DE810295C - Sonnen- und Regenschutzplane - Google Patents

Sonnen- und Regenschutzplane

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DE810295C
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DEO310A
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DE1618698U (de
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Max Dipl-Ing Ogris
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45BWALKING STICKS; UMBRELLAS; LADIES' OR LIKE FANS
    • A45B25/00Details of umbrellas
    • A45B25/18Covers; Means for fastening same

Landscapes

  • Tents Or Canopies (AREA)

Description

  • Sonnen- und Regenschutzplane Die Erfindung betrifft eine Sonnen- und Regenschutzplane aus Metall und setzt sich zum Ziele, eine Schutzplane zu schaffen, die infolge ihres geringen Gewichtes und zweckmäßigen konstruktiven Aufbaues zum freien Ausspreizen ohne seitliche Führung, insbesondere auch zur Verwendung bei großen Anlagen, wie solche für Geschäfts- und Gasthausplanen erforderlich sind, geeignet ist.
  • Die bisher bei Sonnen- und Regenschutzplanen übliche Stoffbespannung hat den Nachteil einer nur beschränkten Lebensdauer, welche besonders bei wasserdicht imprägnierten Stoffen gering ist. Um diesen Übelstand zu beheben, sind bereits Konstruktionen entwickelt worden, welche die Stoffbespannung durch eine metallische ersetzen, die jedoch stets aus Eisen-oder Stahlblech besteht, ein Umstand, der die Verwendung derselben zufolge des hohen Gewichts von vornherein nur für kleine Anlagen möglich macht. Es sind auch nur Konstruktionen bekanntgeworden, welche für normale Wohnungsfenster geeignet sind und entweder nach Art der Selbstroller aufrollbar, aber nicht aufspreizbar sind oder nach Art der Holzrollbalken in seitlichen Führungen gleiten, in welch letzterem Falle die Bespannung aus steifen Lamellen besteht. Für große Planen sind jedoch diese Konstruktionen nicht geeignet.
  • Demgegenüber ist nach der Erfindung vorgesehen, die Bespannung aus sich über die ganze Länge der Plane erstreckenden dünnen Blechen oder Bändern aus Leicht- oder Buntmetall oder einer geeigneten wetterbeständigen Leichtmetallegierung von so geringer Stärke aufzubauen, daß sie auf normale Planenwellen aufgewickelt und in geöffnetem Zustande ohne seitliche Führung zwischen Planenwelle und Fallstange ausgespreizt werden kann. Die verwendeten Bleche oder Bänder haben dabei im allgemeinen eine Stärke von weniger als 0,5 mm, vorzugsweise von weniger als 0,2 mm.
  • Es ist nach dem heutigen Stande der Technik ohne weiteres möglich, derartige Bleche oder Bänder einerseits in Materialstärken von Bruchteilen eines Millimeters herzustellen und andererseits durch entsprechende Zuschläge Legierungen von der erforderlichen Wetterbeständigkeit zu erzeugen.
  • Weitere Merkmale und Einzelheiten der Erfindung werden an Hand der Zeichnung beschrieben, deren Fig. i die obere Rohrwelle, Fig. 2 die hier viereckige Fallstange, je mit der daran befestigten Bespannung, im Schnitt zeigt, während in Fig. 3 die Bespannung in Draufsicht, in Fig. 4. im Querschnitt nach der Linie IV - IV der Fig. 3 und in Fig. 5 ein vergrößertes Detail der Fig. 4 dargestellt ist.
  • Die Befestigung der Bespannung an der Rohrwelle i und der Fallstange 4 kann in bekannter Weise durch direktes Anschrauben oder durch aufgeschraubte Leisten erfolgen. Da jedoch bei dieser Ausführung ein Ausreißen der dünnen Bleche oder Bänder an den Befestigungsschrauben leicht möglich ist, erfolgt die Befestigung in beiden Fällen erfindungsgemäß mittels quer federnder Leisten 2, die den Anpreßdruck der Befestigungsschrauben 3 gleichmäßig über die ganze Länge verteilen. Um eine Beschädigung der Bespannung beim Aufwickeln auf die Rohrwelle i zu vermeiden, sind die Befestigungsschrauben 3 versenkt ausgebildet.
  • Die die Bespannung bildenden einzelnen Bleche oder Bänder können durch Nieten oder Heften zu einer zusammenhängenden Decke verbunden werden. Diese Ausführung ist aber nur für kleinere Planen, geeignet, weshalb die Erfindung einen allgemein verwendbaren Aufbau der Plane Schafft.
  • Nach dem in Fig. 3 und 4 gezeigten Aufbau der Bespannung besteht diese aus Bändeln 5 und 6 einer geeigneten Leicht- oder Buntmetallegierung, die über die ganze Planenschräge von der Rohrwelle i bis zur Fallstange 4 reichen. Diese Bänder werden, wie in Fig. 4 und 5 ersichtlich, in Querrichtung der Plane nebeneinander angeordnet, so daß jeweils ein oberes Band 5 mit einem unteren Band 6 abwechselt. Die oberen Bänder 5 überlappen beiderseits die unteren 6 über die ganze Länge. Um der Bespannung ausreichenden Zusammenhalt zu geben und ein Abheben der Bänder voneinander zu verhindern, sind erfindungsgemäß an die Unterseite der oberen Bänder 5 in Abständen dünne Leisten 7 angenietet, die über die ganze Bandbreite reichen und dabei die Bänder 6 unterfangen.
  • Fig. 5 zeigt in größerem Maßstab die Verbindung der Leisten 7 mit den oberen Bändern 5. Sie erfolgt durch einen Niet 8 unter Zwischenlage einer Beilagscheibe 9, so daß zwischen den Leisten 7 und den oberen Bändern 5 ein schmaler Spalt entsteht, in den beim Montieren die unteren Bänder 6 eingeschoben werden. Um dieses Einschieben zu erleichtern, sind die Leisten 7 an ihren Enden abgeschrägt.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Sonnen- und Regenschutzplane, dadurch gekennzeichnet, daß die Bespannung von sich über die ganze Länge der Plane erstreckenden dünnen Blechen oder Bändern (5, 6) aus Leicht- oder Buntmetall oder einer geeigneten wetterbeständigen Legierung von weniger als 0,5 mm, vorzugsweise weniger als o,2 mm Stärke gebildet wird, so daß sie auf normale Planenwellen (i) aufgewickelt und in geöffnetem Zustande ohne seitliche Führung zwischen Planenwelle (i) und Fallstange (4) ausgespreizt werden kann.
  2. 2. Plane nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die die Bespannung bildenden Bleche oder Bänder (5, 6) an der Rohrwelle (i) bzw. der Fallstange (4) mittels quer federnder- Leisten (2) befestigt sind, die den Anpreßdruck der Befestigungsschrauben (3) über die ganze Länge der Welle bzw. Stange verteilen.
  3. 3. Plane nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die die Bespannung bildenden Bleche oder Bänder (5, 6) ohne Vernietung derart seitlich aneinandergereiht werden, daß die oberen Bänder (5) die unteren (6) beiderseits überlappen.
  4. 4. Plane nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die oberen Bänder (5) an ihrer Unterseite in Abständen angenietete dünne Leisten (7) tragen, welche die unteren Bänder (6) beiderseits unterfangen und so mit den Rändern der oberen Bänder gemeinsam eine Schlitzführung für die unteren bilden, wodurch die ganze Bespannung seitlich zusammengehalten wird.
DEO310A 1949-03-03 1950-02-21 Sonnen- und Regenschutzplane Expired DE810295C (de)

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DE810295C true DE810295C (de) 1951-08-09

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ID=3681334

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DEO310A Expired DE810295C (de) 1949-03-03 1950-02-21 Sonnen- und Regenschutzplane

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