DE815334C - Vorrichtung zum Bohren von Loechern im Erdreich, insbesondere zur Herstellung von Bohrungen fuer Pfahlgruendungen mit grossem Querschnitt - Google Patents

Vorrichtung zum Bohren von Loechern im Erdreich, insbesondere zur Herstellung von Bohrungen fuer Pfahlgruendungen mit grossem Querschnitt

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DE815334C
DE815334C DEC1151A DEC0001151A DE815334C DE 815334 C DE815334 C DE 815334C DE C1151 A DEC1151 A DE C1151A DE C0001151 A DEC0001151 A DE C0001151A DE 815334 C DE815334 C DE 815334C
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ground
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Frankignoul Pieux Armes
Compagnie Internationale Des Wagons Lits et Du Tourisme SA
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Frankignoul Pieux Armes
Compagnie Internationale Des Wagons Lits et Du Tourisme SA
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B11/00Other drilling tools
    • E21B11/06Other drilling tools with driven cutting chains or similarly driven tools

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  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
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Description

  • Vorrichtung zum Bohren von Löchern im Erdreich, insbesondere zur Herstellung von Bohrungen für Pfahlgründungen mit großem Querschnitt Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Bohren von Löchern im Erdreich, die insbesondere geeignet ist, um Löcher zu erhalten, deren Querschnitt größer ist als der von Gründungspfählen, die mit den üblichen Mitteln hergestellt werden. Der Durchmesser von Gründungspfählen der klassischen Art ist praktisch etwa auf 5oo bis 6oo mm beschränkt. Dies entspricht einer normalen Belastung von ioo bis i5o t. Will man diese klassischen Gründungspfähle zur Aufnahme von holen Lasten von z. B. 5oo bis iooo t oder mehr benutzen, wie sie bei Gründungen von hohen Bauwerken und von Industriebauten vorkommen, so muß man zu Gründungssohlen von großen Ausmaßen übergehen, die außerordentlich kostspielig sind und jeweils einen unzulässigen Aufwand erfordern.
  • Aus diesem Grunde macht sich die Notwendigkeit der Schaffung von Gründungspfählen mit großem Durchmesser stark fühlbar, idie z. B. i m 0 oder mehr aufweisen und eine normale Belastung von 40o bis iooo t und darüber hinaus aufnehmen können. Das Bohren von Löchern, mit einem derartigen Querschnitt ist nicht mehr durch Verdrängen des Erdbodens möglich, sondern es ist nötig, die Erdmassen auszuheben.
  • Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung, die es erlaubt, das Bohren von Löchern mit großem Querschnitt auf eine leicht und schnell durchzuführende Art unter einem verhältnismäßig geringen Kraftaufwand zu ermöglichen. Die Vorrichtung besteht im wesentlichen aus einer endlosen Becherkette, die auf einem Gestell angebracht ist, das in den Boden hineingesenkt wird und einen Motor aufweist, durch den diese Kette angetrieben wind, ferner einen Behälter zur Aufnahme der durch die Becher geförderten Erde. Die Gesamtvorrichtung ist an einer beliebigen Hubvorrichtung aufgehängt und kann im Innern eines Rohres oder unmittelbar im Erdreich arbeiten, je nach der Beschaffenheit des letzteren.
  • Es handelt sich also um eine selbständige Vorrichtung, die mit der Erdoberfläche lediglich durch ein Tragseil verbunden ist sowie durch die Zuführungsleitungen für das erforderliche Antriebsmittel für den Motor. Sie erfordert aus diesem Grunde keine mechanischen Kraftübertragungsmittel von -der Oberfläche aus, die bekanntlich schwer und kostspielig sind, hohe Verlustenergien mit sich bringen und die Nutzenergien stark beschränken, die dem Bohrwerkzeug zugeführt werden können, sowie die Arbeit verlangsamen, da ihre Bewegung erzwungenerweise nur langsam sein kann. Diese Nachteile wachsen im übrigen mit dem Durchmesser und der Tiefe der Bohrung an und halten diese beiden Abmessungen gegenseitig in engen Grenzen. Die erfindungsgemäße Vorrichtung beseitigt alle diese Nachteile und erlaubt es, insbesondere die Tiefenwirkung in gleicher Weise wesentlich zu erhöhen wie im übrigen auch die wirksame Leistung.
  • Weitere Einzelheiten und Vorzüge der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung einiger Ausführungsbeispiele, die nachstehend unter Bezugnahme auf die -grundsätzlichen Zeichnungen wiedergegeben sind, in denen Abb. i einen Teillängsschnitt durch eine Senkvorrichtung wiedergibt, die mit einer erfindungsgemäßen Vorrichtung ausgestattet ist; Abb. 2 ist ein senkrechter Längsschnitt durch eine abgeänderte Ausführungsform dieser Vorrichtung; Abb. 3 ist ein Schnitt gemäß Linie 111-11I der Abb. 2 ; Abb.4 ist ein Teillängsschnitt einer anderen Ausführungsart, und die Abb. 5 und 6 sind entsprechende Schnitte gemäß den Linien V-V und VI-VI in Abb. 4.
  • Gemäß dem in Abb. i dargestellten Beispiel arbeitet die Bohrvorrichtung im Innern eines Senkrohres i, das durch einen Führungsring 2 geführt wird, der seinerseits auf .der Platte 3 eines Fahrzeuges angeordnet ist, das gleichzeitig eine beliebige Hubvorrichtung, z. B. einen Kran 4 mit Leitrollen 5 für ein Drahtseil 6 trägt, das auf einer Winde 7 aufgewickelt ist und an dem die Bohrvorrichtung aufgehängt ist. Diese letztere besteht aus einem Gehäuse 8, in dem die Kettenräder 9, io gelagert sind. Um diese ist eine Kette i i gelegt, welche die Becher 12 trägt. Das Gehäuse 8 besteht im wesentlichen aus einer zylindrischen Außenwand 13 und ihren Trennwänden 14, die einen Käfig 15 für die Kette i i bilden, die sich ihrerseits bis zum Unterrand des Gehäuses erstreckt: Der Hohlraum 16 zwischen der äußeren Gehäusewand 13 und den Trennwänden 14 bildet einen Behälter, der durch einen Boden 17 verschlossen und dazu bestimmt ist, die durch das Becherwerk ausgehobenen und abgegebenen Erdmengen aufzunehmen, die durch die Öffnung 18 in den Behälter gelangen. Ein Deckel i9 am Zylinder an der Gehäusewand 13 dient zum Aufhängen der Gesamtvorrichtung am Bedienungsdrahtseil 6. Das -Gehäuse 8 trägt in gleicher Weise einen Motor, der eines der Kettenräder antreibt. Es kann an dieser Stelle ein Motor von beliebiger Art Verwendung finden, ein Druckluftmotor, ein hydraulisch arbeitender Motor o. dgl. Insbesondere soll jedoch ein Elektromotor gewählt werden., den man von der Erdoberfläche lediglich über eine biegsame Zuführungsleitung mit Energie versorgen kann. Ein Geschwindigkeitsgetriebe möge zwischen .dem Motor und dem Antriebsikettenrad eingeschaltet sein.
  • Um vermittels dieser Anordnung eine Bohrung vornehmen zu können, setzt man das Rohr i auf dien Boden und senkt mit schwachem Spiel die an dem Kabel 6 aufgehängte Bohrvorrichtung ab. Sobald die Vorrichtung auf dem Grunde des Rohres angelangt ist, setzt man den Motor und die Becherkette in Bewegung, die aus der Unterseite der Vorrichtung hervorsteht, den Boden aushebt und das Erdreich durch die Becher 12 nach oben fördert. Nachdem die Becher entleert sind, gelangt die Erde durch die Öffnung 18 in den Behälter 16. Dabei fällt die Erde jedesmal auf den Boden des vorhergehenden Bechers und wird auf diese Weise in die Öffnung 18 hineingeleitet. Sobald der Behälter voll ist, zieht man die Vorrichtung aus dem Rohr i heraus und leert den Behälter, worauf die Vorrichtung unverzüglich in dem Rohr wieder abgelassen werden kann, um die Bohrung weiter fortzusetzen. Dieser Arbeitsgang wird bis zur Bildung eines Loches von gewünschter Tiefe fortgesetzt, dessen Betonfüllung anschließend in jeder geeigneten Weise vorgenommen werden kann, insbesondere nach Maßgabe des Herausziehens des Rohres i.
  • Die Bewegung der Becher vollzieht sich lediglich im außermittig liegenden Teil des Rohres. Im allgemeinen werden die danebenstehenden Erdmengen sich nacheinander absenken. Im übrigen wird die Vorrichtung praktisch nach jeder Entleerung unter einer anderen Winkelstellung wieder in die Arbeitslage gebracht. Außerdem ist es möglich, am unteren Teil der Vorrichtung Mittel vorzusehen, um ein örtliches Aufweichen des Erdreiches, z. B. durch einen Luft- und/oder Flüssigkeitsstrahl, herbeizuführen. Man kann auch auf der Achse des Kettenrades io zwei Werkzeuge vorsehen, die auf das Erdreich außerhalb des Querschnitts des Gehäuses 15 einwirken, um eine Drehung der Vorrichtung herbeizuführen.
  • In der abgeänderten Ausführungsform gemäß Abb. 2 weist das Gehäuse 8 lediglich einen Boden 17 auf, der eine Öffnung für den Durchtritt der Kette hat, und ein Deckel schließt den Käfig 15 an seinem oberen Ende, wobei der Boden und der Deckel durch die Trennwände 14 miteinander verbunden sind, die den Käfig 15 bilden. Das Aufhängekabel 6 ist am Deckel befestigt. Im Raum 16, der den Käfig 15 umgibt, ist ein herausnehmbarer Beluilter angeordnet, der an einem Hubseil 21 befestigt und mit einer der Öffnung 18 entsprechenden Öffnung versehen ist. Auf diese Weise kann die Vorrichtung selbst während der Gesamtdauer des Bohrvorganges in dem Senkrohr verbleiben, und es gen iigt, den Behälter 2o hochzuwinden und zu entleeren, während man den Antriebsmotor für das Becherwerk stillsetzt.
  • Uni das Entleeren zu erreichen, können der Raum 16 gemäß Abb. t und der Behälter 20 gemäß Abb 2 z. B. mit einem herausnehmbaren Boden oder mit Öffnungen im oberen Teil versehen sein. In letzterem Falle muß die Entleerung durch Umkippen vorgenommen werden. Wenn der Behälter 20 gemäß Abb.2 fortfällt, vollzieht sich im übrigen die Entleerung selbsttätig mit dem Augenblick, wo die Vorrichtung aus dem Rohr herausgenommen wird, cla der Behälter 16 durch keine äußere Wand begrenzt wird.
  • Die Abb.4 bis 6 zeigen eine andere Ausführungsart mit mehreren Einzelheiten, die im übrigen bei den Ausführungen nach den Abb. i und 2 ebenfalls angewendet «erden können. Beidieser Abänderungsforin besteht die Bohrvorrichtung aus einem Moden 17 und einem Käfig 15, der durch Seitenwände 14 und einen Deckel 8 gebildet wird. Der letztere trägt einen Elektromotor 22 und ein ÜbersetzungsgetriCbe 23, z. B. ein Stirnradgetriebe, das zwischen dein Klotor und der Antriebswelle 24 für (las Kettenrad 9 eingeschaltet ist, das seinerseits über eine geeignete Kraftübertragung, z. B. eine Kette 25, angetrieben wird. Der .Motor und das Getriebe sind in einem Schutzkasten eingeschlossen. Die Gesamtanordnung kann mit schwachem Spiel im Rohr i abgesenkt werden. Ein herausnehmbarer Behälter, der etwa dein Behälter 2o nach Abb. 2 entspricht, kann in den Raum 16 hineingegeben «-erden, oder aber man versieht die Vorrichtung mit einer zylindrischen Außenwand 13 gemäß Abb. i.
  • Um das Hineinfallen von Erdreich in das Gehäuse 15 während des Entleerens der Becher 12 zu vermeiden, kann eine Rutsche 26 mit dem Unterrand der Öffnung 18 verbunden werden.
  • Gemäß der Erfindung soll es gleichfalls möglich sein, das Entleeren des Erdreichs aus den Bechern durch die Anordnung von Leitbechern 27 zu begünstigen, die in geeignetem Abstand zwischen den Bechern angeordnet sind. Die Form dieser Leitbeclier und ihre Zahl können der Art des Erdreichs angepaßt sein und der Zahl der Becher entsprechen, wie im dargestellten Beispiel, oder aber von dieser abweichen.
  • Der Strom wird dem Motor durch ein nachgiebiges Zuführungskabel 28 zugeleitet.
  • Es versteht sich, daß die Erfindung in keiner Weise durch die beschriebenen und dargestellten Ausführungsbeispiele eine Einschränkung erfahren soll, welche die verschiedensten Abänderungen erhalten können, ohne daß der Rahmen der Erfindung damit verlassen würde. Wie bereits vorstehend bemerkt, kann die Bohrvorrichtung auch benutzt werden, um ein Loch in das Erdreich zu bohren, ohne dabei das Senkrohr zu verwenden, wenn die Art des Erdreichs dieses erlaubt. In einem derartigen Falle empfiehlt es sich, die Vorrichtung mit einer zylindrischen Hülle zu umgeben, wie etwa in Abh. i bei 13 gezeigt wird, die eine größere Starrheit der Gesamtvorrichtung sicherstellt und eine gute Führung längs der Wandung des ausgearbeiteten Lochs herbeiführt. Bedient man sich dagegen eines Senkrohres, so kann dieses unter seinem eigenen Gewicht abgesenkt werden, nach Maßgabe des Fortschreitens der Bohrung, oder aber es kann auf eine gewisse Entfernung vor der Bohrvorrichtung herlaufend vorgetrieben werden.
  • In allen dargestellten Beispielen weist die vorliegende Vorrichtung einen Kreisformquerschnitt auf. Es versteht sich indessen, daß man ihr in gleicher Weise einen anderen, z. B. einen viereckigen oder vieleckigen Querschnitt erteilen kann.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Bohren von Löchern im Erdreich, insbesondere zur Durchführung von Pfahlgründungen mit Pfählen großen Durchmessers, gekennzeichnet durch eine endlose Becherkette, die auf einem Gestell montiert ist, in das Erdreich hineingesenkt werden kann und einen Motor zur Betätigung der Kette aufweist, ferner durch einen Behälter, der an der Seite der Kette angeordnet ist und die Erde, die durch das Becherwerk ausgehoben wird, in sich aufnimmt, sowie durch nachgiebige Leitungen zur Übertragung des für die Speisung des Motors erforderlichen Antriebmittels.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet,. daß im Gestell ein Boden vorgesehen ist, dessen Form dem Querschnitt des zu bohrenden Lochs entspricht; ferner gekennzeichnet durch ein Gehäuse für die Becherkette, die seitlich im Boden angeordnet ist, und durch mindestens eine Öffnung im Boden für den Durchtritt des Becherwerks, ferner durch einen Deckel zum Gehäuse, der den Motor trägt, des weiteren durch Befestigungsmittel für die Aufhängevorrichtung der Gesamtanordnung, außerdem durch einen Behälter; der die restliche Raumfläche des Bodens einnimmt, und durch eine Verbindungsöffnung zu dem oberen Teil des Gehäuses und dem Behälter.
  3. 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter aus einem beweglichen Gefäß besteht,* das mit besonderer Hub- und :Aufhängevorrichtung ausgestattet ist.
  4. 4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1, 2 oder 3, gekennzeichnet durch eine Außenhülle, die sich zumindest Über einen beträchtlichen Teil der Höhe der Vorrichtung erstreckt.
  5. 5. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch Leitschaufeln, die zwischen den Bechern der endlosen Kette angeordnet sind.
  6. 6. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch Mittel zur Erzeugung einer Drehung der Vorrichtung um ihre eigene Achse, während die Kette arbeitet.
  7. 7. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch Mittel zum örtlichen Auflockern des Bodens, die an der Unterseite der Vorrichtung vorgesehen sind, z. B. durch Luft und/oder Flüssigkeitsstrahlen, wie Wasserstrahlen.
DEC1151A 1949-06-10 1950-06-06 Vorrichtung zum Bohren von Loechern im Erdreich, insbesondere zur Herstellung von Bohrungen fuer Pfahlgruendungen mit grossem Querschnitt Expired DE815334C (de)

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