DE810388C - Lagerung eines Haspels oder einer aehnlichen Untertagemaschine bei ringfoermigem oder aehnlichem Ausbau in Stahl oder Beton - Google Patents

Lagerung eines Haspels oder einer aehnlichen Untertagemaschine bei ringfoermigem oder aehnlichem Ausbau in Stahl oder Beton

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DE810388C
DE810388C DEP54576A DEP0054576A DE810388C DE 810388 C DE810388 C DE 810388C DE P54576 A DEP54576 A DE P54576A DE P0054576 A DEP0054576 A DE P0054576A DE 810388 C DE810388 C DE 810388C
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DEP54576A
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English (en)
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Wulff Dipl-Ing Roesler
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Gewerkschaft Eisenhutte Westfalia GmbH
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Gewerkschaft Eisenhutte Westfalia GmbH
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21FSAFETY DEVICES, TRANSPORT, FILLING-UP, RESCUE, VENTILATION, OR DRAINING IN OR OF MINES OR TUNNELS
    • E21F13/00Transport specially adapted to underground conditions

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Warehouses Or Storage Devices (AREA)

Description

  • Lagerung eines Haspels oder einer ähnlichen Untertagemaschine bei ringförmigem oder ähnlichem Ausbau in Stahl oder Beton Beim Einbau größerer Häspel oder ähnlicher Untertagemaschinen ergeben sich vielfach RiB-bildungen in den Fundamenten oder sonstige Störungen; die mit den Gebirgsbewegungen zusammenhängen. Bei schlechtem Gebirge werden vielfach die Maschinenkammern, um sie einigermaßen dauerhaft zu gestalten, ringförmig ausgebaut, und zwar entweder in Stahl oder in Beton. Dabei ist auch schon vorgeschlagen worden, Häspel oder sonstige Maschinen auf Konsolen abzustützen, die ihrerseits an den ringförmigen Ausbauteilen angebracht waren. ha die einzelnen ringförmigen Ausbauelemente über ihren ganzen Umfang Anschluß an das Gebirge haben, versetzen sie sich nicht so leicht gegeneinander.
  • Gemäß der Erfindung wird bei der beschriebenen Abstützung mittels Konsolen an den einzelnen ringförmigen Ausbauelementen dadurch eine in jeder Beziehung einwandfreie Aufnahme der Abstützkräfte erreicht, daß an einem Auflagepunkt die Maschinen in der Horizontalen eindeutig, aber gegebenenfalls um den Befestigungsbolzen drehbar angeordnet sind, während an einem zweiten Stützpunkt wenigstens eine Verschiebungsmöglichkeit gegen den ersten Befestigungspunkt gegeben ist und an dem oder den weiteren Befestigungspunkten eine Verschiebungsmöglichkeit in der Horizontalen in beliebiger Richtung zulässig ist. Ergeben sich alsdann verschiedene Verformungen der Ausbauringe unter Einwirkung des Gebirgsdruckes oder versetzen sich die Ringe, welche die Konsolen tragen, etwas gegeneinander, so tritt ein selbsttätiger Ausgleich ein, und unnötige Spannungen im Haspelrahmen werden vermieden. In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigt Fig. i die Bettung eines Förderhaspels in der Längsrichtung der Maschinenkammer, Fig. 2 und 3 zwei Auflagerungspunkte senkrecht zur Blickrichtung nach Fig. i gesehen in etwas größerem Maßstab.
  • Von dem Förderhaspel sind zur Wahrung der Übersichtlichkeit lediglich der Maschinenrahmen io sowie die Seiltrommel i i dargestellt. Die Maschinenkammer ist mit ringförmigen Bauelementen 12 ausgebaut, die z. B. aus mehreren Ringsektoren zusammengesetzt sein können. Unmittelbar verbunden mit den Ausbaurahmen 12 sind drei oder vier Konsolen zur Bettung der Maschine io, i i angeordnet. Jede dieser Konsolen besteht aus einem kurzen Träger 13, der auf zwei Stegblechen 14 und zwei Wangenblechen 15 ruht. Mit Hilfe von Fußleisten 16 sind die Konsolen 13 bis 15 an den Ausbaurahmen durch Schrauben, Schweißen oder in sonstiger Weise befestigt. Um ein Abgleiten der Konsolen zu verhindern, können besondere Stützleisten 17 angeordnet sein. Jede der Konsolen 13 bis 15 kann mit einem Ausbauring 12, gegebenenfalls aber auch mit mehreren derartigen Ringen verbunden sein.
  • Einer der Stützpunkte ist entsprechend Fig.2 ausgebildet. Auf der Konsole 13 ist ein senkrechter Bolzen 18 aufgeschweißt, der eine Bohrung des Maschinenrahmens io durchgreift. Unter dem Rahmen liegt eine Holzunterlage i9, die ein gewisses Verkanten des Rahmens io gegenüber der Konsole ,i3 gestattet und die nach Bedarf durch ein Holz größerer oder geringerer Stärke ersetzt werden kann. Unter der Mutter des Bolzens 18 sind Unterlegscheiben 20 mit kugeliger Auflagefläche angeordnet. Der Maschinenrahmen io kann sich bei dieser Art der Befestigung um den Bolzen 18 in der Horizontalen drehen. Er ist aber nicht verschiebbar.
  • An einem zweiten Auflagepunkt ist der Maschinenrahmen io in der links in Fig. i dargestellten Weise auf der Konsole befestigt. Der Maschinenrahmen io kann sich dabei in der Längsrichtung des kurzen Trägers 13 verschieben, nicht dagegen in der Richtung senkrecht dazu. An dem Maschinenrahmen io sind zu diesem Zweck zwei senkrechte Platten 21 angeschweißt, die die Holzunterlage 22 und den Konsolenträger 13 seitlich mit geringem Spiel umfassen. Die Platten 21 tragen an ihrem unteren Ende Schraubenbolzen 23, die durch einen Querriegel 24 miteinander verbunden sind, der den Träger 13 untergreift.
  • An dem dritten Auflagerungspunkt oder bei Vierpunktlagerung auch an dem vierten Punkt ist die Verbindung zwischen dem Maschinenrahmen io und den Konsolen so ausgebildet, wie rechts in Fig. i und in anderer Ansicht in Fig. 3 ersichtlich ist. Dabei finden hakenförmige Verankerungsplatten 25 Anwendung, die den unteren Flansch des Trägerrahmens io übergreifen. Die Hakenplatten 25 sind zu beiden Seiten des Konsolenträgers 13 sowie der auswechselbaren Holzunterlage 26 angeordnet. Mittels der angeschweißten Schraubenbolzen 27 und des Querriegels 28, der den Konsolenträger 13 untergreift, werden die Hakenplatten 25 abwärts gezogen. Bei dieser Ausbildung der Verbindungselemente kann sich der Maschinenrahmen io einmal in der Längsrichtung des Konsolenträgers verschieben, wobei die Hakenplatten 25 an den Außenkanten dieses Trägers entlang gleiten. Bei einer Verschiebung senkrecht zu dem Konsolenträger 13 gleiten die Hakenplatten 25 an dem Maschinenrahmen io.
  • Treten nunmehr irgendwelche Verschiebungen der Ausbauringe ein, so können sich die Konsolenträger 13 ohne weiteres in den praktisch vorkommenden Grenzen gegenüber dem Maschinenrahmen io verschieben, ohne daß in diesem Rahmen unzulässige Spannungen auftreten. Sollten Höhenversetzungen der Konsolen festgestellt werden, so können dieselben durch Vergrößerung oder Verkleinerung der Holzunterlagen 19, 22, 26 ausgeglichen werden. Gegebenenfalls wird die zu berichtigende Rahmenecke mit Hilfe eines hydraulischen Hebewerkes, das zwischen dem Konsolenträger 13 und dem Maschinenrahmen io eingesetzt wird, während der Einbauzeit des Zwischenholzes gehalten.

Claims (3)

  1. PATEN TA NSPRÜCHE: i. Lagerung eines Haspels oder einer ähnlichen Untertagemaschine durch Konsolen, die unmittelbar an einem Ringausbau oder einem ähnlichen Ausbau aus Stahl oder Beton angebracht sind, dadurch gekennzeichnet, daß an einem Auflagerungspunkt (Fig. 2) die Maschine in der Horizontalen eindeutig, aber gegebenenfalls um den Befestigungsbolzen drehbar angeordnet ist, während an einem zweiten (Fig. i links) wenigstens eine Verschiebungsmöglichkeit gegen den ersten Befestigungspunkt (Fig. 2) und an dem oder den weiteren Befestigungspunkten (Fig. 3) eine Verschiebungsmöglichkeit in der Horizontalen in beliebiger Richtung gegeben ist.
  2. 2. Lagerung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß eine Bewegung der Maschine (io, i i) gegenüber den Konsolen (13 bis 17) in der Vertikalen durch einander hintergreifende Teile verhindert wird.
  3. 3. Lagerung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch die Anordnung von Ausgleichshölzern (i9, 22, 26) wechselnder Stärke zwischen Maschine (io, ii) und Konsolen (13 bis 17).
DEP54576A 1949-09-11 1949-09-11 Lagerung eines Haspels oder einer aehnlichen Untertagemaschine bei ringfoermigem oder aehnlichem Ausbau in Stahl oder Beton Expired DE810388C (de)

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