DE814533C - Rodemaschine fuer Baumschulen - Google Patents

Rodemaschine fuer Baumschulen

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Publication number
DE814533C
DE814533C DEP23383A DEP0023383A DE814533C DE 814533 C DE814533 C DE 814533C DE P23383 A DEP23383 A DE P23383A DE P0023383 A DEP0023383 A DE P0023383A DE 814533 C DE814533 C DE 814533C
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DE
Germany
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frame
blade
machine according
shovel
height
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Expired
Application number
DEP23383A
Other languages
English (en)
Inventor
Paul Fey
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Individual
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Individual
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE814533C publication Critical patent/DE814533C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01GHORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
    • A01G23/00Forestry
    • A01G23/02Transplanting, uprooting, felling or delimbing trees
    • A01G23/06Uprooting or pulling up trees; Extracting or eliminating stumps

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Ecology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Harvester Elements (AREA)
  • Handcart (AREA)
  • Agricultural Machines (AREA)

Description

In Baumschulbetrieben ist es bisher üblich gewesen, die Räumung von Baumschulquartieren bzw. die Entnahme einzelner Baumschulpflanzen von Hand durchzuführen. Diese Arbeiten sind außerordentlich zeitraubend und im übrigen dadurch nachteilig, daß die Wurzeln der Pflanzen leicht verletzt werden und der Faserwurzelbesatz weitgehend verloren geht.
Die Erfindung strebt die maschinelle Räumung von Baumschulquartieren an und empfiehlt zu diesem Zweck eine Rodemaschine, die aus einem zum Ziehen eingerichteten, sich auf der Erde abstützenden Rahmen besteht, der eine seitwärts vorstehende, das Wurzelwerk der Baumpflanzen unterschneidende und in der Zugrichtung leicht geneigte Schaufel und außerdem eine in der Zugrichtung verlaufende Platte aufweist, die den Boden parallel zur Schaufel durchschneidet und den von der Schaufel ausgeübten Seitendruck ausgleicht. Infolge ihrer Neigung ist die Schaufel befähigt, die unterschnittenen Baumpflanzen bei der Vorwärtsbewegung des Rahmens anzuheben und dadurch das das Wurzelwerk umschließende Erdreich zu lockern. Die Entnahme der einzelnen Baumpflanzen kann wegen dieser Lüftung und Lockerung ohne große Anstrengung erfolgen. Eine Verletzung der Wurzeln ist praktisch ausgeschlossen, insbesondere bleibt der Faserwurzelbesatz bei der Entnahme der Pflanzen erhalten. Zu alledem kommt, daß die Räumung ganzer Baumschulquartiere außerordentlich rasch und bequem durchgeführt werden kann, insbesondere wenn die Möglichkeit besteht für die Bewegung des Rahmens einen Traktor oder Raupenschlepper zu verwenden.
Es empfiehlt sich, die den Seitendruck der Schaufel
ausgleichende Platte auf der der Schaufel abgewandten Seite des Rahmens anzubringen. Das ist einerseits aus Gründen der Symmetrie und anderseits deshalb vorteilhaft, weil der von der zusätzlichen Platte bewirkte Ausgleich Um so wirkungsvoller ist, je größer deren Abstand von der Schneidschaufel bzw. von der Mitte des Rahmens ist.
Es hat sich als vorteilhaft erwiesen, die Schaufel durch seitlich hochgeführte Schneidwangen zu einer ίο das Wurzelwerk vollständig umschneidenden Mulde zu ergänzen. Infolgedessen wird durch die sich vorwärts bewegende Schaufel ein vollständig ausgeschnittener Erdstreifen ausgehoben, so daß bei diesem Anhebe- und anschließenden Lockerungs-Vorgang auch solche Wurzelpartien unbeschädigt bleiben, die beinahe an die Schnittflächen heranreichen.
Damit die Rodemaschine für unterschiedliche Schnittiefen verwendbar bleibt, empfiehlt die Erao findung, die die Höhenlage des Rahmens bestimmende Stütze der Höhe nach verstellbar zu machen. Diese Verstellbarkeit läßt sich in besonders einfacher Weise dann verwirklichen, wenn der Rahmen auf Laufrädern ruht, indem man die Räder auf Achsen anbringt, die unter Vermittlung irgendeines geeigneten Gestänges der Höhe nach verstellt werden können. Es kann von Vorteil sein, wenn auf beiden Rahmenhälften getrennte und selbständig verstellbare Stützen bzw. Laufräder vorgesehen sind.
In ihrer weiteren Ausbildung empfiehlt die Erfindung, die Stützen bzw. Lauf räder des Rahmens in der Längsrichtung gegenüber der seitlichen Schaufel versetzt anzubringen, und den Rahmen zwecks Änderbarkeit der Schaufelneigung mit Mitteln auszustatten, die eine Kippung des Rahmens um die Stützen und eine Festlegung der jeweiligen Kippstellung ermöglichen. Die Erfindung ist in der Zeichnung in einer Ausführungsform veranschaulicht. Es zeigt
Abb. ι eine Seitenansicht der Rodemaschine, Abb. 2 eine Draufsicht auf die Maschine nach Abb. i,
Abb. 3 eine teilweise Rückansicht der Maschine nach Abb. 1.
Die Maschine besteht aus einem als Eisenkonstruktion ausgeführten Rahmen 1, der an seinem vorderen spitz zulaufenden Ende ein Anhängestück 2 für den Anschluß an eine Zugmaschine trägt und an der Rückseite mit Lagern 3 für die Aufnahme gekröpfter Achsen 4 und mit Lagern 5 für die Befestigung der mittels der Handkurbeln 6 zu betätigenden Spindeln 7 versehen ist. Die gekröpften und schwenkbar gelagerten Achsen 4 tragen je zwei Laufräder 8, auf denen sich der Rahmen abstützt. Die Verschwenkung der Achse 4 wird mittels der Gewindespindel 7 bewirkt, deren Muffe 9 zu diesem Zweck an einen Kurbelarm 10 der Achse 4 gelenkig angeschlossen ist. In Abb. ι ist die Lage der Räder in der Fahrstellung (voll gezeichnete Linien) und in der hochgeschwenkten bzw. in der Rodestellung (strichpunktierte Linien) veranschaulicht.
Das Anhängestück 2 ist mit dem Rahmen bei 11 gelenkig verbunden und kann mittels der Spindel 12 und der Gegenschraube 13 in jeder beliebigen Schwenklage fest eingestellt werden.
Auf der einen Außenseite des Rahmens ist eine Schaufel 14 befestigt, deren Spitze in der Fahrtrichtung leicht geneigt ist. Die Schaufel wird durch eine unmittelbar am Rahmen anliegende Seitenwange 15 und eine außenliegende Seitenwange 16 zu einer Mulde ergänzt, wie insbeondere Abb. 3 deutlich erkennen läßt. Auf der der Schaufel 14 abgewandten Seite des Rahmens ist eine Platte 17 befestigt, welche dazu bestimmt ist, beim Rodevorgang parallel zur Schaufel 14 den Boden zu durchschneiden und dabei den von der Schaufel 14 ausgeübten Seitendruck auszugleichen.
Wie an Hand der Zeichnung ohne weiteres erkennbar ist, läßt sich die Schnittiefe der Schaufel 14 beliebig einstellen, indem die Laufräder 8 mehr oder weniger hoch geschwenkt werden. Bei einer Hochschwenkung der Laufräder bis in die aus Abb. I ersichtliche strichpunktierte Lage würde die Schnitttiefe dem Abstand 18 zwischen den beiden in Frage kommenden Laufsohlen der Laufräder entsprechen.
Außer der Schnittiefe läßt sich bei der Rodemaschine auch die Schräglage der Schaufel 14 verändern. Diese Veränderung kann einfach dadurch bewerkstelligt werden, daß man das Verbindungsstück 2, dessen öse 2a stets in gleicher Höhe liegen muß, entsprechend verstellt. Bei dieser Verstellung wird der Rahmen 1 um die Achse der Laufräder 8 gekippt und die Schaufel 14 entsprechend verschwenkt, und zwar ebenfalls um die Achse der Laufräder 8.

Claims (7)

Patentansprüche:
1. Rodemaschine für die Räumung von Baumschulquartieren, gekennzeichnet durch einen zum Ziehen eingerichteten, sich auf der Erde abstützenden Rahmen mit einer seitwärts vorstehenden, das Wurzelwerk der Baumpflanzen unterschneidenden und in der Zugrichtung leicht geneigten Schaufel und einer in der Zugrichtung verlaufenden Platte, die den Boden parallel zur Schaufel durchschneidet und den von der Schaufel ausgeübten Seitendruck ausgleicht.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch ge- no kennzeichnet, daß die den Seitendruck der Schaufel ausgleichende Platte auf der der Schaufel abgewandten Seite des Rahmens angebracht ist.
3. Maschine nach-Anspruch 1 oder 2, dadurch' gekennzeichnet, daß die Schaufel durch seitlich hochgeführte Schneidewangen zu einer das Wurzelwerk vollständig umschneidenden Mulde ergänzt ist.
4. Maschine nach Anspruch 1 oder Unteransprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß die die iao Höhenlage des Rahmens bestimmende Stütze der Höhe nach verstellbar ist.
5. Maschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen auf Laufrädern ruht, die ihrerseits auf der Höhe nach verstell- las baren Achsen sitzen.
6. Maschine nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß auf beiden Rahmenhälften getrennte und selbständig verstellbare Stützen bzw. Laufräder vorgesehen sind.
7. Maschine nach Anspruch 1 oder Unteransprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützen bzw. Laufräder in der Längsrichtung gegenüber der seitlichen Schaufel versetzt liegen, und der Rahmen zwecks Änderbarkeit der Schaufelneigung Mittel zum Kippen um die Stützen und zur Festlegung der jeweiligen Kippstellung aufweist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
1532 9.51
DEP23383A 1948-12-03 1948-12-03 Rodemaschine fuer Baumschulen Expired DE814533C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1145414B (de) * 1960-11-29 1963-03-14 Hans Werner Ausschulpflug, insbesondere fuer Baumschulen
DE1148100B (de) * 1960-03-25 1963-05-02 Johannus Wilhelmus Gerardus Th Lenkbares Aushebegeraet fuer auf Reihe stehende Baumpflanzen
FR2733877A1 (fr) * 1995-05-12 1996-11-15 Haussy Jacques D Dispositif d'arrachage de souches de petits arbres ou autres plantes

Cited By (3)

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DE1148100B (de) * 1960-03-25 1963-05-02 Johannus Wilhelmus Gerardus Th Lenkbares Aushebegeraet fuer auf Reihe stehende Baumpflanzen
DE1145414B (de) * 1960-11-29 1963-03-14 Hans Werner Ausschulpflug, insbesondere fuer Baumschulen
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