DE804989C - Dehnbare Reibahle - Google Patents

Dehnbare Reibahle

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Publication number
DE804989C
DE804989C DEL346A DEL0000346A DE804989C DE 804989 C DE804989 C DE 804989C DE L346 A DEL346 A DE L346A DE L0000346 A DEL0000346 A DE L0000346A DE 804989 C DE804989 C DE 804989C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
reamer
vent hole
conical
reamer body
conical bore
Prior art date
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Expired
Application number
DEL346A
Other languages
English (en)
Other versions
DE1601144U (de
Inventor
Paul Blumberg
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Heinrich Lanz AG
Original Assignee
Heinrich Lanz AG
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Filing date
Publication date
Application filed by Heinrich Lanz AG filed Critical Heinrich Lanz AG
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Application granted granted Critical
Publication of DE804989C publication Critical patent/DE804989C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D77/00Reaming tools
    • B23D77/06Reaming with means for compensating wear
    • B23D77/10Reaming with means for compensating wear by expanding a tube-like non-slotted part of the tool body

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Milling, Broaching, Filing, Reaming, And Others (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft eine dehnbare Reibahle, die in abgenutztem Zustand durch Nachstellen eines in den vorderen Teil des Reibahlenkörpers eingeführten Einsatzes aufgeweitet und auf ihr Sollmaß nachgeschliffen werden kann. Zweck der Erfindung ist es, eine die Festigkeit der Reibahle nicht beeinträchtigende Nachstellvorrichtung zu schaffen.
  • Bekanntlich ist für jede Bohrung bz.w. für jede Passung eine besondere Reibalhle erforderlich. Da aber die DIN-Passungen nur enge Toleranzen zulassen, haben die Reibahlen schon bei geringer Abnutzung Untermaß und müssen durch neue ersetzt werden. Aus diesem Grunde sind die handelsübliehen Reibahlen unwirtschaftlich. Um diesem Übelstand zu begegnen, hat man bei einer amerikanischenReibahle bereits vorgeschlagen,das vordere, die Messer tragende Ende des Reibahlen1körpers nach der Abnutzung aufzuwveiten und der Reibahle durch Nachschleifen der Messer das Sollmaß wieder zu verleihen. Die bis jetzt zum Aufweiten verwendeteEinrichtung ist jedoch noch unvollkommen. Sie besteht aus einer konischen Schraube, die mit einem Steckschlüssel tiefer in den Reibahlenkörper hineingeschraubt wind. Diese Einrichtung hat den Nachteil, daß der Reibahlenkörper keinen kompakten Stab mehr bilden kann, sondern im Bereich 'der Schneide am Umfang mehrmals der Länge nach geschlitzt,sein muß, um beim Nachstellen- der Schraube überhaupt eine dehnende Wirkung zu erzielen. Dieser Übelstand setzt aber den Wert der Reibahle bedeutend herab, da diese sich bei der Arbeit verwindet und infolge der großen Reibungskräfte sogar zu Bruch geben kann.
  • Die erwähnten Mängel werden gemäß der Erfindung im wesentlichen dadurch beseitigt, daß das die Schneiden tragende Ende des Reibaihlenkörpers eine konische Bohrung mit eingetriebenem Kegelstift erhält, -der zum Aufweiten der Schneide tiefer in,die Bohrung eingeschlagen wird. Auf diese Weise braucht der Rei@bahlenkörper nicht mehr geschlitzt zu sein, sondern kann einen festen Körper bilden, der sieh bei oder Arbeit nicht verwindet. Hierdurch wird gleichzeitig auch das Arbeitsvermögen der Reibahle erhöht, während ihre Lebensdauer ein Vielfaches im Vergleich zu den handelsüblichen Reibahlen ist. Die nähere Ausbildung und Anordnung des den Erfindungsgegenstand bildenden konischen Stiftes ist an eine bestimmte Ausführungsform nicht gebunden, sondern richtet sich jeweils nach den Abmessungen der Reibahle. Um die sieh beim Einschlagen des Kegelstiftes in der konischen Bohrung stauende Luft entweichen zu lassen, kann erfindungsgemäß im Reibahlenkörper eine quer gerichtete, in die konische Bohrung einmündende Entlüftungsbohrung vorgesehen sein. Stattdessen könnte aber auch als Entlüftungsbohrung eine im Kegelstift vorgesehene Längsnut dienen.
  • Die Erfindung ist auf der Zeichnung teils in Ansicht, teils im Längsschnitt beispielsweise veranschaulicht. Im Ausführungsbeispiel wird von einer handelsüblichen Maschinenreibahle ausgegangen, und zwar bedeutet i den Reibahlenkörper oder Schaft, 2 die gezahnten Führungen der Schneiden und 3 die Schneiden selbst, die aus Hartmetalleinsätzen bestehen, welche auf die Führungen 3 aufgelötet sind. Nach dem in der Erfindung gemachten Vorschlag weist das schneidseitige Ende des'Reibamlenkörpers i eine konische Bohrung 4 auf, in die ein Kegelstift 5 eingetrieben ist: Hat die Reibahle Untermaß, so wird der Kegelstift 5 tiefer in die konische Bohrung 4 hineingeschlagen, damit sieh der Reibahlenkörper i im Bereich der Schneiden 3 entsprechend aufweitet. Dabei entweicht die Luft durch die kleine Entlüftungstbohrung 6. Durch Nachschleifen der Schneiden 3 wird die Reibahle wieder auf ihr Sollmaß gebracht. Mit der beschriebenen Einrichtung läßt sich .die Reibahle mehrmals nachrichten und damit ihre Lebensdauer wesentlich erhöhen, ohne daß dabei ihre Festigkeit oder ihr Arbeitsvermögen auch nur im geringsten beeinträchtigt wird.
  • Der Erfindungsgegenstand ist indessen nicht nur bei Reibahlen aller Art, sondern darüber hinaus mit dem gleichen Erfolg auch bei anderen Werkzeugen, wie z. B. Senkern u. dgl., anwendbar.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: ' i. Dehnbare Reibahle, die in abgenutztem Zustand -durohNachstellen eines in den vorderen Teil des Reibahlenkörpers eingeführten Einsatzes aufgeweitet und auf ihr Sollmaß nachgeschliffen werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß das die Schneiden (3) tragende Ende des Reibahlenkörpers (i) eine konische Bohrung (4) mit eingetriebenem Kegelstift (5) enthält.
  2. 2. Reibahle nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, @daß im Reibahlenkörper (i) eine quer gerichtete, in die konische Bohrung (4) einmündende Entlüftungsbohrung (6) vorgesehen ist.
  3. 3. Reibahle nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Entlüftungsbohrung eine im Kegelstift (5) vorgesehene Längsnut dient.
DEL346A 1949-11-05 1949-11-05 Dehnbare Reibahle Expired DE804989C (de)

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