DE815209C - Drehkondensator fuer Rundfunkempfangsgeraete - Google Patents

Drehkondensator fuer Rundfunkempfangsgeraete

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DE815209C
DE815209C DEP45896A DEP0045896A DE815209C DE 815209 C DE815209 C DE 815209C DE P45896 A DEP45896 A DE P45896A DE P0045896 A DEP0045896 A DE P0045896A DE 815209 C DE815209 C DE 815209C
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DE
Germany
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plates
rotor
stator
rotary capacitor
radio receivers
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Expired
Application number
DEP45896A
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English (en)
Inventor
Wilhelm Faerber
Harry Platz
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01GCAPACITORS; CAPACITORS, RECTIFIERS, DETECTORS, SWITCHING DEVICES, LIGHT-SENSITIVE OR TEMPERATURE-SENSITIVE DEVICES OF THE ELECTROLYTIC TYPE
    • H01G5/00Capacitors in which the capacitance is varied by mechanical means, e.g. by turning a shaft; Processes of their manufacture
    • H01G5/04Capacitors in which the capacitance is varied by mechanical means, e.g. by turning a shaft; Processes of their manufacture using variation of effective area of electrode
    • H01G5/06Capacitors in which the capacitance is varied by mechanical means, e.g. by turning a shaft; Processes of their manufacture using variation of effective area of electrode due to rotation of flat or substantially flat electrodes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Fixed Capacitors And Capacitor Manufacturing Machines (AREA)

Description

  • Bei Rundfunkempfangsgeräten bildet der Drehkondensator zur Einstellung des gewünschten Senders einen wichtigen Teil des Empfängers. Die Herstellung wurde in verschiedener Weise vorgenommen. Gebräuchlich sind gestanzte Platten, die miteinander am Ende vernietet werden. Dadurch entstehen Ungenauigkeiten, die keine gleichbleibende Kapazität des Drehkondensators garantieren. Derartige Kondensatoren sind bei einem Drehwinkel von i8o° lediglich an drei Punkten genau geeicht. Konstante Kapazitätszunahme und Gleichlauf über den ganzen Drehwinkelbereich sind nicht zu erreichen. Die dadurch entstehenden Gleichlauffehler werden bisher mit zusätzlichen Gleichlaufreglern ausgeglichen.
  • Weitere Nachteile sind zu große Ausmaße, keine Stabilität und Mangel an Verzugsfestigkeit. Man ist daher zur Behebung der Schwierigkeiten dazu übergegangen, Präzisionsdrehkondensatoren herzustellen, die in gefräster Form ausgeführt waren. Für die Empfangsgeräte hat aber ein solcher Kondensator den Nachteil, daß er zu groß, zu teuer und für den Einbau in Radiogeräte nicht verwendbar ist. Derartige Präzisionsdrehkondensatoren wurden daher lediglich für die Präzisionsmessungen (Eichungen) verwendet.
  • Die Erfindung macht es sich zur Aufgabe, diesen Übelstand zu beseitigen und einen Drehkondensator zu schaffen, der alle geforderten Bedingungen erfüllt, insbesondere klein in der Gestaltung, verzugsfest und konstant in Gleichlauf und Kapazität ist.
  • Es ist an sich bekannt, im Spritzgußverfahren insbesondere mit Leichtmetall Gegenstände herzustellen. Für Drehkondensatoren hat man das aber noch nicht durchgeführt.
  • Beim Gegenstand der Erfindung kann man diese Übelstände beseitigen, wenn man erfindungsgemäß Platten mit Halterungen des Rotors ebenso wie Plattcn und Grundblock des Stators je für sich als ein festes, starres Gußstück ausbildet.
  • _@ls eine vorteilhafte Ausführungsform ist anzusehen, Rotor und Stator je für sich einschließlich der Platten und Halterungen für diese einstöckig in Spritzguß aus Leichtmetall, z. B. aus Mägnesiumlegierungen, Silumin-Beta o. dgl., herzustellen, wobei zweckmäßig die Einspritzung des Rohstoffs unter Druck in einer Form erfolgt. Weitere Erfindungsmerkmale bestehen in der besonderen Ausbildung des Drehkondensators.
  • Der Drehkondensator kann in verschiedener Weise ausgeführt werden. In der Zeichnung ist beispielsweise in Abb. i teilweise im Schnitt ein Rotor in Seitenansicht, in Abb.2 im Grundriß dargestellt; Abb. 3 zeigt den Stator im Schnitt; Abb. 4 zeigt einen Grundriß zu Abb. 3; Abb.5 zeigt den eingebauten Drehkondensator, bei dem der Rotor in den Stator eingesetzt ist; Abb. 6 zeigt die Ausbildung als Kleinstzweifachdrehkondensator.
  • Wie aus den Abb. i bis 4 ersichtlich ist, ist sowohl der Rotor als auch der Stator als einstöckiges, festes, starres Gußstück ausgebildet.
  • Aus Abb. i und 2 ist ersichtlich, daß die Platten a des Rotors, der Halterungsleiste b und der Achsennabe c in Spritzguß einstöckig hergestellt sind.
  • Aus Abb. 3 und 4 ist zu ersehen, daß der Stator mit seinen Platten d und dem Halterungsgrundblock e ebenfalls einstöckig in Spritzguß hergestellt ist. Als Rohstoff dient dabei Leichtmetall, z. B. Magnesiumlegierungen; insbesondere haben sich dazu Silumin-Beta oder evtl. -Gamma o. dgl. als geeignet erwiesen. Der Rohstoff wird unter Druck in eine Form eingespritzt. Dadurch ergeben die Platten (Bleche) und Halterungen des Rotors ebenso wie die Platten und der Grundblock des Stators ein festes, starres Gußstück. Auch beim Stator werden in den Platten die Ausnehmungen f für die Aufnahme der Nabe des Rotors bei der Spritzgußherstellung mit vorgesehen. Durch diese Herstellungsart wird eine kleine Gestaltung err,-icht, und die Ausmaße gestatten den Einbau in kleinste Empfangsgeräte. Es wird eine konstante Kapazität und Gleichlauf in den Drehwinkeln o° bis igo° erzielt, wodurch ein Präzisionsdrehkondensator geschaffen ist, bei dem Gleichlaufregler entfallen können, da Gleichlauffehler nicht mehr auftreten.
  • Es wird, wie schon erwähnt, bei Zweifachdrehkondensatoren, wie in Abb. 6 gezeigt, ein absoluter Gleichlauf erreicht und schließlich ein äußerst geringer Verlustwinkel erzielt. Die neuen Drehkondensatoren dieser Ausführung besitzen höchste Verzugsfestigkeit.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Drehkondensator für Rundfunkempfangsgeräte, dadurch gekennzeichnet, daß Platten (a) und Halterungen (b) des Rotors ebenso wie Platten (d) und Grundblock (e) des Stators je für sich ein festes, starres Gußstück bilden.
  2. 2. Drehkondensator nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß Rotor und Stator je für sich einschließlich der Platten (a, d) und ihren Halterungen (b, e) einstöckig in Spritzguß aus Leichtmetall, z. B. Magnesiumlegierungen, Silumin-Beta o. dgl., hergestellt sind.
  3. 3. Drehkondensator nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß auch die Achsennahe (c) des Rotors einstöckig mit den Platten (a) in Spritzguß hergestellt ist und dadurch einen Teil der Halterung (b) bildet.
  4. 4. Drehkondensator nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß auch beim Stator in den Platten (d) die Ausnehmungen (f) für die Aufnahme der Nabe des Rotors bei der Spritzgußherstellung vorgesehen sind.
DEP45896A 1949-06-15 1949-06-15 Drehkondensator fuer Rundfunkempfangsgeraete Expired DE815209C (de)

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