DE815300C - Kinematographische Kamera mit einlegbarer Filmkassette - Google Patents

Kinematographische Kamera mit einlegbarer Filmkassette

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Publication number
DE815300C
DE815300C DEP10366A DEP0010366A DE815300C DE 815300 C DE815300 C DE 815300C DE P10366 A DEP10366 A DE P10366A DE P0010366 A DEP0010366 A DE P0010366A DE 815300 C DE815300 C DE 815300C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
film
flap
camera
cassette
camera according
Prior art date
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Expired
Application number
DEP10366A
Other languages
English (en)
Inventor
Ernst Malkowski
Kurt Schlenker
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Blaupunkt Werke GmbH
Original Assignee
Blaupunkt Werke GmbH
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Filing date
Publication date
Application filed by Blaupunkt Werke GmbH filed Critical Blaupunkt Werke GmbH
Priority to DEP10366A priority Critical patent/DE815300C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE815300C publication Critical patent/DE815300C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B17/00Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor
    • G03B17/26Holders for containing light sensitive material and adapted to be inserted within the camera
    • G03B17/265Holders for containing light sensitive material and adapted to be inserted within the camera specially adapted for motion picture film, e.g. cassettes

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Photographic Developing Apparatuses (AREA)

Description

  • Kinematographische Kamera mit einlegbarer Filmkassette Ne Erfindung bezieht sich auf kinematographische lsa?neras und insb°sondere auf Klein- oder Taschenkameras, bei denen eine den Film enthaltende Kassette beim Auswechseln des Films in die Kamera eingelegt bzw. aus ihr entfernt wird. Derartige Kassetten-Filmkameras haben den Vorteil, daß es verhältnismäßig einfach ist, den Film einzulegen und nach der Aufnahme wieder zu entfernen uri(t daß insbesondere das Einlegen nicht in einer 1)unkelkamnier ausgeführt zu werden braucht, sondern bei Tageslicht vorgenommen werden kann. l)ic bisher bekannten Kamerakonstruktionen haben jedoch den Nachteil, claß nach dem 1?inlegen der Kassette der Kameradeckel mit dem Lichtverschluß geschlossen «-erden muß, um die Kassette und den aus der Kassette iii l@ orm einer Schleife austretenden Film iii der lietriel)slage festzuhalten. Es läßt sich also nach Schließen des Deckels nicht mehr beobachten, ob der Film wirklich an der Filmbahn in der Nähe des Bildfensters richtig anliegt und ob er durch das Getriebe einwandfrei fortgeschaltet wird.
  • Gemäß der Erfindung wird daher die Kamera derart ausgebildet, daß sie im Innern des lichtdichten Gehäuses eine Klappe enthält, die zur Auswechslung der Filmkassette geöffnet werden. muß und leim Schließen den Film und die Kassette in der richtigen Betriebslage festlegt. Die Klappe ist so ausgebildet, daß sie den Durchblick auf den Film und die Fortschaltvorrichtung für denselben freigibt, so daß auch bei geschlossener Klappe die Kamera kurz auf richtigen Gang des Filmvorschubes ausprobiert werden kann. Danach wird der Deckel der Kamera, der den Lichtverschluß bewirkt, geschlossen, und die Kamera ist zur Aufnahme bereit. Die Vorrichtung zur Festlegung des Films und der Kassette kann in verschiedener Weise konstruktiv durchgebildet sein.
  • In den Fig. i und 2 ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt, wobei Fig. i einen Schnitt durch die Kamera und Fig.2 eine Ansicht der geöffneten Kamera zeigt.
  • Das Gehäuse der Kamera besteht aus einem Kasten i und einem Deckel 2, die z. B. aus Spritzguß oder Preßstoff hergestellt sein können. Im Innern des Gehäuses befindet sich die hier nicht dargestellte Antriebs- und Vorschubvorrichtung für den Film, und zwar in der unteren Kammer, die durch eine Zwischenplatte 3 abgeschlossen wird. In dem Raum oberhalb dieser Trennplatte ist die Filmführung und die Aufnahmevorrichtung für die Filmkassette angeordnet. Die Filmkassette 4 möge die übliche Form eines flachen rechteckigen Kästchens haben. Sie ist mit einem Filmaustritts- und Eintrittsschlitz versehen, zwischen denen ein Teil des Filmbandes 5 in Form einer flachen Schleife frei liegt. Vor dem Bildfenster der Kamera, welches unmittelbar hinter dem Objektiv 6 liegt, ist eine Abdrückvorrichtung mit einer Andrückplatte 7 angeordnet. Eine Klappe 8 ist mit einem Scharnier in der Nähe der Andrückvorrichtung gelagert, so daß sie entweder die in voll ausgezogenen Linien dargestellte Lage einnimmt oder in die strichpunktierte gezeichnete Lage geschwenkt werden kann. Die Klappe 8 hat einen Ansatz 9, der in der geschlossenen Stellung der Klappe über eine Feder io die Andrückplatte 7 gegen den Film drückt. Die Klappe trägt ferner eine Blattfeder i i, welche in heruntergeklappter Lage die Kassette 4 gegen die Unterlage 3 preßt. Schließlich sind auf der Klappe zwei Federn 12 befestigt, welche kleine Rollen 13 tragen. Die Rollen sind konkav gedreht und legen sich bei geschlossener Klappe 8 gegen die Filmkanten, so daß der Film durch die Rollen seitlich geführt wird. Der obere Flügel der Klappe greift in geschlossenem Zustand unter einen Vorsprung der Wandung 14, so daß die Klappe an dieser Stelle einrastet.
  • Der Vorgang beim Einlegen einer Filmkassette verläuft folgendermaßen: Beim Herausnehmen der Filmkassette wird erst der Deckel 2 geöffnet, dann die Klappe 8 durch einen leichten Druck gegen den Wandteil 14 ausgeklinkt und die Kassette entfernt. Die Klappe bewegt sich unter dem Druck zweier Federn 15 und 16 in die strichpunktiert gezeichnete Lage. Die neue Filmkassette 4 wird nunmehr eingelegt und dabei der Film 5 zwischen die Andrückplatte 7 und das Bildfenster gebracht. Nun wird die Klappe 8 heruntergeklappt, bis der Vorsprung der Klappe bei 14 einschnappt. Dabei wird durch den Ansatz 9 und die Feder io die Andrückplatte 7 gegen das Bildfenster gedrückt, so daß der Film an der Auflagefläche glatt anliegt. Durch die Röllchen 13 wird der Film auch seitlich in die richtige Lage gebracht und durch die Feder i i die Kassette festgehalten. Nun kann durch Betätigung eines Auslöseknopfes 17 der Vorschubmechanismus für den Film betätigt werden. Dabei läßt sich der Filmablauf beobachten, da die Klappe 8 so geschnitten ist (Fig. 2), daß der Film auch bei geschlossener Klappe gut beobachtet werden kann. Nachdem man sich so überzeugt hat, daß der Film richtig eingelegt ist und die Kamera einwandfrei funktioniert, wird der Deckel 2 geschlossen und dadurch die Kamera lichtdicht gemacht.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Kinematographische Kamera mit einlegbarer Filmkassette, dadurch gekennzeichnet, daß die Kamera im Innern des lichtdichten Gehäuses eine Klappe enthält, die zum Auswechseln der Filmkassette geöffnet werden muß und beim Schließen den Film und die Kassette in der Betriebslage festlegt.
  2. 2. Kamera nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Film beim Schließen der Klappe durch einen federnden Ansatz gegen die Filmbahn gedrückt wird.
  3. 3. Kamera nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß an der Klappe federnd angebrachte, konkav gedrehte Rollen den Film seitlich führen.
  4. 4. Kamera nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kassette durch eine an der Klappe befestigte Blattfeder gegen die Auflage gedrückt wird.
  5. 5. Kamera nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Klappe so geformt ist, daß der Bewegungsvorgang des Films bei offener Kamera kurz beobachtet werden kann.
  6. 6. Kamera nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Klappe an einem federnden Teil derGehäusewand in geschlossenerLage einrastet und durch einen leichten Druck gegen diesen Teil freigegeben werden kann.
  7. 7. Kamera nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Klappe bei Freigabe durch die Rast sich unter Federwirkung in die offene Lage bewegt.
DEP10366A 1948-10-02 1948-10-02 Kinematographische Kamera mit einlegbarer Filmkassette Expired DE815300C (de)

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DE815300C true DE815300C (de) 1951-10-01

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ID=7362837

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DEP10366A Expired DE815300C (de) 1948-10-02 1948-10-02 Kinematographische Kamera mit einlegbarer Filmkassette

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