DE808141C - Fadenfuehrer fuer flache Kulierwirkmaschinen und Kulierverfahren - Google Patents

Fadenfuehrer fuer flache Kulierwirkmaschinen und Kulierverfahren

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DE808141C
DE808141C DED2810A DED0002810A DE808141C DE 808141 C DE808141 C DE 808141C DE D2810 A DED2810 A DE D2810A DE D0002810 A DED0002810 A DE D0002810A DE 808141 C DE808141 C DE 808141C
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DE
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Application number
DED2810A
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English (en)
Inventor
G Herbert Dietrich
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HERBERT DIETRICH G
Original Assignee
HERBERT DIETRICH G
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Publication date
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B15/00Details of, or auxiliary devices incorporated in, weft knitting machines, restricted to machines of this kind
    • D04B15/38Devices for supplying, feeding, or guiding threads to needles
    • D04B15/54Thread guides

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)

Description

  • Fadenführer für flache Kulierwirkmaschinen und Kulierverfahren Die Erfindung betrifft einen Fadenführer und ein Verfahren zu seiner Anwendung für die flache Kulierwirkmaschine o. dgl., durch dessen Konstruktion der Fadenbruch ganz erheblich gemindert wird und die Kuliergeschwindigkeit erhöht werden kann.
  • Da der Fadenabzug an Kulierwirkmaschinen o. dgl. am unteren Ende des Röhrchens vom Fadenführer durch die Kulierplatinen im Winkel von fast 9o° zur Längsachse des Fadenführers erfolgt, liegt der Faden auf der dünnen Wandung der Unterkante des Röhrchens, um die er scharf geknickt wird, wie auf der Schneide eines Messers auf, und bei geringer Bremsung des Fadens wird er dort zerschnitten.
  • Bei der heute vorherrschenden Feinheit der Teilung in den flachen Kulierwirkmaschinen muß aus Raummangel das Röhrchen des Fadenführers außerdem sehr eng und extra dünnwandig gehalten werden, damit sein unteres Ende noch zwischen die Platinen hineinragen kann; um einen sicheren Abzug des Fadens durch letztere, besonders am Rand des Warenstücks, zu gewährleisten. Diese dünne Wand wird aber durch die ständige Reibung des gleitenden Faden sehr bald eingeschnitten, und in diesen Einschnitten bleiben Knoten und andere Unebenheiten des Fadens hängen, was ebenfalls Fadenbruch zur Folge hat; außerdem wird die sichere Fadenabnahrme durch die äußersten, jeweils maschenbildenden Kulierplatinen in Frage gestellt.
  • Zweck der Erfindung ist, diese Mängel zu beseitigen.
  • Erreicht wird das gesteckte Ziel dadurch, daß in beiden Kulierrichtungen neben dem Röhrchen des Fadenführers je ein Flügel sitzt, .der statt des Röhrchens mit seinem unteren Teil in den Raum der Platinen hineinragt, und über welche Flügel der Faden von den Kulierplatinen abgezogen wird. Da der untere Teil dieser Flügel so breit sein kann, wie der Zwischenraum zwischen zwei Platinen im Platinenkopf beträgt, besitzt er ein Vielfaches von der Stärke der Wandung des Röhrchens im Fadenführer; mithin ist ein Zerschneiden des Fadens an dieser Stelle unmöglich gemacht. Durch bogenförmige Abrundung der Abzugskante an diesen Flügeln wird der Faden auch keiner scharfen Knickung mehr unterworfen, was ebenfalls häufiger Anlaß zu Fadenbruch war.
  • Die Abb. i bis 4 zeigen verschiedene Ausführungsbeispiele eines Fadenführers nach der Erfindung.
  • Es ist in der Beschreibung angenommen, daß der Fadenführer von links nach rechts in Richtung des Pfeils X in Abb. i arbeitet und demzufolge der Faden in Richtung des Pfeils Y von rechts nach links zu den Platinen hin gleitet. Die Beschreibung beschränkt sich im wesentlichen auch nur auf die Teile und Vorgänge beim Arbeitsgang dieser Richtung, weil beim entgegengesetzten sich alles sinngemäß wiederholt.
  • Abb. i zeigt ein Ausführungsbeispiel nach den Ansprüchen i und 2. Die beiden Flügel 14 bilden hier mit- dem unteren Teil der Schenkel 4 und 5 je ein Ganzes. Ihr Unterteil 13 ragt über die Unterkante 2 des Röhrchens 3 hinaus, in den Raum der Platinen 7 bis io hinein, wogegen die Unterkante 2 des Röhrchens 3 noch über dem höchsten Punkt 12 der Kulierplatinen 7 und 9 liegt. Die Breite der unteren Teile 13 der Flügel 14 ist so bemessen, daß sie noch zwischen den Platinen 7 und 8 bzw. 9 und io Platz finden. Die Oberkante i i der Verteilplatinen ist, wie allgemein üblich, so abgesetzt, daß sie beim Vorstoßen der Verteilplatinen unter dem tiefsten Punkt derFlügel 14 liegt, wodurch die unteren Teile 13 der Flügel 14 zwischen den Platinen etwas seitliches Spiel erhalten. Die unteren Teile 13 sind an ihrer Unterkante mit dem bogenförmigen Einschnitt 6 versehen, über den hinweg der Faden i aus seiner senkrechten Gleitrichtung in seine fast waagerechte allmählich gekrümmt wird, anstatt im scharfen Winkel von fast 9o° geknickt zu werden, wie es bisher der Fall war. Schnitt A-B in Abb. i läßt den Einschnitt 6 im unteren Teil der Flügel 14 nach Anspruch 4 erkennen. Abb. 2 zeigt eine ähnliche Ausführung nach Anspruch 3, die darin besteht, daß die Flügel 14 mit dem Röhrchen 3 ein Ganzes bilden und die unteren Teile der Schenkel 4 und 5 nur zum Tragen und Führen des Röhrchens 3 dienen. Abb. 3 zeigt, wie nach Anspruch 5 das Röhrchen 3 mit den Schenkeln 4 und 5 und den beiden Flügeln 14 ein Ganzes bildet, in welchem der Hohlraum des Röhrchens 3 lediglich durch eine entsprechende Durchbohrung entstanden ist. Die Vor- und Rückwand 16 des Röhrchens 3 reichen hier ebenfalls in den Raum der Platinen hinein, wodurch sich der Faden beim Wechsel der Kulierrichtung nicht so leicht verlaufen kann. Lediglich die Aussparungen 15 unterbrechen das Fadenführerstück, um denKulierplatinen das Durchstoßen zu ermöglichen.
  • Um auch der jeweils äußersten arbeitenden Kulierplatine den Faden exakt geben zu können, wird bei der Einstellung des Umkehrpunktes des Fadenführers so verfahren, daß der Kulierweg an seinen beiden Enden um eine Teilung verlängert wird, wodurch die jeweils zuletzt fadennehmende Kulierplatine an der der Mitte des Platinenkopfs näher gelegenen Kante des jeweils arbeitenden Schenkels unmittelbar vorbeigleiten kann, anstatt an der Wand des Röhrchens 3.
  • Abb.4 zeigt ein Ausführungsbeispiel nach den Ansprüchen 7 und B. Es liegt hier erfindungsgemäß der Gedanke zugrunde, daß das Röhrchen 3 einerseits und die Schenkel 4 und 5 mit ihren Flügeln 14 andrerseits in ihrer Längsrichtung so gegeneinander verschiebbar angeordnet sind, daß der Faden wahlweise über die untere Kante 2 des Röhrchens 3 oder den Einschnitt 6 am unteren Teil der Flügel 14 des jeweils arbeitenden Schenkels 4 oder 5 abgezogen werden kann. Es wird dabei so verfahren, daß der Faden fast während des ganzen Kulierwegs über den unteren Teil 13 des Flügels 14 und nur am Ende des Kulierwegs, zumindest von der letzten fadennehmenden Kulierplatine ab, direkt über die Unterkante 2 des Röhrchens 3 abgezogen wird, welches dafür entsprechend tief geschoben ist, sobald sich der Fadenführer dem Ende des Kulierwegs nähert. In der Abb. 4 ist diese Stellung gezeigt, es steht die untere Kante 2 des Röhrchens 3 mit dem tiefsten Punkt 13 der Flügel 14 in gleicher Höhe. Bei Beginn des nächsten Kuliergangs geht das Röhrchen 3 wieder in seine hohe Stellung, wie sie aus Abb. i und 2 ersichtlich ist, hoch. Diese Lösung gibt dem Faden im Augenblick beim Wechsel der Kuherrichtung eine noch straffere Führung.
  • Bei den in Abb. i bis 3 gezeigten Beispielen ist davon ausgegangen, das Unterteil der Flügel 14 so breit zuhalten, daß beide Flügel im Bereich der Platinen zusammen zwischen vier Platinen liegen. Man kann sie auch zwischen nur drei Platinen unterbringen. Ebenso kann man die Flügel noch breiter halten, so daß sie beispielsweise zusammen zwischen fünf Platinen eingefügt sind, wodurch die bogenförmige Krümmung der Einschnitte 6 einen noch größeren Radius erhielt, also der Faden noch allmählicher gekrümmt würde.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Fadenführer für flache Kulierwirkmaschinen o. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß in beiden Kulierrichtungen neben dem Röhrchen des Fadenführers je ein Flügel sitzt, die statt des Röhrchens mit ihrem unteren Teil in den Raum der Platinen hineinragen, und über welche Flügel der Faden von den Kulierplatinen abgezogen wird.
  2. 2. Fadenführer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß seine Schenkel, die das Röhrchen trägen und führen, mit den beiden Flügeln ein Ganzes bilden.
  3. 3. Fadenführer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß diese beiden Flügel mit dem Röhrchen des Fadenführers ein Ganzes bilden.
  4. 4. Fadenführer nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Flügel an ihrem unteren Teil mit je einem bogenförmigen Einschnitt versehen sind, über den hinweg der Faden aus seiner senkrechten Gleitrichtung allmählich in seine fast waagerechte gekrümmt wird und die Breite der unteren Teile dieser Flügel so bemessen ist, daß bei Stillstand des Fadenführers die nachstoßenden Platinen an beiden Seiten jedes Flügels vorbeigleiten können. .
  5. Fadenführer nach den Ansprüchen i bis .4, dadurch gekennzeichnet, daß das Röhrchen, die beiden Schenkel und die beiden Flügel aus einem Stück bestehen, in welches der Hohlraum des Röhrchens eingebohrt ist, und sich dieser nach unten zu zu einem Oval erweitert, welches sich durch die bogenförmigen Einschnitte in den unteren Teil der Flügel von selbst ergibt, wobei dieses eine Stück an seiner Unterkante dort entsprechende Ausschnitte aufweist, wo die Platinen durchstoßen müssen.
  6. 6. Kulierverfahren unter Verwendung eines Fadenführers nach den Ansprüchen i bis. 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Kulierweg des Fadenführers um eine Teilung länger gehalten wird, als dies beim bisherigen Fadenführer bei der gleichen Breite des Warenstücks erforderlich war.
  7. 7. Fadenführer nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß sein Röhrchen einerseits und seine Schenkel mit den Flügeln andrerseits in ihrer Längsrichtung so gegeneinander verschiebbar angeordnet sind, daß der Faden wahlweise über die untere Kante des Röhrchens oder den unteren Teil des Flügels des jeweils. arbeitenden Schenkels abgezogen werden kann. B. Kulierverfahren unter Verwendung eines Fadenführers nach den Ansprüchen 1, 2 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Faden fast während des ganzes Kulierwegs des Fadenführers über die unteren Teile des Flügels des jeweils arbeitenden Schenkels, und nur am Ende dieses Wegs, zumindest von der äußersten jeweils arbeitenden Kulierplatine ab direkt über-die untere Kante des Röhrchens abgezogen wird, welches dafür entsprechend tief geschoben wird, sobald sich der Fadenführer dem Ende seines Kulierwegs nähert und das Röhrchen bei Beginn des nächsten Kuliergangs wieder in seine Ruhestellung hochgeht.
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