DE804530C - Fahrradpedal - Google Patents

Fahrradpedal

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Publication number
DE804530C
DE804530C DEP52646A DEP0052646A DE804530C DE 804530 C DE804530 C DE 804530C DE P52646 A DEP52646 A DE P52646A DE P0052646 A DEP0052646 A DE P0052646A DE 804530 C DE804530 C DE 804530C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pedal
pedal according
groove
plate
tabs
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Expired
Application number
DEP52646A
Other languages
English (en)
Inventor
Louis Leon Joseph Massal
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LOUIS LEON JOSEPH MASSAL
Original Assignee
LOUIS LEON JOSEPH MASSAL
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Filing date
Publication date
Application filed by LOUIS LEON JOSEPH MASSAL filed Critical LOUIS LEON JOSEPH MASSAL
Application granted granted Critical
Publication of DE804530C publication Critical patent/DE804530C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62MRIDER PROPULSION OF WHEELED VEHICLES OR SLEDGES; POWERED PROPULSION OF SLEDGES OR SINGLE-TRACK CYCLES; TRANSMISSIONS SPECIALLY ADAPTED FOR SUCH VEHICLES
    • B62M3/00Construction of cranks operated by hand or foot
    • B62M3/08Pedals

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Pivots And Pivotal Connections (AREA)

Description

  • Fahrradpedal Die Fahrradpedale wurden bisher auf Kugellagern montiert. Diese Lager sind teuer, erfordern eine erhebliche Wartung, verschmutzen, nutzen sich leicht ab, beschweren den Aufbau der Pedale, benötigen einen großen Platzbedarf und führen zur Verwendung von Achsen zu geringer Durchmesser, welche infolgedessen den Beanspruchungen, denen sie unterworfen sind, oft nicht Widerstand leisten.
  • Die Erfindung vermeidet diese Übelstände durch Schaffung eines neuen Fahrradpedals mit einem mit einer seitlichen Platte starr verbundenen muffenförmigen Körper, einer hohlen Achse, auf welcher dieser Körper mit geringer Reibung frei drehbar ist, einer zweiten, auf diese Achse aufgeschobenen und sich über das freie Ende des Körpers schielenden Platte und Laschen, welche mit Hilfe von Löchern Fortsätze aufnehmen, die an den Enden der Platten vorgesehen sind, wodurch die Gesamtanordnung zusammengehalten wird.
  • Gemäß einem weiteren Kennzeichen der Erfindung ist eine notenartige Ausnehmung nahezu filier die ganze Länge des muffenförmigen Körpers iti seiner Innenwandung zur Bildung eines Ölbades angebracht, ferner sind in der Platte zwei kreisringförmige Rillen gebildet, wobei eine in die Außenrille eingelegte Dichtung leicht gegen die Schulter der Achse gepreßt wird und so den muffenförmigen Körper dicht abschließt, wobei ein Loch, welches in die die Rille von der das Ölbad enthaltenden Aussparung trennende Wand gebohrt ist, den Riickfluß de-s Öls in dieses Bad gewährleistet.
  • Die Erfiiidtiiig umfaßt noch verschiedene weitere Kennzeichen, welche aus der Beschreibung einer als Beispiel angeführten Ausführungsform, die auf den Zeichnungen dargestellt ist, hervorgehen.
  • Fig. i ist eine Seitenansicht des Pedals; Fig. 2 ist ein von oben gesehener Grundriß; Fig. 3 ist ein von unten gesehener Grundriß ; Fig. 4 ist ein von einer Seite gesehener Aufriß ; Fig. 5 ist ein von einer anderen Seite gesehener Aufriß; Fig.6 ist ein Schnitt längs der Linie V-V der Fig. 3 in größerem Maßstab; Fig. 7 ist ein axialer Schnitt längs der Linie 11-1I der Fig. i ; Fig. 8 ist eine zum Teil längs der Linie 111-11I der Fig. 2 geschnittene Ansicht.
  • Das Pedal besteht im wesentlichen aus einem muff'enförmigen Körper i, der mit einer Querplatte 2 starr verbunden ist. Die Achse 3, welche in dem dargestellten Beispiel hohl ausgebildet ist, wird so in den ':%luffenkörper i eingesetzt, daß sie in diesem, der ihr Lager darstellt, mit geringer Reibung frei drehbar ist. DieseAchse 3 weist drei gestufteLängsabschnitte mit nach der Pedalaußenseite zunehmenden Durchmessern auf, nämlich einen Gewindeteil 3' zum Einschrauben in die Tretkurbel, der einen Durchmesser von 14 mm haben kann, einen glatten Teil 3", der eine Schulter bildet, die Abflachungen zum Ansetzen des Schraubenschlüssels bei der Befestigung des Pedals an der Tretkurbel aufweist und einen Durchmesser von 16 mm haben kann, einen konischen Teil 3"' und einen alsLager dienen-, der einen Durchmesser von 18 mm den Teil 3"" haben kann. Die Achse 3 weist eine zentrale Bohrung mit einem Konusübergang 3° auf.
  • Eine zweite Platte 4 wird auf die Achse aufgebracht, indem man sie über den Teil 3" schiebt und dann auf das Ende des muffenförmigen Kör- pers i aufsetzt. Die beiden Platten 2, 4 weisen an ihren Enden Ansätze 5 auf, welche in entsprechende Löcher von zwei Laschen 6, 7 eingreifen. Diese Platten weisen ferner Gewindelöcher 8 auf, in welche Schrauben 9 mit abgesetzten Köpfen eingeschraubt werden. Die Laschen 6, 7 halten so die Platten 2, 4 in konstantem Abstand voneinander und sichern dabei die Starrheit der Gesamtanordnung. Nach der Abnahme dieser Laschen ist der Auseinanderbau und Ausbau von der Achse besonders einfach wegen der mit gestuften Durchmessern ausgeführten Achsenlängsabschnitte.
  • Die auf die Achse 3" aufgeschobene Platte 4 weist zwei kreisförmige Rillen ro und i i auf (Fig. 6). Die Rille io ist breiter und tiefer, d. h. sie hat einen größeren Durchmesser als die Rille i i. Eine plastische Dichtungsscheibe 12, z. B. aus künstlichem Gummi, ist in die Rille io eingesetzt und legt sich mit sehr leichtem Druck gegen den Abschnitt 3" der Achse 3, wodurch sie den Körper i dicht abschließt. Die Rille i i fängt das durch die Dichtung zurückgehaltene Schmiermittel auf und führt es durch ein Loch 13 in den Ölbehälter 14 zurück, der durch eine im Innern des muffenförmigen Körpers i (Fig. 8) nahezu über dessen ganze Länge angebrachte Ausnehmung gebildet wird. Wenn das Pedal in Betrieb ist, befindet sich dieser Ölbehälter an der tiefsten Stelle dieses Pedals. Die die beiden Rillen io und i i trennende Scheidewand 15 weist eine größere Bohrung auf, um dem Rand der Gummischeibe 12 die Elastizität zu erhalten, welche ihm zum Teil durch seine Einpressung in die Rille io_ genommen wird.
  • Aus Fig. 8 geht hervor, daß die Zentralbohrung des muffenförmigen Körpers i mit der Aussparung 14 die Einführung einer bedeutenden Schmiermittelmenge in das Pedal beim Zusammenbau gestattet. Die tadellose Abdichtung des Pedals gestattet einen langen Gebrauch ohnenotwendigeÖlnachfüllung. Es ist daher überflüssig, eine Füllöffnung vorzusehen, so daß jede Gefahr einer Undichtigkeit vermieden wird. Zur Erneuerung des Schmiermittels genügt es, das Pedal etwa alle io ooo km auseinanderzunehmen, was eine Gelegenheit zu seiner Reinigung bietet, wobei diese Arbeit sehr leicht ausgeführt werden kann.
  • Die Platte 4 und der muffenförmige Körper i sind aus Leichtmetall und reichlich bemessen, während die Achse 3 aus hochwiderstandsfähigem Stahl ist, wobei der Zusammenbau mit Hilfe von zentrierten und durch Schrauben blockierten Laschen dem Pedal eine außergewöhnliche Festigkeit und Leichtigkeit gibt. Das Gewicht eines jeden Pedals beträgt 125 g. Die absolute Dichtigkeit zwischen der Achse und dem Körper verhindert das Eindringen von Staub oder Schmutz in das Schmiermittel und gewährleistet die größtmögliche Weichheit und Lebensdauer, während bekanntlich Schmutz und Staub für die üblichen Pedale, bei -denen eine Seite nach außen offen ist, verhängnisvoll sind.
  • Der sehr kurze Pedalkörper, die unsymmetrischen Laschen mit biegsamen und hochgebogenen Enden, welche in einer gegenüber der Ebene der Achse der Pedale überhöhten Ebene angebracht sind, ergeben eine Gesamtanordnung, welche eine größtmögliche Neigung des Fahrrades in den Kurven gestattet, ohne daß das Pedal bei seinem Durchgang durch den unteren Totpunkt auf der Innenseite der Kurve mit dem Boden in Berührung kommt. Diese Eigenschaft vergrößert ganz erheblich die Sicherheit des Benutzers im allgemeinen und die der Rennfahrer im besonderen und gestattet ihnen außerdem, auf den erhöhten Seiten der Rennbahnen mit geringer Geschwindigkeit zu fahren, ohne daß ihr Pedal den Boden berührt, was die Ursache zahlreicher Stürze ist, welche durch die Verwendung von kürzeren Tretkurbeln bei den üblichen Pedalen nur unvollkommen vermieden wird.
  • Die ausschließliche Verwendung von Leichtmetall für den Körper und die Laschen gestattet, ein tadelloses Aussehen durch Abbeizen in einem Bad oder durch einfaches Polieren zu erhalten. Der bequeme Ausbau der Laschen gestattet eine leichte Reinigung und den wenig kostspieligen Ersatz dieser Laschen nach einem Unfall oder nach Abnutzung.
  • Der muffenförmige Körper des Pedals und die ihn abschließende Platte können aus Spritzguß sein und erfordern keine weitere Bearbeitung außer der Eindrehung der Rillen in die Platte 4 und die Bohrung des Rückflußloches 1 3 für das Öl. Die Achse, welche aus einer profilierten Stahlstange mit den gewünschten Abmessungen sehr nahe kommenden Abmessungen hergestellt wird, kann schnell auf einer der zahlreichen Typen automatischer Drehbänke hergestellt werden, wobei ihr spitzenloses Schleifen nach der Bearbeitung schnell und mit geringen Kosten erfolgt. Die Laschen aus Dural erfordern nur ein sehr einfaches Schneidwerkzeug, welches daher leicht und doch kräftig ausgebildet werden kann, und eine leichte Presse ermöglicht die Herstellung einer großen Zahl dieser Laschen.
  • Der Zusammenbau ist einfach: Die Achse und ihr Schmiermittel werden in den muffenförmigen Körper des Pedals eingeführt, worauf dieser Körper nur noch durch die Platte 4, welche ihre Dichtungsscheibe empfangen hat, geschlossen zu werden braucht. Die aufgesetzte Platte 4 erfordert für ihre serienweise Anbringung nur einen wenig kostspieligen Aufbau, wobei die durch Schrauben befestigten Laschen sehr leicht aufgesetzt werden.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Fahrradpedal, gekennzeichnet durch einen mit einer seitlichen Platte (2) starr verbundenen niuffenförmigen Körper (i), eine hohle Achse (3), auf welcher dieser Körper (i) mit geringer Reibung frei drehbar ist, eine zweite, auf diese Achse aufgeschobene und sich über das freie Ende des Körpers (i) schiebende Platte und Laschen (6, j), welche mit Hilfe von Löchern Fortsätze (5) aufnehmen, die an den Enden der Platten (2, 4) vorgesehen sind, wodurch die Gesamtanordnung zusammengehalten wird.
  2. 2. Pedal nach .Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die hohle Achse (3) Längsabschnitte mit drei nach der Pedalaußenseite wachsenden Durchmesserstufen aufweist, nämlich einen Gewindeteil (3') zum Einschrauben des Pedals in die Tretkurbel, eine Schulter (3"), auf welche die getrennte Platte (4) aufgeschoben ist, einen konischen Teil (3 "') und eine zylindrische Lauffläche (3 "" ).
  3. 3. Pedal nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Platten (2, 4) an ihren beiden Enden Gewindelöcher (8) aufweisen, in welche den Zusammenhalt der Laschen (6, 7) gewährleistende Schrauben eingeschraubt werden.
  4. 4. Pedal nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in die Innenwandung des muffenförmigen Körpers (i) zur Bildung eines Ölbades eine sich nahezu über die ganze Länge dieses Körpers erstreckende Ausnehmung (14) angebracht ist.
  5. 5. Pedal nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwei kreisringförmige Rillen (io, i i) in der Platte (4) gebildet sind, wobei eine in die Außenrille (io) eingelegte Dichtung (12) leicht gegen die Schulter (3") der Achse (3) gepreßt wird und so den Körper (i) in dichter Weise abschließt und ein Loch (13), welches in die die Rille (ii) von der das Ölbad enthaltenden Aussparung (14) trennende Wand (15) gebohrt ist, den Rückfluß des Öls in dieses Bad gewährleistet.
  6. 6. Pedal nach Anspruch i und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die äußere kreisförmige Rille (io) breiter ist und einen größeren Durchmesser als die Innenrille (i i) hat, wobei die die beiden Rillen trennende `Fand (15) eine Bohrung aufweist, die etwas größer ist als der Lochdurchmesser der Dichtungsscheibe (12).
DEP52646A 1948-08-27 1949-08-23 Fahrradpedal Expired DE804530C (de)

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