
  5. 5. Die Herrichtung eines perforierten Filmstreifens zwecks Aufbewahrung in einem Rahmen nach Anspruch 2 in der Weise, daß die Perforierung vor dem Einlegen des Filmstreifens auf beiden Seiten teilweise abgeschnitten wird, so daß eine Zahnung entsteht, deren Zähne in die Laschen (d) des Rahmens eingreifen können.
DEP23107D 1948-11-30 1948-11-30 Filmnegativ-Rahmen Expired DE815900C (de)

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DE815900C true DE815900C (de) 1951-10-04

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