DE809189C - Haenge-Registratur - Google Patents

Haenge-Registratur

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DE809189C
DE809189C DEP24481A DE809189DA DE809189C DE 809189 C DE809189 C DE 809189C DE P24481 A DEP24481 A DE P24481A DE 809189D A DE809189D A DE 809189DA DE 809189 C DE809189 C DE 809189C
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DE
Germany
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hanging
folders
filing system
hook
filing
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Expired
Application number
DEP24481A
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English (en)
Inventor
Otto Thiel
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Expired legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A24TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
    • A24FSMOKERS' REQUISITES; MATCH BOXES; SIMULATED SMOKING DEVICES
    • A24F19/00Ash-trays
    • A24F19/0071Stands for ashtrays
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42FSHEETS TEMPORARILY ATTACHED TOGETHER; FILING APPLIANCES; FILE CARDS; INDEXING
    • B42F15/00Suspended filing appliances
    • B42F15/0011Suspended filing appliances for sheets, stacks of temporarily bound sheets
    • B42F15/0017Suspended filing appliances for sheets, stacks of temporarily bound sheets for filing individual loose sheets
    • B42F15/0023Suspended filing appliances for sheets, stacks of temporarily bound sheets for filing individual loose sheets with single suspension means
    • B42F15/0029Suspended filing appliances for sheets, stacks of temporarily bound sheets for filing individual loose sheets with single suspension means suspended in the middle

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  • Warehouses Or Storage Devices (AREA)

Description

  • Hänge-Registratur Gegenstand der Erfindung ist eine Hänge-Registratur, bei der die Mängel beseitigt sind, welche den bisher bekanntgewordenen Hänge-Registraturen anhaften und infolgedessen ihre großen Vorzüge (Raumersparnis, leichte Anpassungsfähigkeit an Raumwechsel und alle Bedürfnisse eines modernen Registratur- und Archivwesens) noch nicht überall zur Geltung gebracht haben.
  • Die in der Praxis hervorgetretenen Mängel der bekannten Hänge-Registratursysteme, die deren allgemeine Einführung erschweren, wenn nicht gar verhindern, bestehen im wesentlichen darin: Die Aufhängevorrichtungen bei den bekannten Hänge-Registraturen besitzen keinen Schutz dagegen, daß die aufgehängten Mappen, und zwar auch schon bei geringen Berührungen, von den Tragschienen abrutschen und damit die Mappen aus ihrer Ordnung bringen. Die Aufhängevorrichtungen sind zu ungelenkig, wodurch die Bewegung der Mappen, besonders wenn sie schwer gefüllt sind, erschwert und der in der voraufgegangenen Erklärung erwähnte Übelstand begünstigt wird.
  • Alle diese Mängel sind auf die gleiche Quelle zurückzuführen, die darin zu erblicken ist, daß die Aufhängevorrichtungen bei allen Systemen der bekannten Hänge-Registraturen einen integrierenden Bestandteil der Mappen bilden und mit Rücksicht darauf nicht so zuverlässig konstruiert werden können, wie es möglich und wahrscheinlich geschehen sein würde, wenn die Aufhängevorrichtungen als selbständiges Glied, also nicht als untrennbarer Bestandteil der Mappen entwickelt worden wären.
  • Die Erfindung beschreitet grundsätzlich einen neuen Weg, indem sie die Aufhängevorrichtung als selbständiges Glied behandelt und damit die Freiheit gewinnt, deren Gestaltung ohne die Rücksichten entwickeln zu können, die ihre bisher als unerläßlich erachtete feste Bindung an die Mappe erforderte.
  • Das nachstehend beschriebene Ausführungsbeispiel läßt den technischen Fortschritt und die wirtschaftlichen Vorteile erkennen, die durch die Erfindung erreicht werden.
  • Die Hänge-Registratur setzt sich zusammen aus den zum Aufhängen bestimmten Mappen, in die das Schriftgut abgelegt wird, den Aufhängevorrichtungen für die Mappen, einer oder zwei Tragschienen, die zum geordneten Aufhängen der Mappen - dienen, und den Stützen für die Tragschienen, die in Registraturschränken und anderen Behältern oder Räumen, wie z. B. Schubkästen, angebracht werden.
  • Gemäß der Erfindung können alle Mappen der bekannten Hänge-Registraturen Verwendung finden. Voraussetzung dafür ist jedoch, daß die Mappen in ihrem Rückenfalz ein Loch oder mehrere Löcher haben, die für den Eingriff von an den Aufhängevorrichtungen sitzenden Haken bestimmt sind, so claß die Mappen entfernt werden können, während die Aufhängevorrichtungen auf der oder den Tragschienen verbleiben.
  • Abb. i zeigt im Schaubild zwei Mappen, die mit a, bezeichnet sind und die in ihrem Rückenfalz b ein Loch c von rechteckiger Grundrißgestalt haben, das zweckmäßig mit einer Randverstärkung d versehen ist.
  • Die Aufhängevorrichtung e besteht aus einem rechteckigen Stück Blech. das einem vom unteren Rande ausgehenden Spalt f hat, durch den zwei Schenkel g gebildet werden, welche in Haken la mit offenem Schnabel auslaufen, die zur Anbringung der Aufhängevorrichtung auf der Tragschiene i dienen, wobei die Schenkel die Tragschiene übergreifen und die Haken h im Abstand unterhalb der Tragschiene zu liegen kommen.
  • Die Aufhängevorrichtung wird von oben her an der Stelle, an der nach den Ordnungsregeln die Mappe eingefügt werden soll, auf die Tragschiene i gesteckt, und die Mappe d wird dann mittels des Ausschnittes c an den Haken h der Aufhängevorrichtung aufgehängt. Die Haken geben der Mappe einen festen Halt, sie lassen sie auch nicht los, wenn sie unversehens bewegt oder gestoßen wird.
  • Soll die Mappe a aus der Registratur herausgenommen werden, so ist das mit einem einzigen leichten Handgriff möglich. Die von der Mappe befreite Aufhängevorrichtung dient dann als Mahnzeichen für die Rückkehr der Mappe an den ihr einmal zugewiesenen Platz.
  • Es empfiehlt sich, daß die Mappen stets durch ein farbig oder in anderer Weise gekennzeichnetes und einen zweckdienlichen Vordruck tragendes Blatt angefordert werden, das wie die Mappen einen Ausschnitt zum Aufhängen an den Haken h der Aufhängevorrichtung aufweist.
  • Die Abb. 2 und 2a zeigen die Aufhängevorrichtung nach Abb. r im Grundriß und in Seitenansicht, wobei aus Abb. 2 a zu entnehmen ist, daß der Hakenschnabel zur Erleichterung des Aufhängens und Abnehmens der Mappen nach außen gekrümmt ausläuft.
  • Die Abb. 3 und 3 a veranschaulichen eine abgeänderte Ausführungsform der Aufhängevorrichtung, deren Verwendung für den Fall in Betracht kommt, daß das Aufhängen der Mappen auf zwei Tragschienen i zu erfolgen hat. Die Aufhängevorrichtung eist für diesen Zweck mit nach beiden Seiten ausladenden Schultern j versehen, die nach unten zu Haken k auslaufen, mit denen sie die beiden Tragschienen i übergreifen. Der Schaft der Aufhängevorrichtung e benötigt bei Vorhandensein von zwei Tragschienen i keinen Spalt, durch den, wie bei der Ausführungsform nach Abb. i, zwei in Haken h auslaufende Schenkel g entstehen. Der ungeteilte Schaft l der Aufhängevorrichtung e hat eine solche Breite, daß der am unteren Ende des Schaftes gebildete Haken na mit offenem Schnabel die daran aufgehängte Mappe ohne schaukelnde Bewegung derselben festhält.
  • Die Abb. 4 und 4a lassen eine Ausführungsform der Aufhängevorrichtung erkennen, bei der an Stelle von Blech oder anderem flachen Werkstoff Draht zur Herstellung Verwendung findet. Die aus Draht gebildete Aufhängevorrichtung läßt sich aus einem einzigen Stück Draht herstellen. Diese aus zweckentsprechend starkem, dabei aber federndem Draht gebogene Aufhängevorrichtung besitzt die beiden Schenkel n, o, die am oberen Ende die Aufhängeöse p bilden, während sie am unteren Ende in einen einzigen Haken mit offenem Schnabel q auslaufen. Die beiden Enden des Drahtes treffen lose in dem Schenkel o zusammen, so daß sie auseinandergebogen werden können, wenn die Aufhängevorrichtung mittels der Öse p auf die Tragschiene i auf- gesetzt werden soll.
  • Abb.5 läßt eine abgeänderte Ausführungsform der zum Aufhängen bestimmten l@lapp.e a erkennen, wobei es sich um das Loch c im Rückenfalz b handelt. Während dieses Loch c nach Abb. r aus dem Werkstoff des Rückenfalzes ausgeschnitten oder ausgestanzt ist, bildet es bei der abgeänderten Ausführungsform nach Abb.5 einen am oberen Rande des Rückenfalzes b offenen rechteckigen Ausschnitt c, der am oberen lZande des Rückenfalzes überbrückt ist, um mit der Brücke an dein oder den Haken der Aufhängevorrichtung aufgehängt werden zu können. Die Brücke wird durch einen steifen Draht r gebildet, der in der aus Abb. 5 ersichtlichen Anordnung in den Rückenfalz eingelegt und in irgend geeigneter Weise befestigt ist, so daß er den rechteckigen Ausschnitt c am oberen Rande des Rückenfalzes b schließt. Mittels der durch den Draht r gebildeten Brücke wird eine pendelnde Aufhängung der Mappe herbeigeführt, so daß der Rückenfalz b weder beim Aufhängen der Mappe noch beim Abheben derselben einer besonderen Beanspruchung ausgesetzt ist.
  • Der Draht kann auch in Form einer Öse aus der Mappe herausragen und in irgendeiner geeigneten Form in der Mappe verankert sein. Ist die Häiige-Registrattir in Schubkästen untergebracht, wie in All]). 6 beispielsweise angedeutet worden ist, so ruhen die Tragschienen i auf den Leisten s, welche in den Schubkästen in geeigneter Weise fest angebracht sind. Bei der Anbringung der Tragschienen i ist dafür zu sorgen, daß der Gebrauch der Hänge-Registratur durch Aufhängen oder Entfernen der -Mappen die Tragschienen nicht aus ihrer Lage bringen kann. Das Aufhängen und Entfernen der Mappen spielt sich in der gleichen Weise ab, wie mit Bezug auf Abb. i beschrieben worden ist.
  • Es wird ausdrücklich darauf aufmerksam gemacht, daß gegenüber den Darstellungsbeispielen der Zeichnung Abänderungen in der Ausführung und in den Maßverhältnissen der einzelnen Teile der Hänge-Registratur vorgenommen werden können, ohne deit Rahmen der Erfindung überschreiten zu müssen.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Hänge-Registratur, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufhängevorrichtung nicht in fester Verbindung mit den aufzuhängenden Mappen steht, sondern ein selbständiges, in seiner Tragkraft jedem Bedürfnis anpassungsfähiges Glied bildet, das als Haken in lösbarer Verbindung mit den -Mappen steht, aber beim Entfernen der Mappen aus der Hänge-Registratur seinen Platz auf der Tragschiene oder den Tragschienen beibehält, so daß es das Fehlen der entfernten -tappen erkennbar macht und hei der Rückkehr der Mappen diesen ihren vorgeschriebenen Platz in der Registratur bestimmt.
  2. 2. Hänge-Registratur nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Aufnahme in einer Hänge-Registratur bestimmten Mappen im Rückenfalz (b) einen oder mehrere Ausschnitte (c) haben, mit denen sie leicht lösbar an Hakengliedern (e) angebracht werden können, die auf den Tragschienen (i) der Hänge-Registratur den Mappen zugewiesenen Platz bestimmen, ohne daß sie von den Tragschienen abgenommen werden.
  3. 3. Hänge-Registratur nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Aufnahme in einer Hänge-Registratur bestimmten Mappen im lZückenfalz (b) einen rechteckigen Ausschnitt (c) haben, der an der oberen Kante des Rückenfalzes offen ist, jedoch durch einen in den Rückenfalz eingelegten steifen Draht (r) überbrückt wird, so daß die Aufhängung der Mappen an diesem Draht (r) erfolgt. :
  4. 4. Hänge-Registratur nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die die Aufhängung der -Tappen (a) an einer Tragschiene (a) der Registratur vermittelnden Hakenglieder (e) ihren Halt an der Tragschiene dadurch finden, daß sie die Schiene mit durch einen Spalt (f) gebildeten zwei Schenkeln (g) übergreifen, wobei die Schenkel (g) im Abstand unter der Tragschiene (i) in Haken mit offenem Schnabel (h) auslaufen, die die lösbare Verbindung mit den Mappen (a) in einem Ausschnitt (c) des Rückenfalzes (b) der Mappen herbeiführen.
  5. 5. Hänge-Registratur nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die die Aufhängung der Mappen (a) an zwei Tragschienen (i) der Registratur vermittelnden Hakenglieder (e) mit nach beiden Seiten ausladenden Schultern (j) versehen sind, die nach unten in die beiden Tragschienen (i) übergreifende Haken (k) auslaufen, wobei der Schaft (l) der Hakenglieder im Abstand unterhalb der Tragschienen in einen Haken (m) ausläuft, der eine solche Breite hat, daß die daran aufgehängte Mappe ohne schaukelnde Bewegung derselben festgehalten wird.
  6. 6. Hänge-Registratur nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die die Aufhängung der Mappen (a.) an einer Tragschiene (i) der Registratur vermittelnden Hakenglieder (e) aus einem einzigen Stück starken, dabei aber federnden Draht hergestellt sind, so daß die beiden Schenkel (n, o) am oberen Ende eine die Tragschiene (i) übergreifende Aufhängeöse (p) bilden, während sie am unteren Ende in einen Haken (q) auslaufen, der zur lösbaren Verbindung mit der aufzuhängenden Mappe (a) dient.
  7. 7. Hänge-Registratur nach Anspruch i und 6, dadurch gekennzeichnet, daß der die Hakenglieder bildende Draht mit den beiden Enden derart zusammentrifft, daß die beiden Enden auseinandergebogen werden können, wenn die Aufhängevorrichtung mittels der Ost (p) auf die Tragschiene (i) aufgesetzt werden soll.
DEP24481A 1948-12-11 1948-12-11 Haenge-Registratur Expired DE809189C (de)

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DE (1) DE809189C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE928526C (de) * 1952-01-27 1955-06-02 Friedrich Herrmann Vorrichtung zum Aufhaengen von Heftern, Mappen und aehnlichen Schriftgutbehaeltern

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE928526C (de) * 1952-01-27 1955-06-02 Friedrich Herrmann Vorrichtung zum Aufhaengen von Heftern, Mappen und aehnlichen Schriftgutbehaeltern

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