DE81092C - - Google Patents
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- DE81092C DE81092C DENDAT81092D DE81092DA DE81092C DE 81092 C DE81092 C DE 81092C DE NDAT81092 D DENDAT81092 D DE NDAT81092D DE 81092D A DE81092D A DE 81092DA DE 81092 C DE81092 C DE 81092C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B63—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
- B63H—MARINE PROPULSION OR STEERING
- B63H11/00—Marine propulsion by water jets
- B63H11/02—Marine propulsion by water jets the propulsive medium being ambient water
- B63H11/10—Marine propulsion by water jets the propulsive medium being ambient water having means for deflecting jet or influencing cross-section thereof
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Ocean & Marine Engineering (AREA)
- Hydraulic Turbines (AREA)
Description
t\ PATENTAMT.
KAISERLICHES
Vorliegende Erfindung bezweckt die leichte, thunlichst widerstandsfreie Umkehrung der
Prallstrahlen bei Reaktionsschiffen, um den Vorwärts- bezw. Rückwärtslauf derselben zu
bewirken und deren Steuerung zu vereinfachen. Zur Vermeidung der unausbleiblich eintretenden
schädlichen Widerstandskräfte wurden bisher die Reaktionsröhren, d. h. die Prallstrahlmündungen
über Wasserspiegel gelegt, oder es wurde der Rückprallkrümmer frei von jener.
Mündung so lange aufser Wasser gehoben, als keine Aenderung der Schiffsbewegung erforderlich
war, und erst dann gesenkt,, wenn solche geboten erschien. Beide Methoden erzeugen nicht unerhebliche Verluste, sei es an
Kraft, sei es an Zeit, und sollen diese Uebelstiinde
durch vorliegende Erfindung beseitigt werden.
Es bezeichnet 1 das Kreiselrad einer Turbine, welche ihre Drehung durch die Welle 2
erhall, und 3 das mehr oder weniger nahe dem Kreiselrade liegende feste Leitrad, dessen Leitradzellen
22, Fig. 2, so zusammengezogen sind, dafs an der Ausmündiing 20, 20 zwischen je
zwei Mündungen Platz genug verbleibt, dafs daselbst, ohne den Austritt der Prallsirahlen zu
stören, genügende Construclionsbreite gewonnen wird für die eigenthilmlich geformten Rippen 5, 5
eines drehscbieberartigen Körpers. Diese Rippen, welche breit genug sind, die Ausirittsöffnungen
vollständig zu verdecken, sind nach dem Leitrade hin durch cylindrische Flächen hi abgeschlossen,
wodurch die aus 20 ausströmenden Wasserstrahlen gezwungen werden, die ursprüngliche Richtung nach Pfeil 7, Fig. 1, in
die entgegengesetzte Richtung nach Pfeil 6 zu verwandeln, sobald diese cylindrischen Flächen'
über den Oeffnungen 20 stehen. Solche Richtungsänderung
erzeugt bekanntlich eine der Ausflufsrichtung entgegengesetzte Prallwirkung
(Reaktion), so dafs beim Schnitt A, wo die concaven Flächen des Körpers 5 gerade über
den Ausflufsöifnungen 20 liegen und das Wasser nach der Pfeilrichtung 6 ausfliefst, die Rückwärtsbewegung
des Schiffes eintreten wird, während bei der Stellung der Rippen zwischen den Oeffnungen, wie bei Schnitt B, die Wasserstrahlen
unbehindert nach Pfeil 7 austreten und das Schiff vorwärts treiben.
Der Ausdruck W-U=V2 — (w—U)U für
die Bewegung eines Schiffes mit der Geschwindigkeit U im stillstehenden Wasser wird
zur ■ Ueberwindung des Widerstandes W ein Maximum, wenn das Wasser Q mit einer Geschwindigkeit w den Propeller verläfst, die
gleich 2 U ist. Die Austrittsöffnungen 20 können demnach etwa auf die halbe Eintrittsweife verengt \verden, wie die Zeichnungen
darstellen. Jede Leitradzelle wird dabei durch zwei Schraubenflächen abcd und U1 6, C1 d{,
Fig. 3, begrenzt und erhält Seitenplatten 4 — bezw. 19, Fig. 8, wo ein Stück dd{ der äufseren
Ummantelung nach fsd dt g, Fig. 9, fortgeschnitten
erscheint —, welche nach den cylindrischen Flächen h i des Rippenkörpers
abgerundet sind, um die aus 20 tretenden Prallstrahlen genügend zu führen.
Schliefsen die Rippen nur etwa zur Hälfte, fliefsen also die Strahlen in beiden Richtungen
nach vorn und hinten ab, so halten sich die Reaktionen im Gleichgewicht, das Schiff steht
still.
Um bei jeder Stellung des Prallstrahlen wenders das Schiff steuern zu können, können
zwei Schieber. 8 und 9 angeordnet werden (Fig. 1, 10 und 11), welche durch Stangen 10
und ι ι um den Theilungswinkel α verstellbar
sind und einige Leitradzellen zu schliel'sen vermögen. Treten z. B. die Prallstrahlen wie
bei B aus, so wird durch Schliefsen von 8 das Schilf nach Steuerbord gedreht u. s. f.
Diese Schieber erhalten die Führungskörper 4 oder Führungsplatten 19 mit der Abrundung
der cylindrischen Flächen des Rip.penkörpers und sind bestimmt, die Oeffnungen 20 des
Leitrades vollständig abzudecken, verhindern also direct die Wiisseraussliömiing, wodurch
das Gleichgewicht auf ilen sonst symmetrisch angeordneten Hüllten des Prallstrahlenwendcrs
eine Störung erfahrt, die zur Steuerung des Schiffes Anlafs giebt.
Dieselbe Wirkung wird erreicht, wenn der Rippenkörper nach Fig. 12 getheilt und in die
beiden Hälften M und N zerlegt wird, so dafs jede dieser Hälften für sich um den Winkel α
zu' drehen ist. Endlich wird die Steuerfähigkeit durch die Anlage von mindestens zwei
Prallstrahlenwendern erreicht, da durch eine Veränderung der Austrittsöffnungen bei einem
Apparat und die Störung der Gleichgewichtslage eine Drehung des Schiffes erfolgen mufs.
Das Leitrad 3 ist durch Bautheile 12 mit
dem Schiffskörper befestigt und giebt durch Welle 13 dem Prallstrahlenwender A B die
nöthige Drehachse, während durch Stangen oder Ketten 14 die geringe Drehbewegung
derselben eingeleitet wird.
Geeignete Abrundungen des Körpers A B sowie Contractionsringe 1 5 und 16 sind bestimmt,
die Widerstände der Gesammtconstruction . bei der Bewegung im Wasser zu vermindern,
auch kann durch leitschaufelähnliche Zwischenwände 17 das Kreiselrad gegen
treibende Körper Schutz erhalten. In Fig. 2 sind zwei Kreiselradschaufeln 18 gegeben, um
die Wasserbewegung zu verdeutlichen.
Wie aus Fig. 4 und 5 hervorgeht, ist die Anordnung des Prallstrahlenwenders am Schiff
ähnlich der einer Schiffsschraube, übrigens willkürlich, da die Turbine an jede beliebige
Stelle zu setzen ist, wo die Zuführung des Triebwassers keine Schwierigkeiten veranlafst.
Dabei ist es durchaus nicht nothwendig, dafs die Turbine ganz unter Wasser liegt, da durch
geeignete Constructionen die Zuführung des Wassers gesichert werden kann, genau so wie
eine Cenlrifugalpumpe über Wasser · gelegt werden darf, ohne im Effect zu leiden.
Die Zahl der Austrittsöffnungen 20 ist nur nach unten hin beschränkt, da mindestens deren
zwei vorhanden sein müssen, um obigen Ansprüchen zu genügen. ,'
In Fig. 3 sind 24, dagegen in Fig. 5' und 6
nur 4 und in Fig. 9 und 12 nur 6 Austritlsöffnungen gezeichnet.
Fig. 3 unterscheidet sich in constructiver Hinsicht dadurch etwas von Fig. 9 und 12, dafs
bei letzteren entsprechend den über das Leitrad hinausragenden Rippen des Drehschiebers
erkerartige Erweiterungen 21 des Leitrades vorgesehen sind, welche, mit entsprechender Abrundung
versehen, den Widerstand im Wasser herabzuziehen bestimmt sind, während bei
ersterer Construction das Leitrad auf seinem ganzen Umfange die entsprechende Erweiterung
besitzt, welche mit dem Contractionsringe 15 direct verbunden ist. ...
Claims (1)
- Patent-Anspruch: , . ''Ein Wasserstrahlenwender für Reaktions-Turbinenpropeller, welcher mit dem Leitrade 3 verbunden und im Ganzen oder in zwei selbstständigen Halftep um die Propellerachse drehbar, den aus den Leitradzellen austretenden Wasserstrahlen durch Vorschieben besonderer Führungskörper 5 eine Richtungsänderung zu ertheilen vermag und hierbei durch Steuerungsschieber 8 und 9 unterstützt sein kann.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE81092C true DE81092C (de) |
Family
ID=353596
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT81092D Active DE81092C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE81092C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1298014B (de) * | 1965-02-23 | 1969-06-19 | Huber Ludwig | Unterwasserstrahltriebwerk fuer Wasserfahrzeuge |
-
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- DE DENDAT81092D patent/DE81092C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1298014B (de) * | 1965-02-23 | 1969-06-19 | Huber Ludwig | Unterwasserstrahltriebwerk fuer Wasserfahrzeuge |
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