DE815221C - Schallschluckender Stuhl mit harter Oberflaeche - Google Patents

Schallschluckender Stuhl mit harter Oberflaeche

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DE815221C
DE815221C DEG3528A DEG0003528A DE815221C DE 815221 C DE815221 C DE 815221C DE G3528 A DEG3528 A DE G3528A DE G0003528 A DEG0003528 A DE G0003528A DE 815221 C DE815221 C DE 815221C
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Germany
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absorbing
absorbing chair
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WERNER GENEST GES fur ISOLIER
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C1/00Chairs adapted for special purposes
    • A47C1/12Theatre, auditorium or similar chairs
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C5/00Chairs of special materials

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Dentistry (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Soundproofing, Sound Blocking, And Sound Damping (AREA)

Description

  • Schallschluckender Stuhl mit harter Oberfläche Die Akustik in Theatern, Lichtspielhäusern usw. wird durch die Anzahl der im Raum befindlichen Personen hinsichtlich ihrer Nachhallzeit stark beeinflußt. Um starke Schwankungen der Nachhallzeit bei voller oder geringer Besetzung eines Raumes zu vermeiden, ist man dazu übergegangen, gepolstertes Gestühl zu verwenden, da die Polsterung hinsichtlich ihrer Schallschluckung der des menschlichen Körpers mit seiner Kleidung etwa gleichkommt. Dieses gepolsterte Gestühl hat aber die Nachteile schnellerer Abnützung, schwieriger Reinigung und hohen Preises. Aus diesen Gründen wird der Nachteil einer Holzbestuhlung oft bewußt in Kauf genommen.
  • Der Gegenstand der Erfindung erreicht, daß auch der Holzstuhl ausreichend schallschluckend wirkt. Nach dem Inhalt der Erfindung werden die Flächen des Stuhles, also insbesondere der Sitz und die Vor- und Rückseite der Lehne, bei Klappstühlen auch die Unterseite des Sitzes, schallschluckend in der Weise behandelt, daß die Holzflächen dieser Stuhlteile als akustischesGitter ausgebildet werden. Zu diesem Zweck werden die in Holz hergestellten Flächen mit zahlreichen Durchbrechungen in Loch-oder Schlitzform versehen und hinter diesem Gitter Schallschluckstoffe angeordnet.
  • Ist der Stuhl unbesetzt, so wird durch die mit Durchbrechungen versehenen Holzflächen das dahinterliegende Schluckmaterial durch die Schallwellen beaufschlagt. Ist dagegen der Stuhl besetzt, so werden die Durchbrechungen durch den menschlichen Körper ganz oder teilweise verschlossen. Auf diese Weise wird erreicht, daß die Schallschluckung des Stuhles in besetztem oder unbesetztem Zustand etwa die gleiche bleibt und die Akustik im Raume sich also nicht verändert.
  • Die Zeichnungen stellen die Ausbildung eines solchen Stuhles dar. Fig. I zeigt einen Klappstuhl im Schnitt. Darin sind die mit r bezeichneten Flächen aus Holz, Sperrholz, Hartfaserplatte, Blech o. dgl. mit Durchbrechungen versehen. Hinter diesen Flächen ist der Schallschluckstoffa, z.B. Watte, Mineralfaser, Seegras o. dgl. angebracht, sei es in Plattenform oder durch entsprechende Stopfung.
  • Fig.II zeigt den Stuhl in Vorderansicht. Darin sind die Durchbrechungen 3 beispielsweise in Schlitzform oder auch die Durchbrechungen 4 beispielsweise in runder oder ovaler Form dargestellt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schallschluckender Stuhl mit harter Oberfläche, dadurch gekennzeichnet, daß die in Holz, Sperrholz, Blech o. dgl. ausgebildeten Stuhlflächen mit Durchbrechungen in Form von Löchern, Schlitzen o. dgl. versehen sind und daß dahinter schallschluckendes Material, wie Watte, Mineralfasern o. dgl., angeordnet ist.
DEG3528A 1950-09-12 1950-09-12 Schallschluckender Stuhl mit harter Oberflaeche Expired DE815221C (de)

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DE815221C true DE815221C (de) 1951-10-01

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